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Beschreibende Statistik Betriebswirt VWA. Beschreibende Statistik 2 ©JB Wesen der Statistik Beschreibende Statistik (Deskriptive Statistik) Methoden zur

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  • Beschreibende Statistik Betriebswirt VWA
  • Folie 2
  • Beschreibende Statistik 2 JB Wesen der Statistik Beschreibende Statistik (Deskriptive Statistik) Methoden zur Erfassung, Aufbereitung, Darstellung und Analyse fest umrissener und konkret vorliegender Daten. Schlieende Statistik (Induktive Statistik) Methoden, deren Anwendung Schlsse von Stichproben auf bergeordnete Gesamtheiten erlauben. Statistik ist das methodische Vorgehen bei der Beschaffung von Informationen, die man braucht, um vernnftige Entscheidungen treffen zu knnen. Wesen der Statistik
  • Folie 3
  • Beschreibende Statistik 3 JB Statistische Daten verbale oder qualitative Informationen - nicht sehr przise - wenig objektiv - Zusammenfassung schwierig quantitative, zahlenmige Informationen - zahlenmige Aussage - objektiv - einfach zusammenzufassen und zu verarbeiten Daten, die sich fr eine Zusammenfassung eignen, werden als Statistische Daten bezeichnet.
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  • Beschreibende Statistik 4 JB Statistische Modell sachlich rtlich zeitlich Ein Modell ist ein vereinfachtes Bild der Wirklichkeit und entsteht durch Beschrnkung auf das Wesentliche. Modelle in der Statistik entstehen in der Regel durch Vereinfachung in dreifacher Weise: Problem:Es gibt keine eindeutigen, allgemein anerkannte Grundstze zur Bildung Statistischer Modelle.
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  • Beschreibende Statistik 5 JB Anwendungsgebiete Politik Verkehr Sozialwissenschaften Biologische Wissenschaften Naturwissenschaft und Technik Betriebstatistik Medizin Statistische Methoden knnen berall dort eingesetzt werden, wo grere Informationsmengen zu verarbeiten sind.
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  • Beschreibende Statistik 6 JB Statistisches Material Grundgesamtheit: Menge von Elementen ber die sich die Entscheidung, die man statistisch untermauern will, erstreckt und ber die man Informationen bentigt. Die Grundgesamtheit setzt sich aus den statistischen Einheiten zusammen. Untersuchungszweck: Festlegung, wozu man Informationen bentigt Abgrenzung der Gesamtheit: sachlich rtlich zeitlich
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  • Beschreibende Statistik 7 JB Bestands- und Bewegungsmassen Bestandsmassen: Erfassung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bewegungsmassen: Erfassung whrend eines Zeitraumes. Fortschreibung: Bestandsmassen werden durch Bewegungsmassen fortgeschrieben (Zugangsmassen und Abgangs- massen).
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  • Beschreibende Statistik 8 JB Bestands- und Bewegungsmassen Beispiele fr Bestandsmassen: Einwohner von Mannheim Studenten einer Hochschule Kraftfahrzeuge in Mnchen Unternehmen in NRW Beispiele fr Bewegungsmassen: Geburten in Bayern im September 1988 Verbrauch an Bier in Hessen im Jahre 1987 Regenflle in einem bestimmten Gebiet Umstze von Unternehmen
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  • Beschreibende Statistik 9 JB Vollerhebung oder Totalerhebung Erfassung aller statistischer Einheiten Vorteil: Vollstndige Information Nachteil: groe Gesamtheiten nicht exakt abgrenzbar Bei komplizierten Sachverhalten knnen Ergeb- nisse fehlerhafter werden, je mehr Einheiten bercksichtigt werden groe Kosten Zeitdauer zu lang
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  • Beschreibende Statistik 10 JB Teilerhebung / Stichprobe Vorteil: Kostengnstig, da geringer Aufwand Vollerhebung eventuell unsinnig Ergebnisse liegen schneller vor Genauigkeit Nachteil: Stichprobenfehler Beschrnkt man sich nur auf einen Teil der statis- tischen Masse, so spricht man von einer Teiler- hebung. Der ausgewhlte Teil heit Stichprobe.
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  • Beschreibende Statistik 11 JB Herkunft der Daten primrstatistische Erhebung: Daten werden eigens fr die Untersuchung erhoben aus Kostengrnden kaum durchfhrbar sekundrstatistische Erfassung: Rckgriff auf bereits vorhandene Daten Kostengnstig, da geringerer Aufwand
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  • Beschreibende Statistik 12 JB Erhebungsmethoden bei Primrstatistik 1.Mndliche Befragung Interview sehr Zeitaufwendig 2.Schriftliche Befragung geringer Aufwand, Gte kann leiden 3.Beobachtung Daten in der Regel unverflscht 4.Experiment Produkttest 5.Automatische Erfassung Anwendung im tech. Bereich (z.B. Stromverbrauch)
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  • Beschreibende Statistik 13 JB Trger der amtlichen Statistik staatliche Institutionen oder vom Staat abhngige Stellen. Sie sind staatlich finanziert. Beispiele: Statistisches Bundesamt Statistische Landesmter Statistische mter der Stdte Ministerien des Bundes und der Lnder Bundesargentur fr Arbeit Verffentlichung der amtlichen Statistik: Staatistische Jahrbuch Zeitschrift Wirtschaft und Statistik Der Statistische Wochendienst
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  • Beschreibende Statistik 14 JB Trger der nichtamtlichen Statistik Wirtschaftsverbnde Markt- und Meinungsforschungsinstitute wissenschaftliche Institute Unternehmen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen Erhebungen knnen schneller an aktuelle Bedrfnisse angepasst werden. Ergebnisse sind weniger objektiv. Ergebnisse sind oft Mittel der Selbstdarstellung.
