Click here to load reader

Informationsblatt Februar 2011

  • View
    220

  • Download
    4

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Weihbischof Marian bei den Kopten - RKZ wirbt für finanzielle Solidarität - Polizeiseelsorge – Neue Leiterin und Ausbau - 40 Jahre Slowakenmission Zürich - Neue Software für Gemeinde-Webseiten

Text of Informationsblatt Februar 2011

  • 1

    Edito

    rial

    Informationsblatt Februar 2011

    Liebe Schwestern und BrderDie Freude am Herrn ist Eure Strke. (Nehemia 8.10)Ich bin dankbar, dass ich dem Kirchenrat der reformierten Landeskirche 17 Jahre als Prsident vorstehen durfte. Vieles betraf in dieser Zeit unsere beiden Kirchen gleichermassen, zuvorderst die Neuregelung des Verhltnis-ses von Kirche und Staat. Ohne das vertrauensvolle und von gegenseitigem Respekt geprgte Zusammenwirken der Verantwortlichen beider Kirchen htte es nicht gelingen knnen, diesen anspruchsvollen Prozess zu einem erfreulichen Abschluss zu bringen. Das gemeinsame Kirchengesetz von heute steht fr die Gleichstellung der beiden Kirchen im Kanton Zrich und ihre ffentliche Verantwortung. Und es verdeutlicht, was Weihbischof Peter Henrici und ich 1997 im kumene-Brief festgehalten haben: Lngst ist uns bewusst, dass unsere Kirchen viel mehr miteinander verbindet als trennt. Diese Grundhaltung wird tglich in der Arbeit der Kirchgemeinden und Pfarreien aufs Neue besttigt. Fr diese Partnerschaft mchte ich Ihnen heute herzlich danken.Als Kirchen erbringen wir zahlreiche Dienstleistungen fr die Menschen. Und wir stehen vor gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen. Umso wichtiger wird es darum sein, uns nicht mit uns selber zu beschftigen, son-dern uns stets auf unsere gemeinsame Grundlage zu besinnen: das Evan-gelium von Jesus Christus. Diese Verpflichtung gibt uns die Kraft, im Ver-trauen auf das Wort Gottes mit Freude zum Wohl der Menschen zu wirken.Ruedi Reich

    ////////////////////////// Weihbischof Marian bei den Kopten //////////////////////////////////// //////////// RKZ wirbt fr finanzielle Solidaritt ////////////////////////////////////////////////// ////////////////////////// Polizeiseelsorge Neue Leiterin und Ausbau ////////////////////// /////////////////////////////////// 40 Jahre Slowakenmission Zrich ////////////////////////////// /////////////// Neue Software fr Gemeinde-Webseiten //////////////////////////////////////

    Ruedi Reich, von 1993 bis 2010 Kirchenratsprsident der Evangelisch-refor-mierten Landeskirche des Kantons Zrich

    Fot

    o: R

    efor

    mie

    rte

    Kir

    che

  • 2 The

    ma

    In der Neujahrsnacht hat sich im gyptischen Alexandria ein Selbstmord-attentter in die Luft gesprengt und dabei 23 Menschen mit in den Tod gerissen. Die Nachricht lste weltweit Bestrzung, Wut und Trauer aus. Da die koptischen Christen am 6. Januar ihr Weihnachtsfest feiern, stieg gleichzeitig die Angst vor weiteren Anschlgen auf Kirchen und Versamm-lungen dieser orthodoxen Gemeinschaften. Deshalb wurden auch die beiden koptischen Kirchen in der Schweiz, in Meyrin (GE) und Dietlikon, am Dreiknigstag unter Polizeischutz gestellt. Um seinen Mitbrdern und -schwestern im Geiste Christi Mut zu machen und um ein Zeichen der Solidaritt unter glubigen Christen zu setzen, besuchte Weihbischof Marian Eleganti am Abend des 6. Januar den koptischen Priester Pater Isidoros El-Anba-Samuel und seine Gemeinde in Dietlikon. Mit im Gepck fhrte der Weihbischof eine Marienkerze, das Interviewbuch von Papst Benedikt XVI., Licht der Welt, und seine Zither. Gemeinsam beteten und sangen die Priester fr die Opfer des Bombenanschlags und fr deren Familien.

