Zugerbieter 20160601

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Zugerbieter News

Text of Zugerbieter 20160601

  • Redaktion: Zugerbieter, Baarerstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20, redaktion@zugerbieter.ch, www.zugerbieter.ch; Inserate: Telefon 041 725 44 56, inserate@zugerbieter.ch; Abodienst: Telefon 041 429 53 77

    P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG Nr. 22, Jahrgang 111

    Mittwoch, 1. Juni 2016

    UNABHNGIGE WOCHENZEITUNG FR BAAR UND ALLENWINDEN

    AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN DER GEMEINDE BAAR

    Eine Lokalausgabe der Zuger Presse

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    Richtfest

    Der Rohbau des neuen Pfadiheims stehtIm Jchler wurde das Richtfest fr das neue Pfadiheim gefeiert. Im Herbst soll der Bau bezugsbereit sein.

    Cristiana Contu

    Dieses Projekt mag etwas unkonventionell sein. Aber man sagt, viele Wege fhren nach Rom. Wir sind Pfadfinder, und Pfadfinder finden immer einen Weg, sagt Markus Ba-cher, Prsident des Vereins Pfadiheim, zur Begrssung im Jchler 13. Dort fand am Mitt-woch, 25. Mai, das Richtfest fr das neue Pfadiheim statt. Endlich sehen wir, woran wir die letzten drei Jahren gearbei-tet haben, so Wolfgang Moos, Prsident der Pfadi Baar, und sieht sich zufrieden um.

    Das grosse Pfadiheim wirkt bereits viel versprechend

    Dem knftigen Pfadiheim fehlt zwar noch jegliche Innen-einrichtung, jedoch wirken der Betonboden und die hlzernen Wnde bereits sehr viel ver-sprechend. Nicht zuletzt, weil das Pfadiheim von der Grsse her gerade so gut ein Ein- oder Zweifamilienhaus werden knnte.

    Bis es so weit war, mussten sich die Pfader allerdings ge-dulden. Denn beim Bau des Heims hat sich eine Verzge-rung von rund einem Jahr ein-geschlichen, da es einerseits Einsprachen gab und anderer-seits die Pfader ehrenamtlich in ihrer Freizeit an diesem Projekt arbeiten.

    Eine der grssten Schwie-rigkeiten dieses Projekts war der Spagat zwischen ehren-amtlichen Helfern und der Professionalitt, weiss Moos. Unsere Baukommission be-stand ja eigentlich aus Pfadi-leuten, die zum Teil noch keine

    Erfahrungen mit einem Pro-jekt wie diesem hatten. So seien auch kurzfristig immer wieder Probleme aufgetreten, um die man sich dann spontan kmmern musste. Auch auf fi-nanzieller Seite stand das Pro-jekt immer wieder auf wackli-gen Beinen. Jedoch konnte das Budget von 950 000 Franken bisher eingehalten werden.

    Firmen untersttzen die Pfadi mit Rabatten

    Wir mssen zwar immer wieder rechnen, aber wir ha-ben es mit unserem knappen Budget immer irgendwie ge-schafft. Die Pfadi ist auf den Goodwill der Firmen angewie-sen, erklrt Architekt Stefan

    Waber. So haben viele Firmen Rabatte auf ihr Material gege-ben, oder die Arbeiten wurden von Lehrlingen ausgefhrt. Auch der volle Einsatz der Pfa-der wirkte sich auf das Budget aus. Die Tatsache, dass hier alles, was irgendwie mglich ist, selbst gemacht ist, gibt die-sem Heim bereits etwas ganz Spezielles, fgt Waber stolz hinzu.

