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NORA ,HEDDA - · PDF fileBearbeitung zu machen, standen Ibsen als Autor und die Auswahl der drei Stücke Nora, Hedda Gabler und Die Frau vom Meer schon fest. Eine Kombination, die

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    NORA, UND IHRE SCHWESTERN

    HEDDA 15+

  • WAS DIE WELT SAGT, DASS KANN NICHT LÄNGER MASSGEBEND FÜR MICH SEIN.

  • Nora BEA BROCKS / KIM SCHNITZER Torvald Helmer MALTE SUNDERMANN / SVEN DANIEL BÜHLER Hedda SINA KIESSLING Jörgen Tesman JANNEK PETRI Ellida ANNA GESA-RAIJA LAPPE Dr. Wangel Sts. TIMO TANK Frau Linde / Hilde SWANA RODE Krogstad / Ejlert Lövborg / Der Fremde THOMAS SCHUMACHER Dr. Rank / Lyngstrand TOM GRAMENZ Frau Elvsted / Bolette UTE BAGGERÖHR Dr. Brack / Dr. Arnholm ANDRÉ WAGNER Annemarie / Tante Jule LISA SCHLEGEL Ballsted MEIK VAN SEVEREN

    Eilert BEN SCHIEWE, LARS SCHWABE Emmy HELEN GORENFLO, ANNIKA HEUSER

    Regie ANNA BERGMANN Bühne KATHARINA FALTNER Kostüme SIBYLLE WALLUM Musik HEIKO SCHNURPEL Video SEBASTIAN PIRCHER, TINA WILKE, SOPHIE LUX Licht ALJOSCHA GLODDE Kampfchoreografie ROBERT SCHNÖLL, STEFAN RICHTER Choreografische Mitarbeit ERIKA HOPPE Dramaturgie MARLIES KINK Theaterpädagogik BENEDICT KÖMPF

    NORA, HEDDA UND IHRE SCHWESTERN nach Henrik Ibsen in einer Bearbeitung von Ulrike Syha

    PREMIERE 6.10.18 KLEINES HAUS Aufführungsdauer ca. 3 1/4 Stunden, eine Pause Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

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    Regieassistenz und Abendspielleitung JENNIFER REGNET Bühnenbildassistenz SOOJIN OH Kostümassistenz JULE SAWORSKI Soufflage HANS-PETER SCHENK Inspizienz JULIKA VAN DEN BUSCH Regiehospitanz CHANTAL VOLKEMER Hospitanz Musikdramaturgie FELIX KUSSER Kostümhospitanz EMILY ORTLEPP

    Technischer Direktor IVICA FULIR Bühne Kleines Haus HENDRIK BRÜGGEMANN, EDGAR LUGMAIR, STEFAN BLUM Leiter der Beleuchtungsabteilung STEFAN WOINKE Leiter der Tonabteilung STEFAN RAEBEL Ton JAN FUCHS, SEBASTIAN LANGNER Leiter der Video- abteilung GUNTER ESSIG Video TILL MEILER Leiter der Requisite TILO STEFFENS Requisite CLEMENS WIDMANN Werkstättenleiter JAKOB KERSCHER Konstrukteur MICHAEL KUBACH Malsaalvorstand GIUSEPPE VIVA Leiter der Theaterplastiker LADISLAUS ZABAN Schreinerei ROUVEN BITSCH Schlosserei MARIO WEIMAR Polster- und Dekoabteilung UTE WIENBERG Kostümdirektorin CHRISTINE HALLER Gewandmeister*in Herren PETRA ANNETTE SCHREIBER, ROBERT HARTER Gewandmeisterinnen Damen TATJANA GRAF, KARIN WÖRNER, HELENA WACHAUF Waffenmeister MICHAEL PAOLONE, HARALD HEUSINGER Schuhmacherei THOMAS MAHLER, NICOLE EYSSELE, JUSTINE MARCHAND Modisterei DIANA FERRARA, JEANETTE HARDY Chefmaskenbildnerin CAROLINE STEINHAGE Maske SOTIRIOS NOUTSOS, RENATE SCHÖNER, LILLA SLOMKA-SEEBER, HATAY YALCIN

    Wir machen darauf aufmerksam, dass Ton- und/oder Bildaufnahmen unserer Aufführungen durch jede Art elektronischer Geräte strikt untersagt sind.

