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Jahresrückblick 2012 - Landesportal Sachsen-Anhalt

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bericht 2013-07-11.inddwww.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de
LAV 05/2013-209
Dieser Bericht wurde mit Sorgfalt und nach vorhandenem Wissen erarbeitet. Eventuelle Fehler sowie inzwischen geänderter und erweiteter Kenntnisstand können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wenden Sie sich in diesem Fall direkt an die Redaktion.
Für weitere Informationen steht der Internetauftritt es Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt unter www.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de zur Verfügung.
Bei Fragen zu einzelnen Themen wenden Sie sich bitte an [email protected]
Vorwort
Sachsen-Anhalt
der Ihnen jetzt vorliegende Jahresrückblick 2012 des Lan- desamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV) stellt die Aufgaben der Fachbereiche und Dezernate des Landesamtes in ihren Grundzügen vor und hebt einige Arbeitsergebnisse aus den Fachbereichen Hygiene, Lebensmittelsicherheit, Veterinär- medizin und Arbeitsschutz besonders heraus. Die Auswahl ist so getroffen, dass den Nichtfachleuten ein grundlegender Eindruck von Jahresschwerpunkten der Arbeit der Beschäftigten des LAV und den Fachleuten ergänzende Detailinformation zu ihnen im Wesentlichen bereits bekannten Sachverhalten ermöglicht wird. Ausführlicher und spezifischer sind die Berichte „Infektions- krankheiten“, „Impfsituation bei Kindern im Vorschul- und Schul- alter in Sachsen-Anhalt“, „Untersuchungen zur Lebensmittelsi- cherheit“ und der „Jahresbericht der Arbeitsschutzverwaltung“.
Im Jahr 2012 wurde die Zahl der Standorte des LAV - bei Gründung 12 - auf 7 reduziert und ein rekonstruiertes Labor- und Verwaltungsgebäude in Magdeburg bei Aufgabe zweier älterer Standorte bezogen. Nach intensiver Vorbereitung wurde 2012 in den Fachbereichen Lebensmittelsicherheit und Veterinärme- dizin ein modernes Laborinformations- und Managementsystem (LIMS) in Betrieb genommen. Mehr dazu im Inneren.
Das LAV fand 2012 überregional Beachtung, als beim größ- ten bisher in Deutschland bekannt gewordenen lebensmittelbe- dingten Erkrankungsgeschehen Ende September bis Anfang Ok- tober 2012 der erste Nachweis des Erregers der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Mäde in Halle (Saale) gelang. Die Ursache von fast 11.000 Erkrankungen durch Noroviren konnte so aufgeklärt wer- den, die als Kontamination tiefgefrorener Erdbeeren aus China über Speisenanbieter verbreitet worden waren.
Diese Untersuchungen wurden in Halle (Saale) im Rahmen der „Mitteldeutschen Kooperation“ in Unterstützung für die Lan- desuntersuchungsanstalt Sachsen durchgeführt. Der allmähli- che Ausbau der länderübergreifenden Zusammenarbeit, auch mit Thüringen, ist notwendige Folge überall wirkender Perso- nalreduzierungen und immer spezifischer werdender Untersu- chungsverfahren. Kooperation ist nicht unkompliziert und be- reitet nicht nur im Vollzug - „vor Ort“ ist ggf. in einem anderen Bundesland - Probleme. Die Konzentration bei einem Partner hat Kompetenzabbau bei den anderen Partnern zur Folge, der sich im Krisenfall sehr negativ auswirken kann.
Wie unvermutet ein Erkrankungsausbruch mit Krisenpoten- zial eintreten kann, bewies das Auftreten des Milzbrandes im Sommer 2012 in einer Kuhherde im Jerichower Land. Nicht nur die Beherrschung dieses Herdes, auch der Schutz der Beschäf- tigten vor dem auch für den Menschen hochgefährlichen Milz- branderreger war eine besondere Herausforderung.
