bso Nr. 01/2015

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  • 120

    15 Przisionsarbeit mit vielen Unbekannten

    Organisationsentwicklung

  • I M P R E S S U M

    Journal bso Nr. 1/2015OrganisationsentwicklungErscheinungstermin: 26. Februar 2015

    Nchste AusgabeNr. 2/2015Positive PsychologieRedaktionsschluss: 30. Mrz 2015Inserateschluss: 27. April 2015Erscheinungstermin: 25. Mai 2015

    Auflage 1700 Expl.Erscheint viermal jhrlich

    HerausgeberBerufsverband fr Coaching, Supervision und Organisationsberatung bso Susanne Fasel-Rappo, Geschftsleiterin

    RedaktionskommissionMichael Neurauter Heike OsengerSilvio SgierFrancesca TommasiAndrea Zuffellato

    RedaktionMonika Jossinfo@monikajoss.ch

    Bilder Marco Zanoniwww.marcozanoni.ch

    Layout und DruckCanisius Druck & Grafik, Freiburg

    Administration/InseratePatricia Gfeller, bsoSchwarztorstrasse 22, CH-3007 BernTel. [+41] 031 382 44 82Fax [+41] 031 382 44 39E-Mail: info@bso.ch

    BezugspreiseJahresabonnement CHF 44.Einzelnummer CHF 11.Jahresabonnement Ausland CHF 60.Einzelnummer Ausland CHF 15.

    InseratePreise auf der Basis einer druckfertigen Vorlage

    1/4 Seite CHF 250.1/2 Seite CHF 500.1/1 Seite CHF 900.

    Inserate auf Umschlagseiten 3 und 4 im 4-Farben-Druck:3. Umschlagseite 20% Zuschlag 4. Umschlagseite 30% Zuschlag

    3 E D I T O R I A L

    4 A K T U E L L

    T H E M A

    6 Integral in die Zukunft Wie die Organisationsentwicklung ihr Potenzial

    entfalten kann Hannes Piber

    13 Beratungsanstze im Vergleich Drei Perspektiven aus der Praxis 13 Olaf Geramanis 15 Thorsten Veith 19 Barbara Thoma

    22 Ephemere, komplexe Organisation Eine ungewohnte Sichtweise auf

    den Gegenstand der OE Dirk Baecker

    26 OE und bso Wie der bso zu seinem O gekommen ist Ueli-Bartley Brnnimann

    30 Der Mann in Schwarz mit der Pfeife OE in einer Berufsbeistandschaft aus Kunden-

    und Beratersicht Thomas Michel, Yolanda Mathys, David Kpfli

    34 L I T E R A T U R

    36 V E R B A N D

    P R A X I S

    38 Im Einsatz in Bosnien Irgendwie geht dann doch vieles.

    41 Lasst uns Kolumnen sein! Kolumne von Tibor Koromzay

    S E R V I C E

    42 Weiterbildung 46 Intervision 46 Miete

    47 M A R K T

    I N H A L T

  • 3 E D I T O R I A L

    Schon im Begriff Organisationsentwicklung selbst ist der Paradig-menwechsel enthalten, welcher die Fhrungslandschaft in der zweiten Hlfte des letzten Jahrhunderts zu verndern und allmh-lich auch die Beratung zu prgen begann oder war es umgekehrt?

    Mit dem Aufkommen der Organisationsentwicklung und der zuneh-menden Verbreitung von systemischen Denk- und Handlungsweisen waren die Tage der mechanistischen Betrachtung von Fhrung und Or-ganisationen jedenfalls gezhlt. Und der bso kam zu seinem O.

    Hannes Piber fhrt im Leitartikel in die Tiefe und packt das Thema bei den Wurzeln. Seine Verortung der Organisationsentwicklung und ihrer Einflsse und vor allem auch die Adaption von Ken Wilbers Landkarte der Integralen Theorie auf das Thema sind prgnant und aufschlussreich.

