Bfo 1911 1912

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    01-Apr-2016

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Bergen Public Library

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  • C. RABEb KONSERTBUREAU

    B U M i

    P is

    1 \ .^.^ ^ LRDAG 2. D E C E M B E R K L . 8

    Dirigent: Hr. HARALD HEIDE Solist: Hr. Operasanger ALFRED HELGEBY Medvirkende Dirigent: Hr. SVERRE JORDAN

    o P R O G R A M :

    1. Tschaikowsky : Synfonie Nr. 4 E-moll. a) Andante og Allegro con anima. b) Andante cantabile con alcuna licenza. c) Valse - Allegro modeiato. d) Finale Andante maestoso Allegro vivace.

    2. Richard Wagner: Wotans Abschied og Feuerzauber af Op. Walkrien".

    Solist: Hr. Alfred llHgcliy.

    3. Sverre jordan: Suite i A-dur, op. 4, for Orkester U Mozart-bestning).

    (Tilegnet Hi . Prof. Wilhelm Matte).

    a) Menuet (over et Sangeleiktema fra Valders). b) Sarabande. c) Gavotte og Musette.

    Dirigent : Komponisten.

    ,|. D. B E Y E R S BOCTRYKKKRI

  • T e i l s t

    Wotans Abschied, af Op. Walkre". (Wotan, berwltig' und tief ergriHen, wendet

    sich lebhaft gegen Briinhilde, erhebt sie von den Knieen, und blickt ihr gefhrt in das Auge-)

    Leb' wohl, du khnes, herrliches Kind! Du meines Herzens heiligster Stolz!

    Leb' wohl! Muss ich dich meiden, Und darf nicht minnig mein Gruss dich

    mehr grssen, Sollst du nun nicht mehr neben mir reiten, Noch Meth beim Mahl mir reichen, Muss ich verlieren dich, die ich liebe, Du lachende Lust meines Auges, Ein brutiiches Feuer soll dir nun bren-

    nen. Wie nie einer Braut es gebrannt! Flammende Gluth uniglhe den Fels; Mit zehrenden Schrecken scheuch' es

    den Zagen; Der Feige fliehe Brnhilde's Fels! Denn Einer nur freie die Braut, Der freier ais ich, der Gott!

    (Brnhilde sinkt, gerhrt und begeistert, an Wotttris Brost: er hlt !e lange umfangen.)

    (Sie schlgt das Haupt wieder zurck, und blickt, immer noch ihn umfassend, feierlich ergriffen, Wo-tan in das Auge.1

    Der Augen leuchtendes Paar, Das oft ich lchelnd gekos't. Wenn Kampfeslust ein Kuss dir lohnte, Wenn kindisch lallend der Helden Lob Von holden Lippen dir floss: Dieser Augen strahlendes Paar Das oft in Sturm mir geglnzt. Wenn Horrhungssehuen das Heiz mir

    sengte. Nach Weltenwonne mein Wunsch ver-

    langte, Aus wild webenden Bangen:

    Zum letzten Mal letz' es mich heut' Mit des Lebeswohles letztem Kuss! Dem glcklicher'n Manne giiinze sein

    Stern: Dem unsel'gen Ew'gen muss es scheid-

    end sich schliessen.

    (Er tasst ihr Haupt in beide Hnde.)

    Denn so kehrt der Gott sich dir ab, So ksst er die Gottheit von dir!

    (Er ksst sie lange auf die Augen.) (Sie sinkt mit geschlossenen Augen, sanft er-

    mattend, in seine Arme zurck. Er geleitet sie zar: auf einer, niedrigen Muoshgei zu liegen, ber den sieh eine breitstige Tanne ausstreckt.

    tEr betrachtet sie und sehesst ihr den Helm: sein Auge weilt dann auf der Gestell der Schlafen-den, die er nun mit den grossen Stahlschilde der Walkre ganz zudeckt. - L-ug.sam kehrt er sich b, mit einem schmerzlichen Blicke wendet er sich noch elfrtual um.)

    (Er schreitet mit feierlichem Entschlsse In die Mitte der Bhne, und kehrt die Spitze seines Speeres gegen einen mchtigen Fels^tein.)

    Loge, hr ' ! lausche hieher! Wie zuerst ich dich fand, als feurige

    Gluth, Wie dann einst du mir schwandest, als

    schweifende Lohe; Wie ich dich band, bann' ich dich heut'! Herauf, wabernde Lohe, umlodre mich

    feurig den Fels!

    (Er tsst mit dem Folgenden dreimal mit dem Seeer auf Jen Stein.)

