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Jahresrückblick 2012

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Jahresrückblick der Luftsportgruppe Erbslöh Langenfeld e.V.

Text of Jahresrückblick 2012

  • Kein Sport bringt dich so weit nach oben.

    LUFTSPORTGRUPPE ERBSLH LANGENFELD E.V.

    Kein Sport bringt dichso weit nach oben.

    4 Euro

    Jahresrckblick 2012

  • Wir bauen an der Zukunft der LSG Erbslh 3

    Ein Hauch von Abenteuer 6

    Von Frankreich zur Deutschen Meisterschaft 8

    Bourgogne-Meisterschaft: Franzsische Lebensart und Platz 2 auf dem Siegertreppchen 12

    Flug zum Matterhorn 14

    Breitenfrderungskurs 2012 Wildes Kuhtreiben oder Fliegen bis der Arzt kommt 16

    inhalt

    Ausbildung 2012 18

    Erbslh-Jugend: Sport, Fliegerlager und Schnupperkurs 24

    Die Werkstatt braucht die Mitarbeit aller 28

    Instrumentierung wird vereinheitlicht, Flotte modernisiert 30

    Gastflug mit einem 95-jhrigen ehemaligen Me109-Piloten 32

    Besucherrekord beim Flugplatzfest 34

    Nachruf zum Tod von Eckhard Stoi 38

    Impressum 39

    2

  • VoN PETEr HEcKEr

    Wir bauen an der Zukunft der lsG erbslh

    WECHSEL IM VORSITZ, DANK AN RUDIHinter mir liegen sechs Jahre Erbslh und sechs Monate Vorstandsvorsitz. Nicht genug fr die Memoiren, aber genug fr eine eigene Meinung. Trotzdem, mit einem Jahresrckblick tue ich mich schwer. Zu stark ist der Drang, nach vorne zu schauen und uns weiter zu entwickeln. Gleichzeitig ist ein rckblick aber unbedingt notwendig, um Ablufe zu analysieren, um zu erkennen, wo Strken gestrkt werden knnen, und wo Schwchen zu schwchen sind.Die Saison begann mit der Jahreshauptversammlung und der Entscheidung von rudi Fecker, nicht erneut fr den Vor-standsvorsitz zu kandidieren. Unbestritten ist rudi mageb-lich fr die positive Entwicklung der LSG Erbslh ber sehr viele Jahre mitverantwortlich. Sein Streben und Wirken waren in vielerlei Hinsicht Treiber fr eine gesunde wirtschaftliche Situation, einen modernen Flugzeugpark und besonders fr die Vernetzung und Integration des Vereines in Langenfeld. Dafr gebhren ihm unser Dank und unsere Anerkennung. Und ich persnlich bin sehr froh darber, dass rudi - auch ohne Amt - weiter engagiert und wertschpfend unsere Geschicke positiv voranbringt. Sein Einsatz kann und sollte vielen von uns als Vorbild dienen!

    WINTERARBEIT: OHNE EINSATZWILLEN HAKT ESFliegerisch sind wir eine Woche versptet in die Saison gestartet. Diese Verzgerung war der schleppenden Winter-arbeit geschuldet. An der organisation der Werkstattleiter lag es nicht, sondern an dem Einsatzwillen der Mitglieder, der sehr deutlich hinter den Erfordernissen zurckblieb.Als wir dann endlich unsere Flugzeuge in der Luft hatten, ging das Jahr auf Erbslh seinen gewohnten Gang. Die Ausbildung und fliegerische Entwicklung unserer neuen Mitglieder wurden professionell vorangetrieben. Die ersten berlandflge brachten schnell den gewnschten bungs-stand zurck. Zahlreiche Freiflge und das betreute Fliegen, mit dem frische Scheininhaber von Mentoren an den ber-landflug herangefhrt werden, vermochten im Ergebnis zu berzeugen. Und unsere eingereichten Flge und Daten im online contest (oLc) erzhlen viele spannende Geschichten zahlreicher Piloten.

