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Informationsblatt April 2015

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Text of Informationsblatt April 2015

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    Informationsblatt April 2015

    An der Buchvernissage zum oeku-Umwelthandbuch fr Kirchgemeinden und Pfarreien bin ich gefragt worden, was ich mit dem Titel des Werks Es werde grn assoziiere. Die Bewahrung der Schpfung, das Sorgetra-gen zur Natur und zur Umwelt ist eigentlich ein selbstverstndlicher Vorgang. An uns liegt es, im Alltag konkret zu handeln. Inspiriert vom oeku-Hand-buch wollen auch Synodalrat und Generalvikar nachhaltiges Handelnstrker in den Fokus rcken. Gemeint ist der bewusstere Umgang mitRessourcen, sei es beim Bauen, beim Einkauf, beim Energieverbrauch usw. Einiges ist bereits auf gutem Weg. Wir knnen aber klar mehr tun.In ihren Bestrebungen wollen wir unter Wahrung der Autonomie auch die Kirchgemeinden untersttzen. Fr das Pilotprojekt suchen wir katholische Kirchgemeinden, die sich auf einen spannenden und herausforderndenProzess einlassen. Denn das bedeutet das Umweltprogramm, mit dessen Hilfe eine Kirchgemeinde ihre Nachhaltigkeit systematisch plant, umsetzt und kontrolliert. Dafr stellt die Zentralkasse Frdermittel zur Verfgung. Einen ersten Grundstein gelegt hat die reformierte Kirchgemeinde Blach, die 2013 mit dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 zerti ziert wurde. hnlich aufgebaut, aber nanziell etwas weniger aufwndig ist das kirch-liche Label Grner Gggel. Mit ersten katholischen Kirchgemeindenstehen wir bereits im Kontakt. Ende Mai laden wir alle zu einer Impuls-veranstaltung ein, damit unser Pilotprojekt zum Fliegen kommt.Ich freue mich auf eine nachhaltige Zusammenarbeit. Zeno Cavigelli, Synodalrat

    Nachhaltigkeit konkret umsetzen in Kirchgemeinden ////////////////////////// ////// Ergebnisse der Synodengesprche auf dem Weg nach Rom /////////// /////////// Auftrag fr Studie zu kirchlichen Ttigkeiten vergeben /////////////////// Wettbewerb Luutstarch mit hoher Beteiligung ////////////////////////// ///////// Kurs fr hindernisfreies Pfarreileben informiert Interessierte //////////////

    Synodalrat Zeno Cavigelli betreut das Ressort Bauwesen und Liegen-schaften

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    Jetzt sind die Ergebnisse unterwegs nach Rom. Rudolf Vgele, Leiter des Ressorts Pastoral im Generalvikariat, htte sich zwar tendenziell mehr Teil-nehmende gewnscht, zeigt sich jedoch zufrieden, denn in den Synodenge-sprchen war die Stimme der Basis zu vernehmen. Viele der Teilnehmenden fhlen sich der Kirche noch eng verbunden und sind auch vielfltig enga-giert. Die Altersspanne umfasste die Generationen zwischen 30 und 80 Jahren, wobei der Durchschnitt etwa um die 60 gewesen sein drfte. Hinge-gen bedauert Vgele, dass an den Abenden nur wenige junge Familienmt-ter oder -vter anzutreffen waren. Die Ergebnisse der Synodengesprche werden zusammengefasst weitergeleitet. Als Prsident der Konferenz deutschsprachiger Pastoralamtsleiter lasse ich sie in die Rckmeldungen ein iessen, ebenso wie ich sie in die Pastoralkommission der Bischofskonfe-renz trage. Diese leitet die Erkenntnisse nach Rom weiter, erklrte Rudolf Vgele das weitere Vorgehen.

    Klares Ergebnis: Kaum verstndliche offi zielle DokumenteKonkret lassen sich aus den drei Synodengesprchen im Kanton Zrich fol-gende Ergebnisse herausschlen: Selbst fr kirchlich engagierte Laien sind die einschlgigen Dokumente zu wenig bekannt und wenn, dann ist die Sprache fr sie kaum verstndlich. Aus diesem Grund handelt sich die Kir-che gerade von Ehepaaren und Familien den Vorwurf ein, der Lebens-situation heute entfremdet zu sein. Ein Leitbild von Partnerschaft, Ehe und Familie erachten die Teilnehmer der Synodengesprche durchaus als not-wendig. Sie stellen jedoch fest, dass die Kirche enorme Anstrengungen un-ternehmen msse, um mit den Freuden und Sorgen des Alltags verbunden zu sein.

