Kirchliche Immobilien

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Kirchliche Immobilien. Die Kirche als Immobilienbesitzer. Die Kirchen in Deutschland sind ein großer Immobilienbesitzer Alle Arten von Immobilien kommen vor, landwirtschaftliche Grundstücke, Erbbaurechte genauso wie historische Kirchengebäude - PowerPoint PPT Presentation

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  • Kirchliche Immobilien

  • Die Kirche als ImmobilienbesitzerDie Kirchen in Deutschland sind ein groer Immobilienbesitzer Alle Arten von Immobilien kommen vor, landwirtschaftliche Grundstcke, Erbbaurechte genauso wie historische KirchengebudeKirchliche Gebude hatten schon immer eine groe emotionale Bedeutung, die wirtschaftlichen Dimensionen werden erst mit den knapper werdenden finanziellen Mitteln entdeckt Mit der verstrkten Diskussion um die Aufgabe von Kirchengebude n und die Konzentrierung des Gebudebestandes ergeben sich neue Fragen zur mglichen Verwendung von solchen Gebuden

  • Rechtstrger der Immobilien in der ErzdizeseDie wichtigsten Rechtstrger von kirchlichen Immobilien auf katholischer SeiteKirchengemeinden als Krperschaften des ffentlichen Rechts/Stiftungen auf Ebene der Kirchengemeinden wie KirchenfondeDizese/Kirchliche Stiftungen auf Ebene der Dizese wie Pfarrpfrndestiftung, Pflzer Katholische Kirchenschaffnei/ Erzbischflicher Stuhl/DomkapitelSoziale kirchliche Trger wie Caritas, Trgervereine von Sozialstationen usw.Kirchliche Vereine

  • Das Immobilienvermgen der KirchengemeindenKenntnisse ber den Grundstcks- und Gebudebestand der Kirchengemeinden liegen zentral und abrufbar im Ordinariat und in den Verrechnungsstellen vorDie Erfassung des Gebudebestandes in den Kirchengemeinden erfolgte seit Sommer 2008 und zeigt ber die rund 5.400 Gebude u.a. die Nutzflchen, Ausstattung, Grundrisse, AnsichtenDie Gebudeerhebung ermglicht erstmals nicht nur den Blick auf die Kirchengemeinde sondern auf die gesamte SeelsorgeeinheitAls untere, ortsnahe pastorale Ebene der Erzdizese (Richtlinien fr Seelsorgeeinheiten Amtsblatt 2005, S. 263) sollten zuknftig auch bei bei Entscheidungen, die den Immobilienbesitz betreffen, der vorhandene Immobilien/Gebudebestand innerhalb einer Seelsorgeeinheit (SE) im Blick sein

  • Ergebnisse der Gebudeaufnahme

    5.400 Immobilien1399 Kirchen665 Kapellen1036Pfarrhuser728 Gemeindezentren487 sonstige Gebude713 Kindergrtenber 30 sonstige Bro- / Verwaltungs- und Schulungsgebude

  • Die Gebudeerfassung bietet unter anderem vielfltige Auswertungsmglichkeiten,

    beispielsweiseber Gemeindezentren: Auswertung nach Baujahren10% aus der Grnderzeit8% aus den 1930er Jahren 79% Nachkriegsbauten zwischen 1950 und 19853% aus den 1990er Jahren und spter

  • Genehmigungserfordernisse bei GrundstcksangelegenheitenDie Verwaltung des Grundvermgens erfordert Erfahrung in der Liegenschaftsverwaltung und die Entscheidungen sind oft von groer Tragweite. Deshalb sind die meisten Rechtsgeschfte ber Grundvermgen nach der Kirchenvermgensordnung (KVO) genehmigungspflichtig.Die Bearbeitung der Genehmigungsantrge in Grundstcksangelegenheiten liegt in der Zustndigkeit von Abt. VI (Immobilien/Bau) des Ordinariats. Diese Fachabteilung versteht sich vor allem auch als fachliche Beratung und Untersttzung fr die Kirchengemeinden.Der Genehmigung bedrfen insbesondere:der Erwerb und die Veruerung sowie die Belastung von Grundstckendie Begrndung und der Erwerb von Erbbaurechten an Grundstcken Der Abschluss von unbefristeten oder fr mehr als 9 Jahre abgeschlossenen Pachtvertrgen

  • Verwaltungsstellen zur Untersttzung der Kirchengemeinden bei Grundstcksangelegenheiten

    Erzb. Ordinariat, Abt. VI , Referat Grundstcksverkehr/Grundstcksverwaltung(insbesondere in Erbbaurechts- und Pachtangelegenheiten)

    Dienststelle Pflzer Kath. Kirchenschaffnei in Heidelberg fr den nordbadischen Teil der Dizese (insbesondere in Erbbaurechts- und Pachtangelegenheiten)

    Die zustndige Verrechnungsstelle (insbesondere in Mietangelegenheiten)

  • Die Immobilien der KirchengemeindeKirchengemeinden besitzen i.d.R. Wald und landwirtschaftliche Grundstcke, Erbbaurechte und Gebude. Manche mehr, andere wenigerEs gibt Gebude, die fr die pastorale Arbeit unverzichtbar sind und solche, die dafr nicht unbedingt notwendig sindGrundstzlich gilt: Wie bei den dizesanen Stiftungen stellen laufende Einnahmen aus Immobiliebesitz eine besonders wichtige, zukunftsichernde Einnahmeart dar.Ein besonderes Augenmerk ist auf Ertrge aus verwaltungsarmen Immobilien wie Erbbaurechten oder forst- bzw. landwirtschaftlichen Grundbesitz zu legen

  • Erbbaurecht Erbbaugrundstcke stellen bei dizesanen Stiftungen (Pfarrpfrndestiftung usw.) in der Regel den grten Vermgensteil darErbbaurechte sind sichere Anlageform bei grundstzlich geringem VerwaltungsaufwandInflationsausgleich durch regelmige Erbbauzinsanpassungen mglichBei einem anfnglichen Erbbauzins von 4% p.a. und unter Bercksichtigung von Wertsteigerungen des Grundstcks ist das Erbbaurecht eine grundstzlich wettbewerbsfhige Anlageform

  • Vermietungsobjekte(ehem. Schwesternhuser, vermietete Pfarrhuser, Bros usw.)

