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Quelle des Okkultismus Okkultismus Quelle des des... · PDF fileVIII Quelle des Okkultismus Philosophie suchen, in der sie festen halt finden können. Kurz, das Buch wendet sich an

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Text of Quelle des Okkultismus Okkultismus Quelle des des... · PDF fileVIII Quelle des...

  • UrsprUng der archa ischen Weishe i tslehren

    Gottfried von Purucker

    Eine moderne Darstellung der alten universalen Weisheit, basierend auf dem Werk

    DiE GEhEimlEhrE von h. P. Blavatsky

    Gottfried von Purucker wurde 1874 in Suffern, New York, als Sohn eines prominenten anglikanischen Pfarrers geboren, der mit seiner Familie ab 1888 einige Jahre lang als Kaplan der Amerikanischen Kirche im schweizerischen Genf seinen Dienst versah. in der Vorbereitung auf das Priestertum erhielt Gott­ fried von Purucker dort, am Collège de Genève, seine anfäng­ liche Ausbildung in hebräisch, Griechisch und den Schriften der frühen Kirchenväter.

    Anschließende Studien altertümlicher literatur, östlicher Philosophien und des Sanskrit, führten ihn jedoch auf das Gebiet des Okkultismus mit seiner umfassenden Einbeziehung aller religionen, Philosophien und Wissenschaften.

    Ab 1929 bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 1942, war er leiter der Theosophischen Gesellschaft. Seinen vielleicht größ­ ten Beitrag zum spirituellen Gedankengut leistete er mit den Erläuterungen zu den Schriften von h. P. Blavatsky.

    Gottfried von Purucker

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    Quelle des Okkultismus Quelle des

    Okkultismus

    Theosophischer Verlag der Stiftung der Theosophischen Gesellschaft Pasadena

    iSBN 978-3-940866-56-1

  • UrsprUng der archa ischen Weishe i tslehren

    Eine moderne Darstellung der alten universalen Weisheit,

    basierend auf DiE GEhEimlEhrE

    von h. P. Blavatsky

    herausgegeben von GracE F. KnochE

    Theosophischer Verlag der Stiftung der Theosophischen Gesellschaft Pasadena

    gottfr ied von pUrUcker

    Quelle des Okkultismus

  • Titel der originalausgabe: Fountain-Source of Occultism

    copyright © 1974 by Theosophical University Press Pasadena/california, USa

    iSBn 0-911500-70-7

    autorisierte Übersetzung aus dem amerikanischen

    Deutsche ausgabe: Quelle des okkultismus

    iSBn 978-3-940866-56-1

    alle rechte vorbehalten © 2013 Theosophischer Verlag

    der Stiftung der Theosophischen Gesellschaft Pasadena

  • V

    Vorwort

    Ein Kunstwerk steht oder fällt mit seiner Kraft zu begeistern. Um wie viel mehr muss die Botschaft eines Buches wie Fountain-Source of Occultism (Quelle des Okkultismus, d. Ü.), das von kosmischen Wahrheiten und von der zeitlosen Suche des menschen nach antworten handelt, allein mit ihrem inneren Wert stehen oder fallen. Gottfried von Purucker ist sich darüber völlig im Klaren. Er gibt nicht vor, etwas abschließendes, das endgültige Wort der Wahrheit zu sagen. Er bietet vielmehr eine erleuchtete interpretation der universalen Weisheit an, auf der die Geheimlehre aller Zeitalter – und das gleichnamige meisterwerk h. P. Blavatskys – beruht.

    am 15. Januar 1874 in Suffern, rockland county (new York), geboren, lebte G. von Purucker bis in die späten 80er-Jahre in den Vereinigten Staaten, dann zog die Familie nach Genf, in die Schweiz. Sein Vater, ein Geistlicher der Episkopalkirche, war zum Kaplan der dortigen American Church ernannt worden. als Gelehrter und seinem Glauben treu ergebener mann hatte er den sehnlichen Wunsch zu erleben, dass sein Sohn zum Priester der anglikani- schen Glaubensgemeinschaft geweiht werde. Er lehrte ihn daher persönlich latein, Griechisch und hebräisch und ließ ihn in den modernen europäischen Sprachen, in der Geschichte und literatur der biblischen Völker sowie der des alten Griechenlands und roms unterrichten.

    Der junge mann war mit Eifer dabei. Er besaß zudem einen tiefgründig forschenden Geist mit einem natürlichen, intuitiven Unterscheidungsvermö- gen, ob etwas spirituell wahr oder unecht war. noch bevor er achtzehn Jahre alt wurde, wusste er mit Bestimmtheit, dass er der Kirche nicht beitreten, ja, dass ihn überhaupt keine konventionelle religion je binden könne. Die Suche nach der Gnosis, nach der lebendigen Weisheit hinter den rituellen und dogmatischen Äußerlichkeiten, hatte großen Einfluss auf ihn gewonnen.

    Der Schock war für die Eltern sehr schmerzlich: ihr Sohn, von Kind- heit an für das geistliche amt bestimmt, fähig, die heiligen Schriften in den originalsprachen zu lesen, in den Tätigkeiten und Pflichten eines Pastors geschult – wurde agnostisch.