    Vermehrt Anschlge auf Christinnen und ChristenDer Begriff Christenverfolgung ist in jngster Zeit wieder aktuell gewor-den. An Weihnachten kamen in Nigeria bei einem Attentat mehr als 80 Christen ums Leben, auf den Philippinen wurden ein Dutzend Glubige bei einem Bombenanschlag whrend der Weihnachtsmesse verletzt. Im Oktober vergangenen Jahres lschte eine Bombe in einer Kirche Bagdads 68 Menschenleben aus. Zu Tausenden fliehen die Christen aus dem Irak. Aus Angst vor Repressionen verliessen viele christliche Frauen ihre Huser nur noch verschleiert, erklrte der irakische Erzdiakon Emanuel Youkhana dem internationalen Hilfswerk Kirche in Not.

    Irak ist nur ein Land von vielenSeit dem Sturz Saddam Husseins 2003 steigt die Gewalt gegen Christen im Irak an. Von den ursprnglich 1,2 Millionen Christen leben laut neusten Schtzungen keine 400000 mehr im Land. Wer es sich leisten kann, der flieht aus dem Irak. Die traurige Rangliste der Christenverfolger sieht derzeit so aus: Nordkorea ist auf Platz eins, ihm folgen der Iran, Saudi-Ara-bien, Somalia, die Malediven, Afghanistan, der Jemen, Mauretanien, Laos und Usbekistan. Starker Gewalt und Unterdrckung sind die Christen auch in gypten, Libyen, Algerien, Nigeria, Indien, Pakistan, China und im Irak ausgesetzt. Der Prsident des Ppstlichen Rates zur Frderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, sagt, von allen Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens Opfer von Gewalt und Diskriminierung wurden, bil-deten die Christen mit 80 Prozent die Mehrheit. Von den 2,2 Milliarden Christen auf der Erde seien 230 Millionen von solchen Repressionen betrof-fen.www.zh.kath.ch/aktuell

    Christenverfolgung als Zeichen der Zeit

    Migrantenseelsorger Luis Capilla, und Weihbischof Marian mit Pater Isidoros El-Anba-Samuel (M.)

    Am 6. Januar hat Weihbischof Marian Eleganti die koptische Gemeinde in Dietlikon besucht, um ihr Mut zu machen und die Solidaritt der katholischen Geschwister auszudrcken. Ein Signal in dieser Zeit der weltweiten Christenverfolgung.

    Fot

    o: C

    hris

    tian

    Bre

    itsc

    hmid

  • 3 The

    ma

    Hintergrund des Appells der Rmisch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ), der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und des Fastenop-fers (FO) ist, dass fr gesamtschweizerische Aufgaben der Kirche jhrlich lediglich rund 9 Millionen Franken zur Verfgung stehen. Das ist knapp 1 Prozent der insgesamt rund 950 Millionen, welche aus Kirchensteuern und Beitrgen der ffentlichen Hand zur Verfgung stehen. Zudem stammt rund ein Drittel dieser 9 Millionen aus dem Inlandteil des Fastenopfers und damit aus Spendenmitteln. Da das Fastenopfer 2010 einen Spendenrckgang hinnehmen musste, waren Beitragskrzungen unvermeidlich.

    Einsparungen und AppellAn der Versammlung der RKZ vom November 2010 beschlossen die Vertreter der kantonalkirchlichen Organisationen daher einstimmig, die Beitrge fr 2011 linear um 2 Prozent zu krzen. Diese Sofortmassnahme betrifft u.a. das Sekretariat der SBK, die Bundesleitung von Jungwacht-Blauring, den Katholischen Frauenbund und rund 50 weitere berregional ttige kirchliche Institutionen. Zugleich werden die kantonalkirchlichen Organisationen und Kirchgemeinden aufgerufen, im Sinne einer verstrkten Solidaritt 2 Prozent ihres jeweiligen Ertragsberschusses fr gesamtschwei-zerische Projekte zur Verfgung zu stellen.

    Neue Lastenverteilung Unabhngig davon erffnete die RKZ eine Vernehmlassung zur Anpassung des Beitragsschlssels, der die finanziellen Lasten auf die kantonalkirchli-chen Organisationen verteilt. Grund fr dieses Vorhaben ist, dass die bishe-rigen Bemessungskriterien berholt sind und durch neue Indizes ersetzt werden mssen. Bercksichtigt werden sollen neu der Ressourcenindex, der im Rahmen des neuen Finanzausgleichs des Bundes (NFA) zur Anwendung kommt (anstelle des Finanzkraftindex) und die Strukturerhebung, die im Rahmen der neuen Volkszhlung 2010 erstmals durchgefhrt wird (anstelle der Ergebnisse der Volkszhlung 2000). Die Finanzanalyse Kirchen (FA-KIR) vom November 2010 ermglicht zudem erstmals die Bercksichti-gung der effektiven Ertrge in den einzelnen Kantonen. Das neue Berech-nungsmodell soll 2012 in Kraft treten.

