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Informationsblatt September 2014

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www.zh.kath.ch Katholische Kirche im Kanton Zürich - church zurich catholic

Text of Informationsblatt September 2014

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    Informationsblatt September 2014

    Der Schatz der Kirchenmusik soll mit hchster Sorgfalt bewahrt und ge-frdert werden. Die Sngerchre sollen stndig gefrdert werdenDer reli-gise Volksgesang soll klug gefrdert werdenDie Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als traditionelles Musikinstrument, dessen Klang den Feierlichkeiten der Kirche einen wunderbaren Glanz hinzuzufgen und die Herzen mchtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben vermag, in gro-sser Ehre gehalten werden Das sind nur wenige Auszge aus der Litur-giekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils (Nr. 114, 118, 120). Sie dokumentieren den hohen Stellenwert von Musik in den Gottesdiensten. Dieser ist Gott sei Dank in vielen Pfarreien erkannt worden.Es gibt Zrcher Pfarreien mit Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchren, mit gep egter Orgel- und Instrumentalmusik. Aber es gibt auch Orte, wo die Kirchenmusik noch einen stiefmtterlichen Stellenwert hat. Ich mache immer wieder die Feststellung: wo der Kantorendienst in der Liturgie sei-nen selbstverstndlichen Platz einnimmt, da wird die Liturgie leicht und festlich, da feiern wir gerne mit. Wo hingegen nach wie vor Logorrhe (Wortdurchfall in Form von Dauerrede der Liturgen) herrscht, wie es der Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner einmal formuliert hat, gehen wir erschlagen aus der Kirche. Ich bin darum dankbar, dass mit der Revision der Bestimmungen fr Kirchenmusikerinnen und -musiker nanzielle und ad-ministrative Voraussetzungen geschaffen wurden, dass die Pfarreien Gesang und Kirchenmusik frdern knnen, wie es dem Willen des Konzils entspricht. Generalvikar Josef Annen

    Kirchenmusik soll gefrdert werden //////////////////////////////////////////////////// //////////// Generalsekretr Markus Hodel im Gesprch //////////////////////////// ////////////////////////// Tipps zum Thema Bildrechte im Internet ////////////// 100 Jahre Kirche St. Josef in Winterthur-Tss ////////////////////////////////////// /////////// Aufrichte des Kulturparks ///////////////////////////////////////////////////

    Josef Annen, Generalvikar fr die Kantone Zrich und Glarus

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    Das Angebot an gut quali zierten Organistinnen und Organisten fr die Kirchenmusik ist beschrnkt. Verschrft wird das Problem dadurch, dass nicht wenige Kirchenmusiker in den nchsten fnf bis zehn Jahren pensio-niert werden. Dies hat zur Folge, dass katholische und reformierte Kirch-gemeinden nicht selten um dieselben Musiker werben. Die Lohnunterschiede zwischen den beiden Konfessionen sind jedoch frappant. Deshalb nahm der Synodalrat im vergangenen Jahr die Revision der berufsbezogenen Bestim-mungen an die Hand.

    Kirchgemeinden frchten MehrkostenWhrend die Integration der neuen Bologna-Abschlsse in der Vernehm-lassung unbestritten war, usserten die Kirchgemeinden mehrheitlich Be-denken ber die nanziellen Folgen. Diese wren bei der vorgesehenenAnnherung an die reformierten Lhne deutlich sprbar gewesen.Zum Vergleich: Betrgt ein Standardpensum bei der reformierten Kirche30 Stellenprozente, entspricht dieses in der katholischen Kirche 13,5 Stel-lenprozenten. Die nun vorliegenden Bestimmungen verbessern die Lohn-situation nach wie vor, jedoch mit geringeren Mehrkosten fr die Kirch-gemeinden. Zudem sieht die Vorlage nicht wie ursprnglich vorgesehen eine lineare Erhhung des Beschftigungsgrades vor, sondern lsst eine exible Gestaltung der Pensen zu.