Leider finden - außer bei herausragenden Ereignissen - die von der Natur und natürlichen Prozessen ausgehenden Ge- sundheitsgefahren in der öffentlichen Wahrnehmung weniger Beachtung als die, die von synthetischen Stoffen ausgehen. Der Bericht des Landesgewerbearztes über die Übertragung von Kuhpocken durch Haustiere - hier als Auslöser einer Berufs- krankheit - macht auf eine weitgehend unbeachtete Wirtsgruppe
aufmerksam. Vielen bekannt sind die von Zecken übertragene Borreliose und FSME. Der Ei- chenprozessionsspinner als Ge- fahrenquelle findet zunehmend Beachtung - im Bericht wird auf ein neues Merkblatt dazu ein- gegangen. Unberechtigt öffent- lich unbeachtet verbreitet sich das Hantavirus in Deutschland. Wissen Sie davon? Zu diesem Virus und zu vielen anderen Er- regern bietet das LAV Informa- tionen in seinem Internetauftritt (www.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de), auf den ich an dieser Stelle hinweisen möchte. Der Internetauftritt enthält auch vielfältige andere und aktuelle Informationen zu den Aufgaben des Landesamtes.
In vielfältiger Art und Weise beförderten die Mitarbeiter des LAV auch im Jahre 2012 die Fortbildung und den Erfahrungs- austausch u. a. der Mitarbeiter des Öffentlichen Gesundheits- dienstes, der Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter und der Fachkräfte für Arbeitssicherheit.
Eine sehr fordernde Aufgabe wurde der Leitung des LAV und den Leitungen der Fachbereiche im letzten Drittel des Jahres gestellt. Im Jahre 2011 war der Personalbedarf des LAV für den aktuellen Aufgabenbestand durch eine renommierte externe Fir- ma ermittelt worden. Die für das LAV im Personalentwicklungs- konzept des Landes vorgesehene Personalausstattung liegt deutlich unter der ermittelten Größe. Das bedeutet, Aufgaben in der Zukunft nicht mehr, nicht mehr in der bisherigen Quantität und/oder nicht mehr in der bisherigen fachlichen Tiefe erfüllen zu können. Welche Aufgaben das sein könnten, galt es zu ermit- teln. Das LAV hat diesbezügliche Vorschläge unterbreitet und die voraussichtlichen Folgen und Risiken für die Bürger und Unter- nehmer des Landes abgeschätzt. Dieses „Aufgabenerledigungs- konzept“ wird nun in den politischen Gremien des Landtages begutachtet und beraten werden müssen. In diesem Kontext werden wir die Bedeutung unserer Tätigkeit für den Schutz der menschlichen Gesundheit als höchstem Rechtsgut in vielfältigen Facetten darstellen. Überwachung, Untersuchung und Beratung in der fachlichen Breite, wie das LAV sie abdecken muß, erfor- dert eine angemessene Personalausstattung und zwar in Perso- nenzahl sowie im Qualifikationsspektrum.
Von diesem Qualifikationsspektrum werden Sie beim Lesen der Berichte eine Vorstellung erlangen. Sollten Sie Nachfragen haben, stehen Ihnen unsere Fachleute und ich gern zur Verfü- gung.
