AMSA Jahresr¼ckblick 2012/13

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Ein zusammenfassender Rückblick darüber, was in der AMSA im Geschäftsjahr 2012/13 alles passiert ist.

Text of AMSA Jahresr¼ckblick 2012/13

  • Jahresrckblick

    fr das Geschftsjahr 2012/13

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    Inhalt

    Inhalt 02 Vorwort 03 Famulatur- und Forschungsaustausch 05 Public Health 08

    Teddybrkrankenhaus Grips statt Chips Herz-Kreis-Lauf Aufklrung gegen Tabak Entwicklungsprojekte

    Medizinische Aus- und Weiterbildung 11 MedSuccess Medizinischer Diplomarbeitskongress Wehwehchen-Workshop Institute for Indian Mother & Child Winterschool Movies & Medicine

    Menschenrechte 14 AMSA & AmberMed

    Aufklrung und Reproductive Health 15 achtungliebe World-AIDS-Day

    Interna 17 Trainings PR & Media Nationale Treffen Alumni-Netzwerk

    Internationale Arbeit 20 Internationale Arbeit Zusammenarbeit in Europa - EuRegMe

    Nachwort 23 Impressum 24

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    AMSA Jahresrckblick 2012/2013

    Liebe Leserin, lieber Leser!

    Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen diesen Jahresbericht der AMSA fr 2012/2013 prsentieren zu drfen. Als Vorstand gehren wir zu den ltesten Vereinsmitgliedern. Ein Teil von uns wird bald das Studium beenden. Damit neigt sich auch unsere Zeit als aktive Mitglieder dem Ende zu. Mit etwas Abstand, rumlich wie emotional, reflektiert man die vergangenen Jahre. Die AMSA ist ein ganz besonderer Verein. Junge zuknftige rztInnen opfern viel Freizeit und stiften sie einer hheren Sache: Sei es ein Kinderlachen beim Teddybrkrankenhaus, ein "aha"-Effekt bei Grips statt Chips oder auch das Ziel, Jugendliche durch achtungliebe in der Unsicherheit der Pubertt zu untersttzen. Dieser Momente gibt es noch viele mehr, wie Sie auf den folgenden Seiten lesen knnen. Bei all diesen Projekten lernen die Studierenden Dinge, die ihnen in diesem Moment vielleicht gar nicht so bewusst sind. Sie erarbeiten sich im Team Wissen mit dem sie Projekte kreieren und umsetzen, von der Idee bis zum fertigen Konzept. Dafr sind unter anderem Organisationstalent und Teamgeist ntig Soft Skills, wie sie im Arztberuf un-erlsslich sind. Es braucht dabei aber noch viel mehr: Mut, Kritikfhigkeit, Kreativitt und Leidenschaft - Fhigkeiten, die die Studierenden ihr ganzes Leben lang nutzen knnen. In der AMSA engagieren sich junge MedizinerInnen, um anderen eine Freude zu machen, ihnen Wissen zu vermitteln oder ihre Lebensumstnde zu verbessern - und lernen dabei unschtzbar viel fr und ber sich selbst. Darber hinaus betreiben wir ber unsere Dachorganisation den weltweit grten Stu-dentenaustausch. Jhrlich entsenden wir ber 170 Studenten zu hochkartigen Praktika ins Ausland, um ihren professionellen wie persnlichen Horizont zu erweitern. Auch wenn die ursprngliche Motivation zur AMSA zu kommen ganz unterschiedlich sein mag, ist uns allen der Wunsch gemeinsam, durch unser Tun die Gesellschaft wie auch uns selbst ein bisschen zu verbessern. Unser neu formuliertes Vision Statement bringt das schn auf den Punkt:

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    "Die AMSA steht fr eine offene Gesellschaft, in der Gesundheit und medizinische Bildung selbstverstndlich sind." Das ist es, was die AMSA so besonders macht. Wir mchten allen, die die AMSA zu dem gemacht haben, was sie heute ist Mitgliedern, ehemals wie derzeit aktiven, Freunden und Frderern - herzlich fr Ihren Beitrag dan-ken! Bitte vergessen Sie dabei nicht: bei all der Leidenschaft bedarf es auch einer stabilen finanziellen Basis. Wir sind sehr auf Spenden und Sponsoring angewiesen, sonst sind unserem guten Willen leider Grenzen gesetzt. Dabei freuen wir uns ber jede noch so kleine Spende; besonders hilfreich sind regelmige Frderungen, da wir so kontinuierlicher planen knnen. Es wrde uns sehr freuen, auf Sie als Gnner zhlen zu drfen. Wir wnschen Ihnen nun viel Freude beim Lesen des Jahresberichts! Herzlichst, Der Vorstand 2012/2013 Maria van Hove Prsidentin Bastian Strobel Vizeprsident fr Internes Benedict Krischer Generalsekretr Sebastian Huter Kassier

    Maria van Hove Prsidentin

    Bastian Strobel Vizeprsident

    fr Internes

    Sebastian Huter Kassier

    Benedict Krischer Generalsekretr

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    Famulatur- und Forschungsaustausch

    Der Famulatur- und Forschungsaustausch ist ein wichtiges Standbein der AMSA-Arbeit. ber die IFMSA, den internationalen Dachverband, organisieren wir jedes Jahr fr fast 170 sterreichische Medizinstudierende ein 4-wchiges Praktikum in einem auslndi-schen Krankenhaus oder Labor.

    Unser Famulatur-Austauschprogramm ist immer bilateral, was bedeutet, dass sich die Zahl der Incomings (die nach sterreich kommenden auslndischen Studierenden) mit jener der Outgoings (die ins Ausland gehenden sterreichischen Studierenden) deckt.

    Der Beitrag, den die sterreichischen Studierenden bei der Anmeldung im Herbst einzahlen, wird fr die Unterkunft und Verpflegung der zu uns kommenden Studierenden verwendet. So knnen wir auch HochschlerInnen aus Lndern mit niedrigerem Einkommen die Lebensunterhaltskosten in sterreich abnehmen.

    In all unseren aktiven lokalen Komitees (Graz, Innsbruck und Wien) werden die Austauschstudenten betreut. Dabei gibt es vielfltige Aufgabengebiete:

    Die Studierenden unserer Universitten mssen durch den Anmeldeprozess gefhrt werden (z.B. in der einmal wchentlich stattfindenden AMSA-Beratung in jeder Stadt), die Platzvergabe geregelt und danach die Vertrge unterschrieben und gesammelt werden. Fr weitere Fragen stehen unsere MitarbeiterInnen auch stets persnlich oder via E-Mail zur Verfgung.

    Fast jedes Monat kommen auch internationale HochschlerInnen zu uns. Whrend es im Sommer bis zu 30 Studierende pro Monat sind, sind es meist nur eine Handvoll unter dem Studienjahr. Trotzdem ist genug zu tun. Unser Team kmmert sich darum, dass die Studierenden einen Famulaturplatz auf einer Station in einer der drei Universittskliniken sowie Unterkunft und Verpflegung fr ihren Aufenthalt erhalten.

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    Langweilig wird es dabei nie, denn wir bieten den Studierenden ein umfassendes Social Program: In diesem Rahmen besteht die Mglichkeit, jedes Monat neue Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen, ihnen die Sehenswrdigkeiten der Stadt zu zeigen oder beizubringen, wie man Sachertorte bckt.

    Beim Forschungsaustausch kmmern sich unsere MitarbeiterInnen um Laborpltze, an denen die Austauschstudenten unter Leitung eines Tutors 4 Wochen (oder lnger) an ei-nem Forschungsprojekt (sowohl Labor- als auch klinische Projekte) mitarbeiten knnen und so die einzigartige Mglichkeit bekommen, neue Einblicke und Techniken kennen zu lernen sowie ihr Wissen in einem bestimmten Gebiet zu vertiefen.