    Gelegenheit fr eine Standortbestimmung Synodalrat Karl Conte erhofft sich von der Revision, dass sie die Kirchge-meinden zu Diskussionen ber den Stellenwert und die Ausrichtung der Kirchenmusik anregt: In vielen Pfarreien wird seit Jahrzehnten die klassi-sche Kirchenmusik weitertradiert, neue Stilrichtungen oder kirchenmusika-lische Konzepte fehlen. Die Chance, mit Kirchenmusik die Gemeindebildung zu frdern, wird verpasst, bedauert er. Positive Beispiele sieht er in Pfarrei-en wie Peter und Paul in Winterthur oder St. Georg in Ksnacht-Erlenbach: Die dort angestellten Kirchenmusiker haben Chre mit verschiedenen Altersstufen und Stilrichtungen aufgebaut, mit dem positiven Effekt, dass die Gottesdienste von unterschiedlichen Zielgruppen besucht werden.

    Umsetzung beginnt im Herbst Fr Neuanstellungen gelten die Bestimmungen bereits ab 1. Oktober 2014. Die bestehenden Anstellungsverhltnisse sind bis sptestens am 1. Mrz 2015 anzupassen. Bei Fragen erteilen Mirjam Bolardt (Tel. 044 266 12 44) und Andreas Hubli (Tel. 044 266 12 43) gerne Auskunft.

    www.zh.kath.ch/personal www.musik-st-georg.chwww.peterundpaul.ch

    Kirchenmusik: Eine Frage des Stellenwertes

    Chor zum 150-Jahr-Jubilum der Pfarrei Peter und Paul in Winterthur

    Fnf Chre mit 160 Sngerinnen und Sngern bereichern die Pfarrei St. Georg Ksnacht-Erlenbach mit ihrem Gesang

    Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker erhalten knftig mehr Lohn. Die Erhhung fllt moderater aus als ursprnglich vorgesehen. Die Revision der Entlhnung hat der Synodalrat nach Umfragen in den Kirchgemeinden entschieden.

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    Welches sind die ersten Erfahrungen bei der Kantonalkirche?Ich wurde am Hirschengraben in Zrich sehr freundlich und offenherzig empfangen und habe motivierte Leute angetroffen. Fr eine gute Zusam-menarbeit steht mir ein Team zur Seite, das eine offene Kommunikations-kultur p egt. Und es gibt viel zu tun.Selbstverstndlich menschelt es auch bei der Kirche. So stelle ich fest, dass Chur unser Tun und Handeln mehr als nur kritisch beobachtet.Erstaunt bin ich auch ber die eher getrbte Atmosphre zwischen einzel-nen Exponenten der Synode und dem Synodalrat. Da fehlt mir das Ver-stndnis, wirken wir doch im gleichen Boot fr das Wohl der Menschenim Kanton Zrich.

    Was sind die Hauptaufgaben als Generalsekretr des Synodalrats?Ich bin Chef aller Mitarbeitenden der Verwaltung und Berater der Exe-kutive. In der Funktion des Generalsekretrs vertrete ich zusammen mit dem Synodalratsprsidenten die Krperschaft in der Biberbrugger Konfe-renz und der Rmisch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, den Zusammenschlssen aller kantonalen kirchlichen Organisationen im Bistum Chur respektive in der Schweiz. Eine wichtige Aufgabe liegt bei der Kontaktp ege mit den Kirchenp egen, mit dem Kanton und der reformier-ten Schwesterkirche.

    Wo liegen die Schwerpunkte in den kommenden Monaten?Aktuell be nden wir uns mitten im Budgetprozess fr das kommende Jahr. Im weiteren bin ich am Umsetzen aller beschlossenen Massnahmen der 2013 durchgefhrten Organisationsanalyse. Eine sehr grosse Herausforderung bedeutet schliesslich das Ausrichten der Informations- und Kommunika-tionstechnik auf unsere knftigen Bedrfnisse.

    Was hat bis jetzt besonders Freude gemacht? Was war eher schwierig?Zu sehen, welch gute und engagierte Arbeit die Kirche fr Alt und Jung erbringt, macht mich fr die Zukunft optimistisch. Ich konnte auch bereits einige tolle Veranstaltungen besuchen, so zum Beispiel die kumenische Spitalseelsorgetagung in Winterthur oder die Verleihung des Prix Caritasin Luzern, um nur zwei zu nennen. Ein grosser Aufsteller war natrlich das grandiose Abstimmungsergebnis zur Kirchensteuerinitiative im Mai dieses Jahres. Das klare Resultat hat uns aufgezeigt, dass die Zrcher Bevlkerung hinter der Arbeit der Kirchen steht. Eher schwierig und rgerlich nde ich jene Zeitungsmeldungen, welche die Kirche zu spalten versuchen, statt auf die gemeinsam erbrachten Dienstleistungen von gesamtgesellschaftlichem Interesse hinzuweisen.Das ausfhrliche Gesprch mit Markus Hodel: siehe Blog www.zh.kath.ch/blog