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  • Beschreibende Statistik 15 JB Statistische Merkmale Merkmale: Eigenschaften einer statistischen Einheit, fr die man sich bei einer statistischen Untersuchung interessiert. Sie sind Gegenstand der Untersuchung. Merkmalstrger: Trger der Merkmale sind die statistische Einheiten, die gezhlt oder gemessen werden. Merkmalsausprgungen: Es sind die verschiedenen Ergebnisse, die bei der Beobachtung oder Messung auftreten knnen.
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  • Beschreibende Statistik 16 JB Beispiele fr Merkmalsausprgungen NrMerkmalstrgerMerkmalMerkmalsausprgung 1best. PersonWaschmaschi- nenbesitzer Besitzer, Nichtbesitzer 2best. PersonAnhnger einer Partei Anhnger, kein Anhnger 3best. PersonFamilienstandledig, geschieden, verheiratet, verwitwet 4FernsehzuschauerMeinung zur Sendung sehr gut, gut, durchsch., schlecht, sehr schlecht 5BetriebsangehrigeAlter in Jahren16 65 Jahre 6BetriebsangehrigeUrlaubstage18, 19, 20,... 28 Tage
  • Folie 17
  • Beschreibende Statistik 17 JB Beispiele fr Merkmalsausprgungen Merkmal 1-3: Es handelt sich um Eigenschaften. Jede Reihen- und Rangfolge ist willkrlich und zufllig. Merkmal 4: Es handelt sich um eine Bewertung. Es liegt eine eindeutige Rangfolge vor. Merkmal 5-6: Es handelt sich um Zahlen. Eine Rangfolge ist vorge- geben. Abstnde zwischen Ausprgungen sind gleich lang. Festlegung der Maeinteilung nennt man Skalierung
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  • Beschreibende Statistik 18 JB Arten von Skalierungen 1.Nominale Skalierung: (Unterscheidungsmerkmale) Die Merkmalsausprgungen drcken lediglich die Verschiedenartigkeit aus. 2.Ordinale Skalierung: (Rangmerkmale) Die Merkmalsausprgungen bringen neben der Verschiedenartigkeit eine natrliche Rangfolge zum Ausdruck. 3.Metrische Skalierung: (Abstandsmerkmale) Merkmalsausprgungen grundstzlich Zahlen. Neben der Rangordnung werden auch die Abstnde zwischen den Merkmalsausprgungen verglichen.
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  • Beschreibende Statistik 19 JB Gruppen von Skalierungen Quantitative Ausprgungen: metrisch skalierte Merkmale Ausprgungen unterscheiden sich in ihrer Gre Qualitative Ausprgungen: ordinal und nominal skalierte Merkmale Ausprgungen unterscheiden sich in ihrer Art
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  • Beschreibende Statistik 20 JB Qualitative Daten knnen nicht durch Auszhlen oder Messen ermittelt werden Haben keine natrliche Reihenfolge Liefern keine Abstnde oder Verhltnisse nominal:Merkmalsausprgungen ordinal:Merkmalsausprgungen knnen in eine natrliche Reihenfolge gebracht werden Sind keine absoluten, sondern relative Werte Liefern keine Abstnde oder Verhltnisse
  • Folie 21
  • Beschreibende Statistik 21 JB Quantitative Daten Sind messbar oder abzhlbar (reelle Zahlen) Sind somit absolute Werte Liefern Abstnde oder Verhltnisse metrisch:Merkmalsausprgungen
  • Folie 22
  • Beschreibende Statistik 22 JB Diskrete und stetige Merkmale Diskrete Merkmale: (Beispiel Nr. 6) Merkmal kann nur endlich viele Ausprgungen annehmen Ausprgungen sind exakt bestimmbar Abgrenzungsschwierigkeiten treten nicht auf Stetige Merkmale: (Beispiel Nr. 5) Knnen jeden beliebigen reellen Wert in einem bestimmten Intervall annehmen Ausprgungen sind nicht abzhlbar, sie werden durch messen bestimmt Sie sind genaugenommen nur Nherungswerte
  • Folie 23
  • Beschreibende Statistik 23 JB Beispiele fr Merkmalsausprgungen NrMerkmalstrgerMerkmalMerkmalsausprgung 1best. PersonWaschmaschi- nenbesitzer Besitzer, Nichtbesitzer 2best. PersonAnhnger einer Partei Anhnger, kein Anhnger 3best. PersonFamilienstandledig, geschieden, verheiratet, verwitwet 4FernsehzuschauerMeinung zur Sendung sehr gut, gut, durchsch., schlecht, sehr schlecht 5BetriebsangehrigeAlter in Jahren16 65 Jahre 6BetriebsangehrigeUrlaubstage18, 19, 20,... 28 Tage
  • Folie 24
  • Beschreibende Statistik 24 JB bersicht
  • Folie 25
  • Beschreibende Statistik 25 JB Rechnen mit Summenzeichen i : Index 1 : Untere Summationsgrenze n :Obere Summationsgrenze a i :beliebige Werte, hier z.B. Merkmalsaus- prgungen
  • Folie 26
  • Beschreibende Statistik 26 JB Rechenbeispiele
  • Folie 27
  • Beschreibende Statistik 27 JB Rechenregeln mit Summen
  • Folie 28
  • Beschreibende Statistik 28 JB Rechenregeln mit Summen
  • Folie 29
  • Beschreibende Statistik 29 JB Gesamtsumme
  • Folie 30
  • Beschreibende Statistik 30 JB Hufigkeitsverteilung Urliste Ungeordnete Niederschrift der Zahlenwerte in der Reihenfolge ihres Auftret

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