    EINMAL IN MEINEM LEBEN WILL ICH MACHT BESITZEN ÜBER DAS SCHICKSAL EINES ANDEREN MENSCHEN.

  • 3Tom Gramenz, Anna Gesa-Raija Lappe, Sts. Timo Tank, Jannek Petri, Sina Kießling

  • 4 Bea Brocks

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    Nora, Hedda und Ellida: Drei Frauen, die sich nicht in der Gesellschaft zurecht finden. Drei Partnerinnen, die sich jeweils in einer Ehe wiederfinden, die nicht ist, was sie erhoff- ten. Drei Mütter, jede steht vor eigenen Herausforderungen. Jede Frau erscheint als Spiegelung der anderen. Alle drei streben nach einem Leben in Freiheit.

    Nora Nora lebt in den 50er Jahren. Verheiratet ist sie mit Torvald Helmer, mit dem sie zwei Kinder hat: Eilert und Emmy. Alles scheint in bester Ordnung zu sein. Torvald wurde zum Bankdirektor ernannt und Annemarie, Noras ehemalige Amme, kümmert sich liebevoll um die Kinder. Abends zum Weihnachtsessen wird Dr. Rank, ein enger Freund des Paares, kommen. Sein „guter Freund" Ballsted ist natürlich nicht ein geladen, denn diese Verbindung kann Helmer nicht gutheißen. Mittags erhält Nora überraschend Besuch von Christine Linde, einer alten Schulfreun- din. Christine ist Witwe, hat nach dem Tod ihres Mannes ihre Mutter gepflegt und ist nun völlig allein und mittellos. Nora ver- spricht, ein gutes Wort für sie bei ihrem Mann einzulegen. Auch gesteht sie ihr, dass sie selbst durchaus Entbehrungen gewohnt ist: Torvald war schwer krank und der Arzt hatte eine Reise in den Süden empfohlen. Den Italienaufenthalt hat jedoch nicht, wie alle denken, ihr Vater finanziert, sondern

    sie selbst hat sich das Geld geborgt. Der Schuldschein war zwar auf den Namen ihres Vaters ausgestellt, doch dieser verstarb kurz vor der Unterzeichnung und Nora hat kurzerhand seine Unterschrift gefälscht. Es wird sich herausstellen, dass sie ausgerech- net mit Krogstad, einem Mitarbeiter eben jener Bank, deren Direktor Helmer wird, ins Geschäft kam. Dieser hat selbst in jungen Jahren Unterschriften gefälscht und wurde deshalb von der Gesellschaft ausgestoßen.

    Auf Noras Bitten erklärt sich ihr Ehemann bereit, einen Posten für Frau Linde zu schaf- fen. Weichen soll ausgerechnet Krogstad. Dieser erfährt von seiner Kündigung und erpresst daraufhin Nora – er droht, ihren Betrug öffentlich zu machen. Ohne den wahren Hintergrund zu offenbaren, fleht sie Torvald an, Krogstad nicht zu entlassen. Dieser aber lässt sich nicht erweichen. Als Krogstad die Kündigung erhält, sendet er einen Brief an Helmer, der ihm alles eröff- nen wird. Nora sieht das Entsetzliche auf sich zukommen und vertraut sich wieder ihrer Freundin Christine an. Diese kennt Krogstad noch von früher und bietet sich an zu vermitteln. Während Nora auf einem Kostümball als Meerfrau ein Wasserballett tanzt, spricht ihre Freundin mit dem früheren Bekannten. Doch die Katastrophe lässt sich nicht aufhalten: Helmer liest den Brief und wird aggressiv, denn er sieht seine Existenz

    ZUM INHALT

    STREBEN SELBSTBESTIMMTHEIT

    NACH DAS

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    gefährdet. Nora ist erschüttert über den eitlen Egoismus ihres Mannes, hatte sie doch eher befürchtet, dass er sie schützen würde und für sie alles auf sich zu nehmen bereit wäre. Als ein weiterer Brief eingeht, in dem Krogstad den Schuldschein zurück- schickt und schreibt, dass er die Geschichte auf sich beruhen lässt, fühlt sich zwar Helmer gerettet, doch für Nora geht es so nicht mehr weiter. Sie hat den Glauben an das Wunderbare verloren und stellt ihren Ehemann zur Rede. Nach einem ernsthaften Gespräch verlässt sie ihn und ihre Kinder, um ein Leben in Freiheit zu führen.