    Mehr Solidaritt unter den Kantonen

    Daniel Kosch, Generalsekretr der RKZ seit 2001

    Gerade mal ein Prozent aller Mittel aus Kirchensteuern und Staatsbei-trgen stehen national zur Verfgung

    In einem dringlichen Aufruf werden die kantonalkirchlichen Organisationen und Kirchgemeinden aufgefordert, bei guten Rechnungsabschlssen 2 Prozent des Ertragsberschusses fr gesamtschweizerische Projekte zur Verfgung stellen.

    Fot

    o: C

    hris

    toph

    Wid

    er

    Fot

    o: R

    KZ

    Frderung des religisen Friedens und der SolidarittDie 1971 gegrndete RKZ ist der Zusammenschluss der kantonalkirchlichen Organisationen in den 26 Kantonen und Halbkantonen der Schweiz. Gemss Statut frdert die RKZ das Wohl der Rmisch-Katholischen Kirche und den religisen Frieden in der Schweiz. Dabei strkt sie die Solidaritt unter den Ange-hrigen der katholischen Kirche und das gemeinsame Verantwortungsbewusstsein fr die Finanzierung pastoraler Aufgaben. Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Bereitstellung finanzieller Mittel fr gesamtschweizerische und sprachregionale Aufgaben der katholischen Kirche. Sitz des Vereins und des Generalsekretariates ist Zrich. (vgl. www.rkz.ch)

  • 4 Info

    Stellungnahme zur Waffeninitiative

    Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax, eine Stabskom-mission der Schweizer Bischofskonferenz, wirbt fr ein Ja zur Initiative Schutz vor Waffengewalt. Die Initiative bringe mehr Freiheit und Sicher-heit fr Frauen und Kinder und sei ein Beitrag zur Suizidprvention bei Mnnern, schreibt Justitia et Pax in einer Mitteilung. Die staatliche Kontrolle von Waffenerwerb und -besitz sei sachlich und politisch richtig sowie verhltnismssig, heisst es weiter. Daher knne sie auch Schtzen, Jgern und Sammlern zugemutet werden. Deren Einbusse an Freiheit stehe in keinem Verhltnis zu jener, die aus dem Drohpotenzial frei zirkulierender Waffen erfolge. Untersuchungen zeigten, dass das Risiko fr Frauen, von ihren Partnern gettet zu werden, um ein Fnffaches hher sei, wenn eine Waffe im Haus ist. Die Prsidentin des Katholischen Frauenbundes Schweiz, Rosmarie Dormann, hat sich der Gruppe Frauen gegen Waffen angeschlossen und wirbt so ebenfalls fr die Initiative, die am 13. Februar zur Abstimmung kommt.www.juspax.ch oder www.frauenbund.ch

    Kirchenstand an der Hochzeitsmesse gut besucht

    Wie stark belastet uns die kirchliche Trauung finanziell? Knnen Sie uns ei-nen spanisch sprechenden Priester vermitteln? Wo informieren wir uns ber die schnsten Hochzeitskapellen? Solche und andere Fragen haben die re-formierte und katholische Kirche am ersten Januar-Wochenende an der Fest- und Hochzeitsmesse in Zrich-Oerlikon beantwortet, die von ber 8000 Heiratswilligen besucht wurde. Ein junges Paar berichtete zudem im Rahmen eines Gesprchs ber ihre persnlichen Hochzeitserfahrungen mit der Kirche.www.kirchenhochzeit.ch.

    Zusammenkunft der Migrantenseelsorger in Blach

    Am 21. Januar fand in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Blach die alljhrli-che Zusammenkunft der Migrantenseelsorger der Kantone Zrich und Glarus statt. Rund 50 Missionare nutzten die Gelegenheit zur Begegnung mit Weihbischof Marian Eleganti, Generalvikar Josef Annen und dem Bischflichen Beauftragten fr Migrantenseelsorge, Msgr. Luis Capilla. Nach den Vortrgen von Urs Lnzlinger (Leiter Spital- und Klinikseelsor-ge), Pfr. Rolf Reichle (Leiter Gefngnisseelsorge) und Andreas Hubli (Bereichsleiter Personal, Synodalrat), tauschten die Seelsorgenden Erfah-rungen aus. www.zh.kath.ch/pfarreien/migrantenseelsorge

