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Sonntag, 2. Juni 2019 · PDF file 2019-05-21 · aserbaidschanischen Weltmusikikone Aziza Mustafa-Zadeh, dem amerikanischen Jazzpianisten Bob Degen und vielen anderen. Thomas Langer

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  • Sonntag, 2. Juni 2019 Martin Lejeune 4

    Zum Auftakt der diesjährigen „Jazz Serenaden“ in St. Ignaz huldigt das Quartett „Martin Lejeune 4“ dem legendären Gitar- risten Grant Green, der den Hardbop und Soul-Jazz nachhaltig geprägt hat. Dabei geht es nicht um möglichst authentische Reanimationen der Originale, sondern vielmehr um die An- knüpfung an die Inspiration, die einst von Grant Green ausging. Mit seinem schnörkellos swingenden Spiel war Green, der vom Rhythm’n’Blues kam, in den sechziger Jahren so etwas wie der Groove-Meister des Jazz. Bestes Beispiel ist seine Interpretation von „The Cantaloupe Woman“ – ein Stück, das auch für das Quartett um den Frankfurter Jazzgitarristen Martin Lejeune zentral ist. Dass bei versierten Profi-Musikern wie Volker Engel- berth (Piano), Friedrich Betz (Bass) und Volker Neswada (Schlagzeug) nicht die sechziger Jahre wiederauferstehen, son- dern die aktuelle Spielpraxis des modernen Jazz rund 50 Jahre nach Grant Green mit einfließt, versteht sich von selbst.

    Sonntag, 16. Juni 2019

    Ralf Cetto, Thomas Langer, Jean-Marc Robin

    Jean Freuen Sie sich auf ein deutsch-französisches „Rendez-vous de Jazz“: Bassist Ralf Cetto und Gitarrist Thomas Langer treffen auf den französischen „Maitre de groove“ Jean-Marc Robin (Schlagzeug). Das verspricht eine Menge an improvisatori- scher Spielfreude und intensiver Interaktion. Ralf Cetto ist einer der vielseitigsten Musiker seiner Zunft. Er spielt mit der aserbaidschanischen Weltmusikikone Aziza Mustafa-Zadeh, dem amerikanischen Jazzpianisten Bob Degen und vielen anderen. Thomas Langer arbeitete lange mit der Organistin Barbara Dennerlein zusammen. Zu seinen aktuellen Band- projekten zählt auch die Jazzrock-Fusion-Formation mit dem Münchner Passport-Bassisten Wolfgang Schmid und dem Per- kussionisten Daniel Messina. Jean-Marc Robin ist seit vielen Jahren die treibende Rhythmuskraft im Quartett des Ausnahme- gitarristen Biréli Lagrène.

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  • Sonntag, 7. Juli 2019

    KAMA Kollektiv

    Das Quartett um die junge finnische Sängerin und Trompeterin Kirsi-Marja „Kiki“ Harju sollten Sie nicht verpassen. Kikis Lie- der und Texte sind geprägt von den unberührten Landschaften, tiefen Wäldern und der klirrenden Kälte ihrer Heimat. Teils in finnischer, teils in englischer Sprache, erzählt sie Geschichten von Liebe und Hoffnung. Die Musik zeigt Einflüsse von Jazz, skandinavischer Volksmusik sowie Indie-Pop und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in fabelhafte Welten. Die Band- mitglieder des KAMA Kollektivs – neben „Kiki“ Harju Aurora Hentunen am Piano, Jonathan Nagel am Kontrabass und Yoad Korach am Schlagzeug – kommen aus Finnland, Israel und Deutschland, haben aber Amsterdam zu ihrem Zuhause gemacht. Und sie werden in Mainz bei den „Jazz Serenaden“ bestimmt für einen zauberhaften Abend sorgen.

    Sonntag, 28. Juli 2019

    Klangcraft

    Das Klangcraft Trio verspricht eine verblüffende Performance im Rahmen der „Jazz Serenaden“. Einflüsse aus Pop und Jazz treffen auf meditative Worldmusic-Sounds, tanzbare Clubbeats, Funkriffs und extravagante Percussionklänge. Die Formation versteht es, auch bei leisen Passagen stets die Spannung zu hal- ten. Nicht von ungefähr schreibt das „Jazz Podium“: „Die Musik von Klangcraft ist luftig und leicht, transparent und groovend, tänzerisch und meditativ“.

    Der klassisch ausgebildete Schlagzeuger Hermann Kock hat vor vielen Jahren schon die ersten Produktionen des Sagmeister Trios eingespielt, Ausnahmebassist Moritz Grenzmann verbin- det Akkordtappings mit Flageolets zu einem unverwechselbaren Stil. Und der mehrfache „Jugend musiziert“-Preisträger in der Sparte „Klassik“, Manuel Seng, gibt durch sein virtuoses und expressives Pianospiel dem Trio ganz eine eigene Note. Dieses kunterbunte und immer wieder auch unberechenbare Spektakel sollte sich niemand entgehen lassen.