    Im Gesprch: Generalsekretr Markus Hodel

    Markus Hodel, Generalsekretrdes Synodalrates seit 1. Juni 2014

    Markus Hodel hat die Nachfolge von Giorgio Prestele angetreten,der frhzeitig in Pension gegangen ist. Hodel wohnt seit 21 Jahren in Horgen, war die letzten vier Jahre Prsidentder Kirchgemeinde,ist verhei ratet und Vater von zwei Kindern.

    Markus Hodel ist seit Juni 2014 Generalsekretr des Synodal-rats, der Exekutive der Rmisch-katholischen Krperschaftdes Kantons Zrich. Knapp 100 Tage im Amt, haben wir dem 49-jhrigen Wirtschaftsingenieur einige Fragen gestellt.

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    Beim Verwenden von Bildmaterial aus dem Internet ist Vorsicht geboten. Zahlreiche Rechte werden hier tangiert. Dies gilt ebenso fr Social Media Plattformen wie Facebook. Wer fremde Beitrge mit einem Vorschaubild, einen sogenannten Tumbnail, teilt, muss dazu die Erlaubnis besitzen, dieses Foto zu verwenden oder zu verbreiten. Werden diese Rechte missachtet, kann dies eine Abmahnung zur Folge haben, oder es kommt gleich eine teure Rechnung ins Haus ge attert.

    Es gilt das UrheberrechtIm Urheberrecht gilt: Ohne Zustimmung des Urhebers drfen Werke wie Bilder, Fotogra en, Zeichnungen sowie Gra ken nicht verwendet werden. Solange der Urheber nicht explizit das Nutzungsrecht abgetreten hatoder 70 Jahre seit dem Tod des Urhebers vergangen sind, muss seine Zu-stimmung eingeholt werden. Wird das Werk zudem fr verschiedene Zwe-cke verwendet, muss das Recht zur Verwendung fr jeden dieser Zwecke eingeholt worden sein. Ein Beispiel aus dem Alltag. Eine Kirchgemeinde beauftragt einen Fotografen ein Bild der Kirche fr einen Flyer zu erstellen. Damit das Bild auch fr die Website genutzt werden darf, muss der Foto-graf dazu sein Einverstndnis gegeben haben. Aus diesem Grund emp ehlt es sich, einen schriftlichen Vertrag abzuschliessen, wenn es um die bertra-gung des Verwendungsrechts vom Fotografen auf den Auftraggeber, in die-sem Fall die Kirchgemeinde, geht. Kann die Kirchgemeinde nicht belegen, dass ihr dieses Nutzungsrecht vom Urheber eingerumt wurde, kann sieauf Unterlassung und Schadenersatz in Anspruch genommen werden oder es drohen strafrechtliche Konsequenzen.

    Selbst ist der Mann/die Frau!Greifen Sie selbst zur Kamera, um zum Beispiel Bilder fr die Website der Pfarrei zu erstellen, dann wird es besonders heikel, sobald sich Personen auf diesem Bild be nden. Hier wird das Recht am eigenen Bild tangiert. Die abgebildete Person muss grundstzlich der Verffentlichung ihres Bildes zustimmen. Sie sind also verp ichtet, ber den Verwendungszweck zu infor-mieren und eine Erlaubnis einzuholen. Dies gilt nicht, wenn eine Personauf dem Bild nicht erkennbar oder nur als Passant zu sehen ist wie auch in Ausbung ihres Amtes. Am Einfachsten ist es, vor Aufnahme die Person um Erlaubnis zu bitten oder sogar eine schriftliche Vereinbarung zu treffen.Allerdings: Eine Kichgemeindeversammlung oder ein Festgottesdienst sind ffentliche Veranstaltungen. Dort gilt das Persnlichkeitsrecht weniger stark, und Fotoaufnahmen sind auch ohne Einwilligung aller Besucherinnen und Besucher erlaubt. Bilder aus dem Internet zu verwenden geht also weitber das Kopieren und Einfgen hinaus. Informationen ber den gefahrlo-sen Umgang mit Bildern sind im Merkblatt zur Verwendung von Bildern im Internet zu nden. www.zh.kath.ch

    Aufgepasst: Bilder aus dem Internet

    Das Pfarreiforum im Bistum Basel betreibt eine fr alle offene Tausch-Plattform fr Fotos

    Eine wahre Flut an Bildern fi ndet sich im Internet. Schnell ist ein passendes Bild fr einen Flyer oder eine Veranstaltungstipp auf der eignen Homepage gefunden und per Mausklick kopiert und eingefgt. Aber hier gelten verbindliche Rechte.

