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GOETHE-ZERTIFIKAT A1 START DEUTSCH 1 PRÜFUNGSZIELE TESTBESCHREIBUNG B1 B2 C1 C2 A2 A1

GOETHE-ZERTIFIKAT A1 START DEUTSCH 1 · 2017-10-11 · Das Goethe-Zertifikat A1: Start Deutsch 1 stellt für Lernende, wenn sie Deutsch als erste Fremdsprache lernen, ein realistisches

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  • GOETHE-ZERTIFIKAT A1 START DEUTSCH 1

    PRFUNGSZIELE TESTBESCHREIBUNG

    B1 B2 C1 C2A2A1

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    Michaela Perlmann-Balme | Peter Kiefer

    GOETHE-ZERTIFIKAT A1 START DEuTScH 1

    PRFunGSZIElE TESTbEScHREIbunG

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    Seite U2

    Autorinnen und Autoren der 1. Auflage Sabine Dinsel, Paul Krieger, Hans-Jrgen Hantschel, Michaela Perlmann-Balme (Projektleitung)Peter Kiefer (Koordination), Monika Reimann, Verena Klotz

    Autorinnen der 2. Auflage Michaela Perlmann-BalmeMichaela Stoffers

    www.goethe.de/shop

    2. aktualisierte Auflage

    2011

    Gestaltung: Felix Brandl Graphik-Design, Mnchen Pictogramme: Andrea Whr, Rom Druck: Kastner AG Das Medienhaus, Wolnzach

    ISBN 978-3-939670-76-6

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    InHAlT

    3 Vorwort

    5 1 InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn 6 Die Prfung Start Deutsch 1 8 Ziele der Prfung 9 Sprachliche Anwendungsbereiche9 Kompetenzstufen und Lernmengen9 Qualittskriterien bei der Prfungsentwicklung

    14 2 KAnnbEScHREIbunG 15 Globalskala: Elementare Sprachverwendung16 Detaillierte Skala nach Fertigkeiten 16 Produktion17 Rezeption

    20 3 KOnZEPTIOn DER PRFunGSAuFGAbEn

    26 4 PRFunGSFORmEn 27 Hren32 Lesen37 Schreiben: Prfungsform 42 Kandidatenbeispiele und Bewertung44 Sprechen: Prfungsform45 Hinweise zur Prfungsdurchfhrung47 Prfungsablauf

    54 5 InvEnTARE 56 Sprachhandlungen66 Strategien 70 Allgemeine Begriffe (Notionen)76 Themen77 Wortschatz: 78 Wortgruppenliste81 Alphabetische Wortliste100 Grammatik: Morphologische und syntaktische Strukturen

    107 6 lITERATuR

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    vORwORT ZuR ZwEITEn, AKTuAlISIERTEn AuFlAGE

    Viele Erwachsene mchten sich auch ihre Fremdsprachenkenntnisse aussage-krftig zertifizieren lassen sei es aus beruflichen oder privaten Grnden. Das Goethe-Zertifikat A1: Start Deutsch 1 stellt fr Lernende, wenn sie Deutsch als erste Fremdsprache lernen, ein realistisches Ziel dar. Wenn sie Deutsch als zweite oder dritte Fremdsprache lernen, erachten sie elementare Sprachkenntnisse als fr ihre Bedrfnisse ausreichend oder als hilfreiche Station auf dem Weg zu einer hheren Niveaustufe. Nachziehenden Ehe- gatten dient Start Deutsch 1 als Nachweis der gesetzlich geforderten einfachen Sprachkenntnisse.

    Die Prfung Start Deutsch 1 dokumentiert die erste Stufe A1 der im Gemeinsamen europischen Referenzrahmen beschriebenen sechsstufigen Kompetenzskala und somit die Fhigkeit zur elementaren Sprachbeherr-schung.

    Die vorliegende Broschre wendet sich an Lehrende und Institutionen, die Teilnehmende auf diese Prfung vorbereiten mchten. Sie gibt Einblicke in den Prozess der Entwicklung, informiert ber die Durchfhrung, erlutert die Ausrichtung am Gemeinsamen europischen Referenzrahmen fr Sprachen sowie Ziele und Inhalte der Prfungsaufgaben. Die Inventare enthalten neben Sprachhandlungen, Strategien und Notionen eine alphabetische Wortliste. Diese Liste enthlt diejenigen Wrter der deutschen Sprache, die Lernende auf der Stufe A1 passiv verstehen sollten, wenn sie den Lernenden in Gesprchen oder geschriebenen Texten begegnen.

    Diese Publikation basiert auf Start Deutsch Deutschprfungen fr Erwachsene Prfungsziele, Testbeschreibung, herausgegeben vom Goethe-Institut und Weiterbildungstestsysteme GmbH, heute telc GmbH, im Jahr 2004 und wurde aktualisiert.

    Michaela Stoffers Michaela Perlmann-Balme

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    Der deutschen Sprache kommt in der Alltagskommunikation nicht nur in europischen Lndern eine wichtige Rolle zu. Zahlreiche Erwachsene welt-weit erachten eine kommunikative Kompetenz im Deutschen als sinnvoll. Besonders Lernenden, fr die Deutsch zweite oder dritte Fremdsprache ist, erscheint ein elementares Sprachniveau realistisch und ausreichend. Aber auch fr Lernende, die ein hheres Sprachniveau anstreben, sind Meilenstei-ne auf dem Weg motivierend und hilfreich. Die Zertifikate Start Deutsch 1 und 2 sind Angebote fr beide Zielgruppen.

    Die beiden Prfungen zertifizieren den erreichten Sprachstand in einer inter-national vergleichbaren Form. Sie orientieren sich an den europischen Stan-dards des Gemeinsamen Europischen Referenzrahmens. Die dort definierten sechs Niveaustufen A1, A2, B1, B2, C1, C2 haben inzwischen nicht nur in der Fachwelt breite Bekanntheit erlangt, sondern auch bei Arbeitgebern und Bildungsinstitutionen. Die Start-Prfungen komplettieren das Prfungsange-bot fr Deutsch auf der Stufe A Elementare Sprachbeherrschung. Sie bilden Vorstufen auf dem Weg zum Zertifikat Deutsch (B1) und greifen die metho-disch-didaktischen Grundlagen des Zertifikats Deutsch auf. Die Konzeption der Aufgaben ist handlungsorientiert, d. h. die Prfungsziele und -inhalte sind weniger auf grammatikalisches oder lexikalisches Wissen ausgerichtet als auf die Handlungskompetenz in den vier Fertigkeiten.

    Start Deutsch 1 und 2 wurden vom Goethe-Institut und der WBT Weiterbil-dungs-Testsysteme GmbH entwickelt. Fr die fachwissenschaftliche Pflege, die Schulung von Prfenden sowie die Organisation der Prfungen sind beide Trger verantwortlich.

    Diese Publikation wendet sich an Deutschlehrende, die auf Start Deutsch vorbereiten, an Prfende, Testkonstrukteure und Lehrwerkautoren, aber auch an Disponierende in Sprachschulen und vergleichbaren Einrichtungen sowie an verantwortliche Personen in Unternehmen. Sie informiert ber Art, Sprach niveau, Teilnahmebedingungen und enthlt alle relevanten Informa-tionen zu Inhalt, Aufbau und Bewertung der Prfungen. Alle Aufgaben sind auszugsweise abgebildet und nach Ziel und Form erlutert. Inventare liefern eine komplette Zusammenstellung von Wortschatz, Grammatik und Sprach-handlungen, die den Prfungen zugrunde liegen.

    Michaela Perlmann-Balme Peter KieferGoethe-Institut WBT Weiterbildungs-Testsysteme

    vORwORT ZuR ERSTEn AuFlAGE

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    1 InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    In diesem Kapitel finden Sie Informationen ber

    Zielgruppen Prfungszentren Teilnahmebedingungen sprachliches Niveau Qualittskriterien

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    DIE PRFunG GOETHE-ZERTIFIKAT A1: START DEuTScH 1

    Trger der Prfung Die Prfung Start Deutsch 1 wurde vom Goethe-Institut und der telc GmbH, ehemals WBT, gemeinsam entwickelt.

    Art der Prfung Start Deutsch 1 ist eine Sprachprfung zur Feststellung von elementaren Deutschkenntnissen. Sie setzt Sprachkenntnisse auf der untersten Stufe A1 der sechsstufigen Kompetenzskala des Gemeinsamen europischen Refe-renzrahmens voraus. Sie wird weltweit nach einheitlichen Standards durch-gefhrt und ausgewertet.

    Teilnahmevoraussetzung Voraussetzung fr eine Teilnahme sind die Kenntnis der lateinischen Schrift und ein Mindestalter von 16 Jahren. Die Teilnahme ist nicht an den Besuch eines Sprachkurses gebunden.

    Prfungsteile und -dauer Die Prfung besteht aus einer schriftlichen und einer mnd lichen Prfung. Die mndliche Prfung wird als Gruppenprfung mit maximal vier Prfungs-teilnehmenden durchgefhrt. Es gibt keine Vorbereitungszeit.

    Teile minuten Punkte Prozent

    Hren ca. 20 25 25

    Lesen 25 25 25

    Schreiben 20 25 25

    Sprechen 15 25 25

    Total ca. 80 100 100

    bestehen der PrfungMaximal knnen 100 Punkte erreicht werden, 75 Punkte im schriftlichen Teil und 25 Punkte im mndlichen Teil. Die Prfung ist bestanden, wenn mindes-tens 60 Punkte (60 % der Maximalpunktzahl) erreicht und alle Prfungsteile abgelegt wurden.Wenn ein/e Teilnehmende/r im schriftlichen Teil weniger als 35 Punkte er-zielt, ist eine Teilnahme an der mndlichen Prfung nicht sinnvoll, da die zum Bestehen notwendige Mindestpunktzahl von 60 Punkten auch bei voller Punktzahl in der mndlichen Prfung nicht mehr erreichbar ist.

    Ermittlung der GesamtpunktzahlZur Ermittlung der Gesamtpunktzahl werden die in den einzelnen Prfungs-teilen erzielten Punkte mit dem Faktor 1,66 multipliziert und anschlieend addiert. Das Gesamtergebnis wird auf volle Punkte gerundet.

    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

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    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    ZertifizierungPrfungsteilnehmende, die die Prfung in allen Teilen abgelegt und bestan-den haben, erhalten ein Zeugnis in einfacher Ausfertigung. Das Zeugnis ist von dem/der Prfungsverantwortlichen und einem/einer Prfenden unter-schrieben. Auf der Zeugnisrckseite befindet sich eine Erluterung der Ergeb-nisse. Anhand der auf der Rckseite aufgedruckten Tabelle kann die erreichte Punktzahl wie folgt interpretiert werden:

    Punkte Prdikat

    90 100 sehr gut

    80 89 gut

    70 79 befriedigend

    60 69 ausreichend

    0 59 nicht bestanden

    Die Prfung kann nur als Ganzes wiederholt werden.

    Prfungszentren Die Prfungen des Goethe-Instituts werden durchgefhrt von: Goethe-Instituten in Deutschland und im Ausland, Goethe-Zentren im Ausland, den Prfungskooperationspartnern des Goethe-Instituts in Deutschland und im Ausland.

    Prfungstermine Das Prfungszentrum bestimmt Anmeldetermin und -form sowie Ort und Zeit der Prfung. Mndlicher und schriftlicher Prfungsteil werden in der Regel innerhalb eines Zeitraumes von 14 Tagen durchgefhrt.

    Information zur Anmeldung Mit der Anmeldung besttigen die Prfungsteilnehmenden (bei Minder-jhrigen die Erziehungsberechtigten), dass sie die geltende Prfungsordnung und die Durchfhrungsbestimmungen der jeweiligen Prfung zur Kenntnis genommen haben und anerkennen.

    Fr Prfungsteilnehmende mit spezifischem Bedarf sind Sonderregelungen mglich, sofern der spezifische Bedarf bereits bei der Anmeldung durch ei-nen geeigneten Nachweis belegt wird.

    Prfungsgebhr Die Gebhr richtet sich nach der jeweils gltigen Gebhrenordnung. Die Prfungsgebhr ist bei der Anmeldung zur Prfung zu bezahlen.

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    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    ZIElE DES GOETHE-ZERTIFIKATS A1: START DEuTScH 1

    Die Lernenden sollen Deutschkenntnisse bereits auf der ersten Stufe des Gemeinsamen europischen Referenzrahmens fr Sprachen1 dokumentieren knnen. Dies ist besonders fr jene Deutschlernenden wichtig, die Deutsch als zweite oder dritte Fremdsprache lernen. Fr diese Zielgruppe stellt Start Deutsch 1 ein realistisches Angebot dar.

    Fr die Lernenden hat die Mglichkeit, elementare Deutschkenntnisse in aus sagekrftiger Form nachweisen zu knnen, eine positive Wirkung auf die Motivation.