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Abkürzungsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1.2 Dezernat 12 - Wirtschaftliche Angelegenheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
1.3 Dezernat 13 - Informationsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
2 Fachbereich Hygiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
Überwachung der Badegewässer und Beckenbäder in Sachsen-Anhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
2.3 Dezernat 23 - Medizinische Mikrobiologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Erweiterte Umgebungsuntersuchungen bei einem Fall von Tuberkulose in der JVA Burg . . . . . . . . . . . . . . .12
2.4 Dezernat 24 - Arzneimittelprüfstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15
Analytische Untersuchung von Arzneimitteln - Plan- und Verdachtsproben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
3 Fachbereich Lebensmittelsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18
Untersuchung von Lebensmitteln tierischer Herkunft von konventionell und ökologisch produzierenden Direktvermarktern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20
Untersuchung von Sahne aus Sahnebereitern in Dienstleistungsbetrieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21
Die Untersuchung von Lebensmitteln zur Abklärung des Norovirus-Ausbruches September - Oktober 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22
Täuschungsschutz bei Lebensmitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
Fitnessgetränke im Test . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25
Blütenpollen - naturbelassene Wundermittel? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27
Unser abendlich Brot? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27
Essen für Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28
Risikolebensmittel für Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28
Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in/auf Erdbeeren 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30
Irreführung bei kosmetischen Mitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31
Kontamination von Lebensmitteln durch Lebensmittelkontaktmaterial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31
4 Fachbereich Veterinärmedizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32
Milzbrand in Sachsen-Anhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35
4.3 Dezernat 43 - Rückstandskontrollen und Tierarzneimittelüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39
Rückstandskontrollen und Tierarzneimittelüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40
Ausgewählte Ergebnisse der Untersuchungen zur Fleisch- und Milchhygiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43
4.5 Dezernat 45 - Tierseuchenbekämpfung, Epidemiologie, Tierschutz, technische Überwachung . . . . . . . . . .45
BHV1-Verlauf und Perspektiven der Eradikation in Sachsen-Anhalt 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
5 Fachbereich Arbeitsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
Arbeitszeitkontrollen in Rettungsdiensten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
5.2 Dezernat 52 - Stoffliche/physikalische Gefahren, Medizinischer Arbeitsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .53
Kuhpockeninfektion einer Tiermedizinischen Fachangestellten: schwerer Erkrankungsverlauf - als Berufskrankheit 3102 anerkannt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54
5.3 Dezernat 53 - 57 - Gewerbeaufsicht West, Ost, Mitte, Nord, Süd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .55
Tödlicher Unfall im Zusammenhang mit einer elektrischen Gartenteich pumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .56
1
Dezernat 11 Personal, Recht, Organisation
Dezernat 12 Wirtschaftliche Angelegenheiten
Dezernat 13 Informationsmanagement
Durch Erlass des Ministeriums für Gesundheit und Soziales vom 11.03.2004 (MBl. LSA Nr. 15/2004, S. 199) ist das Landes- amt für Verbraucherschutz (LAV) in einen Landesbetrieb gemäß § 26 Abs. 1 LHO im Geschäftsbereich des Ministeriums über- führt worden.
2004 wurde im LAV die doppische Buchführung unter Ein- satz von SAP/R3 eingeführt.
Im Fachbereich Verwaltung erfolgt die Wahrnehmung be- hördeninterner Aufgaben zur Absicherung der Rahmenbedin- gungen für die 4 Fachbereiche insbesondere unter dem Aspekt betriebswirtschaftlicher Grundsätze. Der Fachbereich ist verant- wortlich für die Fortentwicklung der Organisations- und Aufga- benstruktur, für die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes personeller und materieller Ressourcen und die Gewährleistung der ordnungsgemäßen Geschäftsführung mit der Zielsetzung, den Zuschussbedarf zu reduzieren.
Diese Verwaltungsaufgaben werden ergänzt durch nach außen gerichteten Leistungen wie zum Beispiel der Öffentlich- keitsarbeit (Publikationen, Internetportal, Ausstellungen, Veran- staltungen u. a.) mit dem Ziel der Verbraucheraufklärung.
Sowohl zur Darstellung des Leistungsspektrums des LAV als auch als Instrument zur globalen Steuerung durch die Minis- terien wurden - wie auch in den Vorjahren - Zielvereinbarungen unter Federführung des Fachbereiches Verwaltung erstellt und zwischen LAV und den Fachressorts des Ministeriums für Land- wirtschaft und Umwelt sowie des Ministeriums für Arbeit und So- ziales abgestimmt. Besonderer Schwerpunkt war die personelle Absicherung der gesetzlich vorgegebenen Aufgaben bei gleich- zeitiger Realisierung des Personalentwicklungskonzeptes (Kon- solidierung der Stellenhaushalte) der Landesregierung.