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    Parlamentarische Initiative 7 statt 9 Synodalrte

    Die erste Parlamentarische Initiative der Synode, Ende 2012 mit 34 Unter-schriften eingereicht, verlangt die Reduktion der Exekutive von neun auf sieben Mitglieder. Am 25. September ndet dazu im Zrcher Rathaus die Debatte statt.Die Initianten begrnden ihren Vorstoss u.a. damit, dass die Zusammenar-beit und Teambildung mit sieben Mitgliedern einfacher und ef zienter zu gestalten sei als in einem 9er-Gremium. Die ressortbergreifende Sicht und die Exekutive als Kollegialbehrde wrden damit gestrkt.Die nichtstndige Kommission der Synode beantragt aufgrund verschiede-ner Entscheidungskriterien dem kirchlichen Parlament einstimmig,die Parlamentarische Initiative zu untersttzen, die Kirchenordnung entspre-chend anzupassen und die Reduktion auf sieben Exekutivmitglieder auf den 1. Juli 2015 in Kraft zu setzen.Synodalrat und Generalvikar sind in ihrer Stellungnahme der Ansicht,dass es der Initiative 7 statt 9 an berzeugenden Argumenten fehlt.Das bisherige System mit seiner fderalen Gliederung und ausgeprgten Partizipation habe sich bewhrt.Die Wahl des Synodalrats durch die Synode erfolgt am 6. Juli 2015.www.zh.kath.ch/organisation/synode/sitzungen/2014/25-september-2014

    100 Jahre Kirche St. Josef in Winterthur Tss

    Sie war die dritte Kirche in Winterthur, zu der 1913 der Grundstein gelegt wurden: die Kirche St. Josef in Tss. Mit einem Festgottesdienst fandendie Jubilumsfestlichkeiten zum 100jhrigen Bestehen nun ihren Abschluss. Generalvikar Josef Annen, der Tssemer Pfarrer Jacek Jeruzalski sowie ehemalige Pfarrer feierten gemeinsam mit der Tssemer Bevlkerung.Der Ccilienchor, Solisten und Orchester gestalteten musikalisch den Gottes-dienst in der vollbesetzten Kirche mit. Im Anschluss spielte auf dem Kir-chenplatz die Stadtharmonie Eintracht Tss.Vor 100 Jahren, im Jahre 1913, legten die Tssemer Katholiken den Grund-stein zu ihrer Kirche. An der heutigen Ngelseestrasse 46 entstand der Sak-ralbau, entworfen und gebaut vom Rorschacher Architekten Adolf Gaudy. Ein Jahr spter, am 30. August 1914, wurde die Kirche eingeweiht. Heute leben knapp 3000 Katholikinnen und Katholiken in Tss und bilden die fnftgrsste der sieben katholischen Pfarreien in Winterthur. Ihr Jubil-um feierte die Pfarrei St. Josef whrend eines ganzen Jahres: Weil der Kir-chenbau vor einem Jahrhundert ber ein Jahr in Anspruch genommen hat-te, standen von Sommer 2013 bis Sommer 2014 verschiedene Jubilumsanlsse auf dem Programm der kirchgemeinde St. Josef.www.stjosef.ch

    Die Kirche St. Josef in Winterthur- Tss

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    Paulus-Akademie: Aufrichte fr die Bauarbeiter

