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health 2410

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Text of health 2410

  • healtheconomymedianet inside your business. today. Freitag, 24. oktober 2014 21

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    Kurbetriebe pushen Wirtschaft mit 419 Mio.

    Studie Heimische kurzentren besinnen sich auf ihre strken und forcieren das thema Prvention. eine neue untersuchung bescheinigt den 116 betrieben eine Wertschpfung von 419 Mio. und impulse fr den regionalen tourismus. Seite 22

    inhalt

    Healthcare> Nationalrat fixiert neue

    rzte-Ausbildung 22> Peter McDonald ist neuer

    Hauptverbandsprsident 22> VKI und Kremser Zentrum

    zeigen Medizinmythen auf 23

    Pharmareport und Lifescience> Fresenius verhandelt ber

    Kauf von Danone-Sparte 24> Roche plant den Bau

    von neuem Hochhaus 24

    Medizintechnik und eHealth> Salesianer Miettex

    investiert in Gesundheit 25> Vielgesundheit.at baut

    Angebot weiter aus 25

    Mobilfunk

    Neue FMK-Website soll Infos auch ber Gesundheitsrisiken bieten Seite 25

    JubiluM i

    Novartis sterreich feiert fnf Jahre an neuem Standort in Wien Seite 26

    JubiluM ii akH-direktor

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    Investition Das Generikaunter-nehmen Sandoz, das zum Novartis-Konzern gehrt, hat am Standort Unterach in Obersterreich den Pro-duktionsbereich mit neuen Hightech-Anlagen zur sterilen Abfllung von Fertigspritzen deutlich erweitert. Durch diese Investition in der Hhe eines mittleren, zweistelligen Milli-onenbetrags verstrkt Sandoz nach eigenen Angaben seinen Beitrag, die Anwendung und Verabreichung lebenserhal-tender Medikamente fr die Patienten noch sicherer und angenehmer zu machen, teilt der Konzern mit. Seite 23

    Fusionswelle Das Fusionsfieber der Pharmabranche scheint ins Stocken zu geraten. Grund sind steuerliche Regulungen, die zuvor die Fusionswelle an-getrieben haben. Der US-Phar-makonzern AbbVie will nun wegen verschrfter US-Regeln gegen Steuerflucht seinen 43 Mrd. schweren Vorsto zum Kauf des Unternehmens Shire platzen lassen; AbbVie emp-fahl den Aktionren, sich ge-gen den Kauf zu entscheiden. Angesichts der Vernderungen im US-Steuerrecht gehe er da-von aus, dass eine Fusion im Interesse der Aktionre sei, erklrte AbbVie-Chef Richard Gonzalez. Seite 24

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  • 22 healtheconomy cover Freitag, 24. Oktober 2014

    Kommentar

    Neue Kpfe im System

    martin rmmele

    Jetzt hat auch der Haupt-verband der Sozialver-sicherungstrger einen neuen Chef. Mit der Wahl von SVA-Vizeobmann Peter McDo-nald ist das nach dem Tod von Nationalratsprsidentin Bar-bara Prammer und dem VP-Fhrungswechsel eingesetzte Personalkarussell wieder zum Stehen gekommen: Doris Bures folgt Prammer, Gesundheitsmi-nister Alois Stger folgt Bures ins Verkehrsministerium, Sa-bine Oberhauser folgt Stger als Gesundheitsministerin, und Hauptverbandsprsident Hansjrg Schelling wurde Finanzminister.

    Damit bekommt das Gesund-heitsthema auch mehr Einfluss in der Politik. Schelling verhan-delt ja auch mit den Lndern den Finanzausgleich und damit die Spitalsfinanzierung. Stger kann mit Verkehrspo-litik auch Gesundheitspolitik machen Stichwort Umwelt, Lrm, Feinstaub usw. und er ist zustndig fr den Breit-bandausbau der Telekomnetze. Und die wiederum braucht vor allem die von ihm als Gesund-heitsminister initiierte Elektro-nische Gesundheitsakte.

    Man knnte angesichts der neuen Kpfe also erwarten, dass sich im Gesundheitswesen einiges bewegen wird. Derzeit sieht es noch nach Erstarrung aus. Vielleicht ist das aber auch einfach das Resultat der ber-raschenden nderungen. Es bleibt zu hoffen, dass sich alle bald wieder bewegen.

    Studie Traditionelle Branche setzt auf Prvention und belegt mit neuer Studie die Bedeutung fr Regionen

    Kurzentren schaffen 419 Millionen Wertschpfung

    Wien/Baden. Die Kurbetriebe und Heilbder haben als regionaler Wirtschaftsfaktor eine groe, bis-her oft unterschtzte Bedeutung. Von ihnen gehen wesentliche Impulse fr die regionale Wert-schpfung und fr sichere Ar-beitspltze aus. Dies ergibt eine vom Wirtschaftsprofessor Gott-fried Haber (Donau-Universitt Krems) erstmals durchgefhrte Analyse, die er am Montag bei der Jahrestagung des sterreichi-schen Heilbder- und Kurortever-bands (HKV) in Baden bei Wien prsentierte.

    Nach der Studie lassen sich 116 Betriebe mit 13.115 Betten dem heimischen Kurwesen zuordnen. Die Auslastung dieser Unterknfte liegt bei 74%, ihre Wertschpfung bei 418,6 Mio. . Direkt und indi-rekt werden rund 7.750 Personen beschftigt, rechnete Haber in Baden vor.

