Fr¼hjahr 2009

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Text of Fr¼hjahr 2009

  • 1. 1Der KirchenboteEvangelische KirchengemeindenPartenheim und VendersheimFebruar bis Mrz 2009

2. 2ImpressumHerausgeberEvangelische KirchengemeindenPartenheim und VendersheimVordergasse 48, 55288 PartenheimTel. 0 67 32 89 88 / Fax 0 67 32 96 31 58www.partenheim-evangelisch.deevangelisch@partenheim.dewww.vendersheim-evangelisch.depfarramt@vendersheim-evangelisch.dePfarrerin Sylvia Winterbergwinterberg@partenheim.dePfarrer Harald Esders-Winterbergesders@partenheim.de0 15 1 22 27 26 11Pfarrbro: Waltraud Appenheimerpfarramt@partenheim-evangelisch.deBrostunden:dienstags 16.30 - 19.00 Uhr undmittwochs 8.00 - 11.30 UhrKollektenkonten:Partenheim: 55190000 271251043Vendersheim: 55190000 271253015Kirchenvorstand PartenheimVorsitzender: Horst RunkelTel. 0 67 32 26 63 oder 0 67 32 13 31Horst-Runkel@t-online.deKirchenvorstand Vendersheimstellv. Vorsitzende: Ursula MllerTel. 2425Evangelischer Kindergarten PartenheimAm Sportplatz 7Leiterin: Mariette Brunner-BastTel. 0 67 32 17 03kindergarten@partenheim.deEvangelisch-Kommunales Jugendbro Tobi-as Albers-HeinemannSchulstrae 1055271 Stadecken-ElsheimTel.: 0 61 30 64 50 Fax.: 0 61 30 64 25info@jugendbuero.comwww.jugendbuero.comRedaktion:W. Appenheimer, A.Hofer,H. Esders-Winterberg (V.i.S.d.P.)Der Kirchenbote wird in alle Haushalte inPartenheim und Vendersheim verteilt.Auflage: 1200 ExemplareDruck:Evangelische Regionalverwaltung AlzeyRedaktionsschluss: 15.3. 2009InhaltImpressum 2Vorwort 3Weltgebetstag 2009 4Fastenzeit 7Gottedienste Partenheim 8Gottesdienste Vendersheim 9Evangelisch! Kirchenwahl 2009 10Goldene Konfirmation 11Beginn der Sommerzeit 11Kindersachenbasar 11Kirchentag in Bremen 11Glckwnsche 12Kirchenprsident Jung an dieGemeinden 13Termine 157 Wochen ohne 16 3. 3Liebe Leserin, lieber Leser,noch immer beindruckt mich ein Erei-gni der weltgeschichte aus den letz-ten Wochen: Gut 40 Jahre nach derErmordung von Martin luther King,der in diesem Januar 80 Jahre alt ge-worden wre, ist zum ersten mal einFarbiger zum US Prsidenten zumvermeintlich mchtigsten Menschder Erde vereidigt worden.Ich wei nicht, wie Sie es erlebt ha-ben, ich fand es ausgesprochen,wohltuend, wie dieser Mann seineAmt, seine Aufgaben mit seinemGlauben in Beziehung gesetzt hat.Seine Antrittsrede war zugleich auchein Glaubensbekenntnis. Obamasberhmtes Yes we can, Ja wir kn-nen es, scheint mir tief verwurzelt imWissen um menschliche und gttli-che Mglichkeiten.Es ist fast so, als sei der berhmteTraum von King ein Stck Wirklich-keit geworden, neu vertont, neu inze-niert in Obamas yes, we can. Ja, wirknnen es.Glaube kann Berge versetzen, herknnen wir es wohl sehen. Ja, wirknnen das, dieser Satz erinnertmich daran, was Paulus an Timot-heus schreibt (2.Tim 1,7): Denn Gotthat uns nicht gegeben den Geistder Furcht, sondern der Kraft undder Liebe und der Besonnenheit.Viele Aufgaben liegen in diesen Ta-gen auch wieder vor uns, etwa dieKirchenvorstandswahlen in unserenKirchengemeinden oder in unserermLand, unserer Welt die Vernderungder Weltwirtschaft mit allen Sorgen,die dazu gehren.Mir macht es bei all dem Mut zu, wis-sen, dass nicht Furcht und Verzagt-heit, sondern eben Kraft und Liebeuns leiten knnen.Immer mehr Menschen spren, dassdie Welt, die Welt der Menschen sichverndern, ja, sich verwandeln mussund sie