    Es war ein Fest fr die vielen Bauarbeiter, die die Brache zwischen Schiff-baustrasse und P ngstweidstrasse in Zrich geschlossen haben: Anfang September konnten die Katholische Kirche im Kanton Zrich, die Hamasil Stiftung und die W. Schmid und Co AG die Aufrichte des sogenannten Kulturparks feiern. In diesem Gebudekomplex lsst die Katholische Kirche im Kanton Zrich als Bautrger das neue Gebude der Paulus-Aka-demie errichten, das als Tagungszentrum fr Erwachsenenbildung fungie-ren wird. In gut einem Jahr soll die Erffnung der Paulus-Akademie sein. Der Bau liegt im Plan, so der zustndige Synodalrat Zeno Cavigelli. Das freut uns und erleichtert die Planung hin zur Erffnung. Das ist keine Selbstverstndlichkeit bei so einem komplexen Bauvorhaben. Eine Webcam zeigt den Baufortschritt. Der Bau der Paulus-Akademie wurde von Stcheli Architekten entworfen. Neben Sitzungsrumen und einem gerumigen Foy-er wird auch einen Raum der Stille in der neuen Paulus-Akademie einge-richtet. www.zh.kath.ch/paulus-akademie-neubau

    Caritas-Borschre: Hilfe fr hilfesuchende Person

    Die Caritas Zrich hat ihre Broschre Umgang mit Hilfesuchenden in Pfarrei und Kirche berarbeitet. Sie will damit vor allem Pfarreien,die keine Sozialarbeitenden angestellt haben, einen Leitfaden in die Hand geben, wie ef zient und sinnvoll geholfen werden kann. Die Broschre ist eine konkrete Anleitung mit vielen Tipps, wie eine Pfarrei zielorientiert und angemessen untersttzen kann. Es gehe es dabei um Respekt und Menschen-wrde, nicht einfach um Abgabe von Geld oder Gutscheinen, so die Caritas. Ziel sei es, dass die Pfarreien wssten, wie und wo hilfesuchende Personen Untersttzung erhalten knnten. www.caritas-zuerich.ch/diakonie (PDF zum Herunterladen)

    Neue Katechetinnen: Eine Brcke zu Gott

    Mit einem Gottesdienst Ende August feierten sechs Frauen und ein Mann gemeinsam mit Generalvikar Josef Annen den Abschluss der Katecheten-ausbildung. Das Motto der Feier in der Christknig-Kirche Kloten lautete:eine Brcke zu Gott, die ein grosser gemalter Regenbogen in der Kirche symbolisierte. Generalvikar Annen deutete den Regenbogen auch als Zei-chen dafr, dass Gott zu uns Menschen steht, dass er immer wieder Brcken zu uns schlgt. Gleichzeitig ist bereits der nchste Ausbildungsgang fr Ka-techetinnen und Katecheten gestartet: 11 Frauen werden sich in den kom-menden zweieinhalb Jahren an der Fachstelle fr Religionspdagogik mit Glaubensvermittlung auseinandersetzen.www.religionspaedagogikzh.ch

    Mgi Fssler, Projektmitarbeiterin Diakonie bei Caritas Zrich, freut sich ber die neue Broschre Umgang mit Hilfesuchenden in Pfarrei und Kirche

    Links im Bild der Neubau der Paulus-Akademie an der Pfi ngst-weidstrasse

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    Gruppenbild mit Generalvikar Annen, Mitarbeitenden der Fachstelle sowie den frischge-backenene Katechtinnen und dem Katecheten.

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    Theologiekurse 2014/2015: Jetzt anmelden!

    Im Herbst 2014 beginnen die neuen Jahreskurse von theologiekurse.ch.Die Angebote Die Bibel verstehen und Gott und die Welt verstehen rich-ten sich an interessierte Menschen, die ihren christlichen Glauben vertiefen wollen, und frdern ein selbstndiges Glaubensdenken. Das Kurspaketenthlt Informations- und Anschauungsmaterial. Die Kurse werden alsTages- oder Abendveranstaltungen angeboten. Anmeldungen sind derzeit noch mglich. www.theologiekurse.ch

    Kurs: Alltagsrassismus selbst erfahren

    Der praxisorientierte Workshop der Paulus-Akademie zum Thema Dun-kelhutige Menschen in einem mehrheitlich weissen Umfeld stellt die Selbsterfahrung in den Vordergrund. Rassismus gegen dunkelhutige Men-schen ist allgegenwrtig. Oft wird er wie selbstverstndlich zum Ausdruck gebracht, durch in der Kindheit erworbene Stereotypen. Der ganztgige Kurs ndet an zwei Tagen in der Paulus-Akademie in Zrich-Witikon statt (Donnerstag, 25. September, und Donnerstag, 30. Oktober 2014).www.paulus-akademie.ch

