CDU im Harz

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Mit Landeslupe

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  • Union im HarzMitgliederzeitung der CDU Harz Ausgabe Nr. 3 - 01 / 2012 www.cduharz.de

    Vorgestellt: CDU Blankenburg

    Grusswort Minister Dr. Hermann Onko Aeikens

    Wahlen in Ilsenburg, Halberstadt und Quedlinburg

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  • Union im Harz Union im Harz

    Liebe Unionsfreundinnen, liebe Unionsfreunde,sehr verehrte Damen und Herren,

    mit der dritten Ausgabe unserer Zeitschrift Union im Harz mchten wir Ihnen einen berblick ber die aktuellen Aktivitten des Kreisverbandes Harz liefern und einen Ausblick auf knftige Ereignisse geben. Zudem weist diese Ausgabe eine Besonderheit auf. Erstmals wird unsere Zeitung gemeinsam mit der des Landesverbandes herausgegeben. Ich hoffe, dass Sie daher an der Flle der Artikel Ihre Freude haben werden.

    Themen wie u.a. der Politische Aschermittwoch, der Besuch des Minis-ters fr Landesentwicklung und Verkehr Thomas Webel, aktuelle Berichte aus den Ortsvorstnden, die Wahl neuer Stadtvorstnde in Quedlinburg und Ilsenburg oder die Vorstellung des Ortsverbandes Blankenburg, sind nur einige Themen, welche ich Ihnen ans Herz legen mchte.

    Alle genannten Inhalte aus unserem Kreis werden zweifelsohne von Ereignissen der Bundes- und Landespolitik gerahmt. So befi nden sich beispielsweise die ressortbezogenen Arbeitskreise zur Ent-wicklung eines neuen Grundsatzprogrammes fr die CDU des Landes Sachsen-Anhalt mitten in ihrer Prozessphase. Auf dem nchsten Landesparteitag soll der Entwurf dieses Grundsatzprogram-mes dann beschlossen werden.

    Eng verbunden damit sind immer noch Fragen und Ausgestaltungen der Energiepolitik. Trotz gesetzlicher Beschlsse bleibt dieses Thema fr die Menschen im Harz hochaktuell.

    Letztlich werfen verschiedene Wahlen bereits ihre Schatten voraus. Neben der bevorstehenden Kreisvorstandswahl der Union im Harz im Herbst dieses Jahr rckt auch die Bundestagswahl von 2013 nher.

    Spannende politische Entwicklungen und gleichwohl spannende Artikel sind im Endeffekt Inhalt dieser Zeitschrift. Ich wnsche Ihnen daher viel Spa beim Lesen.

    Mit freundlichen Gren

    Ulrich Thomas MdLKreisvorsitzender

    Neue Vorstnde in den Ortsverbnden: Weitere informationen auf Seite 9!

    Quedlinburg Halberstadt Ilsenburg

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    Liebe Unionsfreundinnen, liebe Unionsfreunde,sehr verehrte Damen und Herren,

    seit gut einem Jahr ist Sachsen-Anhalts Landesregierung im Amt. Die Union trgt weiterhin Verantwortung fr das Ressort Landwirtschaft und Umwelt. Wir haben das klare Ziel, unsere lndlichen Rume als liebens- und lebenswerte Heimat mit Zukunft weiterzuentwickeln.

    Mit der Strkung der lndlichen Rume strken wir unser Land als Gan-zes! Unsere mittelstndisch geprgte Land- und Forstwirtschaft ist eine Zukunftsbranche. Angesichts weltweit wachsender Bevlkerungszahlen und der Herausforderungen durch die Energiewende wird die Branche noch strker ins Bewusstsein rcken.

    Den Landkreis Harz sehe ich fr diese Aufgaben gut aufgestellt - mit sei-nen umfangreichen Landschafts-, Naturraum- und Rohstoffpotenzialen. Eine Region in der Mitte Deutschlands, die fr ihre leistungsfhige und grorumige Forst- und Landwirtschaft bekannt ist. Gemeinsam wollen wir in den nchsten Jahren diese Potenziale weiter strken und ausbau-en.