    Hppchen und Drinks inklusive - der Stand der reformierten und katholi-schen Kirche an der Hochzeitsmesse

    Fot

    o: z

    vgF

    oto:

    C.la

    udia

    Bac

    hman

    n

  • 5 Info

    Neuer Kommunikationsbeauftragter im Bistum Chur

    Der Kommunikationsfachmann Giuseppe Gracia (43) ist seit Januar 2011 zustndig fr die Informationsstelle des Bischflichen Ordinariates und folgt damit Domherr Christoph Casetti. Mit der Neubesetzung wird auch die Stelle des Bischflichen Ordinariats neu ausgerichtet, als Stelle fr Kommunikation und Medien. Damit komme eine Beratung des Bischofs, Weihbischofs, Generalvikars und der leitenden Gremien in ffentlichkeits-relevanten Fragen hinzu, teilte das Bischfliche Ordinariat mit. Bisher hatte Giuseppe Gracia die Kommunikationsstelle des Bistums Basel geleitet.www.bistum-chur.ch

    Neue Seelsorgende bei Polizei und Schutz & RettungFr die Seelsorge bei der Polizei (80 Prozent) ist ab Mai 2011 die 53jhrige katholische Theologin Jeanine Kosch zustndig, zurzeit Seelsorgerin am Universittsspital Zrich. Sie tritt die Nachfolge von Polizeipfarrerin Yvonne Waldboth an, welche die Stelle whrend 12 Jahren leitete. Mit 50-Stellenprozenten bernimmt am 1. August 2011 Simon Gebs die Seelsor-geaufgabe bei Schutz und Rettung Zrich. Der 45-jhrige ist seit 1996 Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Zollikon.Mit der Ernennung der beiden wurde gleichzeitig ein hherer Stellenetat fr die kumenische Polizeiseelsorge beschlossen von heute 90 auf 130 Prozent und die Frage der Stellvertretung gelst. Das Ttigkeitsfeld hatte sich in den letzten Jahren stark ausgeweitet, wie beispielsweise durch Ethik-Unterricht an Polizeischulen oder bei Fhrungsseminaren. Zudem stieg mit der grsseren Bekanntheit der Polizeiseelsorge die Nachfrage nach seelsorgerlichen Gesprchen oder Gottesdiensten bei Taufe oder Hochzeit.Trger der Polizeiseelsorge seit 1999 sind die Stadt- und Kantonspolizei, Schutz und Rettung, der katholische und reformierte Stadtverband Zrich sowie die reformierte und katholische Kirche im Kanton Zrich. www.polizeiseelsorge.ch

    Preis der Paulus-Akademie an Franz Welser-Mst

    Der Dirigent Franz Welser-Mst ist der erste Preistrger der mit 10000 Franken dotierten Auszeichnung der Paulus-Akademie Zrich. Die Paulus-Akademie Zrich wrdigt mit dem neuen Preis Menschen und Institutio-nen, die sich in herausragender Weise fr Freiheit und Humanitt in der Gesellschaft einsetzen. Laut Medienmitteilung setzt der Dirigent Welser-Mst seine Bekanntheit dafr ein, sich fr Menschen mit Behinderung zu engagieren. Die Preisbergabe findet im Rahmen des Akademiefestes vom 1. Juli 2011 an der Paulus-Akademie in Zrich-Witikon statt.www.paulus-akademie.ch

    Jeanine Kosch ist derzeit noch Spitalseelsorgerin am Universi-ttsspital Zrich

    Franz Welser-Mst, Generalmu-sikdirektor der Wiener Staatsoper

    Vom Bistum Basel ins Bistum Chur - Kommunikationsbeauftragter Guiseppe Gracia

    Fot

    o: z

    vgF

    oto:

    zvg

    Fot

    o: R

    oger

    Mas

    troi

    anni

  • 6 Info

    40 Jahre Katholische Slowakenmission in Zrich

    Die Krypta der Liebfrauenkirche in Zrich war am 9. Januar (Taufe des Herrn) bis auf den letzten Platz besetzt. Das ist keine Seltenheit, wenn sich die Gemeinde der katholischen Slowakenmission zur Messe versammelt. Aber an diesem Sonntag lag eine feierliche Stimmung ber der Szene, als Bischof Vitus Huonder, gefolgt von seinen Konzelebranten Missionar Fran-tisek Polak SDB und Msgr. Luis Capilla zum Altar schritt. Denn fast auf den Tag genau 40 Jahre zuvor wurde in Zrich die erste Messe in slowaki-scher Sprache gefeiert. Damals war es Missionar Anton Banik SDB, der da-mit begonnen hatte, den Migranten aus der Slowakei durch die Kirche ein Stck Heimat wiederzugeben. Heute sind es fast 7000 Glubige, die zwi-schen Zrich und Genf von Pater Frantisek seelsorgerisch begleitet werden.www.zh.kath.ch/pfarreien/migrantenseelsorge

