ewo broschure final - Ewo : Exzellente Wi ... ist eine offene Unternehmenskultur mit der Ausrichtung

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  • www.wissensexzellenz.de

    Exzellente Wissensorganisationen Auf die Ressource Wissen setzen – 25 Erfolgsbeispiele aus dem Mittelstand

  • ck2 Beratung für Wissensmanagement Ansprechpartner: Christian Kastrup Tel.: 0521-5576750 Ritterstraße 19 | 33602 Bielefeld

    VOLLMAR Wissen + Kommunikation Ansprechpartnerin: Gabriele Vollmar Kanzleistraße 35 | 72764 Reutlingen

    F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte Ansprechpartner: Michael Klapproth Mainzer Landstraße 199 | 60326 Frankfurt am Main

    Textstrategie Ansprechpartner: Ulrich Steller Stuttgarter Straße 32 | 71254 Ditzingen

    Gefördert durch Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Ansprechpartnerin: Angelika Müller Scharnhorststraße 34-37 | 10115 Berlin

    Gestaltung Fenzl & Conrad – Designagentur www.fenzl-und-conrad.de

    Fotonachweis Seite 4: © Key909 – fotolia.com

    Stand: Oktober 2009

    IMPRESSUM Sie wollen Doppelarbeiten in Ihrem Unternehmen vermeiden und wertvolle Erfahrungen Ihrer Mitarbeiter sichern? Sie wollen Kundenwissen gezielter nutzen und Geschäftsprozesse optimieren? Dann schauen Sie mal rein in die Initiative »Fit für den Wissenswettbewerb« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Tech- nologie (BMWi)!

    Ziel der Fit-Initiative ist die Stärkung eines effizienten Umgangs mit Wissen im Mittelstand. Durch ausgewählte Anwendungsprojekte stehen einfache Werkzeuge zur Einführung von Wissensmanage- ment-Lösungen bereit. Ausgezeichnete Praxisbeispiele erlauben den Blick hinter die Kulissen und zeigen den Nutzen der Lösungen auf. Deutschlandweite Roadshows und Workshops bringen Sie mit Experten und Anwendern aus der Praxis in Kontakt. Besuchen Sie uns im Internet!

    www.wissenmanagen.net

    Sind Sie Fit für den Wissenswettbewerb?

    090824_Anzeige_Fit_SeC_v04_14_9.indd 2 14.09.09 11:58

  • Wissen hat sich in den letzten Jahren zur ent- scheidenden Ressource unserer Wirtschaft ent- wickelt. Der intelligente Umgang mit Wissen und Informationen für Innovationen, moderne Produk- te und Dienstleistungen sowie exzellent ausge- bildete Mitarbeiter sorgt dafür, dass Deutschland als Standort im globalen Wettbewerb bestehen bleibt. Dies gilt insbesondere für den Mittelstand, der mit seiner Innovationskraft das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildet.

    Trotz dieser Entwicklung ist ein systematischer und effektiver Umgang mit der Ressource Wissen noch immer keine Selbstverständlichkeit. Knappe zeitliche, finanzielle und personelle Kapazitäten führen gerade bei kleinen und mittleren Unter- nehmen dazu, dass diese den Umgang mit dem scheinbar komplexen Thema „Wissensmanage- ment“ scheuen.

    Um einerseits diese Hürden abzubauen und andererseits konkrete Impulse zur Nachahmung zu geben, hat das Projekt „Exzellente Wissensor- ganisation“ 25 kleine und mittlere Unternehmen (bis 500 Mitarbeiter) ausgewählt, die intelligente Lösungen für ein umfassendes, aber auch prag- matisches Wissensmanagement entwickelt und in die Praxis umgesetzt haben. Diese Lösungen geben Antworten auf konkrete Herausforderun- gen in den Unternehmen, z.B. den zielgerichteten Aufbau von Wissen bei den eigenen Mitarbeitern, die Bewahrung und Nutzung von wichtigen Pro- jekterfahrungen oder die Bündelung des Know- hows der Mitarbeiter für kontinuierliche Prozess- verbesserungen.

    Auf diese Weise zeigen die Beispiele auf, welche Möglichkeiten sich gerade für kleine und mittlere Unternehmen ergeben, sich durch eine zielge- richtete Nutzung der Ressource Wissen einen strategischen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Besonders erfreulich ist, dass einige Handwerks- unternehmen die Auszeichnung als „Exzellente Wissensorganisation“ erhalten haben und damit zeigen, dass der effektive und effiziente Umgang mit Wissen auch im Handwerk eine immer größe- re Bedeutung gewinnt.

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt „Exzellente Wissens- organisation“ im Rahmen seiner Initiative „FIT für den Wissenswettbewerb“. Ziel der Initiative ist der Transfer praxiserprobter Konzepte des Wis- sensmanagements in möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen. Mit einem Fördervolumen von 17,5 Mio. Euro werden im Zeitraum von 2004 bis 2012 mehr als 34 Vorhaben gefördert. Über die einzelnen Projekte dieser Initiative informiert das Internetportal www.wissenmanagen.net.

    Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

    VORWORT

    UMGANG MIT WISSEN IN KLEINEN UND MITTLEREN UNTERNEHMEN GESTALTEN

    EXZELLENTE WISSENSORGANISATIONEN 2009

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  • Das Jahr 2009 ist insbesondere für kleine und mittlere Un- ternehmen (KMU) ein schwieriges Jahr. Der wirtschaftliche Abschwung kam für viele in seiner Intensität sehr überra- schend und rückte Themen wie Auftrags- und Beschäfti- gungssicherung oder finanzielle Stabilität in den Vorder- grund. An vielen Stellen wurden und werden immer noch Rezepte vorgeschlagen und diskutiert, die gegen die Krise helfen sollen.