    Seit der nderung des Zuwanderungsgesetzes 2007 dient diese Prfung nachziehenden Ehegatten als Nachweis der gesetzlich geforderten Sprach-kenntnisse.

    Sprachkursanbieter erhalten hiermit ein wichtiges Instrument zur Qualitts-sicherung.

    Damit haben die Kurse im Anfngerbereich ein klar definiertes Ziel. Da sich die Prfungen an der international anerkannten Kompetenzskala des Ge-meinsamen europischen Referenzrahmens orientieren, ist eine einheitliche berprfung des Lehr- und Lernerfolges gewhrleistet.

    Fr die Deutschkurse lassen sich so Lerninhalte und Lernansprche be-zglich Sprachintentionen, Wortschatz, Grammatik, mndlicher und schriftli-cher Ausdrucksfhigkeit u. a. m. leichter fest legen.

    Prfungsteilnehmende1 Gemeinsamer europ-scher Referenzrahmen fr Sprachen: lernen, lehren, beurteilen, im Auftrag des Europarats, Rat fr kulturelle Zusammenarbeit, deutsche Ausgabe Hg. Goethe-Institut Inter Nationes, der Stndigen Konferenz der Kultusmi-nister der Lnder in der Bundes republik Deutschland (KMK), der Schweizerischen Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und dem sterreichischen Bundesministerium fr Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK), Mnchen, Langenscheidt 2001.

    unterrichtende und Sprachkurs anbieter

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    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    SPRAcHlIcHE AnwEnDunGSbEREIcHE

    Die Prfung Start Deutsch 1 wendet sich an Erwachsene, die Deutsch als Fremdsprache lernen.

    Die Prfung Start Deutsch 1 greift die Bedrfnisse von Erwachsenen bezogen auf vier Bereiche auf: privates Umfeld, berufliches Umfeld, Ausbildung oder Bildung, ffentlicher und halbffentlicher Bereich.

    KOmPETEnZSTuFEn unD lERnmEnGEn

    Die Prfung Start Deutsch 1 berprft elementare Deutschkenntnisse auf der ersten Stufe der sechsstufigen Kompetenzskala des Gemeinsamen europi-schen Referenzrahmens:

    Bei Start Deutsch 1 ist es eine Lernmenge von etwa einem Viertel des Zertifi-kats Deutsch. Diese Aufteilung des Lernstoffs entspricht den Niveaudefinitio-nen des Europarates: Breakthrough (A1), Waystage (A2) und Threshold (B1):

    B1: Zertifikat Deutsch

    A2: Start Deutsch 2

    A1: Start Deutsch 1

    QuAlITTSKRITERIEn bEI DER PRFunGSEnTwIcKlunG

    Die Prfungen Start Deutsch 1 wurden in Zusammenarbeit zwischen dem Goethe-Institut e.V., Mnchen, und der Telc GmbH, Frankfurt/Main, entwickelt und erstellt.

    Das Goethe-Institut widmet sich im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland der Pflege der deutschen Sprache im Ausland sowie der internationalen kul-turellen Zusammenarbeit. In seiner Prfungszentrale entwickelte es z. T. in Zusammenarbeit mit Partnern Sprachprfungen auf allen Niveaustufen des GER fr Deutsch als Fremdsprache, die an deutschen Hochschulen und von Arbeitgebern und ffentlichen Institutionen weltweit anerkannt sind.

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    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    Association of language Testers in Europe und Europarat, language DivisionDas Goethe-Institut ist Grndungsmitglied der ALTE (Association of Language Testers in Europe). Dieser Verbund europischer Sprachtestanbieter besteht seit 1990 und hat derzeit 31 Mitglieder, die Tests in 26 europischen Spra-chen erstellen und durchfhren. Die ALTE hat sich folgende Ziele gesetzt:

    die Vereinheitlichung von Niveaustufen zur Frderung der internationa len Anerkennung von Sprachzertifikaten in Europa, die Vereinheitlichung von Qualittskriterien fr alle Phasen der Prfungs erstellung und -abwicklung, d. h. Testkonstruktion, Prfungsdurchfhrung, Bewertung, Zertifizierung, Auswertung und Daten speicherung, die Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten sowie den Austausch von Erfahrungen und Fachwissen.

    Im Auftrag des Europarats haben Mitglieder der ALTE, darunter auch das Goethe-Institut, Begleitmaterialien zum Gemeinsamen europischen Referenzrahmen entwickelt. Diese verdeutlichen mithilfe von illustrativen Beispielen, welche sprachlichen Leistungen auf den sechs Stufen des Gemeinsamen europischen Referenzrahmens fr Sprachen zu erwarten sind. Beispielmaterialien und weiterfhrende Hinweise finden sich auf der Website des Europarats http://www.coe.int/portfolio unter Material illustrating the CEFR levels. Sie illustrieren unter anderem, was erwachsene Lernende auf der Niveaustufe A1 knnen sollen, und verdeutlichen damit die Anforderun-gen, die im Goethe-Zertifikat A1: Start Deutsch 1 gestellt werden.

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    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    Prfungsentwicklung

    1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Prfung sich auf ein theore- tisches Konstrukt bezieht, z. B. auf ein Modell der kommunikativen Kompetenz.2. Beschreiben Sie die Ziele der Prfung sowie die Ver- wendungssituationen und die Adressaten, fr die die Prfung geeignet ist.3. Definieren Sie die Anforderungen, die Sie an die Auswahl und das Training von Testkonstrukteuren stellen. Beziehen Sie das Urteil von Experten in Form von Gutachten sowohl in die Prfungsentwicklung als auch in die Revision ein.

    4. Stellen Sie sicher, dass die verschiedenen Teststze einer Prfung, die an unterschiedlichen Terminen eingesetzt werden, vergleichbar sind. Dies betrifft sowohl den Pr- fungsinhalt und die Durchfhrung als auch die Notengebung, die Festsetzung der Bestehensgrenze und die statistischen Werte der Aufgaben.5. Wenn Ihre Prfung sich auf ein externes Referenzsystem bezieht (z. B. den Gemeinsamen europischen Referenz- rahmen), stellen Sie sicher, dass Sie diesen Bezug durch ein angemessenes methodisches Vorgehen nachweisen.

    6. Stellen Sie sicher, dass alle Prfungszentren, die Ihre Prfung durchfhren, anhand von klaren und transparenten Kriterien ausgewhlt werden und dass ihnen die Prfungs- ordnung bekannt ist.7. Stellen Sie sicher, dass die Prfungsunterlagen in einwand- freier Form und auf sicherem Postweg an die lizenzierten Prfungszentren verschickt werden, dass die Organisation der Prfungsdurchfhrung einen sicheren und nachvollzieh- baren Umgang mit allen Prfungsunterlagen erlaubt, und dass die Vertraulichkeit aller Daten und Unterlagen garantiert ist.

    8. Stellen Sie sicher, dass Ihre Organisation der Prfungsdurch- fhrung eine angemessene Untersttzung der Kunden vorsieht (z. B. Telefon-Hotline, Internet-Service).9. Gewhrleisten Sie die Sicherheit und Vertraulichkeit der Prfungsergebnisse und Zeugnisse sowie aller damit verbundenen Daten. Stellen Sie sicher, dass Sie die gltigen Datenschutzbestimmungen einhalten und dass Sie die Kandidaten ber ihre Rechte auch hinsichtlich Einsicht ihrer Prfungsunterlagen informieren.10. Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Durchfhrung Ihrer Prfungen Vorkehrungen treffen fr Kandidaten mit Behinderungen.

    Durchfhrung und Logistik

    11. Stellen Sie sicher, dass die Bewertung der Leistungen der Kandidaten so korrekt und zuverlssig ist, wie die Art der Prfung es erforderlich macht.12. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Nachweis darber erbrin- gen knnen, wie die Bewertung durchgefhrt wird, wie die

    Zuverlssigkeit der Bewertung hergestellt wird und wie Informationen ber die Qualitt der Prfer/Bewerter zum schriftlichen und mndlichen Ausdruck erfasst und analysiert werden.

    Bewertung und Benotung

    Analyse der Ergebnisse

    13. Fhren Sie Erprobungen mit einer reprsentativen und angemessenen Population durch, um Daten zur Prfung zu erhalten und zu analysieren. Weisen Sie nach, dass die Ergebnisse der Teilnehmer eine Folge ihrer Leistungsfhig- keit sind und nicht durch andere Faktoren verursacht werden, wie z. B. Muttersprache, Herkunftsland, Geschlecht, Alter und ethnische Zugehrigkeit.

    14. Stellen Sie sicher, dass die Erprobungsdaten fr die statisti- schen Analysen (z. B. um die Schwierigkeit und die Trenn- schrfe der einzelnen Items und die Reliabilitt sowie den Messfehler der gesamten Prfung zu ermitteln) mithilfe von reprsentativen und angemessenen Populationen gewonnen werden.

    Kommunikation mit Beteiligten

    15. Stellen Sie sicher, dass Sie den Kandidaten und den Prfungszentren die Prfungsergebnisse schnell und auf klare Weise mitteilen. 16. Informieren Sie Ihre Kunden (Testzentren, Kandidaten) ber den angemessenen Einsatz der Prfung, die Prfungsziele,

    den Nachweis, den die Prfung erbringt, und ber die Reliabilitt der Prfung. 17. Stellen Sie Ihren Kunden klare Informationen zur Verfgung, die es ihnen ermglichen, die Ergebnisse zu interpretieren und den Leistungsnachweis angemessen zu verwenden.

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    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    Das folgende Schema stellt die Arbeitsschritte dar:

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    InFORmATIOn FR PRFunGSZEnTREn

    Auswahl von PrfungsmaterialienDie Testkommission in der Zentrale des Goethe-Instituts ist verantwortlich fr die Auswahl der Testmaterialien. Die Auswahl erfolgt auf der Grundlage dieses Handbuchs. Als Basismaterial fr die Prfungsaufgaben werden authentische Texte verwendet. Die Auswahl erfolgt einerseits nach den stufenspezifischen Sprachhandlungen, andererseits nach zielgruppenspezifi-schen Zielaktivitten.

    Erstellung und Erprobung von Prfungsaufgaben Prfungsmaterialien werden von erfahrenen, geschulten Testkonstrukteuren erstellt, von mit der Zielgruppe vertrauten Gutachtern auf ihre Eignung hin berprft und vor dem Einsatz unter Prfungsbedingungen erprobt. Ziel der Erprobung ist herauszufinden, in welchem Mae die Prfungsmaterialien im Hinblick auf Inhalt und Schwierigkeitsgrad angemessen sind. Die Ergebnisse dieser Probelufe werden qualitativ und quantitativ ausgewertet und analy-siert.

    Einstellen in die materialbankPrfungsaufgaben, die die Erprobung erfolgreich durchlaufen haben, werden in eine Materialbank, die sogenannte Itembank, eingestellt. Damit steht die Aufgabe fr eine Verwendung in einer Echtprfung zur Verfgung.

    bewertung Die schriftlichen Prfungsarbeiten werden auf der Grundlage einheitlicher Lsungsschlssel sowie Kriterien von jeweils zwei Prfenden unabhngig voneinander bewertet. Die mndliche Prfungsleistung wird von zwei Pr-fenden unabhngig voneinander beurteilt.

    Qualifikation der Prfenden Zwei ausgebildete, lizenzierte Prfende bewerten die sprachliche Leistung der Prfungsteilnehmenden. Auf diese Ttigkeit werden die Prfenden mit fr diesen Zweck entwickelten Schulungsmaterialien zentral und dezentral aus- bzw. fort ge bildet.

    Prfungsergebnisse Die Ergebnisse werden den Teilnehmenden in Form eines Zeugnisses oder einer Teilnahmebesttigung mitgeteilt und besttigt.

    Sicherheit und Datenschutz Die mit der Durchfhrung der Prfung betrauten Testzentren garantieren fr die ordnungsgeme Durchfhrung der Prfung, die Geheimhaltung der Pr-fungsmaterialien sowie den Datenschutz.

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    2 KAnnbEScHREIbunG

    In diesem Kapitel finden Sie

    eine Beschreibung, was auf der Stufe A1 unter elementarer Sprachbeherrschung zu verstehen ist, detaillierte Angaben, was Prfungsteilnehmende in allen Fertigkeiten fr die Kompetenzstufe A1 leisten knnen.

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    KAnnbEScHREIbunG

    Das Kompetenzniveau A1 wird anhand von Beschreibungen der sprachlichen Fhigkeiten bezogen auf die Fertigkeiten mndliche Produktion und Inter-aktion, Hren, Lesen und Schreiben umrissen. Bezugspunkt fr die Beschrei-bung bilden die Skalen des Gemeinsamen euro pischen Referenzrahmens1, mit denen der Europarat international vergleichbare Deskriptoren bereit-stellt, sowie die Can-do-Statements der Association of Language Testers in Europe (ALTE).