    Natrlich ist die wirtschaftliche Entwicklung, die Schaffung und Erhaltung von Arbeitspltzen, dabei ein wichtiger aber nicht der alleinige - Faktor. Lndliche Rume wie der Harz bieten eine Vielzahl von Zukunftschancen natrliche, wirtschaftliche, personelle, geistige, kulturelle - und diese drfen nicht ungenutzt bleiben.

    Deshalb mssen Einrichtungen und Infrastruktur so ausgestaltet sein, dass die Menschen an der Entwicklung der Gesamtgesellschaft teilhaben. Das gilt fr die klassische Infrastruktur, aber mitt-lerweile auch fr unsere virtuellen Wege. Schnelle Internetverbindungen sind ein Muss in der mo-dernen Informationsgesellschaft. Wir wollen sie berall in hoher Qualitt bereit stellen. Deshalb hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, besonders den lndlichen Gebieten beim Zugang zu Breitbandinternet aktiv Hilfestellung zu geben, sowohl mit Informationen als auch mit Frdergel-dern. So knnen wir Produkte und Dienstleistungen wesentlich dezentraler erstellen und dabei auch noch umweltschonender agieren.

    Es liegt in unser aller Interesse, unser Land mit seiner einzigartigen Natur zu erhalten und entspre-chend touristisch zu positionieren. Sachsen-Anhalt erwartet seine Gste etwa mit der weiten mr-kischen Landschaft sowie den Heidelandschaften - und insbesondere mit dem Harz, dem sagen-umwobenen Mittelgebirge. Schon unser Nationaldichter Goethe hat es in seinen Werken verewigt. Gerade der Landkreis Harz hat touristisch eine Menge zu bieten. Neben den kulturellen Zugpferden ich denke unter anderem an die Stdte Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode bt er starke Anziehungskraft auf Naturfreunde aus. Auf diesem Magnet drfen keine Fehlentwicklungen wie ohne Not Windkraftanlagen in der Kulturlandschaft Harz zu errichten Kratzer bilden.

    Naturschutz und Tourismus sind kein Widerspruch, wenn man beides verknpft. Das Beispiel Natio-nalpark zeigt, wie gut dies machbar ist. Die Ortschaften am Fue des Brockenmassivs haben den naturvertrglichen Tourismus als Zukunftsmodell erkannt. Von der Anziehungskraft des Brockens und des Nationalparks profitiert die gesamte Region

    Der Landkreis Harz hat viel zu bieten - wir wollen diese Ressourcen nicht ungenutzt lassen.

    Gemeinsam wollen wir die Chancen Ihrer Region nutzen!

    Dr. Hermann Onko AeikensMinister fr Landwirtschaft und Umwelt

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    Union im Harz

  • Union im Harz Union im Harz

    Auf Einladung des regionalen CDU-Landtagsab-geordneten Bernhard Daldrup hielt sich Thomas Webel, Minister fr Landesentwicklung und Ver-kehr Sachsen-Anhalt, krzlich zu einem Arbeits-besuch in Blankenburg auf. Begleitet wurde er dabei u.a. von der Harzer CDU-Bundestagsab-geordneten Heike Brehmer und vom Vorsitzen-den der CDU-Stadtratsfraktion Klaus Dumeier.

    Zum Besuchsauftakt trug sich der Minister im Beisein von Brgermeister Hanns-Michael Noll im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt ein. Dem schloss sich eine Gesprchsrunde zu aktuellen Infrastrukturfragen an. Dabei ging es u.a. um die neue Linienfhrung der B81 von Almsfeld zur B6n. Webel verwies auf das Ziel, das Planfeststel-lungsverfahren noch in diesem Jahr einzuleiten. Bauamtsleiter Joachim Eggert informierte dar-ber, dass die Kommunikation mit den Brgern bereits angelaufen ist und diese schon frhzeitig in die Planungen einbezogen wurden, um spte-re Verzgerungen zu verhindern. Brgermeister Hanns-Michal Noll sprach das Thema Mittelzen-trum an: Es ist fr die Stadt nicht nachvollzieh-bar im Landesentwicklungsplan nicht den Status eines Mittelzentrums erhalten zu haben, so Noll.