    Mit Olaf Geramanis, Thorsten Veith und Barbara Thoma kommen zwei erfahrene Experten und eine ebenso fundierte Expertin aus Lehre und Praxis zu Wort und beziehen Stellung. Wir haben sie unter anderem gefragt, welche Bilder sie von Organisationen haben, wie sich OE selbst weiterentwicklen wird und welche Organisationen die Autoren, die Autorin selbst gerne beraten wrden.

    Dirk Baecker haben wir gebeten eine ungewohnte Sichtweise auf Organisationen und Organisationsentwicklung einzubringen. Sein Bei-trag ldt zu einer philosophischen Auseinandersetzung mit der Vergng-lichkeit in und von Organisationen ein. Was sind Ephemere?

    Ueli-Bartley Brnnimann erzhlt schliesslich, wie der bso zu seinem O kam und weshalb sich der Verband mit der Mediation noch eingehen-der auseinandersetzen sollte. Ein Stck aufschlussreicher Verbands-geschichte.

    Zum thematischen Abschluss bietet der gemeinsame Beitrag von Thomas Michel, Yolanda Mathys und David Kpfli einen spannenden Einblick in die Beratungspraxis OE aus Kunden-, Auftraggeber- und Beraterperspektive.

    Ich wnsche eine abwechslungs- und lehrreiche Lektre.

    Von der Maschine zur Matrix

    Andrea Zuffellato, Erwachsenenbilder, Berater, Outdoortrainer und Autor. Geschftsfhrender Inhaber des planoalto Instituts fr handlungsorientierte Persnlichkeitsentwicklung in der Natur, Mitglied der Redaktionskommission des Journals bso. zuffellato@planoalto.ch

  • 4 A K T U E L L

    Dies ist mein 32-stes Journal bso, in dem im Impressum mein Name steht und gleichzeitig ist es auch meine letzte Aus-gabe. Nach sehr wertvollen Arbeitsjahren im bso habe ich mich entschieden, den Rck-tritt aus dem aktiven Erwerbs-leben zu wagen. Ich freue mich

    sehr auf die kommende Zeit und bin gespannt, welche Schwerpunkte ich im neuen Freiraum setzen werde.

    Das Journal bso wurde von Ihnen, geschtzte Mit-glieder, in den Umfragen regelmssig als die wich tigste Dienstleistung des bso bewertet. Entsprechend hatte die Herausgabe unserer Fachzeitschrift auch fr mich eine hohe Prioritt. Und ja, ich gestehe, dass ich auch stolz bin auf die fristgerechte Erscheinung aller Num-mern und auf das Journal in der heutigen Qualitt. Unser Journal ist ein Gemeinschaftswerk und gleichsam ein Abbild des bso: Mein Dank geht an die Mitglieder der Redaktionskommission, die ihre inhalt-liche Verantwortung wahrgenommen haben mit der Themensetzung, durch engagierte Diskussionen zur Konzeption der jeweiligen Nummer und durch hart-nckiges Suchen von Autorinnen und Autoren. Als unabhngiges Redaktionsteam haben sie den Freiraum kreativ ausgestaltet, den der Vorstand mit seinen Leit-planken fr das Journal bso erffnet hat. Mein Dank gilt Monika Joss fr ihr umsichtiges Eingreifen aus

    journalistischer Sicht. Merci den Mitarbeiterinnen der Geschftsstelle, Nelly Reinmann und heute Patricia Gfeller. Ohne ihre Mitarbeit wrde der ganze Serviceteil fehlen und ohne ihr waches Auge wrde die Postzustellung an die korrekte Adresse nicht funktionieren. Danken mchte ich allen Personen, die Artikel und Texte fr das Journal verfasst haben. Glcklicherweise ist es attraktiv in unserer Fach-zeitschrift publizieren zu knnen. Denn msste der bso Honorare ausrichten, knnte er sich das Journal in dieser Form wohl kaum mehr leisten. Mein Dank geht an den Fotografen, Marco Zanoni seine E-Mail . . . die Bilder sind unterwegs zu Ihnen lste jeweils gespannte Neugierde aus. Bildsprache, und nicht nur das habe ich gelernt, ist etwas sehr Subjektives. Ich habe diesen Anteil meiner Arbeit geliebt und das Journal ist in diesem Punkt wohl am strksten mein Journal geworden.

