medianet 1911

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medianet - die ganze Zeitung

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  • Wien. Der vor der Verschmelzung mit der Cross Industries von Stefan Pierer stehende, brsenotierte IT-Dienstleister Brain Force verliert drei Aufsichtsratsmitglieder. So-wohl Pierer selbst als auch Fried-rich Roithner und Christoph Senft werden ihre Aufsichtsratsmandate in der nchsten Hauptversamm-lung niederlegen, teilte Brain Force am Dienstag mit. Dies stehe im Zusammenhang mit der beabsich-tigten Verschmelzung der Cross Industries AG auf die Brain Force Holding AG. Die Gesellschaft wird in Krze die 17. ordentliche Haupt-versammlung einberufen, in deren Rahmen AR-Wahlen erfolgen. (APA)

    Rckzug Wegen Verschmelzung mit Cross Industries

    Brain Force verliert Aufsichtsrte

    Auch Stefan Pierer legt den Aufsichts-ratsvorsitz bei Brain Force zurck.

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    InsIde your busIness. Today. 14. Jahrgang no. 1890 MITTWoCh, 19. noVeMber 2014

    short

    Autoabsatz steigt Der euro-pische Automarkt hat im Oktober weiter zugelegt. In der Europischen Union wurden gut 1,07 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 6,5% mehr als vor einem Jahr, so der Branchenverband Acea. Damit stieg der Absatz den 14. Monat in Folge. In ster-reich gab es nur ein geringes Plus von 0,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im September war das Plus am europischen Automarkt mit 6,4% nur unwesentlich gerin-ger ausgefallen. Allerdings kam der Markt aus einer tiefen Absatzkrise. In Deutschland legten die Verkufe mit 3,7% unterdurchschnittlich zu; besser schnitten Italien mit +9,2 und Grobritannien mit +14,2% ab. Am deutlichs-ten zulegen konnte erneut Spanien mit einem Plus von 26,1%. (APA)

    Beste Vermgensmanager Der Gesamtsieg bei den besten Vermgensmanagern 2015 (Wo der Kunde Knig ist) ging an die Bank Gutmann (Bild: bei der Verleihung). Auf Platz 2 der Gesamtwertung landete mit der Walser Pri-vatbank ein weiteres ster-reichisches Institut, gefolgt von der Feri Trust GmbH (D). Gutmann fhrt damit auch die sterreich-Wertung an (Platz 2 fr die Walser Privatbank, Platz 3 fr die Schoellerbank). Insgesamt sieben sterrei-chische Anbieter schafften es unter die empfehlenswerten Vermgensmanager im deutschsprachigen Europa, davon zwei in die Gruppe der sieben Top-Anbieter. Von der Private Banking Prfinstanz (Verlag Fuchsbriefe/Institut Dr. Richter) wurden insgesamt 84 Institute besucht, darunter 18 sterreichische. (red)

    dpa

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    Publicis: urlaub in sterreich

    Die Wiener Werbeagentur Publicis setzte sich mit dem komplexen Charakter der Marke Urlaub in sterreich auseinander Seite 5

    stationrer handel als sorgenkind?

    Zwar dominiert der stationre Handel bei Mode und Freizeit nach wie vor, aber Online ist schon jetzt eine Herausforderung Seite 7 b

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    Bildungsdiskussion debatten in deutschland drehen sich bereits um eine bertriebene akademisierung

    Die Digitalisierung frisst auch die Akademiker

    Lehrmeinung eine lngere bildungsdauer bewirkt ein hheres einkommen? das stimmt so bald nicht mehr. digitalisierung und globalisierung bedrohen auch die gut gebildeten; und die Lohndifferenz zwischen akademikern und Maturanten wird in europa kleiner. Seite 2

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  • 2 medianet cover/prime news Mittwoch, 19. November 2014

    Inside Your Business. Today.

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    medianet inside your business. today. Freitag, 12. dezember 2014

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    Erscheinung:

    12. Dez. 2014

    Analyse Bis vor Kurzem galt der Automatismus, dass mehr Bildung mehr Einkommen verschafft; die schlechte Nachricht: So wird es nicht bleiben

    Bildungsrenditen im retourgangWien. Bis vor Kurzem war die Welt der automatischen Bildungsrendi-ten noch in Ordnung: In regelm-igen Abstnden belegten Studien, dass eine lngere Bildungsdauer ein hheres Einkommen nach sich zieht. Vor zwei Jahren etwa wurde dieser geldwerte Vorteil von Bil-dung in sterreich mit fnf Pro-zent Gehaltsplus pro Jahr Ausbil-dung ber die Pflichtschule hinaus quantifiziert. Wenn es berhaupt so etwas wie eine Gewissheit dar-ber gab, wie wir in Zeiten von Glo-balisierung und Digitalisierung un-seren Wohlstand mehren knnen, dann diese: Wir brauchen mehr Bildung, zitierte Uwe Jean Heuser

    vergangene Woche in der Zeit die herrschende Lehrmeinung, der auch die Politik bis heute anhngt.