    Die Prfungsaufgaben von Start Deutsch 1 wurden auf der Grund lage die-ser Kompetenzbeschreibungen entwickelt. Durch das Test format knnen allerdings nicht alle Kann-Beschreibungen abgedeckt werden, da nicht alle sprachlichen Handlungen in Prfungsaufgaben operationalisierbar sind. Ziel ist jedoch, mglichst viele Deskriptoren umzusetzen.

    GlObAlSKAlA: ElEmEnTARE SPRAcHvERwEnDunG

    Kann vertraute, alltgliche Ausdrcke und ganz einfache Stze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedrfnisse zielen.

    Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen, z. B. wo sie wohnen, was fr Leute sie kennen oder was fr Dinge sie besitzen und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben.

    Kann sich auf einfache Art verstndigen, wenn die Gesprchspartnerinnen oder Gesprchspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.

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    KAnnbEScHREIbunG

    DETAIllIERTE SKAlA nAcH FERTIGKEITEn

    PRODuKTIOn

    Die folgenden Kann-Beschreibungen zeigen, dass auf der Stufe A1 die Reali-sierung komplexer sprachlicher Handlungen noch nicht mglich ist. Sprachli-ches Handeln bleibt auf dieser Stufe elementarer Sprachverwendung weitge-hend auf den rein funktionalen Bereich beschrnkt: z. B. Kann jemanden um etwas bitten. Kommunikation bleibt auf Niveau A1 zumeist beschrnkt auf die Realisierung isolierter Sprachhandlungen.

    Kann sich mit einfachen, berwiegend isolierten Wendungen ber Menschen und Orte uern.Kann sagen, was er/sie beruflich tut und wo er/sie wohnt.

    Kann sich auf einfache Art verstndigen, doch ist die Kommunikation vllig davon abhngig, dass etwas langsamer wiederholt, umformuliert oder korri-giert wird. Kann einfache Fragen stellen und beantworten, einfache Feststellungen tref-fen oder auf solche reagieren, sofern es sich um unmittelbare Bedrfnisse oder um sehr vertraute Themen handelt.Kann alltgliche Ausdrcke, die auf die Befriedigung einfacher, konkreter Bedrfnisse zielen, verstehen, wenn sich verstndnisvolle Gesprchspartner direkt an ihn/sie richten und langsam, deutlich und mit Wiederholungen spre-chen.Kann Fragen und Anweisungen verstehen, sofern diese klar und deutlich an ihn/sie gerichtet werden.Kann kurzen, einfachen Wegerklrungen folgen.Kann jemanden vorstellen und einfache Gru- und Abschiedsformeln gebrauchen.Kann jemanden nach dem Befinden fragen und auf Neuigkeiten reagieren.Kann jemanden um etwas bitten und jemandem etwas geben.Kann Fragen zur Person stellen z. B. zum Wohnort, zu Bekannten, zu Dingen, die man besitzt, usw. Kann auf entsprechende Fragen Antwort geben.Kommt mit Zahlen, Mengenangaben, Preisen und Uhrzeiten zurecht.Kann Zeitangaben machen mithilfe von Wendungen wie nchste Woche, letzten Freitag, im November, um drei Uhr.Kann in einem Interviewgesprch einfache, direkte Fragen zur Person beantworten, wenn die Fragen langsam, deutlich und in direkter, nicht-idiomatischer Sprache gestellt werden.

    mndliche Produktion/Sprechen

    mndliche Interaktion

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    KAnnbEScHREIbunG

    Kann in kurzen Mitteilungen Informationen aus dem alltglichen Leben erfragen oder weitergeben.Kann in Formulare, z. B. Anmeldezettel im Hotel oder bei der Einreise, persnliche Daten wie den eigenen Namen, Nationalitt, Alter, Geburts datum, Ankunftsdatum usw. eintragen.Kann einfache Wendungen und Stze ber sich selbst und andere schreiben: wo sie leben und was sie tun. Folgende Textsorten knnen bewltigt werden: Formular (z. B. Anmeldung) (Post-)Karte, kurzer persnlicher Brief, kurzes Fax bzw. E-Mail kurze einfache Notiz oder Mitteilung

    REZEPTIOn

    Kann Anweisungen, die langsam und deutlich an ihn/sie gerichtet werden, verstehen. Kann kurzen einfachen Wegerklrungen folgen.Kann verstehen, wenn sehr langsam und sorgfltig gesprochen wird und wenn lange Pausen Zeit lassen, den Sinn zu erfassen.Kann Uhrzeit, Zahlen-, Mengen- und Preisangaben verstehen.

    Kann sehr kurze, einfache Texte Satz fr Satz lesen und verstehen, indem er/sie Namen, Wrter und einfachste Wendungen heraussucht und, wenn ntig, den Text mehrmals liest.Kann konkrete, voraussagbare Informationen in einfachen Alltagstexten auf-finden, z. B. in Anzeigen, Prospekten, Speisekarten, Literaturverzeichnissen und Fahrplnen.Kann Einzelinformationen in Listen ausfindig machen (z. B. in einem Straen-verzeichnis oder einem Register). Kann die gewnschte Information entnehmen (z. B. im Branchen verzeichnis einen Handwerker finden).Kann kurze, einfache schriftliche Wegerklrungen verstehen.Kann gebruchliche Zeichen und Schilder an ffentlichen Orten wie Straen, Restaurants, Bahnstationen oder am Arbeitsplatz verstehen, z. B. Wegweiser, Gebotsschilder, Warnungen vor Gefahr.Kann sehr kurze und einfache Mitteilungen (z. B. Postkarten, E-Mails) verstehen.Kann vertraute Namen, Wrter und ganz elementare Wendungen in ein-fachen Mitteilungen in Zusammenhang mit den blichsten Alltagssituationen erkennen.Kann sich bei einfacherem Informationsmaterial und kurzen, einfachen Beschreibungen eine Vorstellung vom Inhalt machen, besonders wenn es visuelle Hilfen gibt.

    Schriftliche Produktion/Interaktion

    Hren

    lesen

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    KAnnbEScHREIbunG

    die gehrt und verstanden werden: Lautsprecherdurchsage automatische Telefonansage Meldung im Rundfunk (Wetter, Straenverkehr etc.) Mitteilung und Anweisung Face-to-face-Gesprch

    die gelesen und verstanden werden: kurze Zeitungsmeldung einfache und kurze Kleinanzeige einfache Informations-Broschre (mit Bildanteil) Werbeprospekt, Katalog, Plakat (mit Bildanteil) Hinweisschild und (Waren-) Beschriftung kurze Anleitung, Gebrauchs- anweisung Mitteilung und Notiz kurzer Brief, Fax, E-Mail und Postkarte tabellarisches Verzeichnis (z. B. Fahrplan, Arbeitsplan, Speisekarte, Inhaltsverzeichnis)

    Textsorten

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    KAnnbEScHREIbunG

    Im Mittelpunkt der folgenden Prfungsbeschreibungen steht die Kategorie Aufgabe (task). Die verschiedenen Lernziele sind durch den Aufgabenbe-griff zusammengehalten und miteinander verbunden.

    Auf den folgenden Seiten sind Beispiele aus allen Fertigkeitsbereichen zu-sammengestellt, die die wichtigsten Prinzipien eines handlungsorientierten Ansatzes verdeutlichen sollen: Die Definition sprachlicher Kompetenzen erschpft sich demnach nicht in der jeweils isolierten Darstellung von Fer-tigkeitsbeschreibungen (Groblernziele) und Lernzielinventaren (Feinlern-ziele), sondern in ihrer Ableitung von bzw. Hinordnung auf konkrete kommunikative Handlungszwecke. Diese Aufgaben unterstreichen somit die Handlungsorientierung in der Konzeption von Start Deutsch 1.

    Die in Kapitel 2 zusammengestellten Kannbeschreibungen sind in ihrer For-mulierung als Fertigkeitsbeschreibungen (Der/Die Lernende kann ...) per se handlungsorientiert und damit dem Aufgabenbegriff unmittelbar zugeordnet (Der/Die Lernende soll ...). Durch die Anbindung der Fertigkeitsbeschreibun-gen an die im Gemeinsamen europischen Referenz rahmen des Europarats vorgegebenen Can-do-Statements ist ber die Handlungsorientierung hinaus die Positionierung auf der Niveaustufe A1 (Start Deutsch 1) gewhrleistet.

    Sprachliche Einzelelemente wie z. B. Lexik oder Grammatik sind nicht Selbst-zweck, sondern wie im heutigen Sprachunterricht blich mittels Aufgaben stets Handlungszwecken untergeordnet. Die in Kapitel 6 zusammengestellten Lernzielinventare (Feinlernziele) bilden deshalb nicht in erster Linie abstrak-te Auflistungen, sondern sind mit Blick auf das Ganze als Repertoire zu be-trachten, um bestimmte sprachliche Handlungen ausfhren zu knnen.

    Der Aufgabenbegriff bindet die in Kapitel 4 und 5 beschriebenen Prfungs-aufgaben an handlungsorientiert dargestellte Lernziele, an bungsformen im Unterricht und an kommunikatives Handeln in der Lebenswelt. Das Testformat der StartDeutsch1-Prfung erhlt so ein solides Fundament mit Blick auf die Zielsetzung eines Gesamtprojekts von Sprachen lernen, leh-ren und testen: Die Lernenden ben im Unterricht und dokumentieren in der Prfung das, was sie in der realen Lebenswelt tatschlich knnen sollen.

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    3 KOnZEPTIOn DER PRFunGSAuFGAbEn

    In diesem Kapitel finden Sie

    exemplarische Darstellungen aus allen Fertig- keiten, die das Ineinandergreifen der Einzel- kompetenzen von Start Deutsch 1 aufzeigen.

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    KOnZEPTIOn DER PRFunGSAuFGAbEn

    AufgabeDer/Die Lernende soll einen Text auf dem Anrufbeantworter abhren und herausfinden, wann Ihm/ihr ein Termin fr eine Sprechstunde angeboten wird.

    Hren

    Der/Die Lernende versteht, dass a) die richtige Lsung ist.

    PrfungsaufgabeWann ist der Termin?a) Dienstag, 18 Uhrb) Dienstag, 8 Uhrc) Donnerstag, 18 Uhr

    Transkript der AnsageHier ist das Bro von Dr. Bruch. Herr Stefan? Ich habe jetzt einen Termin fr Sie. Bitte notieren Sie: Morgen, am Dienstag, um 18 Uhr bei Frau Dr. Bruch. Ein anderer Termin geht morgen leider nicht. Auf Wiederhren.

    Kapitel 4 und 5: Prfungsformen

    GroblernzielDer/Die Lernende kann Uhrzeit, Zahlen-, Mengen- und Preisangaben verstehen.

    Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung

    FeinlernzieleWortschatz: Termin/Wochentag/UhrzeitSprachhandlung: Mitteilung/VerabschiedungStrategien: jdn. bitten, etwas aufzuschreibenNotionen: Zeitpunkt/ZukunftsbezugGrammatik: Prpositionen/Negation

    Kapitel 6: Inventare

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    KOnZEPTIOn DER PRFunGSAuFGAbEn

    lesen

    FeinlernzieleWortschatz: Persnliche Beziehungen (Nachbarn, Familie)/Wohnungswechsel/ Wochentag/Uhrzeit/Essen und TrinkenSprachhandlung: Freude ausdrcken/ Einladung aussprechen/grenStrategien: Beispiele geben, etwas verdeutli-chenNotionen: Ort/Zeitpunkt Grammatik: PrpositionenKapitel 6: Inventare

    GroblernzielDer/Die Lernende kann kurze, einfache Texte zu vertrauten konkreten Themen verstehen, in denen gngige alltags- oder berufsbezoge-ne Sprache verwendet wird.

    Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung

    Der/Die Lernende versteht, dass die Aussage falsch ist.Er/Sie versteht, dass er/sie eingeladen ist, aber nicht zu einer Geburtstagsfeier, son-dern zum Kennenlernen der Nachbarinnen und Nachbarn anlsslich des Einzugs von Frau Schnabel.

    AufgabeDer/Die Lernende soll einen Text lesen und herausfinden, wozu er/sie eingeladen wird.

    PrfungsaufgabeFrau Schnabel ldt alle Nachbarinnen und Nachbarn zu ihrem Geburtstag ein.

    Text der EinladungLiebe Nachbarinnen und Nachbarn,am vorletzten Wochenende sind wir, Sabine Schnabel, meine kleine Tochter Tina und meine Katze Mina, hier im zweiten Stock eingezogen.Ich mchte Sie am Mittwoch, dem 15.8. um17.30 Uhr zu Tee und Gebck einladen. Ich freue mich, wenn Sie alle kommen.Sabine Schnabel

    Kapitel 4 und 5: Prfungsformen

    Richtig Falsch

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    KOnZEPTIOn DER PRFunGSAuFGAbEn

    Schreiben

    FeinlernzieleWortschatz: Reisen, Verkehr/Einkaufen, Gebrauchtartikel/Arbeit, BerufSprachhandlung: Nachfrage/Wissen, Unwis-sen/Interesse, Desinteresse/Wunsch/Vorlie-ben/Bitte, Aufforderung/Vorschlag/Kontakt-aufnahme/Dank/VerabschiedungNotionen: Ort/Zeitpunkt, Dauer/Inklusion, Exklusion/(nicht) sein/(nicht) verfgbar sein Grammatik: Pronomen/Prpositionen/Satzver-bindungenKapitel 6: Inventare

    GroblernzielDer/Die Lernende kann eine kurze, einfache Mitteilung (Brief, E-Mail) schreiben, in der er/sie Informationen aus dem alltglichen Leben erfragt oder weitergibt.

    Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung

    Der/Die Lernende kann in einer kurzen Nachricht Informationen aus dem tglichen Leben erfragen.

    AufgabeDer/Die Lernende soll vor einer Reise Informationen erfragen.

    PrfungsaufgabeMan mchte im August Dresden besuchen und deshalb an die Touristeninformation schreiben. Man soll sagen, warum man schreibt, Information zum Kulturprogramm (z. B. Kino, Theater, Museen) erfragen sowie um Hotel-adressen bitten.

    mgliche lsung (Textbeispiel eines Teilnehmenden)Hallo! Ich heie xxxxyyyy. Ich mchte eine Infor-mation bekommen. ich will im August nach Dresden fahren. Gibt es einen Kulturprogramm in Dresden? Und... Kann ich Hoteladressen wissen? Ich warte auf Ihren Brief.Viele Grexxxxyyyy

    Kapitel 4 und 5: Prfungsformen

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    KOnZEPTIOn DER PRFunGSAuFGAbEn

    mndliche Produktion

    FeinlernzieleWortschatz: Familie/Familienstand/Herkunft/persnliche BeziehungenSprachhandlung: benennen, definieren, identifizierenNotionen: Herkunft Grammatik: Prpositionen

    Kapitel 6: Inventare

    GroblernzielDer/Die Lernende kann sich vorstellen, kurze und einfache Aussagen ber sich, seine/ihre Familie, Lebensverhltnisse, Ausbildung oder berufliche Ttigkeit zu machen.

    Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung

    Der/Die Lernende kann einige wichtige Aussagen zu seiner/ihrer Person machen.

    AufgabeDer/Die Lernende soll in einer Vorstellungsrunde etwas ber seine/ihre Person sagen.

    PrfungsaufgabeDer/Die Prfende bittet die Kandidaten, sich anhand von Stichwrtern kurz vorzustellen.

    mgliche lsungIch heie Alexander Sokolow,bin 23 Jahre, komme aus Russland und wohne jetzt in Mannheim. Ich bin von Beruf Mechaniker. Meine Hobbys sind Fuball spielen und Musik.

    Kapitel 4 und 5: Prfungsformen

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    KOnZEPTIOn DER PRFunGSAuFGAbEn

    mndliche Interaktion

    FeinlernzieleWortschatz: Familie/Familienstand/Herkunft/persnliche BeziehungenSprachhandlung: benennen, definieren, identifizierenStrategien: um Verstndnishilfen bitten/ Wrter umschreibenNotionen: Ortsangaben/Herkunft/Quantitt angeben Grammatik: Prpositionen/FragesatzKapitel 6: Inventare

    GroblernzielDer/Die Lernende kann einfache Fragen stellen und beantworten, einfache Feststellungen treffen oder auf solche reagieren, sofern es sich um sehr vertraute Themen handelt.

    Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung

    Der/Die Lernende versteht die Fragen zu seiner/ihrer Person und kann kurze Antworten geben.

    AufgabeDer/Die Lernende soll einfache Informationen aus dem Themenbe-reich Familie erfragen und geben.

    PrfungsaufgabeDer/Die Prfende bittet die Kandidaten, anhand von Handlungskarten zum Themen-bereich Familie sich gegenseitig Fragen zu stellen und Antworten zu geben..

    mgliche lsungen- Wo wohnen deine Eltern? - Entschuldigung, wie bitte? - Wo wohnen deine Mama und dein Papa? - In der Ukraine

    Kapitel 4 und 5: Prfungsformen

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    4 PRFunGSFORmEn

    In diesem Kapitel finden Sie

    bersichtsdarstellungen aller Bestandteile der Prfung Bewertungskriterien und Kandidatenbeispiele (produktive Fertigkeiten) Kommentare zur Prfungsdurchfhrung

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    HREn

    Die Prfungsteilnehmenden zeigen, dass sie nach ein- bzw. zweimaligem Hren kurze Hrtexte global verstehen bzw. relevante Informationen, z. B. Zeitpunkt, Ort, Preis, selektiv heraushren knnen.

    Die Prfung besteht aus drei Teilen mit insgesamt 15 Aufgaben. Jeder Teil besteht aus semiauthentischen Hrtexten mit dazu passender Aufgaben-stellung. Am Anfang ist ein Beispiel zu hren. Die Hrtexte in Teil 1 und 3 werden zweimal vorgespielt, in Teil 2 hrt man jeden Text nur einmal. Die Hrtexte sind in natrlichem Sprechtempo gesprochen. Hilfsmittel wie Wr-terbcher sind nicht erlaubt.

    Kurze Alltagsgesprche Es handelt sich um kurze Gesprche zwischen zwei Personen, wie sie zu fllig auf der Strae oder im privaten, schulischen oder beruflichen Umfeld gefhrt werden. Zu jedem Hrtext gibt es eine dreigliedrige, bilduntersttzte Mehr-fachwahlaufgabe. Das Verstndnis der Auswahlantworten hngt nicht allein von den Bildern ab, da die Motive von einer verbalen Antwort begleitet sind.

    ffentliche lautsprecherdurchsagen Es handelt sich um kurze Durchsagen, wie sie in ffentlichen Rumen, z. B. Flughfen, Supermrkten, U-Bahnhfen zu hren sind. Die darin enthaltenen Handlungsanweisungen sollen global verstanden werden. Zu jedem Hrtext ist zu entscheiden: richtig oder falsch?

    Telefonansagen Es handelt sich um kurze Ansagen und Nachrichten auf dem Anrufbeantwor-ter. Diese sind zum Teil aus dem privaten Bereich, zum Teil offizieller Natur, wie z. B. telefonische Ansagen aus einer Arztpraxis oder einer Firma. Zu je-dem Hrtext gibt es eine dreigliedrige Mehrfachwahlaufgabe.

    Der Prfungsteil Hren wird komplett vom Tontrger vorgespielt. Das Vor-spielen der Texte und Bearbeiten der Aufgaben dauert circa 20 Minuten, inklusive der Ansagen, Wiederholungen und Pausen. Zum bertragen der Lsungen auf den Antwortbogen erhalten die Prfungsteilnehmer etwa 3 Minuten Zeit.

    Jede richtige Lsung bringt einen Punkt, d. h. in diesem Prfungsteil sind maximal 15 (x 1,66=25) Punkte zu erzielen. Das sind 25% des Gesamtergeb-nisses.

    Prfungsziel

    Prfungsform

    Teil 1

    Teil 2

    Teil 3

    Ablauf

    bewertung

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    lESEn

    Die Prfungsteilnehmenden zeigen, dass sie einfache Kurztexte global bzw. in ihren relevanten Details, z. B. Zeit- und Ortsangaben oder einfache In-formationen (auch selektiv) verstehen knnen. Es handelt sich in allen drei Teilen um Alltagstexte.

    Die Prfung besteht aus drei Teilen mit insgesamt 15 Aufgaben.

    Am Anfang jeden Teils ist ein Beispiel vorgegeben. Hilfsmittel wie Wrterb-cher sind nicht erlaubt.

    Kurznotizen Angeboten werden zwei kurze semiauthentische Texte in der Form von No-tizzetteln oder E-Mails aus dem privaten oder beruflichen Alltags leben: Mit-teilungen, Handlungsanweisungen, Einladungen. Die Teilnehmenden mssen entscheiden, ob die Aussagen zu den Texten richtig oder falsch sind.

    Kleinanzeigen Zehn semiauthentische Kleinanzeigen werden fnf Situationen jeweils paar-weise zugeordnet. Die Teilnehmenden mssen jeweils entscheiden, welche der beiden vorgegebenen Anzeigen zu der Situation passt.

    Hinweisschilder/Aushnge Zu fnf sehr kurzen Texten mssen die Teilnehmenden entscheiden, ob die jeweilige Aussage dazu richtig oder falsch ist.

    Die Prfung dauert circa 25 Minuten.

    Jede richtige Lsung bringt einen Punkt, d. h. in diesem Prfungsteil sind maximal 15 (x 1,66=25) Punkte zu erzielen. Das sind 25 % des Gesamt-ergebnisses.

    Prfungsziel

    Prfungsform

    Teil 1

    Teil 2

    Teil 3

    Ablauf

    bewertung

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    Teil 2 Lesen Sie die Texte und die Aufgaben 6 bis 10. Wo finden Sie Informationen? Kreuzen Sie an: oder . a b

    Sie mchten mit dem Schiff auf dem Rhein fahren. 6

    Einzel- und Doppelzimmer mit Dusche / WC

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    Sie wollen wissen: Regnet es in Deutschland?

    Wetter aktuell Warnungen Umweltinfos Klimadaten

    www.dwd.de

    Deutscher Wetterdienst Wetter und Klima

    ab

    www.openair.dewww.dwd.de

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    PRFunGSFORmEn

    Prfungsziel

    Prfungsform

    Teil 1

    Teil 2

    Ablauf

    bewertung

    ScHREIbEn | Prfungsform

    Die Prfungsteilnehmenden zeigen, dass sie Textsorten aus dem Alltag, wie z. B. Formulare und kurze Mitteilungen, sprachlich angemessen und verstnd-lich bewltigen knnen.

    In der zweiteiligen Prfung sollen die Prfungsteilnehmenden in 20 Minuten zwei Textsorten mit entsprechender Aufgabenstellung bearbeiten.Hilfsmittel wie Wrterbcher sind nicht erlaubt.

    In einem Formular (Anmeldung, Bestellung etc.) sollen an fnf Stellen feh-lende Daten ergnzt werden. Im Einleitungstext, in dem die Situation erklrt wird, finden die Prfungsteilnehmenden die dafr notwendigen Informatio-nen.

    Die Prfungsteilnehmenden schreiben eine Kurzmitteilung (eine Entschuldi-gung als Kurznotiz oder E-Mail etc.) anhand von drei Leitpunkten. Der Um-fang der geforderten Texte liegt bei etwa 30 Wrtern. In einem Einleitungstext wird die Situation erklrt und auf die drei Inhalts-punkte hingewiesen, auf die in der Kurzmitteilung eingegangen werden soll. Neben den drei Inhaltspunkten soll die Kurzmitteilung auch textsortenge-recht gestaltet sein (z. B. passende Anrede- und Gruformeln).

    Die Bearbeitungszeit fr diesen Prfungsteil betrgt circa 20 Minuten. Die Prfungsteilnehmenden schreiben ihren Text auf den Antwortbogen.Bewertet wird nur das, was auf dem Antwortbogen steht. Die zwei Prfenden bewerten unabhngig voneinander und einigen sich am Ende bei jedem Item auf eine Bewertung.

    In Teil 1 bekommen die Prfungsteilnehmenden fr jedes richtig ausgefllte Feld einen Punkt, d. h. insgesamt maximal 5 Punkte.

    In Teil 2 wird jeder Inhaltspunkt maximal mit 3 Punkten, die Textsortenspe-zifik mit maximal einem Punkt bewertet, d. h. insgesamt gibt es maximal 10 Punkte.

    Orthografiefehler werden nur dann mit Punktabzug bewertet, wenn das Ver-stndnis beeintrchtigt ist.

    Insgesamt knnen im Teil Schreiben 15 (x 1,66=25) Punkte erreicht werden.

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    PRFunGSFORmEn

    Fr Teil 2 gilt folgendes Schema:

    Erfllung der Aufgabenstellung(pro Inhaltspunkt

    3 Punkte Aufgabe voll erfllt und verstndlich

    1,5 Punkte Aufgabe wegen sprachlicher oder inhaltlicher Mngel nur teilweise erfllt

    0 Punkte Aufgabe nicht erfllt und/oder unver-stndlich

    Kommunikative Gestaltung des Textes

    1 Punkt der Textsorte angemessen

    0,5 Punkte untypische oder fehlende Wendungen, z. B. keine Anrede

    0 Punkte keine textsortenspezifischen Wendungen

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    PRFunGSFORmEn

    Sie mchten im August Dresden besuchen.Schreiben Sie an die Touristeninformation: Warum schreiben Sie? Informationen ber Film, Museen ... (Kulturprogramm)? Hoteladressen?

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    PRFunGSFORmEn

    Kandidatenbeispiel 1

    Kandidatenbeispiel 2

    ScHREIbEn | Kandidatenbeispiele und bewertung

    Inhaltspunkt 1

    Warum schreiben Sie?

