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Schlussbericht - Naturama Aargau 4 Der Naturama-Stand als Auskunftstelle und Startpunkt für Exkursionen Neues entdecken an Ständen vom Naturama und von Partnerorganisationen Sich

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  • 2016Tag der Artenvielfalt Schlussbericht

    Zofingen

    21. + 22. Mai 2016

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    Staunende Besucherinnen und Besucher auf der Exkursion «Die Altstadt als Lebensraum»

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    Vorwort

    Bis 1940 waren am Vogelschutz interessierte Zofingerinnen und Zofinger in der «Abteilung Vogelschutz» Mitglieder der Ornithologischen Gesellschaft Zofingen. Diese «Ornithologen», im eigentlichen Wortsinne verstanden, sahen ihre An- liegen stiefmütterlich behandelt und fühlten sich in der von Kleintierzucht dominierten OG Zofingen zusehends unwohl. Im Jahre 1941 traten die Vogel- schützer aus der OGZ aus und schlossen sich als «Vogelschutzverein Zofingen» dem neu gegründe- ten «Verband Aargauer Vogelschutzvereine» an. Für unser 75-Jahre-Jubiläum haben wir uns ein ehr- geiziges Programm verpasst. Eine Festschrift war nie Thema, irgendeine Festivität schon gar nicht. Es waren also weder eine historische Abhandlung zu erwarten, noch ein Fest mit Freibier und Ländlerka- pelle, die mehrmals den Vögelischottisch intoniert. Vielmehr wollten wir im Jubeljahr noch stärker in der Öffentlichkeit auftauchen und zeigen, was uns antreibt. Höhepunkt war zweifelsohne der Tag der Artenvielfalt. Wir konnten das Naturama Aargau dazu bewegen, mit dem Tag der Artenvielfalt 2016 in Zofingen zu gastieren – es war nicht viel Über- zeugungsarbeit zu leisten. Nach Edward O. Wilson, Biodiversitätsforscher und «Erfinder» dieses Anlas- ses, sollte ein ausgewählter Lebensraum von mög- lichst vielen Fachexperten untersucht werden mit dem Ziel, in 24 Stunden so viele Arten wie möglich zu finden. Und genau das geschah am 21. und 22. Mai 2016 in Zofingen. In der Altstadt und in den Parkanlagen östlich davon sowie im Wald und Kul- turland rund um den Heiternplatz haben Expertin- nen und Experten verschiedenster Fachrichtungen verschiedene Pflanzen- und Tierarten gefunden. Safari vor der Haustüre!

    Am Samstag, dem 21. Mai 2016, fanden also Neu- gierige und Experten in der Altstadt von Zofingen zu einem Begrüssungsapéro zusammen. Sie wollten an diesem Wochenende gemeinsam auf Safari gehen. Die Expertinnen und Experten waren bereit, sich bei der Arbeit über die Schulter blicken zu lassen. Die Safari führte aber nicht nach Ostafrika, sondern in ausgesuchte Flächen der Gemeinde Zofingen. Es waren also weder Skorpione, noch Würger oder Lö- wen zu erwarten. Der Vorstand des Naturschutzver-

    eins sowie eine Reihe aktiver Mitglieder freuten sich schon lange auf Begegnungen mit Naturfreunden und neugierigen Kindern, sowie mit Pflanzen und Tieren.

    Christoph Vogel-Baumann Präsident des Naturschutzvereins Zofingen

    PS: Skorpione, Würger und Löwen konnten dann sehr wohl beobachtet werden! Der Wasserskor- pion ist eine im Wasser lebende Wanzenart, der Rotrückenwürger heisst auch Neuntöter, und Amei- senlöwe heisst die unterirdisch lebende Larve der Ameisenjungfer, eines sehr zarten, libellenähnlichen Insektes!

    Christoph Vogel-Baumann, Präsident des Naturschutzvereins Zofingen, als engagierter Exkursionsleiter mit einer Gruppe unterwegs in der Zofinger Altstadt

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    Der Naturama-Stand als Auskunftstelle und Startpunkt für Exkursionen

    Neues entdecken an Ständen vom Naturama und von Partnerorganisationen

    Sich treffen, diskutieren, erzählen im Forstwerk- hof Eigi in Wettingen

    Ausstellung mit einheimischen Reptilien und Amphibien am Markt in der Zofinger Altstadt

    Naturama Aargau Das Naturama ist mehr als ein Naturmuseum. Das zentrale Thema ist der Lebensraum Aargau: seine Entstehung, sein heutiges Gesicht und seine zukünftige Entwicklung. Neben dem Museumsbetrieb überneh- men die Mitarbeiter Aufgaben aus den Bereichen Nachhaltige Entwick- lung, Umweltbildung und Naturschutz. Basis dafür sind Leistungsver- einbarungen mit dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und dem Departement für Bildung, Kultur und Sport (BKS) des Kantons Aargau.