    Tief betrübt verließ der junge mann heim und Studien in Genf, er reiste per Schiff nach amerika und kam nach einem aufenthalt in new York von wenigen monaten nach Kalifornien, wo er im Gebiet von San Diego auf

  • VI Quelle des Okkultismus

    verschiedenen Farmen arbeitete. Während der ganzen Zeit setzte er seine Suche fort: »ich blickte um mich, nach rechts und links, und versuchte, den Schlüssel zu den mysterien des lebens und des Todes zu finden, die mich so sehr bedrängten.« Er kaufte Bücher über den Tarot und über Geistheilung und fand nur, dass sie ihn nicht befriedigten. als er auf eine der übersetzten Upanishaden stieß, lernte er Sanskrit. Zuvor hatte er sich schon durch Selbst- studium in angelsächsisch vervollkommnet, denn auch er glaubte wie der Dichter heine, dass »man mit jeder neuen Sprache eine neue Seele gewinnt«.

    Dann fiel ihm eines Tages, wie er uns erzählte, ein kleines Buch über Theosophie in die hände, und »es rüttelte mich auf«:

    ich fand edles Denken! ich ahnte, dass in diesem Buch mehr enthalten war, als ein agnostiker erkannt hätte. mein jahrelanges Studium und die lektüre der Weltliteratur – speziell des alten Schrifttums – hatten mich gelehrt, die alte Wahrheit zu erkennen, als ich darin las. ich war von etwas fasziniert, was ich schon immer im herzen gewusst hatte, und zwar, dass eine Schar, eine Gruppe, eine Gesellschaft, eine Verbindung edler Weiser, großer Seher, »Weise männer des ostens«, wie das Buch sie nannte, schon immer existiert hat und auch heute noch existiert.

    Wir kennen den Titel dieses Buches nicht, aber wir wissen, dass hobart lorenz Gottfried von Purucker (seinen Gefährten später als G. de P. bekannt) am 16. august 1893 in die Theosophische Gesellschaft eintrat, die damals in amerika unter der leitung von William Q. Judge stand, der 1875 mit h.  P.  Blavatsky und h.  S.  olcott mitbegründer der modernen theosophi- schen Bewegung war. als mitglied der San Diego Lodge, aus deren Bücherei er sich regelmäßig Bücher auslieh, half von Purucker bei der Einrichtung einer Secret- Doctrine-Studiengruppe, und obwohl er erst neunzehn Jahre alt war, wurde er bald zum »ständigen Dozenten« ernannt, der die Studien der mitglieder, von denen die meisten beträchtlich älter waren als er, moderierte und leitete. in den folgenden 49 Jahren bis zum Tage seines Todes am 27. Sep- tember 1942 gab Gottfried von Purucker im Dienste für seine mitmenschen von seinem inneren reichtum. Dieser Dienst für die menschen sollte seinen großartigen höhepunkt in der Erläuterung der spirituellen Prinzipien der Theosophie finden.

    alles, was er privat oder in seinen veröffentlichten Werken zum ausdruck brachte, war eine Erweiterung der Vision seiner Jugend von der Einheit des göttlichen Einflusses und von der Erfahrbarkeit dieser Einheit durch jeden menschen. Fountain-Source of Occultism (Quelle des Okkultismus, d. Ü.) ist dabei keine ausnahme. als Gottfried von Purucker im Juli 1929 als nachfolger

  • Vorwort VII

    von Katherine Tingley die leitung der Theosophischen Gesellschaft über- nahm – die internationale hauptstelle befand sich damals in Point loma, Kalifornien –, führte er eine Folge esoterischer Studien ein, um die Samen des altruismus zu beleben und instruktionen über die tieferen aspekte der Theosophie darzulegen. Keine Frage war zu einfach, keine zu kompliziert, um nicht sorgfältig geprüft zu werden. Er bestand jedoch darauf, dass die »wissenschaftlich-philosophischen« Gesichtspunkte der lehre immer mit den »ethisch-mystischen« verbunden werden: nur wenn man nach der lehre lebt, von der man gehört hat, wird sie ihren esoterischen Gehalt preisgeben.

    Das hier vorliegende Werk ist auf zwölf instruktionsbüchlein zurückzu- führen, die im Jahre 1936 als Privatdruck erschienen. Diese waren von einem kleinen Komitee unter der aufsicht Dr. von Puruckers aus den stenografi- schen Protokollen esoterischer Versammlungen zusammengestellt worden, die von ihm in den Jahren 1929 bis 1933 abgehalten worden waren und denen er noch bestimmte sachdienliche ausschnitte aus seinen veröffentlichten Wer- ken sowie weiteres umfangreiches, neues material über eine große Vielfalt von Themen hinzufügte.

    Von besonderem interesse ist die Themenfolge, da er diese mit außer- ordentlicher Sorgfalt selbst arrangiert hatte. Sein hauptanliegen war es, wie er erklärte, den Studierenden gerade am anfang, bevor sie vielleicht von den hoch philosophischen lehren, die später dargelegt wurden, zu stark gefes- selt würden – die volle Gelegenheit zu geben, das ideal selbstlosen Dienens in sich aufzunehmen. Dieses selbstlose Dienen kennzeichnet den Pfad des mitleids, der von den geistigen lehrern der menschheit gewählt wurde. als er gefragt wurde, warum er den streng lehrmäßigen Teil der Serie mit einer tiefgründigen abhandlung über raum und māyā begonnen habe, anstatt mit den praktischen Themen Karma und Wiedergeburt, die leicht zu erfassen seien, entgegnete er, dass diese ideen bereits in der veröffentlichten literatur der Gesellschaft behandelt worden seien. Seine ganze Bemühung sei darauf gerichtet, das Bewusst