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  • Sonntag, 11. August 2019

    Saxophonquartett Mainz 04

    Im Jahr des Saxophons 2019 präsentieren die „Jazz Serenaden“ das Saxophonquartett Mainz 04. Seit 15 Jahren bespielen die vier Profi-Saxophonist/innen aus Mainz die Bühnen der Welt und mischen sämtliche Musikstile gründlich auf. Die „Null- Vierer“ lernten sich 2004 im Studium an der Mainzer Musik- hochschule kennen; ihre gemeinsame Liebe gilt den Rockklassi- kern der siebziger und achtziger Jahre.

    Diese Stücke arrangieren sie jeweils speziell für das Quartett und reichern sie mit Latin- und Cool-Jazz-Elementen an. So erklingt Altbekanntes frisch und pikant gewürzt. Die Reaktionen könnten besser nicht sein: von „standing ovations“ bis „wirklich erfrischend“. 2018 konzertierten die Vier von „Mainz 04“ als offizieller Botschafter der Stadt Mainz beim Internationalen Saxophon Kongress in Zagreb, Kroatien. Und in diesem Som- mer sind sie ein Highlight bei den „Jazz Serenaden“ in St. Ignaz.

    Sonntag, 25. August 2019

    Ulf Kleiner, Kosho, Tommy Baldu

    Drei, die immer wieder mit neuen Ideen verblüffen! Seit Jahren kennen sie sich und schätzen beim Zusammenspiel miteinander den Groove, Humor, Sound und die Improvisationslust der anderen. Ihr Trioprogramm aus Standards und eigenen Stücken bildet ein stetig rollendes Fundament für Koshos markante Stimme, ergänzt durch Akustikgitarre, Baldus mächtiges Drum- set aus den vierziger Jahren und Kleiners flächige Fender Rhodes- und Moogbass-Klänge. Die Liste der Musiker, mit denen Ulf Kleiner schon gespielt hat, ist lang: Daniel Stelter, Fola Dada, Charlie Mariano, Till Brönner, Paul van Dyk, Max Herre ... um nur einige zu nennen. Michael Koschorreck alias Kosho lieferte während der vergangenen 25 Jahre Gitarrentracks unter anderem für Nena, Xavier Naidoo und Les McCann. Tommy Baldu ist längst ein europaweit angesagter Schlagzeuger und hat sich auch als Produzent einen Namen gemacht. Er arbeitete mit Laith Al-Deen, Herwig Mitteregger, Georg Ringsgwandl, Xavier Naidoo, André Heller und vielen anderen. Ohren auf!

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  • Die Ignazkirche in Mainz Seine kurfürstlichen Gnaden wollten „keine Bauernkirche in ihrer Residenz“. Dieser klaren Ansage, mit der Kurfürst Johann Friedrich Karl von Ostein die vom Kirchenvorstand der Pfarrei eingereichten Pläne verwarf, verdankt die Main- zer Altstadt den Bau der Kirche St. Ignaz in ihrer jetzigen Gestalt und damit eine der „bedeutendsten Kirchen des Klassizismus in Südwestdeutschland“ (Dr. Joachim Glatz).

    In einer großen Anstrengung wurde in den Jahren von der Grundsteinlegung am 5. Dezember 1763 bis zu ihrer Einwei- hung durch den letzten Mainzer Kurfürsten Friedrich Karl Josef von Erthal am 31. Mai 1778 der Neubau der Ignazkir- che nach den Entwürfen von Johann Peter Jäger realisiert.

    Auch heute noch vermag diese Kirche die Besucher zu faszi nieren – mit ihrer imposanten Fassade und innen mit den Deckenmalereien, Stuckaturen, der Kanzel und den Kir- chenmöbeln, deren spätbarocke-frühklassizistische Formen aus der Zeit der Erbauung sich bis heute erhalten haben.

    Der Förderkreis St. Ignaz e.V. wurde im Juni 2010 mit dem Ziel der ideellen und materiellen Förderung der Sanierung der Ignazkirche gegründet. Er ist auch der Veranstalter der „Jazz-Serenaden“. Helfen Sie mit Ihrer Spende, die Werte der Ignazkirche zu bewahren.

    Bankverbindung des Förderkreises: Mainzer Volksbank IBAN: DE13 5519 0000 0792 0620 10 BIC: MVBMDE55

    www.st-ignaz.de

    Förderkreis St. Ignaz

    Förderkreis Sanierung der Ignazkirche e.V. Kapuzinerstraße 36, 55116 Mainz

    E-Mail: [email protected] www.st-ignaz.de

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