    Hedda Gabler Hedda kommt mit ihrem Mann Jörgen Tesman von der langen Hochzeitreise zurück in ihr neues Heim. Mittlerweile schreiben wir die 80er Jahre, und auch diesem Paar scheint eine schöne Zukunft bevorzustehen. Tesman soll schon bald zum Professor ernannt werden, und kann sich damit endlich die Villa leisten, die er Hedda bereits gekauft hat. Richter Brack, ein Freund der beiden, hat sie in ihrer Abwesenheit eingerichtet und Ballsted, ein undurchsich- tiger Künstlerfreund von Hedda, scheint sich schon die ganze Zeit in den Räumen der Villa aufzuhalten. Tante Jule kommt sofort nach der Rückkehr der beiden vorbei, um einen Antrittsbesuch zu machen und ihren Neffen wieder in die Arme zu schließen. Hedda und sie kommen aus unterschiedlichen Welten: Kümmert sich Jule aufopfernd um ihre kran- ke Schwester Rina, möchte Hedda sich als Künstlerin verwirklichen und große Partys ausrichten. Von Beginn an gibt es große Span nungen zwischen den beiden Frauen. Auch Richter Brack lässt nicht lange mit seinem Besuch auf sich warten. Er bringt Neuigkeiten mit: Eilert wohnt wieder in der Stadt. Der Nachname ist ein Künstlername – er ist der Sohn von Nora Helmer und ein

    ehemaliger Freund von Tesman. Seine alten Angewohnheiten – zu sehr dem Alkohol und vielleicht auch anderen Sub stanzen zu frönen – hat er aufgegeben und ein Buch he- rausgegeben. Nun konkurriert er mit Tesman um die Professorenstelle. Während diesen die Vorstellung eines Wett bewerbs stark beunruhigt, freut sich Hedda sogar darauf. Was die Situation noch brisanter macht, ist, dass Lövborg ein alter Freund, vielmehr sogar Geliebter von Hedda ist.

    Als Tesman zu seinen Tanten gerufen wird, nutzt Brack die Gelegenheit, Hedda zu signalisieren, dass er durchaus bereit wäre, eine Affäre mit ihr einzugehen. Seiner Meinung nach ist das Dreieck die beste aller Beziehungsformen. Sie aber bleibt stand- haft, droht am Tag darauf sogar im Scherz ihn zu erschießen. Als nächster Besuch kün- digt sich Thea Elvsted an, eine alte Flamme von Tesman. Sie ist mit Hedda zur Schule ge- gangen und lebt mittlerweile mit der Familie ihres Mannes im Norden. Wie Hedda im ver- trauten Gespräch herausfindet, ist Thea in Wirklichkeit Eilert Lövborg nachgereist. Sie ist schwanger von ihm, hat Angst, er könnte den Versuchungen der Großstadt erliegen und will es so machen wie Nora Helmer, die Mutter von Eilert: ihre Familie verlassen, um ein Leben in Freiheit zu leben.

    Lövborg komm mit einem Manuskript im Gepäck, das er Tesman stolz präsentiert. Es sei die Fortschreibung des eben erschie- nen Buches und etwas ganz Neuartiges, da es die Kulturgeschichte in die Zukunft weiterschreibe. Das Drama nimmt seinen Lauf: Hedda möchte verzweifelt einmal Macht über einen Menschen besitzen und sieht nun ihre Chance gekommen. Sie reizt Lövborg, bis dieser wieder in alte Gewohn­ heiten zurückfällt und sich bei einem gemein- samen Herrenabend mit Tesman und Brack

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    besäuft. Sturzbetrunken verliert er das Manuskript. Tesman findet es zufällig und Hedda verbrennt es. Am nächsten Morgen kommt Lövborg zu Besuch, behauptet, er habe das Manuskript zerrissen und trennt sich von Thea, die noch immer bei Hedda ist. Unter vier Augen gesteht der ehemalige Geliebte He

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