    Loge, Loge, hieher!

    (Dem Stein entfhrt ein Feuerstrahl, der zur all-mhlich immer helleren Flammengiutfo anschwillt.)

    (Hier blickt die Flackerlohe aus.) (Lichte Brunst umgiebt Wotan mit wildem Flack-

    ern. Er weis't mit dem Speere gebieterisch dem Feuermeere den Umkreis des Felsenrandes zur Strmung an; alsbald zieht es sich nach dem Hintergrunde, wo es nun fortwhrend den Berg-saum umlodert.)

    Wer meines Speeres Spitze frchtet, durchschreite das Feuer nie!

  • C. RABES KONSERTBUREAU

    'IL;:.:-, . r i ' ^ T J l S v J^JU

    HARMONIEN 1911-12 M '(i ;

    I a l i n r n m i i m' r v I Ul. m i ui

    LRDAG 30. M A R T S K L . 8

    Dirigent: Hr. HARALD HEIDE Solist: Sangerinden Fru GERDA VILSKOV SAND

    o P R O G R A M :

    1. Beethoven: Synfoni Nr. 7, A-dur (Orkester) a) Poco sostenuto vivace b) Allegretto c) Presto d) Allegro con brio

    2. Wagner: Elsas Drm af Op. Lohengrin" Fru Gerda Vilskov Sand

    3. Edv. Grieg: Nocturne af Lyriske Stykker Op. 54 (Orkester) Elisabeths Arie af Op. Tannhuser"

    Fru Gerda Vilskov Sand 4. Wagner :

    5. Edv. Grieg: Troldtog af Lyriske Stykker Op. 54 (Orkester)

    J . D. B E Y E R S BOGTRYKKF.RI

  • TEKSTER Elsas Traum.

    Einsam in trben Tagen, hab' ich zu Gott gefleht, des herzenstiefstes Klagen ergoss ich im Gebet: Da drang aus meinen Sthnen ein Laut so klagewoll, der zu gewalt'gem Tnen weit in die Lfte schwoll. Ich hrt' ihn fern hin hallen bis kaum mein Ohr er traf, mein Aug' ist zugefallen ich sank in sssen Schlaf.

    In lichter Waffen Scheine ein Ritter nahte da so tugendlicher Reine ich Reinen noch ersah: Ein golden Horn zur Hften gelehnet auf sein Schwert so trat er aus den Lften zu mir, der kecke werth; mit zchtigem Gebahren gab Trstung er mir ein: des Ritters will ich wahren, er soll mein Streiter sein !

    Arie af T a n n h u s e r " .

    Dich theure Halle grss' ich wieder, froh grss' ich dich geliebter Raum! In dir erwachen seine Lieder und wecken mich aus dstrem Traum. Da er aus dir geschieden wie d' erschienst du mir! Aus mir entfloh der Frieden, die Freude zog aus dir! Wie jetzt mein Busen hoch sich hebet, so scheinst du jetzt mir stolz und hehr der mich und dich so neu' belebet. Nicht lnger weilt er ferne mehr! Sei mir gegrsst du theure Halle !

  • 00

    {_ ( 1111 n~> } C. RABES KONSERTBUREAU

    FJERDE EOiERT I \MM LRDAG 27. A P R I L K L . 8

    Dirigent: Hr. HARALD HEIDE Solist: Hr. ARVE ARVESEN

    o P R O G R A M :

    Rimsky Korsakoff: Sadko". Tonemaleri (Orkester

    2. Vitali: Chaeonne for Violin med Strygeorkester og Orgel. Arr. af Eyvind Alns

    lir. Ar re Arresen

    3. Sinding: Konsert Op. 45 for Violin med Orkester ///. Arve Arresen

    4. Joh. Svendsen: Karneval i Paris (Orkester)

    J. D. BEYERS BOGTRYKKERI

  • Indholdet af Nr. 1

    Den bekjendte Sadko fra Novgorod er med sit Skib faret vild paa Havet. Skjbnen bestemmer at Sadko selv skal kastes i Blgerne, som Tribut til Havets Konge. Havets Konge bort-frer Sadko til sit undersiske Rige. Der er stor Fest. Kon-gen gifter sin Datter med Ocean. Sadko befales at spille paa sin Tympanon, Kongen med hele sit Rige giver sig til at danse. Ocean deltager ogsaa i Dansen. Havet oprres og knuser Skibene Sadko river Strengene af sin Tympanon, Dansen slutter og Havet bliver igjen rolig.