    Eine Meinung, die der Baarer Pfadiprsident mit ihm teilt: Je mehr selbst gemacht wird, des-to mehr wird natrlich auch gespart. Aber so seien aus sei-ner Sicht auch ein paar der schnsten Momente an diesem Bau entstanden. Es gab Tage, da haben freiwillige Pfadihel-

    fer im Alter von 11 bis 50 Jah-ren auf der gleichen Baustelle gearbeitet. Das war sehr schn, sagt Moos. Fr die Baa-rer Pfadi ist aber auch klar: Wir wollen ein Ort schaffen, an dem sich die verschiedenen Pfadis begegnen knnen, so der Pfadiprsident. Daher sei es ihnen auch wichtig gewesen, dass ein heimeliges Pfadiheim entstehe. Fr diese Heimelig-keit soll die Holzfassade sor-gen, die seit dieser Woche in den Bau integriert wird.

    Bereits jetzt herrscht eine gute Atmosphre

    Im kommenden Herbst sollte das neue Pfadiheim bezugsbe-reit sein. Im Moment sind wir

    gut auf Kurs, und ich muss auch sagen, dass wir beim bis-herigen Bau kaum auf bse berraschungen gestossen sind, meint der Architekt.

    Die Freude ber den Grund-bau des knftigen Pfadiheims ist den Anwesenden gut anzu-merken. Immer wieder wird stolz an eine der Wnde ge-klopft oder nickend in eines der noch vllig leeren Zimmer geschaut. Die gute und zufrie-dene Atmosphre haben wir bereits in den letzten Monaten bei den Bauarbeiten zu spren bekommen, sagt Wolfgang Moos. So sei diese Stimmung bereits Teil des Pfadiheims, auch wenn dieses noch nicht ganz fertig ist.

    Die Pfadi Baar

    Die Pfadi Baar wurde 1956 gegrndet und zhlt heute rund 270 aktive Mitglieder.Die Pfadfinderabteilung um-fasst fnf Stufen:Die Biberli fr Kinder im Kindergarten bis 2. Klasse.Die Wlflis fr Kinder der 2. bis 4. Klasse.Die Pfadis fr Kinder ab der 4. KlasseDie Range Rover fr Ju-gendliche und Erwachsene ab 17 Jahren.Die PTA (Pfadi trotz allem) fr geistig und krperlich behinderte Kinder und Ju-gendliche. Ehemalige treffen sich von Zeit zu Zeit im Alt-pfaderverein.Die Stufen werden von Ju-gendlichen und jungen Er-wachsenen zwischen 17 und 25 Jahren immer samstags und auch in den Pfadilagern geleitet . Die Pfadi wurde ursprng-lich vom englischen Lord Baden-Powell im Jahre 1907 gegrndet . Er wollte, dass Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll gestalten, frh ler-nen, intensiv mit der Natur zu leben und Mitverantwor-tung zu tragen und sich in einer Gruppe dafr einset-zen, dass gesteckte Ziele als Gemeinschaftserlebnisse er-reicht werden knnen. So soll die Pfadi Freirume schaffen, in welchen sich die Kinder austoben, erfahren und besttigen lernen. Mit ihrer Jugendarbeit orien-tiert sich die Pfadi noch heute an diesen Grundst-zen. Schnuppern ist nach Voranmeldung jederzeit mglich. cwc

    Weitere Informationen: www.pfadibaar.ch

    Die Verantwortlichen fr die Bauleitung des neuen Pfadiheims freuen sich ber das bisherige Ergebnis: Philipp Bttiker (von links), Bendicht Sutter, Stefan Waber, Joas Landis, Hannes Wettach, Markus Bacher, Reto Mller, Manuel Dettwiler, Ivo Herger und Wolfgang Moos. Foto Cristiana Contu

    Mehr Zuger Nachrichten gibt es

    mit einem Abonnement der Tageszeitung.

    www.zugerzeitung.ch/abo oder Telefon 041 429 53 53

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    METZGER KCHENBAU BAAR

  • 2 Zuger Presse Zugerbieter Mittwoch, 1. Juni 2016 Nr. 22 BAAR

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    Reformierte Kirche

    Was bedeutet Freiheit? Und wie kann sie gelebt werden?18 Jugendliche liessen sich am Sonntag, 22. Mai, in der reformierten Kirche konfirmieren.