    Tag der Artenvielfalt in Zofingen Zum 13. Mal führte das Naturama Aargau den Tag der Artenvielfalt im Auftrag des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) mit der Ab- teilung Landschaft und Gewässer und der Abteilung Wald durch. 2016 mit grosser Unterstützung der Stadt Zofingen und in enger Zusammen- arbeit mit dem Naturschutzverein Zofingen.

    Öffentlichkeitsarbeit Um möglichst viele Leute auf den Tag der Artenvielfalt und die Anliegen der Natur aufmerksam zu machen, erweiterte der Markt der Biodiversität einen gut verankerten Anlass in Zofingen: Den Wochenmarkt in der Altstadt am Samstagmorgen. Zwischen 8:00 und 12:00 Uhr besuchte die Öffentlichkeit zwischen dem Postplatz und dem Alten Aargauerplatz die Angebote an den Marktständen vom

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    Haftung: Obwohl die Bundesbehörden mit aller Sorgfalt auf die Richtigkeit der veröffentlichten Informationen achten, kann hinsichtlich der inhaltlichen Richtigkeit, Genauigkeit, Aktualität, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen keine Gewährleistung übernommen werden.Copyright, Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 2007. http://www.disclaimer.admin.ch

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    Pfad der Artenvielfalt direkter Abstieg zum Bahnhof

    Samstag: Markt der Biodiversität Sonntag: Infozentrum, Start Exkursionen, Experten-Treff Rest. Brunnenhof: Nachtessen für Experten Museum Zofingen

    Bus 11: Haltestelle Heiternplatz 300 m

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    Artenexperten unterwegs in der Natur um Zofingen

    Naturama Aargau, von BirdLife Aargau, Arbovitis, ProNatura Aargau, der Abteilung Wald der Kantonalen Verwaltung, WWF Aargau, Labiola sowie dem Forum Biodiversität Schweiz. Damit erreichte der Anlass am Samstagmorgen ca. 500 Besucherinnen und Besucher. Zudem fanden drei Exkursionen während des Samstagmorgens statt mit dem Titel «Durch die Parkanlagen in Zofingen», «Die Altstadt als Le- bensraum» und «Das Kabinett der Vielfalt im Museum Zofingen». Im Anschluss richteten Kantons- und Gemeindevertreter Grussworte an die Besucher. So endete der Samstagmorgen auf dem Aargauerplatz mit einem Apéro mit 40 Anwesenden.

    Informationszentrum und Expertentreff Die Materialhütte auf dem Heiternplatz, wo die Apfelausstellung der Expo 02 lagert, war das Zentrum für die Artenexperten. Zudem war die Materialhütte Treffpunkt, Startpunkt zu Exkursionen und bot Ver- pflegungsmöglichkeiten für Besucher am Sonntag. Der Anlass erreichte mit den Angeboten am Sonntag ca. 400 Besucherinnen und Besucher.

    Situationsplan mit dem Pfad der Artenvielfalt am Tag der Artenvielfalt in Zofingen

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    Pfad der Artenvielfalt direkter Abstieg zum Bahnhof

    Samstag: Markt der Biodiversität Sonntag: Infozentrum, Start Exkursionen, Experten-Treff Rest. Brunnenhof: Nachtessen für Experten Museum Zofingen

    Bus 11: Haltestelle Heiternplatz 300 m

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    Zeit Thema Leitung Teilnehmende

    8:30 Exkursion «Durch die Parkanlagen in Zofingen»

    Christoph Vogel, Adolf Fäs 9

    10:00 Exkursion «Die Altstadt als Lebensraum» Christoph Vogel, Marianne Zimmerli

    41

    10:30 Exkursion «Das Kabinett der Vielfalt im Museum Zofingen»

    Hans Althaus, Max Ambühl 1

    11:30 Ansprachen von Gastgebern, Kantons- und Gemeindevertretern: - Käthi Hagmann, Stadträtin Zofingen - Christoph Vogel-Baumann, Präsident des Naturschutzvereins Zofingen - Norbert Kräuchi, Leiter der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons Aargau - Peter Jann, Direktor Naturama Aargau

    Anschliessend Apéro

    40

    Programm Samstag, 21. Mai 2016

    Zeit Thema Leitung Teilnehmende

    8:00 Exkursion «Vögel in der Kulturlandschaft» Christoph Vogel, Thomas Tröndle 16

    10:00 Exkursion «Moose und Farne im Brunngra- ben»

    Hans Althaus 30

    10:30 Exkursion «Natur pur - ein Steinwurf von Zofingen entfernt»

    Steffi Burger, Eva Bächli 14

    13:30 Exkursion «Wald sei Dank - vielfältiger Nutzen für Zofingen»

    Fabian Dietiker, Marcel Murri, Sämi Zweifel

    32

    14:00 Exkursion «Das Leben der Stechmücken» Barbara Colucci, Alida Kropf 25

    14:00 Exkursion «Auf Insektensuche um den Heiternplatz»

    Georg Artmann 5

    14.00 Naturama Kinderclub: Forscher-Postenlauf für Gwundernasen

    Kathrin Krug 59

    Total Besucherinnen und Besuche

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