    Sehnsucht nach einer erfllten Partnerschaft und EheDeutlich formuliert wurde, dass Sehnsucht nach einem erfllenden Leben in Partnerschaft und Ehe einer guten Ehevorbereitung und Begleitungbedrfen, um immer wieder genhrt zu sein, betont Rudolf Vgele.Eine neue Sprache gilt es zu lernen, um Menschen in anderen Beziehungs- und Familienformen anzusprechen, etwa wiederverheiratete Geschiedene oder Homosexuelle. Ihnen kommen die kirchenamtlichen usserungen her-ablassend und despektierlich entgegen. Die von Papst Franziskus ange-mahnte verantwortete Elternschaft wird klar untersttzt, die Art der Empfngnisverhtung sollte jedoch in dergemeinsamen Verantwortung der Paare bleiben. Einig waren sich die Teilnehmenden aller drei Synodenge-sprche, dass Partnerschaft und Familie mehr pastorale Aufmerksamkeit zu widmen sei. Die Idee der Synodengesprche erfuhr eine hohe Wertscht-zung, weil die Teilnehmenden ber alle Generationen hinweg ihre Meinung einbringen konnten. So blicken nicht nur die 100 Teilnehmenden gespannt der Bischofssynode im Herbst entgegen, sondern mit ihnen auch 400000 weitere Glubige im Gebiet des Generalvikariats Zrich-Glarus.

    Ergebnisse schon auf dem Weg nach Rom

    Angeregter Austausch beim Gesprchsabend in Zrich

    Papst Franziskus hat sie gewnscht: Synodengesprche zu Ehe und Familie. Gut 100 Interessierte folgten der Einladung des Generalvikariats zu einer der drei Veranstaltungen in Zrich, Uster und Winterthur.

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    Das Handbuch Es werde grn richtet sich an Kirchenp egen, Pfarrer, Seelsorgende, Bauverantwortliche, Sigristen und Sakristaninnen, kirchliche Mitarbeitende, Freiwillige und Kirchenmitglieder. Das Handbuch unter-sttzt diese Personen bei den kologischen Herausforderungen undbeim nachhaltigen Handeln im Gemeindeleben. Andererseits versteht sich das Werk auch als theologisches Buch, das sich auf die lteste De nition von Nachhaltigkeit im Alten Testament bezieht. Es ist die Einladung Gottes an den Menschen im zweiten, lteren Schpfungsbericht, die Erde wieeinen Garten zu bebauen und zu bewahren. (Gen 2,15)

    Grner Gggel als Label fr KirchgemeindenDas mit vielen Cartoons und Bildern gespickte Buch widmet sich in zwei Teilen einmal den vielfltigen praktischen Handlungsfeldern der kirchlichen Umweltarbeit. Hierzu zhlen Themen wie Energie sparen, Umbauen und sanieren, Nachhaltig einkaufen, Gebudeunterhalt, Umgebung gestalten, Veranstaltungen und Schpfungsspiritualitt. Zum andern wird das Um welt-managementsystem Grner Gggel vorgestellt, das sich um die Ein-richtung von Strukturen, Zustndigkeiten und Ablufen dreht. Es ist den Kirchgemeinden berlassen, ihr kologisches Engagement durch ein Umweltlabel wie z.B. Grner Gggel anerkennen zu lassen.

    Gott ist mitten unter unsOeku- Prsident Stephan Degen-Ballmer und Kurt Aufdereggen, Haupt-autor des Werks, stellten sichtlich stolz das neue Umwelthandbuch am25. Mrz 2015 im Haus am Lindentor in Zrich im Rahmen einer Verni-ssage vor. Mit dem Handbuch, so Daniel Kosch, Generalsekretr der Rmisch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz RKZ, mache oeku ernst mit dem, was schon der biblische Schpfungsbericht und erstrecht das Bekenntnis zur Menschwerdung Gottes besagt: Gott ist nicht ausserhalb der Welt, sondern mitten unter uns. Der Titel Es werde grn enthalte eine anspruchsvolle Botschaft: Wo es grnt, kommtder schpferische Gott in seiner Kirche und in der Welt zur Geltung.

