Kreative Themenfindung im Journalismus

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1. Workshop Themenfindung 2. Warum berhaupt: Themen vorschlagen? 2 Wirtschaftverstehen! Ich schlage vor, was mir Spa macht. Ich schreibe zum Beispiel lieber ber Internetthemen als darber, was beim Grillen im Garten erlaubt ist. Schlage ich Themen vor, werde ich hufiger eingesetzt, das heit, ich verkaufe mehr. Zumindest, wenn die Themen gut sind. Schicke ich eine Mail mit Themenvorschlgen, bringe ich mich ins Gedchtnis: Ach ja, die Bla! Dann wird mein Vorschlag vielleicht nicht angenommen, dafr gibt es aber einen anderen aus der Redaktion. Mit Themenvorschlgen bestimme ich den Fokus meines Arbeitens. So gelang der Wechsel von Immobilienthemen zu Internetthemen. Ein Thema passt zu mehreren Kunden, wenn man den Fokus ein bisschen ndert. Meinen Artikel zum Ende von Windows XP habe ich in drei Versionen verkauft und damit gut verdient. 3. Woher kommen die Ideen? 3 ! 4. Wirtschaftverstehen! Liegen auf der Strae Was Bekannte /Freunde erzhlen Eigene Erfahrungen Presse- meldungen Studien Urteile, Gesetze, Reformen Jahreszeit Themen Themenfindung 5. Wirtschaftverstehen! Woher kommt Ihre Inspiration? Newsletter RSS Pressemeldungen Zeitung Zeitschriften Radio Podcast TV Videoplattformen Messen Kongresse Blogs Foren soziale Medien Kommentare Blogparaden 6. Wirtschaftverstehen! Nachrichtenwert Aktualitt - Urteile, Studien oder: selbst herstellen - Der Badeseentest" Geografische oder emotionale Nhe zur Zielgruppe persnlicher Nutzen (Sparen beim KfZ- Versicherungswechsel) Konflikt (Frau kmpft gegen Staat) oder Betroffenheit (Kindesmissbrauch) Unterhaltungswert (Exotisches, Aufreger, Sex ) Wer ist die Zielgruppe? 7. Themenfindung Themenplan anlegen: Ideen sofort in eine Liste eintragen Recherchieren: Welche Events kommen wann? Was kann ich daraus fr meine Zielgruppe ableiten? - Beispiel Windows XP Serien berlegen Aktuelle Themen abdecken (nderung Maklergesetz) Wirtschaftverstehen! 8. Wirtschaftverstehen! Alter Wein in neuen Schluchen Problem bei allen Medien gleich: Themen ndern sich oft kaum. Darum: Gesichtspunkt ndern Betroffenheit erzeugen Regionalen Bezug herstellen Mit Zahlen, Daten, Fakten arbeiten 9. Wirtschaftverstehen! Kreativittstheorien: Stille Post So gehts: DIN A 4 Blatt Stichwort beziehungsweise Frage ganz nach oben Intelligente Faltung Weitergeben 10. Kreativittstheorien: Benchmarking Lassen Sie sich von anderen Medien inspirieren, die zu hnlichen Themen verffentlichen. Brechen Sie das dort Gelesen/Gehrte/ Gesehene auf Ihre Zielgruppe herunter. Drehen Sie es weiter. Liefern Sie Nutzwert. Vorsatz: Aus jeder Zeitung/Zeitschrift/ Internetseite, die Sie lesen, nehmen Sie ein Thema mit, das Sie weiterentwickeln. Wirtschaftverstehen! 11. Was ist Nutzwert? Checklisten Musterbriefe Tools Urteilsdatenbanken Vergleiche Wirtschaftverstehen! 12. Kreativittstheorie: Assoziation I Man schaut sich ein Bild an und bricht es auf die Metaebene herunter. Man versucht Ansatzpunkte/Widersprche zwischen dem Bild und dem eigenen Thema zu finden. Man entwickelt Themenideen und bricht diese auf die Zielgruppe herunter. Zeit: 10 Minuten. Danach bitte mindestens einen Themenvorschlag vorstellen. Wirtschaftverstehen! 13. Kreativittstheorie: Assoziation II Man schaut sich einen Text an und bricht ihn auf die Metaebene herunter. Man versucht Ansatzpunkte/Widersprche zwischen den Begriffen und dem Kundenschwerpunkt zu finden. Man entwickelt Themenideen und bricht diese auf die Zielgruppe herunter. Wirtschaftverstehen! 14. Oder 14 ! Man nutzt die so genannten Megatrends: Globalisierung Urbanisierung Gesundheit kologie Silver Society Individualisierung 15. Kontakt & Vernetzung 15 www.wirtschaft-verstehen.de @kuechenzuruf https://www.facebook.com/ wirtschaftverstehen oder auch bei ! Weitere Infos: https://delicious.com/kuechenzuruf/Themenfindung