Caritasverband Caritas. Nah. Am Nأ¤chsten. Olpe wirksam ein Caritas-Projekt. Junge Caritas wurde auch

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  • www.caritas-olpe.de

    Caritas. Nah. Am Nchsten. Caritasverband Olpe

    Jahresbericht2016/2017

  • Inhalt | Impressum

    Caritas. Nah. Am Nchsten.

    Inhalt

    Impressum

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    verantwortlich: Julie Peez, Christoph Becker

    Stand: Oktober 2017

    Gestaltung: Dipl. Designer Bernd Drescher, Ldenscheid

    Auflage: 2.100 Stck

    Erscheinungsweise: einmal jhrlich

    Bildnachweis: alle Fotos vom Caritasverband Olpe

    Aus Grnden der vereinfachten Lesbarkeit wurde auf eine geschlechtsspezifische Schreibweise, Mitarbeiter / Mitarbei-terinnen, verzichtet. Im Sinne der Gleichberechtigung gelten alle Bezeichnungen fr beide Geschlechter.

    Unser Jahresbericht wird umweltfreundlich gedruckt auf:Umschlag 170 g / mInhalt 135 g / mCirclesilk Premium White(FSC-zertifiziert und mit dem EU Ecolabel ausgezeichnet.)

    S. 3 Wort des Vorsitzenden

    S. 4 Caritas-Rckblick 2016

    S. 8 Transparenzbericht 2016/2017

    S. 12 Caritas-AufWind

    S. 16 Werthmann-Werksttten

    S. 18 focus Netzwerk fr Leben und Wohnen

    S. 21 - Camino, der Caritas-Hospizdienst

    - Die Caritas-Zentren im berblick

    S. 22 Caritas-Zentrum Attendorn

    S. 24 Caritas-Zentrum Finnentrop

    S. 26 Caritas-Zentrum Lennestadt und Kirchhundem

    S. 28 Caritas-Zentrum Olpe

    S. 30 Caritas-Zentrum Wenden

    S. 32 - CariArt und Welt-Laden

    - Caritas-Stiftung

    S. 33 - Zentrale Dienste

    - Die MAV

    S. 34 - Die Rentnergemeinschaft

    - youngcaritas

    S. 35 - Organigramm

    - Mitgliederkampagne

    Caritasverband fr den Kreis Olpe e.V.Geschftsstelle, Alte Landstrae 4, 57462 OlpeTel. 02761 9668 0Fax: 02761 9668 1010www.caritas-olpe.de

    Eine bersicht ber unsere Einrichtungen und Dienste finden Sie in unserem Taschenbuchkalender. Dieser kann kostenlos bei Ruth Winer, rwissner@caritas-olpe.de bzw. 02761 9668 1016 bestellt werden.

    Die neuen Auszubildenden 2017

  • Vorwort

    Wir sind als Caritas dafr

    da, uns fr die Gleichheit

    aller Menschen und

    gegen Diskriminierung

    und Ausgrenzung zu

    engagieren.

    Zusammen sind wir HeimatHeimat wird nicht geschtzt oder bewahrt, indem man Grenzen zieht, betonte der Prsident des Deutschen Caritasverbandes Dr. Neher bei der Vorstellung der aktuellen Caritas-Kampagne Zusammen sind wir Heimat in Berlin.

    Wenn Heimat geschtzt oder bewahrt werden soll, ist es wichtig zu klren, was wir denn mit dem Begriff verbinden. Der Eine denkt vielleicht an Zugehrigkeit, Wrme oder Geborgenheit, der andere eher an Verlust, Krieg oder Vertreibung. Die Heimat des Einen kann zugleich die Fremde des anderen sein. Heimat ist da, wo jemand geboren oder aufgewachsen ist, wo Familie und Freunde leben, wo positive Begegnungen, Beziehungen und Verbindungen bestehen.

    Begegnungs- und Beziehungslosigkeit fhren zu Grben zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen. Neben Unter-schieden in Alter und Einkommen spielen soziale, kulturelle und auch religise Aspekte eine Rolle. Es scheint unbersichtlich zu werden, daraus entstehen ngste.