    Der Brgermeister befrchtet Nachteile, z.B. bei der Ansiedlung von Industrie und Gewerbe. Mi-nister Webel und Bernhard Daldrup sicherten zu, beim neuen Finanzausgleichsgesetz darauf zu achten, dass die Mittelzuweisung verstrkt auf-gabenbezogen erfolgt und somit fr Stdte mit mehreren Ortsteilen, wie Blankenburg, aber z.B. auch Osterwieck keine Nachteile gegenber den Grostdten im Land entstehen. CDU-Bundes-tagsabgeordnete Heike Brehmer sagte zu, sich dafr einzusetzen, dass der geplante Tunnel un-ter der Teufelsmauer zur Verkehrsentlastung der Blankenburger Innenstadt im Bundesverkehrs-wegeplan bleibt. Im Anschluss stand ein Kurz-besuch bei der Arbeitsgemeinschaft Rbeland-

    bahn auf dem Geln-de des ehemaligen Bahnbetriebswerks auf dem Programm. Stephan Nickell von der AG Rbelandbahn, Hans-Joachim Schul-ze von Brcke e.V. und Gudrun Mehnert von der Arbeitsfr-derungsgesellschaft mbH Harz erluterten dem Minister die bis-herigen Aktivitten im touristischen und ar-beitsmarktpolitischen Bereich sowie das Konzept zur knftigen Nutzung des ehemali-gen Bahnbetriebsgelndes.

    Abschlieend besuchten die Politiker das Gro-e Schloss Blankenburg. Dr. Falk Gtzel, der Vorsitzende des Vereins Rettung Schloss Blan-kenburg e.V., fhrte durch das Gebude und erluterte den Gsten den aktuellen Stand der Sanierung. Webel zeigte sich beindruckt vom Gebudekomplex und der historischen Bedeu-tung sowie von den zahlreichen Aktivitten und Veranstaltungen des Vereins. Gtzel wies u.a. darauf hin, dass der Verein bereits Eigenmittel in Hhe von 100.000 Euro erwirtschaftet hat.

    Er dankte gemeinsam mit Brgermeister Hanns-Michael Noll dem Land und dem Bund fr die bisherige Untersttzung zum Erhalt des Gro-en und des Kleinen Schlosses. Blankenburg hat viel Potenzial, dies wollen wir gemeinsam durch Land und Bund untersttzen, zogen We-bel, Brehmer und Daldrup ein positives Fazit des Arbeitsbesuches in der Bltestadt.

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    Minister Webel will Entwicklung untersttzen

    Die Senioren Union Halberstadt traf sich im Brgerbro Am Fischmarkt um ber die kommenden Aktivitten zu beraten.Auch Landtagsabgeordnete Frauke Wei konnte hierzu wertvolle Hinweise geben und lud die Senioren u.a. zum Tag der Offenen Tr ein.

  • 5Besuch im Mehrgenerationenhaus in Harzgerode

    Die Kita Regenbogenland in Harzgerode war Ziel eines Arbeitsbesuches der Harzer Bundestags-abgeordneten Heike Brehmer und der Landtagsabgeordneten Angela Gorr, die sich ber die Um-setzung des Konzepts Mehrgenerationenhaus in Harzgerode informierten. In einem gemeinsam Gesprch mit dem Brgermeister der Stadt Harzgerode Jrgen Bentzius, dem Geschftsfhrer des Trgerwerks Soziale Dienste Halle, Jrg Rommelfanger, der Leiterin der Kita, Frau Bokugel und Vertretern der CDU aus Stadt- und Ortschaftsrat wurde das Konzept des Mehrge