    Lohnschere nimmt ab

    Die schlechte Nachricht ist: Das stimmt so nicht mehr. Von bertriebener Akademisierung schreibt Heuser. Das gilt einstwei-len fr Deutschland; allerdings hat auch die Alpenrepublik in Sachen Akademikerquote inzwischen ei-nen hheren Gang eingelegt. Tat-schlich geht die berzahl an Uni-Absolventen bereits zulasten des realen Bedarfs der Wirtschaft an Lehrlingen und Facharbeitern. Da-

    zu kommt: Die zunehmende Digi- talisierung frisst nicht nur die Jobs der Geringqualifizierten, son-dern wegen des rasanten techno-logischen Fortschritts inzwischen auch die Arbeitspltze Wohlge-bildeter. Ein Operationsroboter bedroht Chirurgen, nicht Kranken-pfleger. Und: Die Gehaltsschere zwischen Akademikern und Matu- ranten wird in ganz Europa kleiner.

    Das Versprechen, dass Bildung automatisch mehr Wohlstand ver-spricht, verliert an Wert. Es geht nicht mehr nur um mehr Billdung fr alle, sondern um die Qualifi-zierung fr einen uerst ange-spannten Arbeitsmarkt.

    Ein Vorteil des sterreichischen Bildungssystems ist und bleibt das traditionell starke berufsbildende Schulsystem, das den Absolventen hhere Bildung und einen Vor-sprung auf dem Arbeitsmarkt ver-schafft. Laut OECD-Studie Edu-ca-tion at a Glance 2014 (Bildung auf einen Blick) waren im Jahr 2012 hierzulande 76% der Schler, die eine hhere Schule, also Schulen mit Matura, besuchten, in einer be-rufsbildenden Schule. Woran nicht zu rtteln ist, sind allerdings die Basisqualifikationen, die jeder Ab-solvent des heimischen Bildungs-systems in wiewohl variierendem Mae beherrschen sollte.

    Am Dienstag setzte sich auch die Industriellenvereinigung (IV) erneut mit dem Thema Bildung auseinander: Im Schulbereich brauche es eine Bildungsrevolu-tion und einen kompletten Neu-start, forderte IV-Prsident Georg Kapsch bei einer Pressekonferenz.

    Faktor Gesellschaftspolitik

    Das derzeitige System ermg-licht ein bloes Absitzen der neun Pflichtschuljahre und nimmt in Kauf, dass die Abgnger keine aus-reichenden Kompetenzen aufwei-sen, so Kapsch. Auerdem trenne man die Kinder viel zu frh. Die Bildungspflicht solle jedenfalls mit der mittleren Reifeprfung enden zwischen 14 und 18 Jahren. Wer diese zunchst nicht schaffe, blei-be bis zur Absolvierung im Regel-schulwesen. Organisiert sein soll dies in einer verpflichtenden, ver-schrnkten Ganztagsschule. Ziel ist fr Kapsch ein hohes Allge-meinwissen. Dabei betont er nicht nur die finanzielle Komponente von Bildung: Es sei sowohl ge-sellschafts- wie auch wirtschafts-politische Notwendigkeit, weil Bildung auch zur Persnlichkeits-bildung und Sinnfindung beitra-ge: Allgemein gebildete Menschen seien wesentlich flexibler als sehr engstirnig ausgebildete. (sb)

    Die Digitalisierung bedroht lngst nicht mehr nur Geringqualifizierte. Dennoch lohnt sich Allgemeinbildung.

    Ksv1870 Europa-Daten

    Weniger PleitenWien. Europaweit sind die Unter-nehmenspleiten im ersten Halbjahr 2014 (vs. 1. Hj. 2013) um fast 5% zu-rckgegangen. Lnder wie Dne-mark, Deutschland, Griechenland und Grobritannien haben Rck-gnge verzeichnet, so der Kredit-schutzverband von 1870 (KSV1870). Das Minus sei allerdings kein Indi-kator fr eine wirtschaftliche Ent-spannung zu werten; vielmehr sei der Rckgang, so der KSV, auf den Zweckoptimismus nach der Euro-krise zurckzufhren. (red)

    Hans-Georg Kantner, KSV1870: weniger Firmenpleiten, aber keine Entspannung.

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    IV-Prsident Kapsch: Schule muss ausreichende Kompetenzen vermitteln.

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  • marketing & mediamedianet inside your business. today. mittwoch, 19. november 2014 4

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