    Frderung von UmweltmanagementsystemenDer Synodalrat hat im Zusammenhang mit dem oeku-Handbuch beschlos-sen, Kirchgemeinden und Pfarreien mit einem Umweltprogramm nanziell zu untersttzen. Am 27. Mai ist dazu eine Impulsveranstaltung geplant.Oeku ist ein kumenischer Verein, der von ber 800 Kirchgemeinden, kirchlichen Organisationen und Einzelpersonen getragen wird. Die seit 1986 aktive Institution fhrt jhrlich die Aktion Schpfungs Zeit durch, organisiert Bildungsveranstaltungen, erarbeitet Grundlagenmaterial und ffentliche Stellungnahmen. Mehr zum Thema ist auch unter www.blog.zhkath.ch zu nden. www.oeku.ch

    Nachhaltig in die Zukunft

    Synodalrat Zeno Cavigelli (links) bei der Buchvernissage

    Umwelthandbuch von oeku Kirche und Umwelt: Praxisnahes Instrument und theologisches Werk fr Kirchgemeinden

    oeku Kirche und Umwelt hat ein 150seitiges Umwelthand-buch fr Kirchgemeinden und Pfarreien prsentiert. Das Werk Es werde grn ist ein ntzlicher Ratgeber und praxisnahes Instrument gleichermassen.

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    Es werde grn

    Kurt Aufdereggen et al.oeku Kirche und Umwelt

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    Im Auftrag des Kantons Zrich sowie der reformierten und katholischen Kirche wird Professor Thomas Widmer, Leiter des Forschungsbereichs Poli-cy-Analyse & Evaluation am Institut fr Politikwissenschaft an der Uni versi-tt Zrich, in einer Studie verschiedene Fragestellungen bearbeiten.Der Schlussbericht wird Ende April 2016 vorliegen, systematische Grundla-gen bereitstellen und Empfehlungen formulieren.

    Kantonale Beitrge an die kirchlichen Krperschaften Der Kanton Zrich leistet seit dem Inkrafttreten des Kirchengesetzes 2010 Kostenbeitrge an die ffentlich-rechtlich anerkannten kirchlichen Krper-schaften fr ihre Ttigkeiten mit Bedeutung fr die ganze Gesellschaft,insbesondere in den Bereichen Bildung, Soziales und Kultur. Aktuell erhal-ten die reformierte und katholische Kirche, gesttzt auf einen Beschluss des Kantonsrats und auf Ttigkeitsprogrammen der beiden Kirchen, fr diePeriode 2014-2019 Beitrge in der Hhe von knapp 50 Mio. Franken jhrlich. Ende 2018 wird das kantonale Parlament ber die nchste Beitrags periode 2020-2025 beschliessen.

    Systematische Grundlagen als Basis fr Ttigkeitsprogramme Im Hinblick darauf sollen mittels einer Studie systematische Grundlagen erarbeitet werden, die von den Kirchen als Leitlinien fr die Erstellung und vom Kanton (Regierungsrat und Kantonsrat) zur Beurteilung knftiger T-tigkeitsprogramme genutzt werden knnen. Die Studie soll folgende Frage-stellungen bearbeiten: De nition Ttigkeiten mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung Bestandesaufnahme der Ttigkeiten beider Kirchen Bewertung kirchlicher Ttigkeiten mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung

    Empirische Erfassung bei den Kirchgemeinden Ein EDV-gesttztes Erhebungsraster soll den Kirchgemeinden (und den Fachstellen) eine umfassende, systematische und verlssliche Erhebung kirchlicher Ttigkeiten ermglichen. Neben der Kostenseite einschlies slich der Anteile an Freiwilligenarbeit und der Arbeit mit nicht marktkonformer Vergtung sollen auch Angaben zu den Zielgruppen und weitere Merk-male erhoben werden. Geplant sind auch Umfragen bei politischen und Schul-Gemeinden sowie bei der Bevlkerung und deren Einschtzung der kirchlichen Angebote und Leistungen.

    Schlussbericht mit EmpfehlungenAuf der Basis der Studienbefunde soll der Schlussbericht mit Empfehlungen auf gezielte Optimierungen hinweisen, die knftig eine breit anerkannte Grundlage fr die Festlegung kommender Ttigkeitsprogramme undKostenbeitrge bilden. Die Studie wird 140000 Franken kosten und gemein-sam von den drei Auftraggebern getragen.