    Sub-Regional Training (SRT)

    Im April 2013 wurde in Belgrad (Serbien) ein SRT organisiert, und auch hier war einer unserer Mitarbeiter mit dabei.

    Bei diesen Treffen geht es darum, dass wir uns als lokale MitarbeiterInnen des Austausch-Teams mit anderen Studierenden, die im selben Bereich arbeiten, treffen. Dabei werden 3 Tage lang Trainings gehalten, es wird gemeinsam ber etwaige Probleme und Schwierigkeiten diskutiert, wobei hier jeder seinen persnlichen Input bringen kann.

    Auf diese Weise kann der Austausch im eigenen Land immer wieder optimiert werden. Auch kann man dabei viele Freundschaften knpfen, die einem noch lange erhalten bleiben!

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    Fotowettbewerb

    Dieses Jahr gab es in Zusammenarbeit mit der sterreichischen Mediziner Union (MU) in Wien einen Fotowettbewerb fr die schnsten Fotos, die auf Auslandsfamulaturen geschossen wurden. Es wurden uns tolle Preise fr die GewinnerInnen gesponsert.

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    Public Health

    Teddybrkrankenhaus

    Das Teddybrkrankenhaus bietet Kindern im Kindergarten- und Volksschulalter die einzigartige Mglichkeit, den Ablauf eines Krankenhaus- oder Arztbesuchs aus nchster Nhe mitzuerleben, ohne dabei selbst als PatientIn betroffen zu sein. Denn behandelt werden ihre Kuscheltiere. Die Kinder lernen dabei, wie ihr Stofftier geheilt werden kann und wie man dazu beitragen kann, gesund zu bleiben. Dabei wird versucht, den Kindern den

    Stellenwert von Gesundheit spielerisch anhand ihrer Kuscheltiere aufzuzeigen. Mehr als 100 MedizinstudentInnen versorgen gemeinsam mit den Kleinen als Teddy-Docs die Stofftiere und durchlaufen dabei unterschiedliche Stationen: Von der Erstaufnahme, zum Rntgen, EKG, bis hin zu OP, Zahnstation und Apotheke. Das Projekt wird ein- bis zweimal jhrlich in Wien, Graz und Innsbruck durchgefhrt und erfreut sich grter Beliebtheit.

    Grips statt Chips In sterreich nehmen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf- und Atemweg-serkrankungen, Diabetes oder Krebs, die potentiell vermeid-bar wren, immer mehr zu. Grips statt Chips widmet sich dieser Problematik. Das Projekt basiert auf drei Sulen:

    In Schulklassen wird zunchst ber die Anatomie des menschlichen Krpers, den Ablauf der Verdauungsprozesse und die Grundlagen gesunder Ernhrung geredet. Danach wird gemeinsam eine gesunde Jause zubereitet und so das Erlernte umgesetzt.

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    In der Turnhalle wird in der nchsten Einheit das theoretische Wissen im Rahmen von Spielen, die das Thema Gesundheit und Verdauung betreffen, aufgearbeitet.

    Um Nachhaltigkeit zu gewhrleisten, wird abschlieend ein Elterninformationsabend veranstaltet, zu dem auch ProfessorInnen und ExpertInnen eingeladen werden, die gemeinsam mit den Eltern zum Thema Gesundheit diskutieren und Fragen beantworten.

    Herz-Kreis-Lauf Das Projekt Herz-Kreis-Lauf wurde im Herbst 2012 ins Leben gerufen und hat bereits viele Medizinstudierende zur Teilnahme bewegt. Die Idee ist, sich sportlich zu bettigen und dabei gleich-zeitig fr den guten Zweck auf Charitylufen Spendengelder zu akquirieren, die karitati-ven Projekten zu Gute kommen. Bei unserem letzten Event im Mai 2013 nahmen wir an "Ich helfe laufend" mit ber 100 Lufer und Luferinnen teil. Gespendet wurde fr die Frhfrderung von a