    Inhaltspunkt 2

    Informationen ber Film, Theater, Museen, Kulturprogramme?

    Inhaltspunkt 3

    Hoteladressen?

    10 Punkte 33 Wrter

    Hallo!Ich heie xxxx yyyy. Ich mchte eine Information bekom-men. ich will im August nach Dresden fahren. Gibt es einen Kulturprogramm in Dresden? Und... Kann ich Hotel-adressen wissen? Ich warte auf Ihren Brief.Viele Grexxxx yyyy

    Inhalt 1 3

    Textsorte 1

    Kommentar Aufgabe voll erfllt, Inhalt verstndlich. Anrede und Gruformel in moderner Kommunikation akzeptabel.

    Inhalt 2 3

    Inhalt 3 3

    6,5 Punkte 61 Wrter

    Hallo Herr und Frau,Ich komme im August nach Dresden. Ich mchte einem Kultur-programm. Bring mich programm und ich mchte einen Film sehen. Welche Film lauft in Dresden? Antworten Sie bitte, einen Film title und Datum. Andere Frage ist besser einfach. Kann ich Hoteladressen nehmen? Ich mchte alt und klein Hotel. Ich mchte etwa 50 Euro fr Doppelzimmer kosten.Viele Grxxx yyyy

    Inhalt 1 3

    Textsorte 0,5

    Kommentar Inhaltspunkt 2: Sprachlich (bring mich) und inhaltlich (Film title) nicht ganz an-gemessen.Inhaltspunkt 3: Punktabzug wegen sprachlicher Mngel (Adressen nehmen; 50 euro kosten). Anrede nicht textsorten-gerecht, Gru fehlerhaft.

    Inhalt 2 1,5

    Inhalt 3 1,5

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    PRFunGSFORmEn

    6,5 Punkte 32 Wrter

    Hallo!mein name ist xxxx yyyy. Ich komme im August nach Dresden. Ich will gute Hotel mit Preis und Strae. Welche Kulturprogramm haben sie, ihre kultur interessirt mich f meine Beruf.Viele DankTschs

    Inhalt 1 3

    Textsorte 0,5

    Kommentar Inhaltspunkt 2: Punktabzug wegen sprachlicher Mngel. Inhaltspunkt 3: Es wird nicht eindeutig klar, dass Informationen gewnscht wer-den.Gruformel nicht textsortenadqat; Name fehlt.

    Inhalt 2 1,5

    Inhalt 3 1,5

    4,5 Punkte 44 Wrter

    Seher gerne meine Damen und Heren:Ich mchte im August im Dresden eine Woche Urlaub machen. Ich wohlte wisel was kostet fr ein Person. Und auser dem Ich mchte Wissen ber eine Program Kultur.Und ich wohlte wiesen in welche adresse ist das Hotel

    Inhalt 1 3

    Textsorte 0

    Kommentar Inhaltspunkt 2: nicht verstndlich, da sprachlich fehlerhaft.Inhaltspunkt 3: verstndlich, aber sprachlich fehlerhaft.Anrede textsortenadquat, aber fehler-haft, Gruformel und Name fehlen.

    Inhalt 2 0

    Inhalt 3 1,5

    Kandidatenbeispiel 3

    Kandidatenbeispiel 4

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    Seite 45

    PRFunGSFORmEn

    Geprft wird die Fhigkeit, verschiedene Alltagssituationen in einfachster sprachlicher Form zu bewltigen. Die Prfung besteht aus drei Teilen.

    In jedem Teil sind mehrere Aufgaben zu bewltigen.Teil 1: Sich vorstellen, etwas buchstabieren, eine Nummer angeben. Teil 2: Fragen stellen und beantworten. Teil 3: Bitten formulieren und darauf reagieren.

    Die Prfungsteilnehmenden zeigen, dass sie die Handlungssituationen aus beiden Perspektiven, sowohl als Fragende als auch als Antwortende beherr-schen. Teil 1 der Prfung ist eher monologisch angelegt, whrend Teil 2 und 3 partnerorientiert sind. Allerdings kann sich in allen drei Teilen (durch Nach-fragen) auch ein dialogisches Sprechen entwickeln.

    Das Prfungsziel ist erreicht, wenn die uerungen der Prfungsteilnehmen-den sprachlich angemessen und verstndlich sind.

    Der Prfungsteil Sprechen ist eine Gruppenprfung mit maximal vier Pr-fungs teilnehmenden und zwei Prfenden.

    Es gibt keine vorbereitungszeit. Prfungssprache ist Deutsch.

    In Teil 1 gibt es maximal 3 Punkte, in Teil 2 maximal 6 Punkte und in Teil 3 gibt es maximal 6 Punkte. Im Prfungsteil Sprechen sind maximal 15 Punkte zu erzielen. Das entspricht 25 % des Gesamtergebnisses.

    SPREcHEn | Hinweise zur Prfungsdurchfhrung

    Teilnehmende knnen ungeachtet ihres Herkunftslandes, Geschlechtes oder Alters gemeinsam geprft werden. Die maximale Teilnehmerzahl ist vier. Bei Bedarf knnen kleinere Gruppen gebildet werden. Meldet sich nur ein Teilnehmender, bernimmt ein/e Prfende/r die Rolle des/der Gesprchspart-ners/Gesprchspartnerin.

    Die Tische bzw. Sthle im Prfungsraum fr Prfungsteilnehmende und Pr-fende sind so zusammengestellt, dass eine Runde entsteht. Diese Anordnung wirkt weniger konfrontativ, als wenn sich Prfende und Prfungsteilnehmen-de frontal gegenbersitzen.

    Eine/r der Prfenden fungiert als Interlokutor/moderator des gesamten Pr-fungsgesprches (macht Ansagen, fragt ggf. nach), der/die andere Prfende fllt whrend der Prfung den Ergebnisbogen Sprechen aus. Direkt nach Ende der Prfung beraten sich die beiden Prfenden ber die Leistungen der Pr fungs teilnehmenden und einigen sich bei der Bewertung auf einen gemeinsamen Wert. Dabei bringt der Moderator seinen Gesamt- eindruck von der Sprachkompetenz aller Teilnehmenden ein.

    Durch eine ruhige und offene, den Prfungsteilnehmenden zugewandte Ge-sprchsfhrung schaffen beide Prfenden eine entspannte, angstfreie Atmo-sphre.

    Prfungsziel

    Gewichtung

    Gruppenzusammen-setzung

    Sitzordnung

    Rollenverteilung der Prfenden

    Gesprchsatmosphre

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    Seite 46

    PRFunGSFORmEn

    Sie sprechen die Prfungsteilnehmenden mglichst direkt mit Namen an. Das baut Distanz ab und macht das Gesprch persnlicher.

    Die Prfenden sprechen langsam und deutlich, dabei aber nicht gedehnt bzw. berakzentuiert.

    Die einzelnen Aufgaben werden gem den Erluterungen in den Prfer-blttern (S. VIII ff.) jeweils in angemessener Lnge, klar und mit einfachen Stzen erlutert. Wortschatz und Syntax entsprechen dabei dem Niveau der Prfung. Das Verstndnis der Aufgabe, der Situation und der Frage bzw. Bitte muss immer gesichert sein.

    Um den Prfungsteilnehmenden den Einstieg in ihre Sprechrolle zu verein-fachen, wird die erwartete Kandidatenleistung von den Prfenden an einem Beispiel verdeutlicht. Wenn Prfungsteilnehmende sprachlich nicht bzw. nur unzureichend und schwer verstndlich handeln knnen, greift der/die Moderator/in helfend ein.

    Je nach Aufgabe knnen unterschiedliche Punktzahlen erreicht werden. Fr alle gilt folgendes Schema:

    volle Punktzahl Aufgabe voll erfllt und verstndlich

    halbe Punktzahl Aufgabe wegen sprachlicher oder inhaltlicher Mngel nur teilweise erfllt

    0 Punkte Aufgabe nicht erfllt und/oder unverstndlich

    Kriterien fr die Bewertung sind: versteht der/die Teilnehmer/in die Frage bzw. Bitte, die ein/e anderer/e an ihn/sie stellt? Formuliert er/sie selber angemessen? Wie verstndlich ist seine/ihre uerung? Ausschlaggebend ist also die verstndlichkeit, nicht die Zahl der Fehler. Eine Aufgabe gilt als erfllt, wenn die Verstndlichkeit gesichert ist. Somit knnen auch nicht komplett korrekte Stze mit der vollen Punktzahl bewertet werden. Die Verstndlichkeit kann durch bestimmte Faktoren leicht und schwer beeintrchtigt sein: falscher Wortakzent falsche Syntax unpassende Wortwahl.

    Bei leichter beeintrchtigung ist in der Realsituation der Gesprchs -part ner/die Gesprchspartnerin im ersten Moment nur irritiert, versteht aber eigentlich die Frage/Aussage. Dafr wird die halbe Punktzahl vergeben.Bei schwerer Beeintrchtigung durch beispielsweise unverstndliche Fragestellung erhlt der Prfungsteilnehmende fr die Frage 0 Punkte.

    Sprechweise

    Aufgabenstellung

    Hilfen

    bewertung

    Erfllung der Aufgabenstellungund sprachliche Reali-sierung

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    Seite 47

    SPREcHEn | Prfungsablauf

    Handlungskarten und Aufgabenbltter fr die einzelnen Teile bereit- legen, Bewertungsbogen mit bereits eingetragenem Namen und Teilnehmer- nummer bereitlegen.

    Vor Beginn der Prfung wird das Aufgabenblatt mit den Stichwrtern zu Teil 1 fr alle sichtbar auf dem Tisch ausgelegt. In Teil 2 und 3 erhlt jeder/jede Prfungsteilnehmende jeweils zwei Hand-lungskarten. Diese zeigen je nach Aufgabe ein Bild oder ein Wort. Mithilfe der Handlungskarte nimmt der/die Prfungsteilnehmende mit dem/der anderen Prfungsteilnehmenden sprachlich Kontakt auf, dieser/diese reagiert entsprechend darauf. Das geht reihum, bis alle Prfungsteil-nehmenden pro Prfungsteil zwei Fragen und zwei Antworten produziert haben.Der/Die moderierende Prfende erlutert jeweils die Aufgabe und greift bei unklaren oder unvollstndigen uerungen ein.

    PRFunGSFORmEn

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    Einfhrung

    Teil 1Sich vorstellen

    Die Prfenden begren die Pr-fungsteilnehmenden und stellen sich kurz vor.

    Der/Die Prfende erklrt den Pr-fungsteilnehmenden, was von ihnen in diesem Teil erwartet wird, und deutet auf das Aufgabenblatt mit Fragen: name? Alter? Er/Sie stellt sich dann als Beispiel selber kurz vor.Nacheinander stellen sich die Prfungs teilnehmenden mit meh-reren Stzen vor, indem sie sich an den Stichwrtern auf dem Aufga-benblatt orientieren. Anschlieend werden sie gebeten, etwas zu buchstabieren, z. B. ihren Namen/Vornamen/Wohnort/Geburtsort/den Namen ihrer Heimatstadt ... Auerdem geben der/die Prfungs-teilnehmende eine Nummer weiter, z. B. Telefon-/Handy-/Hausnummer/Vorwahl in die Heimat/die Postleit-zahl ihres Wohnortes.

    Fr das Erreichen der vollen Punkt-zahl ist es nicht notwendig, alle Stichworte zu verwenden.

    Die Nummern sollten mindestens zweistellig sein. Prfende sollten ggf. nachfragen, z. B. nach Anzahl der Leute im Kurs.

    Zeit: circa 80 Sekunden pro Teilnehmendem/Teilnehmender, Bewertung: je 1 Punkt fr sich vorstellen/buchstabieren/nummern, d. h. maximal 3 Punkte

    Guten Tag.Herzlich willkommen zur Prfung Start Deutsch 1. Mein Name ist ...Das ist mein Kollege ... /meine Kollegin ...Assessor: Guten Tag.Diese Prfung hat drei Teile.Wir beginnen mit Teil 1.Wir mchten uns kennenlernen.Erzhlen Sie uns: Wer sind Sie?Hier sind ein paar Wrter als Hilfe.Als Erstes stelle ich mich vor.Mein Name ist ...Ich komme aus ...Ich lebe in ...Ich spreche Deutsch, ...Mein Hobby ist .../Meine Hobbys sind Und Sie, wer sind Sie, bitte?

    Wie ist Ihr Vorname/Familienna-me? Knnen Sie das bitte buch-stabieren?Sie wohnen in der XYZ-Strae.Knnen Sie das bitte buchstabie-ren?Woher kommen Sie? Knnen Sie das bitte buchstabieren?

    Haben Sie Telefon? Wie ist bitte Ihre Telefonnummer?Haben Sie ein Handy? Wie ist bitte Ihre Nummer?Wie ist Ihre Postleitzahl/Haus-nummer?Wie ist die Telefonnummer von XYZ?

    Danke. Und Sie, wer sind Sie bitte?