    Leitbetriebe fr Regionen

    Wie er betonte, erzeugen die Heilbder und Kurorte einen brei-ten Wertschpfungseffekt ber viele Branchen, der fast zur Gnze innerhalb der betreffenden Region bleibt. Neben Wertschpfung und Beschftigung gibt es dank gestie-gener Kaufkraft noch weitere posi-tive Folgeeffekte, etwa in den Be-reichen Infrastruktur, Image und Standortqualitt. Investitionen in diesen Sektor zahlen sich sowohl regionalwirtschaftlich als auch ge-samtwirtschaftlich aus, sagt der Studienautor.

    100 Betten im Kurwesen gene-rieren demnach 39 Arbeitspltze. Oder anders ausgedrckt: Je 1.000 Nchtigungen werden direkt 1,4 Arbeitspltze geschaffen bezie-

    hungsweise gesichert, durch Fol-gewirkungen betrgt der Gesamt-effekt 2,2 Arbeitspltze. In einer Podiumsdiskussion unterstrichen Haber sowie Wirtschaftskammer-experte Martin Gleitsmann das groe Potenzial der Kurbetriebe. Haber: Diese haben einen Leucht-turmeffekt und knnen als Leit-betriebe im Ort viel bewirken. Das Ziel msse nun sein, die Ange-bote der Betriebe noch besser zu vernetzen und ber diese Schiene Kuren mit medizinischem Inhalt strker anzubieten.

    Konkurrenz erwchst den klas-sichen Kurbetrieben derzeit einer-seits von Wellness-Unternehmen und andererseits von Rehabilita-tionsanbietern. Nicht zuletzt des-

    halb will sich die Branche auch verstrkt auf Prvention konzen-trieren. 150 Mio. sind wie be-richtet in der Gesundheitsreform in den kommenden Jahren fr Prvention reserviert; die Kurbe-triebe hoffen hier auf zustzliche Mittel und streichen bei ihrer Jah-restagung ihre Leistungen hervor: Wichtig sind Lebensstilnde-rungen in der Kur. Es gibt strenge Leistungsprofile und Vorgaben, sagt HKV-Geschftsfhrer Kurt Kaufmann.

    Kein Urlaub

    Es soll ja nicht ein Urlaub sein, wie dem Kuren frher oft salopp vorgeworfen worden ist. Medizi-

    nische Kuren dienen der Erhaltung und Festigung von Gesundheit und Arbeitskraft. Kur ist Prvention zur Erhaltung und Verlngerung der Arbeitskraft. Alle reden ja im-mer ber eine Verlngerung der Arbeitszeit im Hinblick auf die Fi-nanzierung der Sozialssysteme.

    Darber hinaus bieten die Heil-bder und Kurorte als Kompetenz-zentren fr Gesundheit, wie sie es definieren, eine Vielzahl an Well-ness-, Sport- und Kulturangeboten. Die Pensionsversicherung, ber die die Finanzierung luft, gibt einen klaren Rahmen vor: Im Regelfall kann man alle drei Jahre eine von der Sozialversicherung finanzierte Kur machen und die dauert dann drei Wochen.

    martin rmmele

    116 Kurbetriebe beschftigen rund 7.750 Mitarbeiter und sind wirtschaftliche Leitbetriebe.

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    Die traditionelle Kur soll knftig vor allem den Prventionsgedanken in den Vordergrund stellen, sagen Experten.

    Wien. Die rzte standen am Don-nerstag im Zentrum einer Sitzung des Nationalrats. Nach Jahrelan-gen Debatten wurde die Medizi-nerausbildung reformiert und die Arbeitszeit der rzte verkrzt. Neu geregelt wird auch die Dienstzeit fr Spitalsrzte. Bis Mitte 2021 soll mit dem neuen Gesetz die wchent-liche Durchschnittsarbeitszeit von derzeit bis zu 60 auf maximal 48 Stunden beschrnkt werden. Be-

    reits ab 2015 drfen rzte im Krankenhaus nur noch dann ber 48 Stunden Dienst machen, wenn sie schriftlich ihr Einverstndnis erklren eine Situation, die im Vorfeld fr einige Debatten gesorgt hat, weil die Spitler aufgrund von rztemangel lngere Dienstzeiten brauchen, die rzte dafr aber ei-ne entsprechende Entlohnung for-dern. Schtzungen zufolge kostet das die Spitler bis zu 200 Mio. zustzich.

    Was die rzteausbildung angeht, sind neun Monate Basisausbildung zum Erwerb klinischer Grundkom-petenzen vorgesehen. Fr ange-hende Allgemeinmediziner gibt es dann 27 Monate Spitalspraxis plus mindestens sechs Monate Lehrpra-xis in einer Ordination. Fr Fach-rzte sind mindestens 27 Monate Sonderfach-Grundausbildung plus 27 Monate Schwerpunktausbil-dung vorgesehen.

    Die Opposition kritisierte, dass die Regierung vorwiegend punktu-ell, kurzfristig und angesichts der schwierigen Kompetenzlage auer-halb eines abgestimmten Gesamt-konzepts reagiere. (iks)

    reform Nationalrat beschliet Arbeitszeitverkrzung

    Neue regelungen

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    Auch die Medizinerausbildung wird neu geregelt und soll besser werden.

    Wien. Der Hauptverband der ster-reichischen Sozialversicherungs-trger hat einen neuen Vorsitzen-den: Der Verbandsvorstand hat Dienstagvormittag wie erwartet Peter McDonald einstimmig zum Nachfolger von Hans Jrg Schel-ling gewhlt, der mittlerweile das Finanzministerium leitet. McDo-nald ist Direktor des Wirtschafts-bunds und war bisher stellvertre-tender Obmann der Sozialversiche-

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