    Erste Bilanz der Hrtefallkommission

    Die Ende 2009 eingerichtete Hrtefallkommission des Kantons Zrich zieht Bilanz zu ihrer bisherigen Arbeit: Bisher hat sie 81 Flle beurteilt. Nur in insgesamt 18 Fllen kam sie zu unterschiedlichen Ergebnissen als das Migrationsamt. In diesen Fllen muss der Sicherheitsdirektor den endglti-gen Entscheid treffen. Die Hrtefallkommission beurteilt als politisch unabhngiges Gremium die Hrtefallgesuche von abgewiesenen Asylsu-chenden und Sans-Papiers. Fr die katholische Kirche sitzen Synodalrat Zeno Cavigelli und Max Elmiger, Leiter der Caritas Zrich, in der neun-kpfigen Kommission. www.migrationsamt.zh.ch

    Partner fr Neubau der Paulus-Akademie gesucht

    Nachdem die Baugenossenschaft Kraftwerk 1 Mitte Januar bekannt ge-geben hat, dass sie sich nicht weiter beim Neubauprojekt der Hamasil-Stif-tung in Zrich-West engagiert, wird nach neuen Partnern fr das Baupro-jekt an der Pfingstweidstrasse in Zrich gesucht. Der zustndige Synodalrat Zeno Cavigelli ist optimistisch, dass dies mglich ist, auch wenn es zu Ver-zgerungen kommen knnte. Gemeinsam mit der Hamasil-Stiftung und dem Unternehmer und Besitzer des Grundstckes, Martin Seiz, plant die Katholische Kirche im Kanton Zrich zwischen Pfingstweidstrasse und Schiffbau in Zrich die berbau-ung Kulturpark, die der Bildungsinstitution Paulus-Akademie neue und Stadt nahe Rume bieten soll. Fr den Neubau hatte die Synode im vergan-genen Jahr knapp 15 Millionen Franken gesprochen. 2014 soll der Bau be-zugsbereit sein. www.zh.kath.ch/medienspiegel oder www.paulus-akademie.ch

    Simulation von der neuen Paulus-Akademie in Zrich-West

    Fest-Gottesdienst mit Bischof Vitus (l.) und Slowaken-Missionar Frantisek Polak (r.)

    Fot

    o: C

    hris

    tian

    Bre

    itsc

    hmid

    Fot

    o: H

    amas

    il-St

    iftu

    ng

  • 7 Ser

    vice

    Kurs: Schulden - was tun? Im Kurs fr Sozialarbeitende oder Beraterinnen und Berater in den Kirch-gemeinden werden wichtige Grundlagen fr den Umgang mit Menschen in Geldnot vermittelt. Sie kennen die Schuldenfallen, die wichtigsten Vor-aussetzungen fr eine Schuldensanierung sowie die Grundlagen des Schuld-, Betreibungs- und Konkursrechts. Die Caritas Zrich bietet den Kurs am Donnerstag, den 5. April an (Anmeldung bis zum 14. Februar). Einen berblick zum Thema Passantenhilfe an der Pfarrhaustr bietet die Broschre Umgang mit Menschen, die bei uns Hilfe suchen von der Cari-tas Zrich. Diese kann beim Sekretariat bestellt werden. www.caritas-zuerich.ch

    Kurs: Ich ha mi grn mit Chrut und Stil

    An Menschen mit Behinderung, an ihre Angehrigen und an Fachleute wendet sich der Kurs, der sich mit der Lebenskunst beschftigt, sich selbst zu akzeptieren. Verschiedenste Protagonisten und Fachleute z.B. aus der Behindertenseelsorge oder auch eine Heilpdagogin referieren. Theaterst-cke und gemeinsames Kochen stehen ebenfalls auf dem Programm. (26. und 27. Februar, Tagungszentrum Boldern, Meilen) www.paulus-akademie.ch und www.boldern.ch

