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Von 1800 bis Heute - Battenberg Gietl Verlag ... 34., neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2019 Begründet von Paul Arnold, Harald Küthmann und Dirk Steinhilber Neu bearbeitet und

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  • B AT T E N B E R G

    Arnold/Küthmann/Steinhilber

    34. Auflage

    2019

    Neu bearbeitet und erweitert von Dieter Faßbender

    Von 1800 bis Heute

  • Großer deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute

  • Großer deutscher

    Münzkatalog von 1800 bis heute

    34., neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2019

    Begründet von Paul Arnold, Harald Küthmann und Dirk Steinhilber

    Neu bearbeitet und erweitert von Dieter Faßbender

  • Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

    Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfäl- tigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Es ist nicht gestattet, Abbildungen dieses Buches zu scannen, in PCs oder auf CDs zu speichern oder in PCs/Computern zu verändern oder einzeln oder zusammen mit anderen Bildvorlagen zu manipulieren, es sei denn mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.

    Gedruckt auf umweltfreundlich chlorfrei gebleichtem Papier.

    34. neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2018/2019

    © 2018 Battenberg Verlag in der Battenberg Gietl Verlag GmbH, Regenstauf Alle Rechte vorbehalten

    ISBN: 978-3-86646-167-3

    Bitte besuchen Sie uns im Internet: www.battenberg-gietl.de

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    Vorwort

    Dieser Münzkatalog ist vor allem für den Sammler gemacht. Der Sammler möchte eine Münze leicht auffinden, möchte Namen, Herkunft und Alter fest- stellen, den Wert erfahren und sich außerdem ei- nen Überblick darüber verschaffen, welche Mün- zen es für ein bestimmtes Gebiet und für eine be- stimmte Zeit gibt. Verfasser und Verlag suchen diesen Wünschen durch die Anlage des Katalogs, durch seine Bebilderung und durch die Beschrän- kung des Textes auf das Wesentliche zu entspre- chen. Sie suchen darüber hinaus dem Sammler durch kurze Angaben zum betreffenden Land und dessen Münzwesen etwas von dem münzge- schichtlichen Hintergrund zu vermitteln, der den einzelnen Geprägen erst ihre eigentliche Bedeu- tung verleiht. Die gebotene Kürze zwingt dabei zu einer vereinfachten Darstellung.

    Der Katalog enthält die deutschen Münzen seit etwa 1800 bis zur Gegenwart. Vertreten sind alle deutschen Staaten, die in diesem Zei- traum eigene Münzen hatten oder noch haben. Um einen gewissen Zusammenhang mit vor- hergehenden oder nachfolgenden Münzen zu wahren, ist der Beginn des Zeitraums nicht im- mer genau mit dem Jahr 1800 angesetzt, son- dern liegt manchmal etwas früher oder später.

    Die letzten Gepräge der Reichsstädte Augs- burg, Nürnberg und Regensburg sind nicht mehr aufgenommen, weil die in die ersten Jahre des 19. Jahrhunderts fallenden Münzen die letzten Aus- läufer der Münzreihen vorhergehender Jahrhun- derte sind; das gleiche gilt für Löwenstein-Wer- theim und Pommern. Liechtenstein, Luxemburg und Österreich sollen an anderer Stelle veröffentlicht werden, ebenso die Münzen von Belgien, Böhmen und Mähren und Polen während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg 1939 – 1945.

    Der Katalog verzeichnet außer den regulären Münzen vielfach auch Proben zu diesen Münzen sowie die Gedenkmünzen und andere aus beson- deren Anlässen herausgebrachte Prägungen, so- weit sie in Metall und Gewicht den regulären Mün- zen entsprechen. Notmünzen dagegen, weder staatliche noch die der Gemeinden oder die von privater Seite ausgegebenen, enthält der Katalog nicht (Ausnahme: Danzig Nr. 19 [S. 132] und Deutsche Kolonien Nr. 977 bis 982 [S. 678]).

    Der Katalog ist alphabetisch nach Staaten ge- ordnet. Innerhalb eines Staates folgen die Münzen zeitlich nach regierenden Herrschern bzw. Präge- jahren, beginnend mit dem höchsten Wert. Im An- schluss an die regulären Münzen sind die Gedenk- münzen zusammengefasst, wiederum mit dem höchsten Wert beginnend. Die Beschreibung der einzelnen Münze gliedert sich in laufende Num- mer, Nennwert mit Metallangabe in Klammern, Be- wertung in Euro, Beschreibung von Vorderseite und Rückseite, Prägejahre mit Auflagenhöhe – die Prägejahre sind nicht immer identisch mit den Jah- reszahlen auf den Münzen –, Münzstätten- und Münzmeisterzeichen, Rändelung bzw. Randschrift und Hinweise auf Varianten, Proben, Abschläge.

    Um der Praxis zahlreicher Münzhändler und damit den Sammlern entgegenzukommen, wur- de dem Großen Deutschen Münzkatalog eine Konkordanz der JAEGER-Nummern beigefügt. Diese JAEGER-Nummern stehen aus Zweck- mäßigkeitsgründen unmittelbar nach den je- weiligen laufenden Nummern in Klammern.