    Das war Teil 1. Nun kommt Teil 2.

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    PRFunGSFORmEn

    Alle Prfungsteilnehmenden ziehen einzelne Handlungskarten, wenn sie an der Reihe sind. Der/Die Prfende nennt das erste Thema, z. B. Essen und Trinken, erklrt den Pr-fungsablauf und verdeutlicht dies dann an einem Beispiel.

    Mithilfe ihrer Handlungskarte zum Thema stellen die Prfungsteil-nehmenden sich dann gegenseitig Fragen bzw. antworten direkt auf eine an sie gestellte Frage. Und zwar reihum, bis alle Prfungsteilnehmen-den zu ihren Handlungskarten eine Frage gestellt haben und auf die Frage eines/einer anderen Prfungs-teilnehmenden geantwortet haben. Mit Thema 2 wird entsprechend verfahren. Am Ende haben alle Prfungsteil-nehmenden zwei Fragen und zwei Antworten produziert.

    Zeit: circa 60 Sekunden pro Teilnehmendem, Bewertung: 2 Punkte pro Frage und 1 Punkt pro Antwort, d. h. maximal 6 Punkte

    Teil 2Informationen erfragen und geben

    In Teil 2 sollen Sie zu einem Thema Fragen stellen oder ant-worten.Unser erstes Thema ist Einkaufen.Wir machen ein Beispiel. Ich nehme eine Karte und frage:(Prfer hat Karte Stadtplan)Wo kann ich einen Stadtplan be-kommen?Assessor: An der Information im Bahnhof. Mchten Sie anfangen? Bitte nehmen Sie eine Karte. Fragen Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin. Bitte denken Sie an das Thema. Einkaufen.

    Danke. Unser zweites Thema ist Wochenende. Bitte fragen Sie noch einmal nach Informationen.

    Danke. Das war Teil 2. Wir kom-men jetzt zum dritten Teil.

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    PRFunGSFORmEn

    Alle Prfungsteilnehmenden ziehen, wenn sie an der Reihe sind, einzel-ne Handlungskarten mit Alltags-gegenstnden als Piktogramm, z. B. Stuhl. Der/Die Prfende erklrt den Prfungsablauf und verdeutlicht dies dann an einem Beispiel.

    Es muss den Prfungsteilnehmen-den deutlich werden, dass sowohl verbale wie nonverbale Reaktionen mglich sind. Die Prfungsteilnehmenden formu-lieren reihum Bitten bzw. sie reagie-ren direkt verbal oder nonverbal auf solche, die an sie gerichtet werden. Sollte statt einer Bitte eine Frage formuliert werden, weist der Prfen-de auf die Aufgabenstellung hin und fordert den Teilnehmenden auf, noch einmal zu formulieren.

    Zeit: circa 60 Sekunden pro Teilnehmendem, Bewertung: pro Bitte 2 Punkte und pro Reaktion 1 Punkt, d. h. maximal 6 Punkte.

    Der/Die Prfende bedankt sich am Ende fr das interessante Prfungs-gesprch.

    Teil 3Bitte formulieren und darauf reagieren

    Gesprchsabschluss

    In Teil 3 sprechen Sie wieder mit Ihrem Partner. Sie haben eine Bitte.Hier ein Beispiel: Ein Glas Wasser, bitte!Assessor: Ja, natrlich. Bitte. (mit Geste)Nun Sie. Nehmen Sie eine Karte. Beginnen Sie!

    Fr die zweite Runde:Bitte noch einmal./Weiter bitte.

    Danke. Das war der dritte Teil. Wir sind nun fertig. Herzlichen Dank. Wir wnschen Ihnen noch einen schnen Tag.Auf Wiedersehen.

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    5 InvEnTARE

    Das Kapitel enthlt folgende Inventare, die die Feinlernziele fr die Stufe A1 enthlt.

    Sprachhandlungen Strategien Notionen Themen Wortschatz (alphabetisch und in Wortgruppen) Grammatik

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    InvEnTARE

    Die in diesem Kapitel zusammengestellten Feinlernziele sind fr Unterricht und Lernen nicht isoliert zu betrachten, sondern im Sinne der Aufgabenorien-tierung von Start Deutsch 1 lediglich als Einzelbestandteile eines kommuni-kativen Repertoires in einem bergeordneten Handlungskonzept.

    Die Inventare als solche sind also in erster Linie fr Testautoren und Lehr-mittelentwickler gedacht. Fr Kursleitende sind sie lediglich als Orientie-rungshilfen sinnvoll, in keiner Weise aber fr den Gebrauch im Unterricht.

    Um die interaktive Verwendung der Redemittel zu unterstreichen, sind die Exponenten zum groen Teil dialogisch.

    Gem dem Gleichheitsgrundsatz wurde in den Beispielstzen bei der Wahl der Anrede und der sprechenden bzw. angesprochenen Person darauf ge-achtet, dass die Formen du/Sie bzw. er/sie bzw. Frau/Herr etc. in einem aus-gewogenen Verhltnis vorkommen.

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    InvEnTARE

    Informationsaustausch benennen/definieren/ identifizieren beschreiben erklren berichten

    Mitteilung/Ankndigung Nachfrage Zweck und Bestimmung angeben Wissen/Unwissen

    Sprachhandlungen

    Die Sprachhandlungen definieren die sprachlichen Intentionen, die Teilneh-mende in der deutschen Sprache realisieren knnen sollen.

    bewertung, Kommentar Meinung/Ansicht Zufriedenheit/Unzufriedenheit Gefallen/Missfallen Interesse/Desinteresse Billigung/Missbilligung Zustimmung/Ablehnung

    Wunsch Vorlieben Wichtigkeit verneinen/Widerspruch Beschwerde Rechtfertigung/Begrndung

    Gefhlsausdruck Freude/Bedauern Neigung/Abneigung Gelassenheit/Gleichgltigkeit Mitgefhl

    Erstaunen/berraschung Hoffnung Sorge/Befrchtung Enttuschung

    Handlungs regulierung Bitte/Aufforderung Besttigung Hilfe anbieten/annehmen und ablehnen Bestellung/Wunsch Rat/Empfehlung/Warnung

    Erlaubnis/Genehmigung Vorschlag Versprechung Einladung Verabredung

    Soziale Konventionen Kontaktaufnahme: ansprechen gren sich/jemanden vorstellen ber das Befinden sprechen gute Wnsche Gratulation

    eine Anerkennung aussprechen/ ein Kompliment machen Dank Entschuldigung Verabschiedung

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    InvEnTARE

    Wer ist das?Das ist Wolfgang/Frau Schuster/ meine Kollegin.Was ist das?Das ist eine Blume. Ist das eine Orange?Nein, eine Zitrone.Wie heit das auf Deutsch? Erklren Sie mal.

    Der Film heit Abgeschminkt.Diese CD gehrt mir.

    Wie sieht die Tasche aus?Sie ist braun.

    Wie geht das?

    Was ist passiert?Ich hatte einen Unfall.

    Was machst du heute Abend?Ich besuche Freunde.

    Wann fhrst du (wieder)?

    Nchstes Jahr fahren wir nach Griechenland.

    Was ist das?

    Wei sie das?Ja./Nein./Vielleicht.

    Informations austausch

    benennen/definieren/identifizieren

    beschreiben

    erklren

    berichten

    mitteilung/Ankndigung

    Zweck und bestimmung angeben

    wissen/unwissen

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    InvEnTARE

    Wie waren eure Ferien?(Sehr) Schn./Prima./(Ganz) Gut./(Nicht) Schlecht.

    Der Film war sehr gut.

    Was denkst du? Gefllt es dir hier? Ja (sehr)./(Es ist) Super!/Toll!/Klasse!Nein, leider nicht.Gefllt es Ihnen? Ich finde es toll/(sehr) schn/gut/prima.Ich bin zufrieden./Das finde ich nicht gut/hsslich/langweilig.Das Hotel gefllt mir nicht./Ich finde es hier langweilig.Das Restaurant sieht gut/nett/schrecklich aus. Ich liebe diese Stadt./Ich mag diese Stadt nicht.

    Gefallen dir die Geschenke?Ja klar./Na ja, es geht./Nicht so.Was sind deine Hobbys?

    Wie findest du das?Gut./(Un-) Interessant./Es geht./ Langweilig./(Nicht) Schlecht.Wie finden Sie das Lehrbuch?Es ist (sehr) interessant/zu lang- weilig. So geht das nicht.

    Das stimmt (nicht).Das ist richtig/falsch.

    Was wollen wir heute Abend machen?Willst du auf das Fest gehen? Mchten Sie noch etwas Milch?Ich mchte einen Kaffee./Peter will ein Eis.Ich mchte den Film sehen.Ich brauche jetzt eine Pause.

    bewertung, Kommentar

    Zufriedenheit/unzufriedenheit

    Gefallen/missfallen

    Interesse/Desinteresse

    billigung/missbilligung

    Zustimmung/Ablehnung

    wunsch

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    InvEnTARE

    Tee oder Kaffee?Kaffee, bitte.Magst du Tee oder Kaffee?Ich trinke lieber Tee.Nichts, danke.

    Ist das (wirklich) wichtig?Das ist (schon/sehr) wichtig.Nicht so wichtig.

    Nein!/Doch!/Das stimmt nicht./Das ist falsch./Unsinn!

    Es ist zu warm hier!/Das ist zu teuer!Entschuldigen Sie, die Heizung funk-tioniert nicht.

    Warum kommst du nicht?Ich habe keine Zeit.Seine Mutter ist krank. Deshalb kommt er heute nicht.

    vorlieben

    wichtigkeit

    verneinen/widerspruch

    beschwerde

    Rechtfertigung/begrndung

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    InvEnTARE

    Ist das nicht toll!Ja, super!/Finde ich auch.Ich bin glcklich. Und du?Sehr.Glckwunsch!Danke!Leider./Das ist schade!/Das tut mir leid.

    Schmeckts dir nicht?Doch, sehr gut.Nein, ich mag eigentlich keinen Fisch.Isst du gern Chinesisch?Ja, gern(e)./Nein, nie.

    Ich kann leider nicht kommen.Egal./Na und?Das ist mir egal

    (Es) Tut mir (wirklich) (sehr) leid.Das finde ich aber traurig.

    Komisch!/Das ist ja komisch!/Wie komisch!Ja, sehr komisch.

    Hoffentlich regnet es nicht. Hoffentlich kommt bald der Bus.

    Ich habe Angst. Schon 10 Uhr, und er ist immer noch nicht da.

    Was? Du bleibst zu Hause? Schade!

    Gefhlsausdruck

    Freude/bedauern

    neigung/Abneigung

    Gelassenheit/Gleichgltigkeit

    mitleid

    Erstaunen/berraschung

    Hoffnung

    Sorge/befrchtung

    Enttuschung

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    InvEnTARE

    Kaufst du bitte Brot?Kannst du Milch kaufen?Haben Sie eine Briefmarke?Na klar./Aber natrlich./Ja, natrlich.Gehen wir zusammen essen?Gerne.Eine Frage bitte: Wie spt ist es?Es ist halb acht (Uhr).

    Stimmt das?/Richtig? Ja./Doch./Das ist richtig./Stimmt./Genau (so).

    Kann ich Ihnen helfen?Ja, danke./Gerne./Sehr nett, danke.Nein, danke.

    Ich mchte ein Zimmer reservieren. Ich nehme die Tomatensuppe und den Salat. Einen Moment./Sofort./Gleich.

    Das ist zu gefhrlich/hei/kalt/...Vorsicht!/Achtung!/Halt!/Hilfe!/Stopp!

    Kann man hier rauchen?/Gerne./Natrlich./Ja natrlich.Bitte nicht./Nein, tut mir leid./Das ist hier verboten.Kann ich mal telefonieren?Kann man hier parken?Nein, hier ist Parken verboten.

    Gehen wir heute ins Kino?Ja, gerne. Kommst du mit zu Claudia?Gute Idee./Ja, warum nicht./Gut.Nein, leider nicht./Keine Lust/Zeit.

    Handlungs regulierung

    bitte/Aufforderung

    besttigung

    Hilfe anbieten/annehmen und ablehnen

    bestellung und wunsch

    Rat/Empfehlung/warnung

    Erlaubnis/Genehmigung

    vorschlag

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    InvEnTARE

    Morgen bekommst du das Geld. Gut./Danke.Hoffentlich!Wirklich?/Versprochen?Ich mache es morgen.Das mache ich!

    Kannst du morgen Abend?/Hast du am Mittwoch Zeit?Ja, wann?/Ja, das ist gut.Vielleicht.Nein, (morgen kann ich/geht es) leider nicht.Wann hast du (mal/denn) Zeit?

    Mchten Sie (noch) etwas trinken/Orangensaft?Nein, danke.Was mchten Sie bitte? Nichts, danke.Setz dich!/Setzen Sie sich doch!

    versprechungen

    verabredung

    Einladung

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    InvEnTARE

    Hallo!Roman Jaremkow.Marija Kosik.Helmut!/Frau Klein! 1

    Ja, bitte? Wie bitte?Sind Sie nicht Frau Yilmaz?Ja (das stimmt)./Ja, warum?Nein, ich bin .../ich heie .../mein Name ist ...