    Studie zu kirchlichen Ttigkeiten

    Die Bahnhofkirche am Haupt-bahnhof Zrich steht allen Menschen offen

    Szene aus dem Oscar-nominierten Film Parvaneh - untersttzt von der Katholischen Kirche im Kanton Zrich

    Der Vertrag ist gegenseitig unterschrieben. Das Institut fr Politikwissenschaft der UNI Zrich erarbeitet bis Mitte 2016 eine Studie zu kirchlichen Ttigkeiten mit gesamtgesellschaft-licher Bedeutung im Kanton Zrich.

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    Wettbewerb Luutstarch: Grosse Beteiligung

    Der Jugendwettbewerb Luutstarch hat auch in diesem Jahr wieder Preise an verschiedene Jugendgruppen und Einzelknstler vergeben. Die einge-reichtenArbeiten machten deutlich, dass Armut in der Schweiz fr junge Menschen ein Thema ist. Ausdruckstarke Fotogra en, pointierte Songs und tiefgehende Rap-Texte zeigten Kon ikte und Alltagssorgen auf. Bereits zum fnften Mal forderte Caritas Zrich mit dem Wettbewerb Luutstarch jungeMenschen auf, in Songs und Fotogra en ein Statement zum Thema Armut in der Schweiz abzugeben. In Luutstarch-Workshops erhielten Jugendgruppen Untersttzung von Rap- und Foto-Pro s. Schliesslich reichten 170 Jugendliche aus Zrich, ber Schwyz und Bern bis Sion 37 Bei-trge ein. Unter den Preistragenden war der Flchtling Cabo, der sich erst ein Jahr in Zrich aufhlt. www.luutstarch.ch

    Neue Stellvertretung fr den Generalsekretr

    Seit Anfang Januar 2015 ist die neue stellvertretende Generalsekretrin und Leiterin Zentrale Dienste, Liliane Gross, im Centrum 66 beschftigt. Liliane Gross` Hauptaufgabe ist die juristische Bearbeitung von Geschf-ten, die die Krperschaft betreffen. Sie ist auch fr die Lernenden der Krperschaft mit ihrer Abteilung Zentrale Dienste zustndig. Zwei Mitarbeitende untersttzen die Juristin in ihrer Arbeit. Nach 14 Jahren im Rechtsdienst der Universitt Zrich war es Zeit fr etwas Neues, erzhlt die 46jhrige. Nun geniesst sie das neue, kleinrumigere Arbeitsumfeld, aber die doch teilweise vergleichbaren Rechtsfragen. Ich bin gut hier beim Synodalrat angekommen, fasst die Mutter eines Mdchens und eines Jungen die ersten Wochenzusammen. In ihrer Freizeit liest Liliane Gross in einem English Book Club, tanzt Zumba und reist mit ihrer Familie bevorzugt in ferne Lnder.

    Jenseits im Viadukt mit interims-Leitung

    Die junge Betriebswirtschafterin Melanie Brunner leitet bergangsmssig das jenseits im Viadukt. Ende Februar hat der langjhrige Leiter Peter Kubikowski das jenseits verlassen. Kubikowski hatte das Angebot fr junge, kirchenferne Erwachsene seit 2008 geleitet und es von einem provisorischen Projekt in ein stndiges Angebot in den Viaduktbgen an der Josefswiese berfhrt. In diesem Jahr 2015 feiert das jenseits IM VIADUKT sein fnf jhriges Jubilum. Der 47 Jahre alte Peter Kubikowski stellt sich einer neuen Herausforderung. Zurzeit luft das Bewerbungsverfahren fr seine Nachfolge. www.jenseitsimviadukt.ch

    Liliane Gross: seit Januar 2015 stellvertretende Generalsekretrin und Leiterin Zentrale Dienste

    Peter Kubikowski (links) bei einer Veranstaltung im jenseits

    1. Preis fr die Fotomontage Der kleine Unterschied von der Oberstufenklasse der Pfarrei Wallisellen

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    Mitarbeiterbeurteilung in der berarbeitung