    PLATZ 3 IN NRW, 17 DEUTSCHLANDWEITLetztendlich brachte uns diese Saison deutschlandweit Platz 17 und in NrW Platz 3 in der Vereinswertung ein. Hierauf drfen wir durchaus stolz sein. Dass wir in diesem Jahr aus der 2. Bundesliga abgestiegen sind, ist hingegen schade. Wir werden sicher auf der Segelfliegerversammlung die Grnde analysieren und darber zu sprechen haben, worauf wir 2013 unseren Fokus legen wollen.oster- und Sommerlager bescherten uns viele tolle Erlebnis-se, und nach einem erfolgreichen Flugplatzfest knnen wir sehr zufrieden sein.Den richtigen Schwerpunkt haben wir dieses Jahr wieder erfolgreich auf einen sicheren und unfallfreien Flugbetrieb gelegt. Das heit aber nicht, dass wir auch hier nicht noch besser werden knnen.Abseits der Fliegerei beschftigte uns das Thema Fusion mit unseren Hildener Fliegerfreunden auch dieses Jahr sehr intensiv. Unzhlige Stunden der Diskussion und der Planung hatten doch nur ein Ziel: Das geruschlose, endgltige und faktische Zusammenwachsen zweier rechtlich selbstndi-ger Vereine, die durch die Entwicklungen der letzten Jahre eigentlich getrennt gar nicht mehr vorstellbar sind.

    WOHIN WOLLEN WIR?Diese Diskussionen zeigten aber auch, dass bisherige Syste-me zwar funktionieren, aber keineswegs ideal sind. Wir ms-sen uns die Fragen gefallen lassen, ob wir auf gesellschaftli-che Vernderungen die richtigen Antworten gefunden haben; ob unsere Mitwirkungskonzepte ihr Ziel beziehungsweise die Mitglieder (noch) zu erreichen vermgen; und ob wir eine kla-re Vorstellung haben, wo wir in 10 oder 20 Jahren nachhaltig stehen wollen. Denn erst wenn wir das Ziel kennen, knnen wir den richtigen Weg einschlagen!Das, liebe Mitglieder, ist aber kein Thema, das der Vorstand in alleiniger Weisheit entwickeln kann. Hier seid auch Ihr gefragt. Besprecht Eure Ideen, und tauscht Euch mit dem Vorstand aus. Befasst Euch mit diesem Thema. Aber bitte auch damit, was und wie Ihr persnlich zum Gelingen beitra-gen knnt. Mit der Einstellung ...wir mssten... oder ...man msste... werden wir kein einziges der dringend anstehen-den Projekte realisieren knnen!

  • 4DRNGENDE PROJEKTEDie Fusion von LSG Erbslh und LSG Kesselsweier steht nach dem in Krze erfolgenden Grundstcksverkauf in Hilden unmittelbar bevor. Drngende Projekte sind:Mit der Fusion wollen wir einen gemeinsamen Vorstand whlen. Wer bringt sich ein, und in welcher Form mssen wir Strukturen verndern?Der Platzbedarf auf Erbslh verndert sich. Die Themen Auf-stockung des Vereinsheimes und Hallenneubau bedrfen der vorrangigen Umsetzung.Sanierungsrckstnde am objekt sind zu analysieren und zu beseitigen.Bezglich der Themen Werteentwicklung und Wertschtzung des Einzelnen sowie dessen Leistung fr die Allgemeinheit ist mit der neuen Baustundenregelung nur ein erster Schritt getan. Wie geht es weiter?

    All diese Projekte und Prozesse drfen aber nicht dazu fhren, das Tagesgeschft zu vernachlssigen, und hier ist in hchster Prioritt die Winterarbeit an den Flugzeugen zu nennen. Bereits auf der Herbstversammlung haben wir dies-bezglich einen dunklen rckblick und einen tiefschwarzen Ausblick zeichnen mssen. Viele von Euch stellen ihre eigenen Interessen zurck und bringen sich intensiv ein, um zum guten Gelingen der Sache beizutragen. Dafr danke ich Euch! Dem rest verspreche ich, auch zuknftig zu mahnen und zu motivieren. Denn ohne Euch wird es nicht gehen!