    Neues Frhjahrsprogramm vom Verlag TVZ

    Der Theologische Verlag Zrich (TVZ) hat sein neues Programm fr das Frhjahr 2011 verffentlicht. In der Edition NZN erscheint unter anderem das Buch Weg-Worte zum 10-Jahr-Jubilum der Bahnhofkirche. Die Weg-Worte sind kurze spirituelle Impulse fr den Weg in Alltag, zusam-mengestellt von den beiden Bahnhof-Seelsorgern, Roman Angst und Toni Zimmermann. www.tvz-verlag.ch oder www.bahnhofkirche.ch

    Neue Dienstleistungen fr Gemeinde-Websites

    Das Online-Redaktionssystem Quickpage erlaubt es Kirchgemeinden und Pfarreien, einen Internet-Auftritt ohne Vorkenntnisse und mit minima-lem Aufwand zu realisieren. Die Firma Datenpark stellt diese Software-L-sung gegen eine Jahresgebhr von 400 Franken zur Verfgung. Mithilfe der Quickpage informieren Organisationen ber ihre Mitglieder, Aktivitten und Neuigkeiten. Die Inhalte wie z.B. Fotos werden auf verschiedene Rub-riken mit beliebig vielen Unterseiten verteilt. Die Internet-Adresse einer Quickpage hat die Form www.kath.ch/gemeindenamen. Die Kirchgemeinde gestaltet und administriert ihre Webseite ber einen Webbrowser. Infos und Demo auf www.quickpage.ch

  • 8 Ter

    min

    e

    www.zh.kath.ch/aktuell

    Impr

    essu

    m Das Informationsblatt geht elektronisch oder per Post an die Mitarbeitenden und ehrenamtlich ttigen Personen der Katholischen Kirche im Kanton Zrich.

    Herausgeber: Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zrich, Kommunikationsstelle, Hirschengraben 66, 8001 Zrich, Tel. 044 266 12 32, Fax 044 266 12 [email protected], www.zh.kath.ch

    Redaktion: Dominique Anderes, Christian Breitschmid, (Generalvikariat), Kerstin Lenz, Aschi Rutz

    Layout: Liz Ammann Grafik Design, ZrichDruck: Staffel Druck AG, ZrichErscheinungsweise: monatlich

    www.zh.kath.ch/aktuell

    7. Februar Digitale Welt: Segen oder Fluch fr den Glauben?

    ber diese Frage sprechen Twitter-Abt Martin Werlen und Internet-Seel-sorger Hans Peter Murbach an der Veranstaltung im jenseits im Viadukt. (Beginn 19 Uhr, Viaduktstrasse 65, 8005 Zrich) Abt Martin Werlen hat eine grosse Fangemeinde auf Twitter. Hans Peter Murbach leistet Seelsorge online und per SMS. Welches Potenzial haben SMS-Seelsorge, Online-Predigten und twitternde Priester? Wie echt sind diese digitalen Glaubensangebote? Der Diskussionsabend gehrt zur Ausstellung Home Willkommen im digitalen Leben im Stapferhaus Lenzburg (AG). www.jenseitsimviadukt.ch oder www.stapferhaus.ch

    9. Februar Spiritualitt und Praxis des Fastens

    Es geht um Mut und Vertrauen zum Verzicht beim Fasten und zunchst um den eigenen Krper. Hat Fasten aber auch etwas mit unserem Nchsten zu tun, mit Gott und mit unserem Verhltnis zu ihm? Diese und andere Fragen werden beantwortet vom Theologen Martin Conrad (St. Peter und Paul, Zrich) und von Sr. Marion Stehlin, Exerzitien- , Fasten- und Medita-tionsbegleiterin. (Beginn19 Uhr, Zentrum fr Christliche Spiritualitt, Werdstrasse 53, 8004 Zrich) Anmeldung an [email protected]

    2. April ffentlichkeits-Arbeit in Pfarreien

    Der Seelsorgerat der Katholischen Kirche im Kanton Zrich ist Gastgeber der Impulstagung, die sich an Mitglieder von Pfarreirten, Kirchenpflegen und Seelsorgeteams richtet. PR- und Medien-Profis geben ntzliche Tipps fr die Medienarbeit, berichten vom Umgang mit Journalisten und erkl-ren, warum gute Geschichten, interessante Menschen, Emotionen und Ehrlichkeit vom Info-Frust zur Info-Lust fhren. (8.30 Uhr bis 16 Uhr, Pfarreizentrum Liebfrauen, Zrich) Anmeldung per Mail an Albertina Kaufmann ([email protected]).www.zh.kath.ch/seelsorgerat

    Twitter-Abt Martin Werlen vom Kloster EInsiedeln

    Fot

    o: z

    vg