Paul Mattick - Wert Und Kapital (Prokla 57)

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  • 8/9/2019 Paul Mattick - Wert Und Kapital (Prokla 57)

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    Der ' ~ d l - ' " , , , " " U ; > L . I H : l l Produktion vorausgesetzt, sind dasProduktivitat der Arbeit und die des verschiedene mdie des Mehrwerts Dieser Proze verandert die 0[-> ' .

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    ihre Produktivitat - noch recht h",n-"117ttum zunachst vom absolutenArbeitszeit und einer rlicksichtslosen nC "UC , " , . U l . ' ' ;

    was auf einekann nun stattfindenrbc:ltszelt, namlich clerIn cler zweiten Phase beruht die L l I+ , "UOJ .VH

    phnuprr< auf derWahrend der TauschwertEin sinkender Tauschwert der Arbeitskraft istsinkenden Lebensstandard derwelches das variableObwohl der Wert der

    andie einen ausreichendnu ' r l r , u p n Tauschwert werden natiirlich die der Arbeiterklasse verbessern, obwohl'ihr Tauschwert sinkt, ohne daB sie dadurch aufh6ren, denWert der Arbeitskraft als das was flir ihre unter bestimmtenherrschenden gesellschaftlichen Gewohnheiten und Bedingungen notwendig ist. Die Wertrelationen der kapitalistischen Produktion drlicken kein bestimmtes physisches Existenzniveau der Arbeiterklasse aus, sondern nur die auf denen jeweils zu einer bestimmtenZeit die stattfinden kann.Da k6nn-te man auf den erstenzeit-bestimmten Wertes def Waren VVJ 'LOCaWJl" , , "U .H l ! - , 'CH 'HClde Zunahme def Masse def Waren. Es geht nichtpm-Thl,"n. sondern zusatzlichen Mehrwert zum Zwecke der Akku-

    muE werden. Aber die wachsende Ar-Arbeitskraft sondern auch den desnicht nach den Kosten gemes-sen sondern nach den Ko-sten, die das zusatzliche konstante wird das Wachstum des alsTauschwert u c J l l : g ( ~ h a J t e n durch den sinkenden Tauschwert des schon vorher ak-kumulierten Der Wert des konstanten kann nur uP ,m r " hpM "wenn tiber die Kosten neuen Investitionen hin-aus auch den des unter Bedingungen erstellten altentals deckt. Das absolute Wachstum des erfordert also eine die sohoch daB sowohl die Neuinvestitionen auch die des schon existierenden

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    in dem .v'JI-'I-''''''''''' derWare,-"ooa"",,,-,,I-""" setzt sich zusamm.en aus konstantem und variablem Ka-

    UCCLCU ' ' ' ' , daB mehr Waren in ZeitArbeiterAnzahl cler Arbeiter im zurtion so L"I-',"",'V.il des den neuinvestiertendie Anzahl der Arbeiter absolut. die absolute Zunahme Anzahl der Arbeiter ist be-von ihrer relativen Abnahme im

    sellschaft .

    soist bestimmt erstens dUTch seine Rate, zweitens aber durch die Masse dey zu dieser Rate" m ~ f " ! 1 " J l m ~ i l Arbeit, oder was dasselbe, durch die GroBe des variablen Nach der einen Seite

    def eine Faktor , die Rate des Mehrwerts; nach der andren fiillt (ve-rh::iltll1S1na!Slgder Faktor, die Anzah! def Arbeiter. Soweit die der denten Teil def Arbeit vermindert, sie den Mehfwert, weil seine Rate; soweit siedoch die Gesamtmasse def von einem gegebnen Arbeit vermindert,sie den Faktor der Anzahl, wornit die Rate des wird, urn seine Masse heraus-

    In dieser hat also die Arbeiterzahl durch Stei-Arbeit

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    ziert oder nlcht.

    so konnen es nur deshalb tun,das Verhaltnis von und Arbeit alsGerade deshalb ist es ""'"H'-H,

    das von den vielen moclifizierten Formense von und Arbeit als Wertrelationen in clerdurchsetzen. Ein soIches Konstrukt isttalismus die von was in den 1Vl;lrl\:tn,la1,lonenZwar erzahlt eine ausschlie81ich auf den Wertrelationen basierendeschen Produktion clerfen bart die "--.n'lId,H"'"