spren Yes, wie can, nichtweil wir Amerikaner sind, was wir janicht sind, Yes, we can, weil wirMenschen sind. Wir knnen knnenverndert und wir sind Vernderte!Wir knnen es, wir knnen unserLicht leuchten lassen vor den Men-schen, wir knnen Frieden machen,anstatt Soldaten in fremde Lnder zuschicken, wir knnen Gerechtigkeitschaffen, anstatt immer mehr Wohl-stand haben zu wollen. Wir knnenbarmherzige Samariter sein, anstattimmer nur zuerst an uns zu denkenund daran, dass wir mehr haben.Wenn der Geist der Liebe, Kraft undBesonnenheit lebt, dann fallen Gren-zen: zwischen Oben und Unten, zwi-schen Macht und Ohnmacht, zwi-schen Freund und Feind. Und Strickedes Todes, die reien entzwei. Dieser Glauben heit, dass Gott inmir wohnen will. Und mein Lebenverndern. Hoffen wir also auf das, was unmg-lich ist, und bitten wir um das, wasmglich ist: dass Gott uns Glaubenschenkt durch Gottes Wort.In diesem Sinn gre ich Sie herzlich 4. Weltgebetstag 2009 aus Papua-NeuguineaViele sind wir, doch eins in Christus Feiern Sie gerne lebendige Got-tesdienste? Arbeiten Sie gerne mit anderenauf ein Ziel hin? Interessieren Sie sich fr andereLnder und Kulturen? Probieren Sie gerne neue Re-zepte aus anderen Lndern aus? Beschftigen Sie sich gerne ineinem weiten Horizont mit religi-sen Fragen? Interessieren Sie sich fr Ent-wicklungszusammenarbeit? Mchten Sie mehr darber erfah-ren, wie Frauen in anderen Ln-dern leben und was sie bewegt? Dann passt der Weltgebetstaggut zu Ihnen.Einheit regelmig taucht dieserBegriff in den letzten Jahren als Titelder Weltgebetstags-Liturgie auf. Eintief empfundenes Bedrfnis scheintdahinter zu stecken. Es gibt so vie-les, was trennt: Grenzen, Sprachen,soziale Schichten, politische Macht,Konfessionen aber alle Menschensehnen sich im Grunde ihres Her-zens nach Harmonie. Besonders be-deutsam ist dieser Wusch in Papua-Neuguinea (PNG), einem Land, das800 verschiedene Sprachen kenntund in dem zahllose Tler und Gebir-ge Menschen voneinander trennen.Dass die Verfasserinnen der Welt-gebetstags-Liturgie die Einheit in derVerschiedenheit zu ihrem Thema ge-macht haben, ist daher verstndlich. 5. 5Mittwoch 11.02.2009 20:00 UhrLand und LeuteMittwoch 25.02.2009 20:00 UhrGottesdienst-Gestaltungevangelisches Gemeindehaus Par-tenheim, Vordergasse 48Freitag 06. Mrz 2009 18:00 UhrGottesdienstmit anschlieendem Festevangelische Kirche PartenheimWenn wir bei uns in Deutschland mitden Weltgebetstagsgottesdiensten be-ginnen, ist in Papua-Neuguinea (PNG)schon alles vorbei. Die groe Insel unddie rund 600 kleineren, die den StaatPNG ausmachen, liegen fr uns amanderen Ende der Welt, neun Stun-den uns voraus.Kommt mit uns in das Land der ber-raschungen, laden die Verfasserinnenein:Dicht am quator gelegen, hat dasLand keine Jahreszeiten, ist meist tro-pisch hei und dennoch liegt Schneeauf den hohen Gebirgen, besondersauf dem Mount Wilhelm (4509 m). DerName stammt aus der Zeit, als Nord-neuguinea bis 1914 deutsche Koloniewar und dort Kaffeeplantagen angelegtund Kokospalmen gepflanzt wurden.berraschend ist auch, dass man erstvor rund 30 Jahren beim berfliegendes zerklfteten Hochlandes mensch-liche Besiedelung im Regenwaldentdeckt hat. Als inzwischen Parla-mentarische Monarchie Kniginist Elizabeth II. von England machtPNG eine rasante Entwicklung ins 21.jahrhundert durch. Vom Grabstock zumHandy, von der Subsistenzwirtschaftim Urwaiddorf