    Last but not least gilt mein Dank Ihnen liebe Leserinnen und Leser des Journals bso ohne Sie gbe es unsere Fachzeitschrift nicht.

    An der Fachtagung vom 27. Mrz, am Abschieds- und Willkommensfest und an der MV vom 28. Mrz 2015 nutze ich sehr gerne die Mglichkeit, mich von mglichst vielen Mitgliedern persnlich zu verab-schieden. Alle Anlsse finden im Hotel Sternen, Muri bei Bern, statt. Ci vediamo? Susanne Fasel,

    Geschftsleiterin

    Ci vediamo

    Treffpunkt Bregenz

    Bregenz ldt dieses Jahr zwischen dem 4. und 6. Juni gleich zu zwei fachlichen Dialogen ein. Und zwar:

    4./5. Juni 2015 1. internationale Fach tagung Lehr-Supervision

    Zwischen Eigenverantwortung und Fremd-bestimmung

    Wie ist Lehr-Supervision in Ausbildungen fr Su-pervision und Coaching einzubinden? Wo soll die Lehr-Supervision zwischen Bewertung und Beratung angesiedelt sein? ber welche Kompetenzen sollen Lehr-Supervisorinnen und Supervisoren verfgen

    auch aus Sicht der Berufsverbnde? Wenn Sie als Lehr-Supervisor oder Ausbildungsverantwortliche bei der Bearbeitung dieser und weiterer Fragen in

    einem internationalen Rahmen dabei sein wollen, merken Sie sich bitte den 4. und 5. Juni 2015 vor. An diesem Datum findet die von den deutschsprachigen Berufsverbnden (BSC/ASC, bso, DGSv, VS) orga-nisierte Fachtagung im Vorfeld der Supervisions-tagung in Bregenz statt. Weitere Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Website.Informationen und Anmeldung unter www.bso.ch

    5./6. Juni 2015 5. Supervisionstagung

    Randgebiete der Supervision Supervision in Randgebieten

    Die Referate werden ergnzt mit Einblicken in die Praxis der Beratung und Workshop-Runden.Informationen und Anmeldung unter www.supervisionstagung.at

  • 5 A K T U E L L

    Fachtagung

    Erfolgsfaktor betriebliche Konfliktkultur

    Am 31. Oktober 2014 fhrte die Stiftung SFINC.foundation in Bern die 1. Fachtagung zum Thema Erfolgsfaktor betriebliche Konfliktkultur durch. Der bso war Kooperationspartner dieser Veranstaltung.

    Konflikte sind weit mehr als ein lstiger Strfaktor, darin waren sich alle Referentinnen und Referenten einig. Prof. Dr. Leo Montada beschrieb die Konfliktkultur als Konkretisierung der Unternehmenskultur und strich vor allem die Bedeutung der Institutionalisierung der Thematik heraus sowie die der Prvention von dysfunktionalen Eskalationen. Prof. Dr. Anselm Eder betonte, dass es weder eine Nullkultur noch die Kon-fliktkultur gibt sondern Konfliktkulturen. Dr. med. Godehard Stadtml-ler pldierte fr eine positive Konnotation von Konflikten, indem Konflik-te als Treiber von Lernen und Entwicklung verstanden werden. Prof. Dr. Bernhard Badura zeigte u. a. die Auswirkungen unbearbeiteter Konflikte auf die Gesundheit von Mitarbeitenden auf. Prof. Dr. mult. Christa Zuber-bhler stellte Ergebnisse aus ihrer Studie Konfliktfhigkeit in der Fh-rungsetage vor und ging insbesondere auf genderspezifische Aspekte ein. Die berleitung zur Praxis erfolgte durch eine bersicht zum SAP-Kon-fliktmanagementsystem als Teil einer bewusst gestalteten Konfliktkultur.

    Die Tagung wurde mit einer lebhaften Podiumsdisk