    Was es mit dem Projekt des Synodalrates auf sich hat, darber informierten Synodalrat Karl Conte, Ressortverantwortlicher Personal und Organisati-on, und Andreas Hubli, Bereichsleiter Personal, anlsslich des Frhjahrs-treffens der Kirchenp egen. Vorgesehen ist eine Entkoppelung der Mitar-beiterbeurteilung von der Lohnentwicklung. Heute wird das geltende System nicht einheitlich angewendet. Zudem fhrt die Koppelung zu einer Ungleichbehandlung von Mitarbeiterbeurteilung und Frdergesprchen, mit dem Resultat, dass die Mitarbeiterbeurteilung zu einem Salrgesprch verkommt. Deshalb hat der Synodalrat eine Kommission unter Leitung von Karl Conte eingesetzt, die das bisherige lohnrelevante System berprfen soll. Ziel ist es, die Fhrung zu verstrken als auch eine Lohnentwicklung zu ermglichen. Bereits im Sommer 2015 plant der Synodalrat die Vernehmlassungsvorlage zu verabschieden. Diese soll die dann im Herbst der Synode zur Abstim-mung unterbreitet werden. www.zh.kath.ch/personal

    USZ-Patientenbegleitdienst sucht helfenden Hnde

    Eine Organisation wie das Unispital Zrich (USZ) besteht nicht nur aus den Angestellten, die die Grundversorgung sicherstellen. Unzhlige freiwillige Helferinnen und Helfer ermglichen mit ihrem Engagement wichtigeAnge-bote. Zum Beispiel die Patientenbegleiterinnen und Patientenbegleiter, die den Patientinnen und Patienten den Besuch des Gottesdienstes im Spital ermglichen. Denn oft sind die Wege im Spital lang und viele sind noch nicht in der Lage, selbstndig dahin zu gelangen. Fr diesen Service sucht die Seelsorge am Unispital nach neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Eine, die seit 28 Jahren begleitet, ist Kathrin Aeberli: Wir sind eine bunte Gruppe von etwa 40 Personen []. Anfang Jahr planen wir unsere Einstze, jeder hilft so oft wie er kann und will. Nach wie vor bereiten ihr die Einstze Freude: Auf dem Weg zur Spitalkirche bekommen wir oft mit, was die Patienten belastet oder glcklich macht. Auch die Geselligkeit unter den Begleitenden kommt nicht zu kurz, zum Beispiel beim Kaffee im Spitalbistro.

    Fr Interessenten bietet die Seelsorge einen unverbindlichen Schnupperein-satz an. Auskunft erteilt Kathrin Aeberli, Leiterin Patientenbegleitdienst der Seelsorge USZ, Telefon 044 301 19 63, [email protected]

    Kathrin Aeberli, Leiterin Patien-tenbegleitdienst Seelsorge am Uni-Spital Zrich

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    Kurs: Hindernisfreies Pfarreileben

    Am Pfarreileben teilnehmen ohne dabei behindert zu werden, muss fr Glubige mit einer Behinderung in jeder Pfarrei mglich sein: Die Hinder-nisfreiheit ist fr die Kirchgemeinden bindend. Welche Erfordernisse die Behinderungsarten mit sich bringen und was hindernisfreies Bauen beinhal-tet, erfahren Sie im Kurs Hindernisfreie Pfarrei und Kirchgemeinde. An-gesprochen sind Kirchenp egerinnen und -p eger, Seelsorgende, Pfarreirte und -rtinnen und Beauftragte fr Behindertenfragen. (Mittwoch, 20. Mai 2015, 18 bis 20 Uhr, Behindertenseelsorge). www.zh.kath.ch/kurse

    Kurs: Literarischer Spaziergang ber Religionen und Kirchen

    Auf dem literarischen Spaziergang begegnen wir in der Zrcher Altstadt den Schriftstellern Gottfried Keller, Elias Canetti, dem Pfarrer Johann Cas-par Lavater, dem Lyriker Paul Celan und weiteren Schriftstellern, die sich hier mit Religion und Kirche auseinandergesetzt haben. An den Orten ihres Wirkens werden Zitate aus den Werken gelesen. Montag, 4. Mai 2015,18 bis ca. 20 Uhr, Treffpunkt: Brunnen am Hechtplatz. Anmeldung bis 17. April 2015. www.zuercher-lehrhaus.ch