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    Fragen werden zu Aufgaben: Wie knnen wir Vorbehalten und ngsten aufgrund der verstrkten Zuwanderung begegnen? Wie frdern wir eine Kultur des Miteinanders in Vielfalt, wie ein inklusives Zusammenarbeiten? Wo und wie knnen wir als Caritas und Kirche Heimat bieten?

    Wenn wir als Caritas Begegnung zwischen Menschen ermglichen, eine offene Gesellschaft untersttzen, knnen Menschen sich heimisch, aufgehoben und geborgen fhlen. Das gilt fr geflchtete Menschen wie fr jene, die sich in unserer Gesellschaft nicht mehr zu Hause oder an den Rand gedrngt fhlen. So kann aus einer Weggeh-Geschichte, wie wir sie zahlreich aus der Bibel kennen, eine Ankomm- und Daheimsein-Erfahrung werden.

    Wir sind als Caritas dafr da, uns fr die Gleichheit aller Menschen und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu engagieren. Als Caritas setzen wir uns fr ein menschliches Gesicht unserer Gesellschaft ein. Wir wollen einen Beitrag leisten, dass unsere Gesellschaft zur Heimat und eben nicht zur Fremde wird. So knnen und sollen Menschen bei uns ankommen und sich daheim fhlen. Dieser Weg besteht aus vielen kleinen Schritten. Schritte die wir schon gegangen sind und Schritte, die vor uns liegen.

    Deshalb ist es wichtig auf dem Weg zu bleiben. Bei allen Herausforderungen, Vernderungen und vielleicht auch Fragen und Sorgen, die vor uns liegen: Ich sage zunchst einmal DANKE fr das Erreichte, das in diesem Jahresbericht Raum findet. Fr die Zukunft wnsche ich uns und allen, die mit uns auf dem Weg gehen, Gottes Segen und die Zuversicht, dass wir zusammen Heimat sind oder einander zur Heimat werden bei aller Vielfalt.

    Lothar EpeVorsitzender des Caritasrates

    Vorwort

    2016/2017 Caritasverband Olpe

  • Der Caritasverband Olpe

    Einblick Durchblick WeitblickMit einem Rckblick auf das Jahr 2016 geben wir Ihnen Einblick in das, was wir als Caritasverband Olpe bewegt haben, was uns bewegt hat. Der Blick auf das, was war, gibt uns eine Basis, wo wir stehen und Ihnen Durchblick. Machen Sie sich anhand unseres Jahresberichtes ein Bild von Caritas, um fr sich zu entscheiden, wie Sie zu Caritas stehen.

    Am Ende dieses Berichtsteils befinden sich Impulse aus unserer Strategieentwicklung 2017. Sie zeigen mit Blick auf die Ziele, die wir in den nchsten fnf Jahren erreichen wollen, den ntigen Weitblick, um Entwicklung im Rahmen unserer Mglichkeiten zielgerichtet zu steuern.

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    Sturm auf den Askay

    Einblicke 2017 Januar ein neues Jahr startet1.400 Mitarbeiter im Hauptberuf und weitere fast 700 Ehrenamt-liche kmmern sich in mehr als 50 Einrichtungen und Diensten um etwa 8.000 Menschen im Kreis Olpe. Caritasdienst in allen Facetten, ein buntes Bild der Nchstenliebe im Zeichen des Flammenkreuzes.

    Wir sind mit neuen Zielen und groen Plnen gestartet und hatten dabei immer unsere fnf strategischen Dimensionen im Blick: der Mensch im Mittelpunkt (Kundenorientierung), solide Finanzen, hchste Qualitt, zufriedene Mitarbeiter und Einbindung in das Gemeinwesen.

    Februar Was bleibt, wenn ich gehe!?Der Caritasverband Olpe startete mit der Veranstaltungsreihe ber das Leben hinaus was bleibt, wenn ich gehe? im Caritas-Zentrum Olpe, etwa 80 Interessierte kamen. Tipps rund um das Thema Erben und vererben und Informationen zur Caritas-Stiftung wurden von kompetenten Referenten in allen Kommunen des Kreises gegeben. Bis zum Jahresende konnten etwa 400 Veranstaltungsbesucher gezhlt werden.

