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Anzeiger fuer das Nordquartier Bern Nr. 11/2014

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Text of Anzeiger fuer das Nordquartier Bern Nr. 11/2014

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    Publikationsorgan fr: Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Lchligut, Lorraine, Spitalacker, Wankdorf, Wyler und Wylergut

    88. Jahrgang, 16 000 Exemplare Bern, 12. Juli 2014, Nr. 11

    Alterszentrum Viktoria

    Aus der Beata soll die Magnolie erblhenAltersgerechtes Wohnen mit Diensleistungen ist gefragt, doch das vorhande-ne Angebot noch eher rar. Die Alterszentrum Viktoria AG will dem entgegen-treten und hat einen SIA-konformen Architekturwettbewerb fr den Ersatz der Villa Beata ausgeschrieben. Gewonnen hat das ihn das Projekt Magnolie des Architekten Rolf Mhlethaler, der die Gegebenheiten vor Ort bestens kennt.

    Man schrieb das Jahr 2008. Fr die Um-gestaltung des Breitenrainplatzes wurde das Projekt Amlie vorgestellt und das Alterszentrum Vikotia prsentierte einen optischdem Davinet-Haus ange-glichenen Neubau, der die brachliegende Villa Beata ersetzen sollte. Der Breiten-rainplatz ist noch immer der alte (vgl. Beitrag Dr ni Breitsch)und die Villa Beatasteht ebenfalls nach wie vor an der Sonnenbergstrasse. Eine Gruppe von Anwohnern hatte gegen das Bauprojekt Einsprache erhoben und hat letztendlich vom Verwaltungsgericht recht erhalten (der AfdN berichtete).

    Zweiter AnlaufJetzt nahm dasAlterszentrum Viktoria einen zweiten Anlauf und hat in einem Projektwettbewerb 12 Architekturb-ros beauftragt, Vorschlge fr Alters-wohnungen auf dem Gelnde der Villa Beata einzureichen. Anfang Juni wurde den Medien nun die Arbeiten vorge-

    stellt. Gewonnen hat den Wettbewerb der im Altenberg beheimatete Archi-tekt Rolf Mhlethaler mit dem Projekt Magnolie.

    Hher, aber weniger wuchtigGeplant ist ein sechsgeschossiger Neu-bau mit 17 Zwei- und Dreizimmerwoh-nungen, der den zustzlichen Bedarf fr altersgerechtes Wohnen mit Dienstleis-tungen decken soll. Alle Wohneinhei-ten sind nach Sden gerichtet und bieten Ausblick auf die Altstadt. Magnolie ist zwar hher, aber auch wesentlich schlanker als der ursprnglich geplante Neubau. Wie viel die Wohnungen kos-ten werden, ist noch offen. Direktorin Miaca Schni geht davon aus, dass die Mietpreise inklusive aller Dienstleis-tungen im mittleren bis oberen Bereich vergleichbarer Angebote liegen werden.Denn die Wohnungen seien fr Pflege-bedrftige mit gehobenen Ansprchen angedacht. Genaueres lasse sich jedoch

    erst dann sagen, wenn die detaillierten Ausbauplne vorliegen. Zu den Bau-kosten gabs an der Medienorientierung noch keine verlsslichen Zahlen.

    Einbindung in AaretalhangBeurteilt wurden die eingereichten Projekte insbesondere hinsichtlich der Einbindung in das Gefge des Aaretal-hangs. Massgebliche Kriterien bildeten aber auch die architektonische Gestal-tung einschliesslich des Bezugs zu den bestehenden Bauten und dem naturna-hen Aussenraum sowie die betriebliche Funktionalitt und Wirtschaftlichkeit. Der geplante Neubau wird gemss den Plnen ber eine Glasverbindung mit dem denkmalgeschtzten Davinet-Haus verbunden sein. Fr den Standort an der Hanglage habe man sich nicht allein der guten Aussicht wegen entschieden, sondern auch aufgrund der besseren Erreichbarkeit. Offen ist, wann die Wohnungen bezugsbereit sein werden.

    Am besten gestern oder vorgestern, sagt Ordensschwester Lucie Wildha-ber, die als Sachpreisrichterin auch in der Jury sass. Dieser Wunsch lsst sich nicht erfllen, doch wenn alles gut luft, sollten die Baumaschinen baldmglichst auffahren knnen.

    Aus Fehlern gelerntAuch diesmal rechnet man mit Einspra-chen, doch man gibt sich zuversichtlich: So meint Ruedi Bucher, einer der Wett-bewerbsbegleiter, zur Ausgangslage: Die Angriffsf lche ist nun wesentlich kleiner, denn wir haben aus den Feh-lern gelernt. Zu hoffen ist, dass dies andere auch so sehen. Das Siegerpro-jekt und die restlichen Vorschlge des Architekturwettbewerbs knnen noch bis am Freitag, 13. Juni, im Caf Cloud des Alterszentrums Viktoria besichtigt werden. Claudio A. Engeloch

    [i] www.az-viktoria.ch

    Im Vordergrund links das denkmalgeschtzte Davinet-Haus, rechts davon soll das Siegerprojekt Magnolie zu stehen kommen. Dazwischen ist eine transparente Glas-verbindung geplant. Bild: zVg

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    w e s t f a s s a d e

    Das Siegerprojekt Magnolie (Kreis) als Modell aus der Vogelperspektive. Bild: zVg

    www.schenkerdruck.ch

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  • 2 anzeigerFR DAS NORDQUARTIERQUARTIER-INFOS