    die wahren Produktionsverhaltnisse verdecken und ihnen oft zu wi8 PaulMattick

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    dersprechen scheinen. Aber seine Analyse ist nur insofern imaginar, als sie von den sich standig wandelnden Markterscheinungen unveranderlicher gesellschaftlicher Produktionsverhaltnisse abstrahiert, welche die Produktion von Mehrwert durch den fetischistischen Wertcharakter der gesellschaftlichen Produktion sichern. Da letzterer die sichtbaren Bewegungender kapitalistischen Welt bestimmt, beschrankt sich Marx' Akkumulationstheorie als dieTheorie vom tendenzie11en Fall der Profitrate auf die der kapitalistischen Produktion innewohnenden Widersprliche, die, obwohl immer gegenwartig, nicht notwendig als Markterscheinungen manifest werden mlissen, da ihnen klirzer- oder langerfristig durch kapitalisti-sche MaBnahmen entgegengewirkt werden kann. .Jedenfalls bezeugt schon allein die Tatsache seiner Entwicklung die Fahigkeit des Kapitalismus, die Ausbeutungsrate so zu erhohen, daB der Fall der Profitrate, den diese Entwicklungauch impliziert, wettgemacht wurde. Ganz abgesehen von den jeweils angewandten spezifischen okonomischen Kategorien und analytischen Methoden bezeugt die empirische Evidenz, was auch dem bloBen Auge ersichtlich ist, daB namlich die materielle und wertmaBigeZusammensetzung des Kapitals standig steigt. Also, so Marx,dieselbe Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkraft der Arbeit driickt sich im Fortschrit t derkapitalistischen Produktionsweise aus einerseits in einer Tendenz zu fortschreitendem Fall der Profitrate, und andererseits in bestandigem Wachstum der absoluten Masse des angeeigneten Mehrwerts oderProfits; so daB im ganzen der relativen Abnahme des variablen Kapitals und Profits eine absolute Zunahme beider entspricht: Diese doppelseitige Wirkung kann sich .. nur darstellen in einem Wachstumdes Gesamtkapitals in rascherer Progression als die, worin die Profitrate fallt. (1964, S. 233)Mehr noch, die Abnahme des variablen Kapitalteils gegenliber dem konstanten zeigtnur annahernd den Wechsel in der Zusammensetzung seiner stofflichen Bestandteile an .. Der Grundist einfach der, daB mit der wachsenden Produktivitat der Arbeit nicht nur der U mfang der von ihr benutzten Produktionsmit tel steigt, sondern deren Wert, verglichen mit ihrem Umfang, sinkt. Ihr Wertsteigt also absolut, aber nicht proportionell mit ihrem U mfang. Das Wachstum der Differenz zwischenkonstantem und variablem Kapital ist daher vie! kleiner als das der Differenz zwischen der Masse derProduktionsmittel, worin das konstante, und der Masse Arbeitskraft, worin das variable Kapital umgesetzt wird. Die erstere Differenz nimmt zu mit der letzteren, aber in geringerem Grad. (Marx 1969,S. 651 f.) .Wenn im Verlauf der Akkumulation die steigende organische Zusammensetzung des Kapitals die Produktion von Mehrwert zu verringern statt zu erhohen beginnt, dann ist das Endeder Expansionsphase gekommen. Wie sehr das Rennen zwischen der Ausbeutungsrate undder Akkumulationsrate ein Kopf-an-Kopf Rennen ist, welches die erstere gewinnen muB,solI das Kapitalwachstum gesichert sein, erweist sich von Zeit zu Zeit in den Rlickschlagender kapitalistischen Krise. Da es nicht moglich ist, von den Preis- und Profitrelatioflen auf dietieferliegenden Wert- und Mehrwertrelationen zu schlieBen, kann man nicht im voraus dengenauen Zeitpunkt bestimmen, an dem eine ungenligende Profitabilitat aufgrund der steigenden organischen Zusammensetzung des Kapitals den AkkumulationsprozeB zum Stillstandbringen wird. Die Tendenz zum Fall der Profitrate muB sich in einem tatsachlichen Fall derMarktprofite auBern, urn ihre Existenz zu offenbaren.Da es jedoch im Kapitalismus liber die der Wertproduktion immanenten Widersprliche hinoms noch viele andere Widersprliche gibt, impliziert eine bestimmte Wirtschaftskrise nichtunbedingt, daB die Profitrate aufgrund sich andernder Wertrelationen an diesem Punkt derProduktion gefallen ist. Diskrepanzen in den Relationen von Angebot und Nachfrage konnen so groB sein, daB sie an sich schon die Realisierung des produzierten Mehrwerts behindern, und durch die monetare Form der Wertrelationen kann es zu Erschlitterungen im Fi-Wert undKapital 9

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    vonvon Waren oder

    beschrankten Konsumtionskraft der Arbeiterklasse .- zustande kommen soILbasieren auf der falschen die Produktion habe keinen anderenden der der Konsumtionsbedlirfnisse der So die

    es vor aHem urn dieWurzel in dem

    und somit in dem fur dasdes nccpn . aH .OH .mo

    dieser Produktionsweisediesen Trend S1e

    ' ' ' - ' ' .au"- , , , aber sie k6nnen den Trendierein Ende. Deshalb miissen die einzelunterworfen will man seine

    HHJI'.",-, ' ' ' '>L.m,,, und seine Grenzen erkennen. Marx' abstraktes ModellJ \ . a p l l : a l c ~ x F ' a n S l o n """'-""""" den Trend der der wie ein roter Faden durch>UHCuc .ml ' ' - 'KH Modifikationen des sein muK 1st er nicht erkenn-

    so hat das Modell natiirlich keine nicht das Gesetz def

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    Abgesehen von den historischen Veranderungen im allgemeinen Preisniveau ist fur Marx ge-rade die Krise der endgiiltige Beweis und die empirische Verifizierung dafUr, daB das Wertgesetz der versteckte Lenkungsmechanismus des kapitalistischen Produktions- und Tauschprozesses ist. Wenn der Marktmechanismus allein die kapitalistische Wirtschaft lenken konnte,gabe es keine allgemeine Krise. (In der Tat verfiigten deshalb bis vor kurzem die biirgerlichenWirtschaftswissenschaften weder uber eine Krisentheorie noch waren sie fahig, den Konjunkturzyklus zu erklaren.) Der Wechsel von Perioden der wirtschaftlichen Expansion zuPerioden der wirtschaftlichen Kontraktion ist der Wechsel von Perioden der steigenden zuPerioden der fallenden Profitrilten, die sich an den Punkten des Ausbruchs und des Endes derKrise uberschneiden. D .h. am hochsten Punkt der Expansion beginnt die Profitrate drastischzu fallen, wahrend sie am niedrigsten Punkt wieder steigen kann, vorausgesetzt die Mehrwertrate ist wieder so hoch, daB eine weitere Akkumulation des Ka