    Kurs: Freiwillige fi nden, eine Einstellungssache

    Zahlreich sind die Klagen ber fehlende Freiwillige in Pfarreien und ande-ren Institutionen. Es gibt aber auch Stimmen, die von einer gelungenen Ein-bindung und der Beteiligung von zahlreich freiwillig Engagierten berichten. Diese Beispiele stehen im Zentrum des Kurses des Generalvikariates Z-rich. Dabei wird deutlich, welche Einstellungen der Verantwortlichen fr eine erfolgreiche Freiwilligenarbeit frderlich sind. Mittwoch, 20. Mai 2015, Centrum 66, Hirschengraben 66, Zrich. www.zh.kath.ch/kurse

    Buchtipp: Im Gesprch mit Papst Franziskus

    Gianni Valente ist Journalist der Agentur Fides, der Nachrichtenagentur der katholischen Kirche, und mit Papst Franziskus seit Jahren befreundet. In Nhe und Freiheit Im Gesprch mit Jorge Mario Bergoglio / Papst Franziskus stellt er die wichtigsten Texte aus seinen Gesprchen mit Papst Franziskus ber Gerechtigkeit, Glaubensverkndigung und Kirchenreformen zusammen. Besonders im Gesprch berdieLateinamerikanischeBischofs-versammlung in Aparecida 2007, die er massgeblich prgte, zeigt sich sein Verstndnis von einer glaubwrdigen Kirche (Verlag Herder, 12 Franken). www.herder.de

    Die katholische Behindertenseel-sorge setzt sich ein fr Hindernis-freiheit

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    Das Informationsblatt geht elektronisch oder per Post an die Mitarbeitenden und ehrenamtlich ttigen Personen der Katholischen Kirche im Kanton Zrich.

    Herausgeber: Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zrich, Kommunikationsstelle, Hirschengraben 66, 8001 Zrich, Tel. 044 266 12 32, Fax 044 266 12 [email protected], www.zh.kath.ch

    Redaktion: Dominique Anderes, Arnold Landtwing,(Generalvikariat), Kerstin Lenz, Aschi Rutz, Claudia Schneider

    Layout: Liz Ammann Gra k Design, ZrichDruck: Staffel Medien AG, ZrichErscheinungsweise: monatlich

    15. April Von der Aktualitt des religionslosenChristentums

    Dietrich Bonhoeffer erlangt mit seiner Forderung nach einem nicht-religisen Christentum eine neue Aktualitt: Der zunehmende religise Fundamentalis-mus fordert die skulare demokratische Gesellschaft in ihren Grundfesten heraus. Vortrag von Prof. Christiane Tietz, Evangelisch-TheologischeFakultt der Universitt Zrich. Eine Veranstaltung der Paulus Akademie und der Reformierten Kirche des Kantons Zrich. 18.30 bis 20 Uhr, Wasserkirche, Limmatquai 31, Zrich. www.paulus-akademie.ch

    25. April Gedenkgottesdiens Genozid Armenier

    Im April jhrt sich zum hundertsten Mal der Tag, an dem der Genozid am armenischen Volk seinen Anfang nahm. Die in Zrich beheimatete Arme-nisch-Apostolische Kirchgemeinde Surp Sarkis ldt ein zu einem Gottes-dienst, der den damals verstorbenen armenischen Menschen gedenkt.Gleich-zeitig soll angesichts der Vorkommnisse in Syrien und in vielen anderen Lndern um Frieden und Vershnung gebetet werden. Generalvikar Josef Annen ist Gast des Gottesdienstes (Beginn 19.15 Uhr) im Zrcher Frau-mnster. Alle katholischen und reformierten Mitchristen sind herzlich dazu eingeladen. Mit armenischen Liedern, gesungen durch den Nationalen Kam-merchor Armeniens, einem liturgischen Gedenken und einer kurzen Zeit der Stille wird der Toten gedacht. www.armenische-kirche.ch

    7. Mai Durch Fluntern mit dem Frauenbund

    Der Ursprung des Stadtteils Fluntern, am Sdhang des Zrichberges lie-gend, beginnt mit dem Bau des Augustinerklosters St. Martin. Mit Flun-tern wo das Birchermesli seinen Ursprung hat bietet der Katholische Frauenbund Zrich einen Stadtrundgang zu einer der reizvollsten Wohnge-genden Zrichs an. Anmeldeschluss ist der 17. April 2015. Treffpunkt um 14 Uhr bei der Kirche Fluntern, Gloriastrasse 98, Zrich. Dauer bis 16.30 Uhr. www.frauenbund-zh.ch