    Sie haben i.d.R. einen hohen VerwaltungsaufwandBedrfen einer regelmen GebudeschauErfordern regelmige bauliche Instandsetzungen, kosten deshalb Geld und erfordern eine laufende RcklagenbildungSollten i.d.R Einnahmen erzielenSolche Huser mssen daher besonders kritisch auf Rentabilitt betrachtet werden

  • Hufige Fragestellung:

    Soll das Gebudes saniert und neu vermietet werden ?oder Verkauf des Objekts ?oder Bestellung eines Erbbaurechts ?Vorgehensweise:Ermittlung des SanierungsaufwandRenditeberechnung unter Bercksichtigung der VermietungsmglichkeitenKlrung der Mglichkeiten fr Verlauf des Gebudes mit Vergabe des Grundstcks im Erbbaurecht Nur falls fr Erbbaurecht keine Interessenten zu finden sind, sollte ggf. ein Verkauf des Gebudes einschlielich Grundstck in Betracht gezogen werden.

  • Kirchengebude

    Kirchengebude haben eine hohe emotionale Bedeutung. Sie sind wichtige Glaubenszeugnisse, Heimat fr Generationen von Christen, Orte des Glaubenslebens- und feierns, Bestandteil unserer Identitt als Christen Kirchengebude sind den Katholischen Kirchengemeinden und Dizesen in Deutschland etwas wert: jhrlich etwa 400 Mio. p.a. fr BauunterhaltungIn der Erzdizese Freiburg 2008: 35 Mio. Ein wichtiger Grund fr die neue Diskussion ber die zuknftige Nutzung von Kirchengebuden ist die umfassende Neustrukturierung von SeelsorgeDiskussion um Aufgabe von Kirchen gab es zu allen Zeiten; einige Gebude wurden schon in den 60er/70er Jahren des letzten Jahrhunderts umgenutzt.

  • Gemeindezentren

    Im Durchschnitt hat eine Seelsorgeeinheit mindestens 3 GemeindezentrenDie laufende Bildung von Rcklagen fr die bauliche Instandhaltung und Instandsetzung ist in der Zukunft unverzichtbarHier gibt es eine besondere Verantwortung der Gremien einer Kirchengemeinde, die Fragen der Verwaltung und Erhaltung der vorhandenen Gemeindezentren in enger Abstimmung mit den Gremien der Seelsorgeeinheit wahrzunehmen um damit Krfte zu bndeln und fr die Pastoral freizusetzen

  • KSE Gesellschaft zur Energieversorgung kirchlicher und sozialer EinrichtungenBereits seit 1998 gibt es in Baden-Wrttemberg Rahmenvertrge zur Beschaffung von Strom Fr die Gebude der Kirchengemeinden Kostensteigerung fr Energie von 14 Mio. 2004 auf 22,5 Mio. 2006Mit der Liberalisierung der Strom- und der Gasmrkte haben sich die vier Kirchen in BW entschlossen selbst als Energieversorgungs-unternehmen aufzutretenJuli 2008 Grndung der KSE mit Sitz in FreiburgSeit 1.1.2009 Aufnahme der Geschftsttigkeit im Bereich GasZur Zeit werden etwa 5.000 Einrichtungen mit einem Volumen von etwa 700 Mio. KWh Gas beliefertFr 2011 ist auch der Einstieg in das Stromgeschft geplant

  • Rahmenbedingungen und Kriterien - Pastoralkonzept:Beachtung der vorgegebenen Rahmen (Sitz der Seelsorgeeinheit, Sitz des Pfarrers u.a.)Zuknftige Standorte pastoralen HandelnsZuknftige Verteilung der geplanten pastoralen Aktivitten und Angebote (Pfarrbro, Jugend, Familienkreise, Bcherei u..)Geplante Mittelbeschaffung zum laufenden Unterhalt und Betrieb der Gebude u.a.: Einsatz von Haushaltsmittel, SchlsselzuweisungspunktenObjektbezogene Einnahmen (abzgl. Ausgaben)Teilfinanzierung durch Teilverwertung der ImmobilieFundraising

    Immobilien-management in der Seelsorgeeinheit

  • Konsultationen und Bewertung der Lsungsmodelle

    Untersttzung und Beratung bei der Analyse durch die zustndige Fachabteilung des Ordinariats (Schwerpunkt bei Abt. Immobilien/Bau) und die Erzbischflichen Baumter Untersttzung und Beratung bei der Diskussion der Lsungsmglichkeiten durch die zustndigen Fachabteilungen des Ordinariats (Abt. Immobilien/Bau, Abt. Seelsorge und Abt. Finanzen) und die zustndige Verrechnungsstelle

    Immobilien-management in der Seelsorgeeinheit

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