    Als das Team die Initiative mit dem Aufruf zur Teilnahme und Bewerbung um die Auszeichnung „Exzellente Wissens- organisation“ im April 2009 – am Stimmungstiefpunkt in der Wirtschaft – startete, war die Unsicherheit deshalb groß, ob im Kreis der KMU genügend Interesse für einen Wettbewerb zum Thema Wissensmanagement besteht.

    Doch die Unsicherheit wandelte sich schnell in Zuversicht. Die eingehenden Bewerbungen zeigten, dass auch im Be- reich der KMU das Wissensmanagement bzw. der Umgang mit Wissen und Informationen nicht nur angekommen ist, sondern auch gelebt wird. Somit ist es der Initiative in dem schwierigen Umfeld gelungen, echte „Mutmacher“ und beispielgebende Unternehmen zu finden.

    WISSENSMANAGEMENT – EINFACH ODER KOMPLEX?

    Ein Ergebnis der Zielsetzung der Initiative, beispielgebende kleine und mittlere Unternehmen im Wissensmanagement zu finden und ihre pragmatischen Lösungen so aufzuberei- ten, dass andere KMU konkrete Impulse für die Nachahmung erhalten, halten Sie bereits in den Händen.

    Die Broschüre stellt 25 Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit unterschiedlichen Maßnahmen im Umgang mit Wissen vor. Aber eines vereint die ausgezeichneten KMU: das unternehmensübergreifende Wissensmanage- ment. Auch wenn in der Broschüre für jedes Unternehmen einzelne Aspekte bzw. Schwerpunkte dargestellt sind, so ist das Wissensmanagement jeweils ein komplexes System aus verschiedenen Bausteinen. Das effektive und effiziente Zu- sammenspiel der verschiedenen Elemente der „Exzellenten Wissensorganisation“, und zwar n wissensorientierte Unternehmensführung und -steuerung, n Umgang mit Wissen in Geschäftsprozessen, n Wissensmanagement in Projekten, n individuelles Wissen und Qualifikation, n wissensorientierte Infrastruktur, n Umgang mit externem Wissen in Partnerschaften, hat dazu geführt, dass die hier in der Broschüre beschriebe- nen Unternehmen die Auszeichnung erhalten haben.

    Das bedeutet nicht, dass diese Unternehmen schon „fertig“ wären. Ganz im Gegenteil. Weil sich Wissen permanent ver- ändert, haben sich die Unternehmen auf Agilität eingestellt und sehen neues Wissen als Chance und einen Anhaltspunkt, im Sinne eines KVP kontinuierlich über Verbesserungen der eigenen Organisation nachzudenken. Die Auszeichnung von Handwerksunternehmen zeigt, dass der Begriff „Handwer- ker“ eigentlich auch in „Kopf-/Handwerker“ geändert werden müsste, da in dieser Broschüre deutlich wird, wie viel Wissen gerade in diesen Unternehmen und insbesondere in den Mitarbeitern als Hauptwissensträgern steckt.

    EXZELLENTE WISSENSORGANISATIONEN – Erfolgsgeschichten aus kleinen und mittleren Unternehmen

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  • ERFOLGREICH SEIN MIT WISSENSMANAGEMENT – WIE GEHT DAS?

    Eine „Exzellente Wissensorganisation“ zu sein heißt nicht, niemals in eine Krise zu geraten oder geraten zu können. Oft- mals waren es gerade diese kritischen Zeitpunkte, die in den ausgezeichneten Unternehmen dazu geführt haben, sich dem Thema Wissensmanagement zu widmen. Und ihnen ist dabei klar geworden, dass der verbesserte Umgang mit Wissen in verschiedenen Facetten dazu beitragen kann, nicht nur auf den erfolgreichen Weg zurückzufinden, sondern gleichzeitig Weichen für eine langfristige, stabile Entwick- lung des Unternehmens zu stellen.

    Doch was zeichnet die „Exzellenten Wissensorganisationen“ neben den bereits erwähnten Punkten aus? Durch die Arbeit mit den ausgewählten Unternehmen sind wir auf wieder- kehrende Muster gestoßen, die unserer Meinung nach dazu beitragen, warum diese Organisationen exzellent mit Wissen umgehen.

    Ausgangspunkt in allen Unternehmen ist die hohe Wert- schätzung der eigenen Mitarbeiter als zentrale Wissens- träger. Die Erkenntnis, dass trotz aller technischen Un- terstützung und Steuerung immer noch die Mitarbeiter entscheiden, wann welches Wissen an welcher Stelle zur Anwendung kommt, ist zwar nicht neu. Aber die „Exzellenten Wissensorganisationen“ legen mehr als andere großen Wert auf gute Führung und Mitarbeiterentwicklung. Dazu gehört beispielsweise, den Beschäftigten Zugang zu relevantem und auch neuem Wissen zu ermöglichen.

    Dies beinhaltet auch die zielgerichtete Vernetzung mit anderen Know-how-Trägern auf einer gemeinsamen Basis, gekennzeichnet durch Vertrauen und implizite oder sogar explizite Regeln. Damit sind nicht nur die Wissensträger im eigenen Unternehmen gemeint, sondern auch die Vernetzung mit anderen Organisationen, z.B. Universitäten, Partnerunternehmen oder Interessensgruppen, wie eine Open-Source-Community.

    Ein weiteres Kennzeichen der