    Fr ihren Konfirmationsgot-tesdienst in der reformierten Kirche an der Haldenstrasse hat die Klasse das Thema Freiheit gewhlt. In der Vor-bereitung wurden sie von Ma-nuel Bieler betreut. Die Ju-gendlichen gestalteten mit eigenen Textbeitrgen und musikalischen Einlagen einen reichhaltigen Gottesdienst. Danach standen sie zusammen fr das Gruppenbild (von links): Corina Uster, Anna Gilo-men, Michelle Jenny, Per Frivik, Philippe Arbenz, Jan Christen, Annika Sprecher, Malik Hend-ler, Yolanda Zurfluh, Louis Hitzler, Dario Jenny, Seijamari Sprecher, Jann Andri Kng, Fa-bio Eggenberg, Dario Exer, Lu-kas Jungen, Jan Speck, Dino Paganoni. pd Nach dem Gottesdienst waren die Konfirmanden bereit fr das Gruppenfoto. pd

    Experiment Nichtrauchen

    Zehn Schulklassen haben nicht gerauchtEine Schulklasse der Oberstufe Sennweid ist gar im dritten Jahr rauchfrei geblieben.

    Claudia Schneider Ciss

    Das von der Arbeitsgemein-schaft Tabakprvention und vom Bundesamt fr Gesund-heit organisierte nationale Projekt Experiment Nicht-rauchen thematisiert die Schdlichkeit des Rauchens whrend eines halben Jahres in den Oberstufenklassen. Schweizweit nahmen im aktu-ellen Schuljahr mehr als 2600 sechste bis neunte Klassen

    teil, davon 99 aus dem Kanton Zug und zehn Klassen aus der

    Gemeinde Baar. Ziel ist, dass Klassen ohne Rauchende wei-terhin rauchfrei bleiben, erklrt Olivier Favre, Abtei-lungsleiter Kinder- und Ju-

    gendgesundheit beim Zuger Amt fr Gesundheit. In Klas-sen mit einem Anteil von ma-ximal 10 Prozent Rauchenden zu Projektbeginn sollen nach den sechs Monaten nicht mehr Schlerinnen oder Schler rauchen. Experiment Nicht-rauchen ist dem europi-schen Wettbewerb Smokef-ree Class Competition angeschlossen.

    Mehr Klassen als letztes Jahr sind standhaft geblieben

    Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Anzahl der teilnehmenden Klassen, die aus dem Wettbewerb gefallen sind, erneut verkleinert (10

    statt 18). Das ist eine usserst erfreuliche Nachricht. Kanto-nal ber 1400 Jugendliche, die ein starkes Zeichen setzen und sagen: Wir wollen nicht rauchen!, freut sich Olivier Favre.

    Fr eine Baarer Klasse gab es einen Reisegutschein

    Am Freitag, 20. Mai, fand in Zug die Preisbergabe statt, mit der die Gesundheitsdirek-tion des Kantons alle beim Projekt Experiment Nicht-rauchen erfolgreichen Zuger Klassen ehrte. Die Realklas-se 3e vom Schulhaus Stern-matt II in Baar durfte sich da-bei ber ein besonderes

    Geschenk freuen. Unter allen erfolgreichen Klassen in der Schweiz wurden nmlich Rei-

    segutscheine verlost. Und die 3e hat einen davon im Wert von 500 Franken gewonnen.

    Ziel ist, dass Klassen ohne Rauchende weiterhin rauch-frei bleiben.Olivier Favre, Amt fr Gesundheit

    Gratis EintritteDonschtig-Trff mit Dani Fohrler Dani Fohrler sehr locker und immer frhlich mode-riert im Radio SRF 1 die Sen-dungen Treffpunkt und Persnlich. Beim Fernseh-sender SF 1 ist er Moderator von G & G Weekend. Der Promi berichtet am Donsch-tig-Trff vom 16. Juni Inter-essantes ber seine Medien-arbeit , aber auch allgemein Wissenswertes ber das Entstehen von Radio- und Fernsehsendungen. Unsere Zeitung verschenkt fr diesen