    (Hier) Heine.Guten Tag, Frau Heine. Hier ist Josefa Karosz.Hallo, ist Julia da?Guten Tag. Frau Heuer bitte!Ja, Moment bitte.Tut mir leid, sie ist nicht da. Nein, hier ist ...

    Liebe Renate/Frau Haushofer,Sehr geehrter Herr Liebermann,Sehr geehrte Damen und Herren,

    (Guten) Tag/Hallo, Ulrike!(Guten) Tag/Hallo, Karina.Guten Morgen/Tag/Abend, Frau Schneider.Guten Morgen/Tag/Abend, Frau Kowalski.Gute Nacht, Christian.Gute Nacht, Bea.Hallo, wie gehts?/wie geht es dir?Danke, gut.Gr Gott! (sddeutsch)Gr Gott!

    Soziale Konventionen

    Kontaktaufnahme: jemanden ansprechen

    Telefon

    Brief

    gren

    1 Es handelt sich hier um Beispielstze. Gem dem Gleichheitsgrundsatz wurde in den Beispielstzen bei der Wahl der Anrede und der sprechenden bzw. angespro-chenen Person darauf geach-tet, dass die Formen du/Sie bzw. er/sie bzw. Frau/Herr etc. in einem aus gewogenem Verhltnis vor kommen.

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    InvEnTARE

    (Hallo) Mein Name ist/Ich heie Vera.Hallo, Vera. Ich heie Mario.(Guten Tag) Ich bin Petra Holl.Guten Tag. Ich bin Ulrike Meyer. Das ist Ulrich Pfeiffer.Ah ja. Ich heie/Ich bin Johanna Hauser.

    Wie gehts/geht es dir (heute)?Danke, gut/es geht/nicht gut. Und dir?Geht es Ihnen gut?Ja, super./Na ja, es geht!/Ach, nicht so gut.

    Alles Gute./Schne Ferien!Gut gemacht!Prost!

    Herzlichen GlckwunschDanke (schn)!/Herzlichen/Vielen Dank. Ihnen auch./Danke, ebenfalls.

    Sie sprechen (sehr) gut Deutsch.Das ist toll/(sehr) schn/gut.Das schmeckt gut.

    Danke (schn)!/Herzlichen/Vielen Dank. Ihnen auch./Danke, ebenfalls.(Aber) Bitte.

    Vielen Dank.

    Entschuldigung./Entschuldigen Sie bitte!Bitte!/Schon gut./Kein Problem.

    sich/jemanden vorstellen

    ber das befinden sprechen

    Gute wnsche

    Gratulieren

    eine Anerkennung aus sprechen/ein Kompliment machen

    Dank

    Brief

    Entschuldigung

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    InvEnTARE

    (Auf) Wiedersehen!Tschss!Bis bald/spter. Gute Nacht!

    (Auf) Wiederhren!

    Liebe/Herzliche Gre Mit freundlichen Gren

    verabschiedung

    Telefon

    Brief

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    InvEnTARE

    Beispiele geben das Thema wechseln etwas hervorheben Vermeidung Hflichkeit Abschwchung

    Redeorganisation eine uerung einleiten eine uerung abschlieen um das Wort bitten Zuhren signalisieren zum Sprechen auffordern gemeinsames Wissen andeuten

    Strategien

    Im Folgenden sind Redemittel aufgelistet, die es den Lernenden ermglichen, ber den rein funktionalen Bereich der Sprachhandlungen hinaus kommuni-kative Aufgaben in authentischen Kontexten zu lsen. Dabei haben die ver-stndnissichernden Kompensationsstrategien auf den Niveaustufen A1 und A2 vor den redeorganisierenden Diskursstrategien ein besonderes Gewicht.

    verstndnissicherung Verstndnishilfen anbieten um Verstndnishilfen bitten Kompensation

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    Seite 67

    InvEnTARE

    Entschuldigung .../Entschuldigen Sie ... Kann ich etwas fragen?Was kann ich fr Sie tun?/Brauchen Sie Hilfe.(Im Restaurant.) Hallo! Entschuldi-gung bitte!

    Danke. Ich muss jetzt leider gehen.Okay, tschss bis bald. Gut: ...Na gut.Dann, herzlichen Dank/auf Wieder-sehen.

    Moment bitte.Bitte!

    Ja?/So?/Wirklich?Ach./Sicher.Aha./Naja.Bitte? (Na) Klar.

    Also? Ja?Und?Ja bitte !/Und dann?/Und?

    Ich esse gern Obst, zum Beispiel Orangen, Bananen und Erdbeeren.

    Kann/Darf ich Sie etwas fragen?

    Mchtest du noch etwas?Ja, ein bisschen.

    eine uerung einleiten

    eine uerung abschlieen

    um das wort bitten

    Zuhren signalisieren

    zum Sprechen auffordern

    beispiele geben/ etwas verdeutlichen

    Hflichkeit

    Abschwchung

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    Seite 68

    InvEnTARE

    Apotheke: Da kann man Medikamen-te kaufen.

    Haben Sie das verstanden?Ist das klar?

    Mein Name ist Kuntz, ich buchstabiere: K-U-N-T-Z.

    Entschuldigung, wie bitte? Langsamer bitte.

    Noch einmal bitte.Kannst du das bitte noch einmal sagen?Wie bitte?

    Entschuldigung, was heit das? Was bedeutet ... ?

    Bitte buchstabieren Sie mir den Namen. Knnen Sie das Wort buch- stabie ren?

    Wie schreibt man ... ? Bitte schreiben Sie das auf.

    Bitte ein bisschen langsamer.

    Wie bitte? Entschuldigung, noch einmal bitte.

    Das habe ich nicht verstanden. Das (Wort) verstehe ich nicht.

    verstndnishilfen anbieten

    einzelne wrter oder begriffe umschreiben

    Rckfragen zur verstndnis- kontrolle

    schwierige wrter buchstabieren

    um verstndnis-hilfen bitten

    signalisieren, dass man etwas nicht verstanden hat

    um wiederholung bitten

    um Erluterung bitten

    jemanden bitten, ein wort zu buchstabieren

    jemanden bitten, etwas aufzuschreiben

    jemanden bitten, langsamer zu sprechen

    um wiederholung bitten

    anzeigen, dass man etwas nicht verstanden hat

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    InvEnTARE

    Wo ist mein Buch ... nicht ein Buch ... ein Schreibbuch.Ah, dein Heft?

    Ich mchte sagen ...Ich fahre zu Paris ... nein, nach Paris.

    Wie sagt man auf Deutsch? Auf Englisch sagt man ...

    Ich spreche nicht gut Deutsch. Haben Sie verstanden?

    Kompensation

    Synonyme oder hnliche begriffe verwenden

    Selbstkorrektur

    ausdrcken, dass man ein wort nicht kennt oder es vergessen hat

    nachfragen, ob man (trotz fehlerhaf-tem Deutsch) verstanden wurde

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    InvEnTARE

    Quantitt angeben Zahlen/Mengenangaben Menge Grad Dimension/Maangabe

    Art und weise angeben physisch Wertung Vergleich

    logische verknpfung herstellen Grund Bedingung Aufzhlung/Alternative

    modales ausdrcken Fhigkeit Mglichkeit Notwendigkeit/Verpflichtung

    Existenz von Personen und Dingen, besitz/Zugehrigkeit ausdrcken (nicht) sein anwesend/abwesend sein (nicht) verfgbar sein (nicht) vorkommen Inklusion/Exklusion Besitz/Zugehrigkeit ausdrcken

    Raum definieren Ort Herkunft Richtung Distanz

    Zeit angeben Zeitpunkt Zeitangaben Dauer Hufigkeit

    Allgemeine begriffe (notionen)

    Die Notionen definieren, ber welche allgemeinsprachlichen Ausdrucks mittel die Teilnehmenden der Prfungen Start Deutsch 1 bzw. Start Deutsch 2 in der deutschen Sprache verfgen sollen. Notionen sind nicht an bestimmte Handlungssituationen oder Themen gebunden.

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    InvEnTARE

    Gibt es hier einen Kindergarten?Nein, es gibt nur eine Grundschule.Hier gibt es aber viele Kinos.

    Ist Elke da?Ja./Nein, leider nicht.

    Hast du ein Auto?Nein, leider nicht. Nein, ich habe kein Auto.

    Was ist passiert? Wann ist das passiert?

    Ich komme mit meiner Freundin. Er kommt ohne Auto.

    Wem gehrt der Mercedes?Das ist mein/dein/sein/ihr Auto.Simon arbeitet jetzt bei Siemens.

    wo wohnst du?In Kln.Ich wohne jetzt bei Petra.wo ist denn meine Brille?Hier./Dort./Da ist sie ja.wo sind die Kinder?Zu Hause./In der Schule.

    wo liegt ...?Kiel liegt an der Ostsee.Die Schlssel liegen auf dem Tisch.

    woher kommst du?Aus der Ukraine./Aus Prag./ vom Arzt.

    Existenz von Personen und Dingen/besitz/Zugehrigkeit ausdrcken

    (nicht) sein

    anwesend/abwesend sein

    (nicht) verfgbar sein

    (nicht) vorkommen

    Inklusion/Exklusion

    besitz/Zugehrigkeit

    Raum definieren

    Ort

    Herkunft

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    InvEnTARE

    wohin gehst/fhrst du?nach Hause./Zur Arbeit./In die Schule./Zu Susi./Auf die Bank./Ans Meer./nach sterreich.

    Wie weit ist es bis Bonn?Nur zehn Kilometer.

    wann kommst du?um 3 (Uhr).Am 20. September.Im Juli.wie spt ist es bitte?Es ist jetzt 7 uhr.

    wann sind Sie geboren? Am 12. Mai 1988.Wir fahren im Mai in Urlaub.

    Komm bitte vor 10 Uhr. Wir sind (zu) frh.

    Bitte nach 23 Uhr nicht mehr anrufen.Wir sind leider zu spt.

    morgen muss ich arbeiten.Wir machen das bald/spter.Heute Abend rufe ich dich an.Am montag gehen wir ins Kino.

    Wir essen jetzt.Ich bin schon da.Er ist heute in Mainz.

    Gestern/vor zwei Tagen habe ich die Prfung gemacht.

    Es ist schon spt.

    Richtung

    Distanz

    Zeit angeben

    Zeitpunkt

    Zeitangaben

    vorzeitigkeit

    nachzeitigkeit

    Zukunftsbezug

    Gegenwartsbezug

    vergangenheits-bezug

    versptung/Frhzeitigkeit

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    InvEnTARE

    wie lange bleibt ihr in Berlin?Drei Wochen.(nicht) lange.Bis Montag.

    wann beginnt der Film?Um 20 Uhr fngt er an.

    bis wann arbeitest du? Heute bis 18 Uhr.

    wie oft geht sie ins Kino?Zweimal im Monat./nie!/Oft.

    was/wie viel kostet die Zeitung?vier Euro.was darfs denn sein?Ein Pfund Tomaten/Ein Glas Milch/Eine Flasche Wein/Eine Tasse Tee , bitte. 1,5 liter.wie viel mchten Sie?(Nicht) Alles./Viel./Ein bisschen, bitte.

    Das ist sehr/zu gefhrlich.

    wie lang/gro ...? 1,5 meter. wie schwer ...? 500 Gramm/2 Kilo(gramm).wie warm ...? 20 Grad./Sehr warm./Nicht kalt.wie viel ...? Einen liter.wie schnell ...? Nur maximal 60 km/h.

    Dauer

    Beginn

    Ende

    Hufigkeit

    Quantitt angeben

    Zahlen/mengenangaben

    Grad

    Dimension/maangabe

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    InvEnTARE

    Wie schmeckt/riecht das Essen?wirklich (nicht) gut.welche Farbe hat das Auto? Es ist rot/blau/grn/gelb/schwarz/wei/braun.wie alt ist Dieter? Nicht sehr alt./Schon 60./Erst 50.Die Tr ist offen/geschlossen.

    (wert/Preis?) (nicht) teuer/billig(Qualitt?) (nicht) (sehr) gut(akzeptabel?) (nicht) in Ordnung(adquat?) (nicht) in Ordnung, genug(richtig?) (nicht) richtig(Fhigkeit?) (nicht) knnen(wichtigkeit?) (nicht) wichtig, wie wichtig?(normalitt?) (nicht) normal(Schwierigkeit?) (nicht) leicht

    Spielst du Fuball?Ja, wie meine Schwester.Sie ist so alt wie ich./Wir sind gleich alt.

    warum kommt er nicht mit zur Party?Er kann nicht. Er arbeitet heute lange.

    Kann ich das Auto haben?Ja, aber nur fr eine Stunde.