    INHALT

    QUARTIER-INFOS2 Johanneskirche Public Viewing

    3 Wyler Das rote Hochhaus wird saniert

    4 Dr ni Breitsch ber sieben Etappen bis zum Ziel

    5 Tram Region Bern Forderungen zu Verkehrssicherheit erfllt

    6 Berner Umwelttag Viele Highlights im Nordquartier

    GEMEINDE-INFOS7 Stade de Suisse YB pielt wieder

    auf Kunstrasen

    Finanzen 2015 Gemeinderat legt ausgeglichenes Budget vor

    10 Verkehrsplanung Karl Vogel wird neuer Leiter

    Gemeinschaftszentren Gemeinderat akzeptiert Verwaltungsgerichtsurteil

    DIES & DAS11 Kursaal Bern Ein gutes bis sehr

    gutes Geschftsjahr

    SC Bern Optimierung bei Marketing und Sport

    CSL Behring Zweiter Standort im Kanton Bern

    12 Theater Gurten Paradies im Mikrokosmos

    SP fordert Alternativen

    13 Vereinsnachrichten / Kirchliche Mitteilungen

    14 Veranstaltungen

    15 Unterhaltung

    Folgende Spiele werden gezeigt:

    Freitag, 20. Juni 201418 Uhr: Italien Costa Rica21 Uhr: Schweiz Frankreich

    Samstag, 21. Juni 201418 Uhr: Argentinien Iran21 Uhr: Deutschland Ghana

    Mittwoch, 25. Juni 201418 Uhr: Nigeria Argentinien22 Uhr: Honduras Schweiz

    auf dem SPITZ und anderwoPublic Viewing im Quartier gibt es unter anderem auf dem Sportplatz Spitala-cker, wo alle wichtigen 18-Uhr-Spiele gezeigt werden. Food und Getrnke gibts ab 17 Uhr. Das Caf Kairo hat die Leinwand im Keller installiert und auch im Restaurant Lokal gibt es eine Indoor-Grossleinwand. Am Breitsch-Platz wollen die Barbire und HalbZeit gemeinsam mit einer Leinwand im Au-ssenbereich zum Fussballtreffpunkt fr das Quartier werden. Gezeigt werden alle Spiele, die Partien, welche nach 24 Uhr beginnen, jedoch im Restaurant. Just zur WM feiert auch die Serini-Bar Wiederauferstehung. Bevor die Bagger auffahren, um die alte Garage in der Lorraine abzureissen, entsteht hier eine WM-Bar: Verkstigung, Bier und die Vor-Mitternachts-Spiele ab Grossleinwand werden geboten. Im Wartsaal spielt Regen keine Rolle: Die Grossleinwand befindet sich im berdachten Raum. Cae[i] www.fcbreitenrain.ch, www.cafe-kairo.ch, www.lokal-bern.ch, www.bar-bire.ch, www.halbzeit.ch, www.www.facebook.com/serinibar, www.wartsaal-kaffee.ch

    Johanneskirche

    Public Viewing im Kirchgemeindehaus Mit dem gestrigen Beginn der Fussball-WM in Brasilien stehen die Sommer-abende und -nchte fr viele wieder ganz im Zeichen des Fussballs. Die Kirch-gemeinde Johannes ldt an drei Spieltagen zum gemeinsamen Fussballabend ins Kirchgemeindehaus ein.

    Es gibt sie tatschlich, die vielbeschwo-renen schnen Seiten des Fussballs. Die Sportart verbindet und das weltweit: Von Sd bis Nord hat sie ihre Anhn-ger. Fussball bringt Generationen zu-sammen, das gemeinsame Schauen der Spiele lsst alt und jung gleichermassen fachsimpeln. Und schliesslich braucht es eine grosse Portion Fairplay, ohne die der Mannschaftssport nicht funk-tionieren kann.

    Auch SchattenseitenAber es gibt auch die Schattenseiten: Das globalisierte Geschft mit dem Fussball, mangelhafte Arbeitsbedingungen und soziale Proteste in den Turnierlndern, Korruption bei der FIFA, der Handel mit Fussballtalenten oder die Produk-tion von Fussbllen aus Kinderarbeit

    stehen an der Spitze dieser Aufzhlung. Besonders in Brasilien geschieht unter dem Deckmantel des Megaevents dieser Tage vieles, was so ganz und gar nicht nachhaltig sein kann: Aussichtsplattfor-men fr Touristen werden hoch ber den Favelas errichtet und die Armenviertel selbst werden von Polizei und Armee gewaltsam von den Drogenbanden ge-subert. Diese lassen sich aber kaum so schnell vertreiben und offene Kmpfe mit den Sicherheitskrften in Kauf nehmen.

    Kollekte fr EntwicklungsprojekteDas gemeinsame Schauen der Fussball-spiele bietet Gelegenheit, unseren Blick auf die gegeneinander antretenden Ln-der zu richten. In den Spielpausen wird je-weils ein Land anhand eines Projektes der kirchlichen Werke mission 21 und HEKS kurz vorgestellt. Der Eintritt zum Public Viewing ist frei, die Kollekte kommt den vorgestellten Projekten zu Gute. Fr die kulinarische Verpflegung wird ausser-dem ein kleiner Verkauf sorgen.

    Brcke zu den Projekten des TheaterensemblesMit den ausgewhlten Spielbertra-gungen, die bei schnem Wetter nach Mglichkeit auch open Air, hinter der Kirche stattfinden