    Kurs: Wir die Anderen. Ketzergeschichten

    Im Kurs des Zrcher Lehrhauses werden Ketzergeschichten, Geschichten jener herangezogen, die anders denken als die Recht-Glubigen,um orthodoxe Standpunkte besser zu verstehen. Ironischerweise beein uss-ten diese den richtigen Standpunkt oft massgeblich ob im Judentum,im Islam oder im Christentum. Kursdaten: 9. Oktober, 5. und 12. November, 18.30 bis 20.30 Uhr, Zrcher Lehrhaus, Limmattalstrasse 73, Zrich. www.zuercher-lehrhaus.ch

    Buchtipp: Aufbruch zu den Gttern

    Das Pilgern erfreut sich derzeit grosser Beliebtheit. Oft ist es die Sinnsuche, welche die Menschen zum Pilgern bewegt. Aber waren dies auch die Beweg-grnde frherer religis Reisender? Die aktuelle Ausgabe von Welt und Umwelt der Bibel macht sich in der Antike und im Judentum auf die Suche nach Antworten auf diese Frage. Orakelsttten, Heil-Heiligtmer und lokale Gottheiten waren die Ziele der antiken Menschen. Im Judentum ist es dann vor allem die Wallfahrt nach Jerusalem, die auch fr den Pilger Jesus wichtig war. Welt und Umwelt der Bibel: Aufbruch zu den Gttern, Nr. 3/2014 (Schweizerisches Katholisches Bibelwerk, 19 Franken).www.bibelwerk.ch

    Pilgern wir heute aus den gleichen Grnden wie in der Antike?

    Vorlesung von Theologiekurse.ch im Centrum 66, links Leiter Dieter Bauer

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    www.zh.kath.ch

    Das Informationsblatt geht elektronisch oder per Post an die Mitarbeitenden und ehrenamtlich ttigen Personen der Katholischen Kirche im Kanton Zrich.

    Herausgeber: Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zrich, Kommunikationsstelle, Hirschengraben 66, 8001 Zrich, Tel. 044 266 12 [email protected], www.zh.kath.ch

    Redaktion: Dominique Anderes, Arnold Landtwing (Generalvikariat), Kerstin Lenz, Aschi Rutz, Claudia Schneider, Viviane Schwizer.

    Layout: Liz Ammann Gra k Design, ZrichDruck: Staffel Druck AG, ZrichErscheinungsweise: monatlich

    17. September 60 Jahre Wort zum Sonntag

    Kirchliche Mediendienste und das Schweizer Fernsehen SRF feiern60 Jahre Wort zum Sonntag mit einem Blick in die Zukunft: Tweetzum Sonntag - Religion in modernen Medien. SRF-Bereichsleiterinfr Multimedia Kultur, Monica Cantieni, spricht ber die SRF-Kultur-plattform. Anschliessend diskutieren Gste unter der Leitung von Judith Hardegger, Redaktionsleiterin Sternstunden SRF, ber Religion undMedien. (Ab 15 Uhr, Campus der Pdagogischen Hochschule Zrich, Lagerstrasse 2, Zrich)www.elf-elf-elf.ch

    18. September Diskussion: Die Belasteten

    Mit seiner umfassenden Aufarbeitung der Euthanasiemorde im National-sozialismus zeigt der deutsche Historiker Gtz Aly auf, wie die Morde von vielen geduldet oder sogar gesttzt wurden. Relevanz haben seine Erkennt-nisse bis heute, wenn es um Fragen zu modernen Formen von Euthanasie und Eugenik oder um unseren Umgang mit Menschen mit Behinderung geht. Diskussionsveranstaltung der Paulus-Akademie. 19.30 bis 21 Uhr, Volkshaus Zrich, Stauffacherstrasse 60, Zrich. www.paulus-akademie.ch

    24. September Aller Anfang mit Franz Hohler

    An der Veranstaltung von Relimedia, ein kumenisches Dienstleistungsan-gebot des Katholischen Mediendienstes und der Reformierten Medien,liest der Kabarettist und Autor Franz Hohler unter anderem aus seinem Buch Aller Anfang, eine Auseinandersetzung mit der Entstehung der Welt. (14 bis 17 Uhr, Relimedia, Gemeindestrasse 11, Zrich. )www.relimedia.ch

    Franz Hohler stammt aus Olten.

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