    JEDE MINUTE MIT EUCH IST EIN GEWINNNun ist der rckblick doch teilweise ein Ausblick geworden. Doch Eines gilt fr das letzte Jahr genauso wie fr alle Jahre davor: Wenn ich morgens den Weg auf Erbslh antrete, so beherrschen mich zwei Empfindungen. Erstens ist es ein groes Geschenk, diesen Sport berhaupt ausben zu drfen. Zweitens, und das sticht das erste Argument fast aus, ist es ein ungeheures Privileg, dies auch noch in Euren reihen zu tun. Jede Minute auf dem Flugplatz ist ein Gewinn. Und Ihr seid ein groer Teil davon!Ich blicke dankbar auf die abgelaufene Saison zurck und ich mchte dabei nicht unsere Freunde und Untersttzer aus Politik und Wirtschaft vergessen. Sie helfen mit, dass wir ehrenamtlich so viel bewegen knnen. Auch ihre finanziellen Hilfen sind ein wichtiger Baustein fr eine sichere Zukunft der Luftsportgruppe Erbslh. Bitte bleiben Sie uns gewogen!

  • DER SCHNSTE FLUG DES JAHRES......kann nur einer sein, an den man sich auch erinnert. Stress beeinfl usst durch die Ausschttung von Hormonen die Gedchtnisleistung und das je nach Situation positiv oder negativ. Moderater Stress kann das Lernen frdern. Ist der Stress stark, knnen sich Erlebnisse regelrecht ins Gedcht-nis einbrennen. Stress kann also das Gedchtnis nicht nur blockieren und zu einem Blackout fhren, sondern auch verbessern.

    Das ist auch der Grund dafr, dass man sich nicht an alle Situationen erinnert, wenn man zum Jahresende sein Flug-buch durchblttert. An manche Flge kann man sich schlecht erinnern, an einige Situationen aber sehr gut. Das sind vor allem die spannenden Situationen mit Stress, zum Beispiel kurz vor der Auenlandung. Mit einem Auge schaut man auf das sichere Auenlandefeld, mit dem anderen auf die letzte erreichbare Aufwindquelle: eine Waldkante oder ein niedrig kreisender Pulk, in dem man aber noch niedriger ankommen wrde. Stress scheint das Erinnerungsvermgen zu akti-vieren. Ein Tag, an dem man nur im sicheren Platzbereich gefl ogen ist, wird man schnell wieder vergessen. Wie mssen

    wir unsere Flge anlegen, um sich so dran zu erinnern, als wenns gestern gewesen wre?Die schnsten Flge bieten Spannung und vielleicht auch einen Hauch von Abenteuer. Wiki sagt uns, dass ein Aben-teuer eine Unternehmung ist, die sich stark vom Alltag unterscheidet, bei der der Ausgang ungewiss ist. Was kann anderes gemeint sein, als ein berlandfl ug? Sollen wir etwas mehr Abenteuer in unseren Flug bringen?

    Fr ein gutes Erinnerungsvermgen msste man folgende Dinge bercksichtigen:Auf keinen Fall ein Klapptriebwerk mitnehmen, damit der Ausgang des Tages ungewiss bleibt,besser keinen Wetterbericht lesen und schon gar keine Flug-vorbereitung machen,auf jeden Fall das GPS ausschalten, das heit, je weniger Information, desto mehr Abenteuer.Naja man muss ja nicht alle Vorschlge bercksichtigen. Ich habe in meinem Flugbuch ein paar Jahre zurckgeblttert und meine, mich besser an die Wettbewerbstage erinnern zu knnen als an oLc-Flge, auf jeden Fall besser als ans Platzfl iegen. Blttert mal ein paar Seiten zurck!

    ein hauch von abenteuerVoN ArNE THIELEMANN

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  • WER ERINNERT SICH NOCH an den 22. April 1997? Letztendlich sind es nur ganz wenige Flugtage, die in einem Jahr herausstechen. Der 13. Mai 2012 etwa, an dem viele von uns bei homogenen Bedingun-gen sehr groe Flge machen konnten, wird sicherlich noch lnger im LSG-Gedchtnis bleiben. Hier hilft natrlich auc

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