    Die Bearbeiter der einzelnen Gebiete sind: Dr. Paul Arnold, Dresden (Anhalt, Deutsche Demokra- tische Republik bis 1970, Mecklenburg, Preußen, Reuß, Sachsen, Schwarzburg, Stolberg-Wernige- rode; Münztabellen zu Anhalt, Baden, Bremen, Hamburg, Hannover, Lippe, Mecklen burg, Olden- burg, Preußen, Regensburg, Reuß, Sachsen, Schaumburg, Schwarzburg, Waldeck; jeweils mit 1806 nach Auflösung des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation beginnend); Dr. Harald Küth- mann, München (Baden, Braunschweig, Hanno- ver, Kniphausen und Varel, Lauenburg, Lippe, Nassau, Oldenburg, Schaumburg-Lippe, Schles- wig-Holstein, Waldeck und Pyr mont, Wallmoden- Gimborn, Westfalen; jeweils ab 1800); Dr. Dirk Steinhilber (†), München (Bayern, Berg, Bremen, Danzig, Deutsches Reich einschließlich besetzte Gebiete und Schutzgebiete, Saarland und Bundesrepublik Deutschland bis 1970, Frankfurt, Fürstenberg, Fürstprimatische Staaten, Hamburg, Hessen, Hohenzollern, Isenburg, Leiningen, Lü- beck, Preußisch Ansbach-Bayreuth, Regensburg, Württemberg, Würzburg; jeweils ab 1800; Erläute- rungen der wichtigsten numismatischen Begriffe); Josef Wallisch (†), München (Münztabellen zu Bayern, Deutsches Reich einschließlich besetzte Gebiete und Schutzgebiete, Saarland, Danzig, Hessen, Schleswig-Holstein, Westfalen, Württem-

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    berg); Dr. Mathias Cipra, Warder (Braunschweig u. Hannover); Dieter Faßbender, Bonn (Bundesrepu- blik Deutschland und DDR ab 1971). Die Bewer- tung lag in Händen von Herrn Dieter Faßbender.

    Als Grundlage für die Neufestsetzung der Prei- se wurde vielfach die Ansicht von Spezialisten und Händlern, insbesondere die Ergebnisse auf Auktionen herangezogen. Dabei zeigte es sich, dass die Kleinmünzen in den letzten Jahren in der Wertschätzung der Sammler eine wohlverdiente Steigerung erfahren haben.

    Deutsche Kleinmünzen des 19. Jahrhunderts wurden oft als geringwertige Sammelstücke an- gesehen, nicht nur von Sammlern, sondern auch vom Handel. Bei häufigen Kleinmünzen ist dies ja auch zu verstehen. Leider geschieht dies aber auch mit relativ seltenen deutschen Kleinmünzen des 19. Jahrhunderts!

    Hier der Versuch einer Begründung: Viele wohl- habende Sammler suchten nur gut erhaltene Gold- oder Großsilbermünzen als Wertanlage. Kleinmün- zen wurden oft ignoriert. Nur die großen Numisma- tiker ergänzten ihre Sammlungen auch mit den geldgeschichtlich interessanten Kleinmünzen.

    Einige bekannte Sammler lösten ihre Samm- lung noch zu Lebzeiten auf und dann in sorgfälti- ger Auflistung. Andere Münzsammlungen, die nach dem Tod des Sammlers versteigert wurden, gerieten durch die Erben nicht immer an seriöse Münzhändler. Dabei wurden die Gold- und Groß- münzen als Einzelposten verkauft und die Klein- münzen in Lots, damit wurden oft häufige und sel- tene Münzen zusammengeworfen.

    Auch heute nehmen nur wenige Münzhändler seltene deutsche Kleinmünzen als Einzelposten in einer Auktion auf – oft nur im Lot. Für sie sind nur Dukaten und Taler bzw. deren größere Teilstü- cke von Interesse.

    Kurt Jaeger sagte mal: „Die deutschen Klein- münzen sind die wahren Seltenheiten, die lange unbeachtet blieben!“

    Manche Sammler suchen bestimmte Kleinmün- zen des 19. Jahrhunderts oft jahrelang in vorzüg- licher oder noch besserer Erhaltung, bis sie end- lich mal angeboten werden. Nicht wenige solcher Stücke wurden jahrzehntelang nicht in Stempel- glanz verkauft!

    Darum gibt es auch nur wenige Möglichkeiten, um die Preise von seltenen Kleinmünzen zu ver- gleichen, besonders, wenn es um Jahrgangsbe- wertung oder Varianten geht.

    Auktionsergebnisse sind nicht immer repräsen- tative Vorlagen für eine Münzbewertung. Für die gleiche Münze in gleicher Erhaltung gibt es oft auf verschiedenen Auktionen große Preisdifferenzen.

    Die Versteigerungserlöse sind nicht selten auf be- sondere Situationen zurückzuführen, z. B. auf

    a) Nachfrage oder ein seltenes Angebot b) Bieter mit besonders guten oder auch

    schlechten Marktkenntnissen, c) die Anwesenheit von Sammlern, für die auch

    extreme Preise akzeptabel sind, d) zwei oder mehrere sich gegenseitig überbie-

    tende Sammler. Von Herrn J. Weise, Gera, wurde angeregt, künf-

    tig mehr auf deutsche Kleinmünzen des 19. Jahr- hunderts in Polierter Platte einzugehen. Da alle PP- Münzen, die vor 1871 geprägt wurden, wenig in Auktionen zu finden sind, werden interessante Ver- steigerungserlöse künftig im Katalog erwähnt.

    Zur Geschichte der deutschen PP-Münzen des 19. Jahrhunderts: Auf Befehl des sächsischen Kö- nigs sollten alle Münzprägungen ab 1827 aufge- zeichnet werden (Paul Arnold: Die Brakteaten - bücher der ehemaligen Staatsmünze). Deshalb sind PP-Prägungen aus der Münzstätte Dresd

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