2
Dezernatsleiter: Klaus Lenze Kühnauer Str. 70 06846 Dessau-Roßlau Tel.: (0340) 6501 - 170 E-Mail: [email protected]
Aufgaben: • Personalverwaltung • Rechtsangelegenheiten • Dienstposten und Arbeitsplatzbewertung • Grundsatzfragen Organisation
• Innerer Dienst an insgesamt 7 Standorten, davon 3 Labor- standorten
• Auskünfte nach Informationsgesetzen
Das Land Sachsen-Anhalt ist um einen drastischen Stellen- abbau bemüht. Die Begriffe Aufgabenverzicht, Privatisierung, Aufgabenverlagerung und rationellere Aufgabenwahrneh- mung mit verringertem Stellenbestand durch Zusammen- legung und Zentralisierung von Aufgaben, durch die Zusammen- führung von Standorten und die Nutzung länderübergreifender Kooperationen markieren die Wege, auf denen dies erreicht werden soll.
Zum 01.01.2012 wurde im Zuge der Fortschreibung des Personalentwicklungskonzeptes des Landes Sachsen-Anhalt (PEK 2009 - 2025) der Zielstellenbestand für das LAV von bis- lang 520 Bedarfsstellen auf nunmehr 389 reduziert. Gleichzeitig wurden die Überhangstellen der Titelgruppe 96 von 63 auf 180 erhöht. Der Abbau des Stellenüberhanges muss spätestens im Jahr 2020 abgeschlossen sein; die durch Altersabgänge frei- werdenden Planstellen und Stellen im Bedarfsbereich müssen vorrangig zum Abbau genutzt werden.
Im Jahr 2012 (Stand 31.12.2012) arbeiteten 389 Beschäftig- te (Beamte/Tarifbeschäftigte, davon 280 weiblich) als Bedarfs- personal im LAV, davon 106 in der Laufbahngruppe 2 / 2. Ein- stiegsamt (ehem. höherer Dienst), 113 in der Laufbahngruppe 2 / 1. Einstiegsamt (ehem. gehobener Dienst) und 170 in der Laufbahngruppe 1 (ehem. mittlerer Dienst).
95 Beschäftigte des vorerst abzubauenden Personals (Titelgruppe 96) trugen darüber hinaus zur Aufgabenbewälti- gung bei.
Neben 2 Gewerbereferendarinnen und 2 Gewerbereferen- daren, 8 Praktikanten/innen der Lebensmittelsicherheit und 4 Auszubildenden (Biologie- und Chemielaborantinnen) konnten 2012 wieder 4 Anwärter/innen für den Dienst in der Arbeits- schutzverwaltung eingestellt werden.
Im Jahr 2012 wurde die Große Baumaßnahme (GNUE) „Herrichtung der Liegenschaft Große Steinernetischstraße 4 in Magdeburg für das Landesamt für Verbraucherschutz“ mit einem Investitionsvolumen von 13,3 Mio. € im Wesentlichen ab- geschlossen.
Nach der Übergabe des Objektes an das LAV im Juni 2012 erfolgte im Juli 2012 der Umzug des Dezernates Gewerbeauf- sicht Mitte aus dem bisherigen Dienstobjekt Saalestraße 32. Der wesentlich komplexere Umzug des Fachbereiches Hygiene mit seinen unterschiedlichen Laboratorien bedurfte einer um- fänglichen Planung und Vorbereitung. Der Umzug aus dem bis- herigen Dienstobjekt Wallonerberg 2 - 3 erfolgte im September 2012 dezernatsweise in mehreren Schritten.
Mit dem Bezug des sanierten Objektes und der gemeinsamen Unterbringung von zwei Teildienststellen an einem Standort kann unter Berücksichtigung der Vorgaben des Personalent- wicklungskonzeptes eine effektivere Gestaltung des Dienstbe- triebes erfolgen. Des Weiteren können die erheblich sanierungs- bedürftigen und unwirtschaftlichen Standorte Wallonerberg 2 - 3 und Saalestraße 32 in Magdeburg aufgegeben werden.
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Dezernatsleiterin: Beate Gebühr Freiimfelder Str. 68 06112 Halle (Saale) Tel.: (0345) 5643 - 334 E-Mail: [email protected]

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