in den knappen Arbeits-markt der modernen Hauptstadt PortMoresby, vom Geister- und Zauber-glauben in eine globale Welt mit ihrerFlle verschiedener Glaubenswahr-heiten. Die christlichen Kirchen (60-96% der ca. 6,3 Mio. Einwohnerinnenverstehen sich als Christlnnen) stehenvor groen Herausforderungen.In der Vielfalt menschlicher Mglich-keiten suchen sie einen Weg zum ei-nigenden Glauben an Christus, wollenermutigen, alle Begabungen und F-higkeiten einzusetzen zum Wohl derMenschen und zum Aufbau der Ge-meinden.Und doch bleibt der Friede untereinan-der ein immer gefhrdetes, zerbrechli-ches Gut. Mit Mut, Phantasie und Z-higkeit versuchen Frauen in PNG, frFrieden zu arbeiten. In ihren Familien,zwischen Clans und Stmmen undbis in die Politik hinein. Mit Erfolg ret-ten sie Leben. Wie damals in gyptendrei Frauen miteinander den kleinenMose aus dem Nil erretten. Mit dieserGeschichte wollen sie mit uns und allerWelt Gottesdienst feiern.Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Hiltrud Runkel 6. 6Freitag, 6. Mrz 2009Evangelische Kirche Partenheim 7. 7Sich entscheiden!Die Fastenzeit beginnt am Ascher-mittwoch (25. Februar 2009) und en-det Ostersonntag (12. April 2009).Wer fastet, der hat die Chance, sichselbst zu berraschen: Fllt es mirleicht, sieben Wochen auf Schoko-lade zu verzichten? Ist mein Lebenanders, wenn ich keinen Rotweintrinke? Was entdecke ich, wenn ichtglich einen Psalm lese? Wer fastet,der schafft sich selbst neue Freiru-me.7 Wochen Ohne, die Fastenaktionder evangelischen Kirche, macht inder Fastenzeit Mut, aufs Zaudern zuverzichten.Das Motto der Fastenaktion derevangelischen Kirche 7 WochenOhne, an dem jhrlich rund zwei Mil-lionen Menschen teilnehmen, lautetfr 2009: Sich entscheiden! 7 Wo-chen ohne Zaudern.Wann ist der richtige Zeitpunkt ge-kommen, ein Kind in die Welt zu set-zen? Sollte man nicht zuerst einensicheren Job haben? Und eine gr-ere Wohnung? Und berhaupt: Istdie Partnerin oder der Partner dafrrichtig? Andere fragen sich: Wann istder Tag gekommen, ber das Woh-nen im Alter nachzudenken? DieFastenaktion 7 Wochen Ohne ldtim 26. Jahr ihres Bestehens seineTeilnehmer dazu ein, die Zeit vom25. Februar bis 12. April 2009 be-wusst zu erleben und zu gestaltenund sich in den sieben Wochen vorOstern vom Ballast zu befreien, derentsteht, wenn man Entscheidungenimmer nur vor sich herschiebt.Der Fastenkalender, ein zentralesElement der Aktion, ermutigt mit Ge-schichten und Gedichten zur Ent-scheidung. Mit Beispielen aus Bibelund Sozialwisschenschaften zeigtdie Aktion 7 Wochen Ohne, dass esmeistens nicht guttut, im Vorlufigenzu leben.7 Wochen anders leben heit eineweitere Aktion, in der Sie in dieserZeit wchentlich Post erhalten Post:Einen echten Brief auf festem Pa-pier, in schner Farbe, persnlichgestaltet. Jeder Brief enthlt Erfah-rungsberichte und Anregungen, einebiblische Geschichte, die in die Si-tuation von Fastenden spricht, dazuGedichte und eine Karikatur. 7 Wo-chen anders leben umfasst siebenBriefe, die Sie erfreuen und in IhremFastenvorhaben untersttzen sollen.www.7wochenohne.dewww.anderezeiten.deHa(l)b AchtUm hald Acht Acht haben auf das ei-gee Leben, aussteigen aus dem All-tagsrythmus und entschleunigen.Andachten in der Passionszeit im-mer Mittwochs um 19:30h in derevangelischen Kirche Partenheim.20 Minuten bei Musik, Gebet undStilleWir freuen uns auf Sie! 8. 8Gottesdienst in P