    Erben und vererben

    Fairer VerbandBesuch DiCV

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    Juni Notfonds-Start Der so genannte Mitarbeitenden-Notfonds wurde umgesetzt. Das neue Selbsthilfe-Instrument startete und 97 % aller Caritas-Mitarbeitenden machen mit. Mit den monatlichen Restcent aus der Gehaltsabrechnung und Startkapital aus dem Verband ist der Fonds ausgestattet, um Mitarbeiter im Hauptberuf und Ehrenamt in Notlagen zu untersttzen. Not geht auch an Caritas-Mitarbeitern keineswegs vorbei, wir sind ein Spiegelbild der Gesellschaft.

    Juli Tagespflege-Start in Attendorn Der erste Erweiterungs-Baustein des Seniorenhauses St. Liborius ging in Betrieb: Die neue Caritas-Tagespflege mit 16 Pltzen unter Leitung bernahm Ebru zbek. Die neue Tagespflege bedeutete auch Vernderung fr Tagwerk, unsere inklusiv ausgerichtete Tageseinrichtung fr Senioren mit und ohne Behinderung. Zahlreiche Tagwerk-Kunden wechseln in die neue Tagespflege, die beiden Einrichtungen kooperieren weiter.

    Mrz Gebude- und PersonalentwicklungDie Werthmnner bauen wieder hie es im Askay in Attendorn Ennest. Gerade erst umgezogen von der Schlachtwiese zum Askay, ging die Entwicklung wieder weiter. 48 neue Pltze, insbesondere im Frderbereich fr Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen, wurden in Verbindung mit dem Berufsbildungsbereich neu errichtet. Der schon geplante Schritt wurde ehrgeizig umgesetzt, zum Jahres-ende wurde der Anbau fertiggestellt.

    Ehrgeizig ist auch das, was wir mit unserem High-Potentials-Club, der erstmalig ausgeschrieben wurde und den bewhrten Fhrungs-krfte-Nachwuchspool ergnzt, verbinden. Es gilt in den nchsten Jahren einige herausragende Fhrungsfunktionen neu zu besetzen, weil bewhrte Kollegen auf den wohlverdienten Ruhestand zusteuern.

    April Dank an alle CaritterDer Monat April stand fr Vieles, wir nehmen bewusst einige Mitarbeiterthemen in den Blick: Fhrungskrfte des Verbandes haben sich in der so genannten Leiterwerkstatt mit der eigenen Fhrungsrolle auseinandergesetzt, getagt, die jhrlichen Mitarbeiter-versammlungen der MAV haben stattgefunden, neue Ehrenamtliche wurden auf Verbandsebene in der Einfhrungsveranstaltung eige-fhrt. Deshalb bietet sich im Rckblick hier an, bewusst DANKE fr das tolle Engagement und die Tatsache, dass sich immer wieder neue Caritter finden, zu sagen.

    Mai Tagespflege-Start in Wenden Jubilum und Leitungswechsel in AttendornIn Wenden tut sich was: Die neue Caritas-Tagespflege unter der Leitung von Tagespflege-Profi Anne Solbach ffnete die Pforten als so genannte Interims-Tagespflege in ehemaligen Rumen des St. Josefsheims. Auerdem bekamen wir jetzt endlich das o.k. des Landschaftsverbandes zum Neubau des in die Jahre gekommenen Traditionshauses, wir sind der Zielgeraden wieder ein Stck nher gekommen.

    Groer Bahnhof in Attendorn: Messfeier im Sauerlnder Dom, dann Feier im und um das Seniorenhaus St. Liborius. Die Stammein-richtung des Attendorner Caritas-Zentrums feierte den 30. Geburts-tag. Gleichzeitig stand ein Leitungswechsel an, Uli Mertens bernahm die Zentrumsleitung zunchst kommissarisch, seit Oktober 2016 dann dauerhaft und steuert das Zentrum im Vernderungsprozess erfolgreich.

    2016/2017 Caritasverband Olpe

    Werthmann-Werksttten Attendorn

    Caritas-Zentrum Attendorn neuer Leiter: Uli Merten