    Er isst und trinkt gern.Mchtest du Wasser oder Wein?

    Art und weise

    physisch

    wertung

    vergleich

    logische verknpfung herstellen

    Grund

    Bedingung

    Aufzhlung, Alternativen

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    InvEnTARE

    Knnen Sie Russisch (sprechen)?Ja klar./Sicher.

    Knnen Sie morgen kommen?

    Mein Sohn muss um 8 Uhr zu Hause sein.

    modales ausdrcken

    Fhigkeit

    mglichkeit

    notwendigkeit/verpflichtung

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    Seite 76

    InvEnTARE

    Geschlecht Familienstand/Familie Persnliche Beziehungen Staatsangehrigkeit/ Nationalitt/Herkunft Aussehen Gewohnheiten/Tagesablauf

    Person Name Adresse Telefon Geburtsdatum Geburtsort Alter

    Themen

    In diesem Inventar sind die fr die Stufe A1 notwendigen Themenbereiche zusammengestellt,

    Haushalt/technische Ein richtungen Miete/Mietverhltnis Wohnungswechsel

    wohnen Wohnung Rume Einrichtung/Mbel

    umwelt Pflanzen Tiere Klima/Wetter

    Reisen/verkehr privater und ffentlicher Verkehr Reisen Unterkunft Gepck

    Essen/Trinken Nahrungsmittel Mahlzeiten Speisen Getrnke Lokale (Restaurant, Caf)

    Einkaufen/Gebrauchsartikel Geschfte Preis/Bezahlen Lebensmittel Kleidung

    Dienstleistungen Post Telekommunikation Banken Polizei

    Erziehung/Ausbildung/lernen Kinderbetreuung Schule Sprachen lernen

    Arbeit/beruf Arbeitsplatz Urlaub

    Freizeit/unterhaltung Interessen Sport treiben Radio/Fernsehen Internet Lektre/Presse

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    Seite 77

    InvEnTARE

    wortschatz

    Der der Start Deutsch 1-Prfung zugrunde liegende Wortschatz ist in zwei Listen zusammengestellt: Vor der alphabetischen Liste befindet sich eine Wortgruppenliste mit 13 Kategorien.

    Ausgenommen von diesen Listen sind einzelne Wrter innerhalb der Hr- und Lesetexte, die zum Verstndnis und zum Erfllen der Aufgabe nicht sinntragend sind. Ausgenommen sind auerdem Wrter, die sich aus der Wortbildung erschlieen lassen. Die fr die Stufe A1 relevanten Prinzipien der Wortbildung finden sich im Grammatik-Inventar.

    Als aktiver Wortschatz sollte einem Lernenden auf dieser Stufe etwa die Hlfte dieser circa 650 Eintrge der Wortliste zur Verfgung stehen. Die Bedeutung der Eintrge wird durch Beispielstze illustriert.

    Die Auswahl der Eintrge erfolgt auf der Grundlage der Alltagskommuni -ka tion in folgenden vier Bereichen: privater Bereich beruflicher Bereich Bereich Ausbildung oder Bildung ffentlicher Bereich.

    Aufgenommen werden auch Wrter, die fr die Bewltigung der Prfungsauf-gaben unerlsslich sind, z. B. Antwort bogen, Lsungen, ankreuzen, ergnzen, zuordnen etc. Frequenzkriterien hinsichtlich der muttersprachli-chen Kommunikation von Deutschen wurden hingegen nicht heran gezogen.

    Es wird zwischen Haupt- und ableitbaren eingerckten Nebeneintrgen unterschieden, die nicht mitgezhlt werden, da diese ber die Wortbildung erschliebar sind, wie folgende Beispiele zeigen: das Ausland, der Auslnder, auslndisch; danken, der Dank, danke; telefonieren, das Telefon; bernachten, die bernachtung. Weibliche Formen werden in der Regel nicht zustzlich aufgelistet, sind aber Bestandteil des lexikalischen Inventars. Neben der Kunde ist beispielsweise auch die Kundin Teil des geforderten Wortschatzes. Komposita bei Nomen, wie zum Beispiel Kinderbett wurden nicht aufgenom-men, es sei denn, die Zusammensetzung erbringt einen neuen Sinn, wie zum Beispiel Kindergarten.Pluralformen sind angefhrt, wo sie fr das Sprachniveau relevant sind.

    Den Grundstock des ausgewhlten Wortschatzes bilden neben dem Zertifikat Deutsch die Wortschatzlisten von Grundbaustein zum Zertifikat Deutsch als Fremdsprache, hg. Prfungs-zentrale des Deutschen Volkshochschulverbands, Frankfurt, dritte, revidierte Auflage 1991. Auerdem wurden alle in dieser Broschre vereinigten Inventarlisten vergli-chen mit folgenden Kompendien: Profile Deutsch, hg. von Europarat, SD, BMBMK und Goethe-Institut Inter Nationes, Mnchen, Langenscheidt 2002. Breakthrough Level, hg. Europarat, unverffentlichte Arbeitsfassung von John Trim. Cambridge 2002.

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    Seite 78

    InvEnTARE

    Zahlen

    wortgruppenliste

    1 2 3 4 5 6 78 9

    10 11 12 13 14 15 16 17

    = = = = = = = = = = = = = = = = =

    einszweidreivierfnfsechssiebenachtneunzehnelfzwlfdreizehnvierzehnfnfzehnsechzehnsiebzehn

    1819202130405060708090

    100 101

    200 1.000

    1.000.0001.000.000.000

    = = = = = = = = = = = = = = = = =

    achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig dreiig vierzig fnfzig sechzig siebzig achtzig neunzig (ein)hundert hunderteins zweihundert (ein)tausend eine Million, =en eine Milliarde, =en

    das/der/die erste zweitedrittevierte

    usw.

    Datum

    1/2 = ein halb; halb ... (siehe Seite 79/Uhrzeit b) 1/4 = ein Viertel; Viertel ... (siehe Seite 79/Uhrzeit b)

    1999 = neunzehnhundertneunundneunzig2014 = zweitausendvierzehnheute ist der 1. Mrz = heute ist der erste Mrz/der erste Dritte

    Berlin, 12. April 2002 = Berlin, zwlfter Vierter zweitausendzwei

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    Seite 79

    InvEnTARE

    uhrzeit

    a)

    b)

    0.03 Uhr7.15 Uhr

    13.17 Uhr24.00 Uhr

    = = = =

    null Uhr drei sieben Uhr fnfzehndreizehn Uhr siebzehn vierundzwanzig Uhr

    ein Uhr fnf Minuten vor/nach eins (ein Uhr) Viertel vor/nach zwei (zwei Uhr) halb drei

    die Sekunde, -n die Minute, -n die Stunde, -n

    der Tag, -e die Woche, -n das Jahr, -e

    Zeitmae, Zeitangaben

    der Wochentag, -e der Sonntagder Montag der Dienstag der Mittwoch der Donnerstag der Freitagder Samstag/Sonnabend

    das Wochenendeam Wochenende

    woche/wochentage

    der Tagder Morgen der Vormittag,-eder Mittag

    der Nachmittag,-eder Abend,-e die Nacht,-e

    Tag/Tageszeiten

    der Januar der Februarder Mrzder Aprilder Maider Juni

    der Julider Augustder Septemberder Oktoberder Novemberder Dezember

    monat/monatsnamen

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    InvEnTARE

    der Frhling/das Frhjahr der Sommer

    der Herbst der Winter

    Jahr/Jahreszeiten

    whrungen

    1 Euro 100 Cent

    ein Meter ein Zentimeterein Meter fnfzehn zweihundert Kilometer ein Quadratmeter ein Grad unter Null/minus ein Grad vier Grad ber Null/plus vier Gradein Prozent ein Liter ein Gramm ein Pfundein Kilo(gramm)

    = = = = = = = = = = = =

    1 m 1 cm 1,15 m200 km1 m 2

    1 + 41 % 1 I1 g500 g1 kg

    mae und Gewichte

    Deutschlandder/die Deutsche, -nein Deutscher, eine Deutsche, Deutsche, deutsch

    EuropaEuroper europisch

    lnder/lndernamen/nationalitten

    Angabe der eigenen Herkunft oder NationalittLand, Bewohner, Nationalittz. B. Trkei, Trke/Trkin, -nen, trkisch Finnland, Finne/Finnin, -nen, finnisch Mexiko, Mexikaner/Mexikanerin, -nen, mexikanisch

    Farben

    schwarz grau blau grnwei rot gelb braun

    Himmelsrichtungen

    der Norden der Sden der Westen der Osten

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    Seite 81

    InvEnTARE

    Aab Ab morgen muss ich arbeiten.aber Ich bin oft im Bro, aber nur fr wenige Stunden.abfahren Wir fahren um zwlf Uhr ab. die Abfahrt Vor der Abfahrt rufe ich an.abgeben Ich muss meine Schlssel abgeben.abholen Wann kann ich den Schrank bei dir abholen? Wir mssen noch meinen Bruder abholen.der Absender Da ist ein Brief fr dich ohne Absender. Achtung Achtung! Das drfen Sie nicht tun.die Adresse,-en Knnen Sie mir seine Adresse sagen?all- Alles Gute! Das ist alles. Sind alle da? Alle Freunde kommen. Hast du alles?allein Er kommt allein. also Also, es ist so: ... Er hat Zeit, also muss er uns helfen.alt Wie alt sind Sie? Sie sehen aber nicht so alt aus. Mein Auto ist schon sehr alt. Wir wohnen in einem sehr alten Haus. Kln ist eine alte Stadt.das Alter Alter: 26 Jahre.an Fahren Sie an der nchsten Strae nach rechts. Wir treffen uns am Bahnhof. Am nchsten Montag geht es leider nicht.anbieten Was darf ich dir anbieten? das Angebot, -e Heute sind Sportschuhe im Angebot.ander- WiIlst du diese Jacke? Nein, ich mchte die andere. anfangen Hier fngt die Bahnhofstrae an. Der Unterricht fngt gleich an. der Anfang Sie wohnt am Anfang der Strae. Wir machen Anfang Juli Urlaub. anklicken Da musst du dieses Wort anklicken. ankommen Wann kommt dieser Zug in Hamburg an?die Ankunft Auf diesem Plan steht nur die Ankunft(-szeit) der Zge.ankreuzen Auf dem Formular mssen Sie an mehreren Stellen etwas ankreuzen.anmachen Mach bitte das Licht an!(sich) anmelden Wo kann ich mich anmelden? die Anmeldung Eine Anmeldung fr diesen Kurs ist nicht mehr mglich.die Anrede Schreiben Sie auch eine Anrede und einen Gru.anrufen Kann man Sie anrufen? Peter ruft kurz seine Freundin an.der Anruf, -e Sie bekommt viele Anrufe auf ihrem Handy. der Anruf- Wir sind im Moment nicht da. Sprechen Sie bitte auf beantworter den Anrufbeantworter.

    Alphabetische wortliste

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    Seite 82

    InvEnTARE

    die Ansage, -n Hren Sie die Ansagen.der Anschluss In Mannheim haben Sie Anschluss nach Saarbrcken. Ist das die Anmeldung fr einen Telefonanschluss?an sein Heute Nacht war das Licht an.antworten Er antwortet nicht. die Antwort, -en Er gibt leider keine Antwort.die Anzeige, -n Ich habe Ihre Anzeige in der Zeitung gelesen.(sich) anziehen Ich muss mich noch anziehen.das Apartment, -s Wir haben ein Apartment gemietet.der Apfel, - Ein Pfund pfel bitte. der Appetit Guten Appetit! arbeiten Wo arbeiten Sie? die Arbeit, -en Mein Bruder sucht Arbeit.arbeitslos Es gibt bei uns viele Leute, die schon lange arbeitslos sind.der Arbeitsplatz, -, e An meinem Arbeitsplatz fehlt ein Drucker.der Arm, -e Mein Arm tut weh.der Arzt, -, e Morgen habe ich einen Termin bei meiner rztin. auch Ich bin auch Spanier.auf Die Kinder spielen auf der Strae. Auf Wiedersehen. Wie heit das auf Deutsch?die Aufgabe, -n Das ist eine schwere Aufgabe.aufhren Der Kurs hrt in einer Woche auf. Hier hrt die Bahnhofstrae auf.auf sein Du brauchst den Schlssel nicht. Die Wohnung ist auf.aufstehen Ich muss immer um vier Uhr aufstehen. Soll ich aufstehen?der Aufzug, -, e In diesem Haus gibt es keinen Aufzug.das Auge, -n Er hat blaue Augen.aus Er kommt aus Brasilien.der Ausflug Morgen machen wir einen Ausflug nach Heidelberg. ausfllen Fllen Sie bitte dieses Formular aus.der Ausgang Wo ist der Ausgang?die Auskunft, -, e Knnen Sie mir eine Auskunft geben?das Ausland Fahren Sie ins Ausland? der Auslnder, - SInd Sie Auslnderin? auslndisch Leider habe ich nur auslnd