Zeitschrift f¼r Naturforschung / B / 23 (1968) .schiffes Meteor" in den Atlantik gezeigt. ... Forsch
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  • B E S P R E C H U N G E N

    Kernmagnetische Resonanz. Von H. SILLESCU. Springer-Ver-lag, Berlin 1966. VIII. 136 S., 19 Abbn.; Preis geb. DM 3 2 , - .

    Das vorliegende Buch will eine kurze, leicht lesbare Einfhrung in die Theorie der kernmagnetischen Reso-nanzerscheinungen geben", lautet der erste Satz des Vorworts zu dem hier zu besprechenden Werk. Es sei jedoch vorausgeschickt, da das Buch nur fr denjeni-gen leicht lesbar sein wird, der im Lesen der mathe-matischen Formelsprache gebt ist. Fr jeden Anderen ist das Erarbeiten des dargestellten Stoffes erheblich schwieriger, trotz der klaren und geschickten Anordnung des Materials und trotz der in zahlreichen Einzelschrit-ten dargelegten Entwicklung von Gleichungen. In gewis-sem Grade wird ein Anhang helfen knnen, in dem die Theorien des endlichen Vektorraums und des Spins entwickelt sind.

    Nach einer kurzen Einfhrung in die Erscheinungen der Kernresonanzspektroskopie werden zunchst die magnetischen und elektrischen Wechselwirkungen klas-sisch und dann in weiteren Kapiteln quantenmechanisch behandelt. Die den Chemiker besonders interessieren-den zeitunabhngigen Kopplungen, die im wesentlichen die Struktur der hochaufgelsten Kernresonanzspektren bestimmen, sind sehr eingehend behandelt und nehmen den Hauptteil des Buches ein, das von einem kurzen Kapitel ber zeitabhngige Erscheinungen, besonders auch ber Relaxationsphnomene, beschlossen wird. Die Ausstattung des Buches ist sehr gut.

    Die vorliegende, sehr klar konzipierte Darstellung der theoretischen Grundlagen der kernmagnetischen Re-sonanz kann uneingeschrnkt empfohlen werden. Sie wird bersonders dem Chemiker willkommen sein, der einen Weg zum theoretischen Verstndnis einer Methode sucht, die heute aus den chemischen Laboratorien kaum noch wegzudenken ist. E. FLUCK, Heidelberg.

    Developments in Sedimentology Turbidites (Vol. 3). Von A. H. BOUMA und A. BROUWER, Elsevier Publ., Amster-dam 1964. 264 S., mehrere Abbn.; Preis geb. DM 50,-.

    Die Trbstrme sind besonders seit der Verffent-lichung von KUENEN im Jahre 1 9 5 0 bekannt gewordene Erscheinungen der Meeresgeologie. Sie bestehen aus groen Mengen klastischer Teilchen, welche in Suspen-sion gehalten werden. Von untermeerischen Hngen aus flieen sie teilweise mit groer Geschwindigkeit in die tieferen Ozeanbecken ab. Auf diese Weise knnen z. B. Flachwassersedimente zwischen Tiefseeablagerungen zu liegen kommen. Selten haben neue Erkenntnisse eine ganze Wissenschaft so belebt, wie die Erscheinung der Trbstrme. Einen schnen berblick der seit 1950 recht lebhaften Entwicklung dieses Sachgebiets vermit-telt uns das vorliegende Sammelwerk. Autoren verschie-denster Lnder nehmen in englischer, deutscher, italie-nischer und franzsischer Sprache Stellung zum Pro-blem der Trbstrme aus ihrer Sicht. Beispiele aus den

    Alpen und der Tiefsee, von jungen Sedimenten und al-ten Gesteinen zeigen, welch weite Verbreitung diese Er-scheinung heute besitzt. Es ist das besondere Verdienst der Herausgeber, dieses sich lebhaft entwickelnde Fach-gebiet mit seinen Problemen einem greren Leser-kreis vorgelegt zu haben. R. GERMAN, Tbingen.

    T h e earth's crust and mant le . Von F . A. VENING MEINESZ. Elsevier Publ., Amsterdam 1964, 124 S., mehrere Abbn.; Preis geb. DM 22,50.

    Die Grundlagen unserer Kenntnisse ber Erdkruste (unter den Kontinenten 30 40 km mchtig) und Erd-mantel (2865 km) werden kurz zusammengestellt. Die Bedeutung dieses 1. Bandes einer geophysikalischen Schriftenreihe fr die gesamten Geowissenschaften liegt im Herausarbeiten der naturgem recht engen Bezie-hungen zwischen Geophysik und Geologie. Der Geologe ist meist nur in der Lage, einige Kilometer in die Erd-kruste hineinschauen zu knnen. Die Wurzeln der Fal-tengebirge und viele andere interessante Stellen des Erdkrpers liegen meist tiefer. Um diese tieferen Teile der Erdkruste und den Erdmantel in ihrer Bedeutung fr die Strukturen der Erdoberflche erklren zu kn-nen, ist Geophysik, besonders fr den Geologen not-wendig. Gravimetrie, Isostasie und Erdbebenkunde, Geodsie und andere Teilgebiete der Geowissenschaften spielen eine Rolle und werden in das Mosaik unseres Bildes vom Aufbau der Erde sorgfltig eingebaut. So erhalten wir nicht nur eine Erklrung der Strukturen der Erdoberflche, sondern auch ein Bild der Geschichte der Erde in 3 Phasen.

    Eine wichtige Rolle spielen die geophysikalischen Verhltnisse unter den Ozeanen. Welche Bedeutung den Mittelozeanischen Rcken und ihren Grben zukommt, hat wieder einmal die letzte Expedition des Forschungs-schiffes Meteor" in den Atlantik gezeigt.

    Mit Ausnahme des Kapitels ber das uere Schwere-feld wurde auf mathematische Herleitungen verzichtet, um dach Buch fr Geologen leichter lesbar zu machen. Fr Zahlenangaben ist auf die Spezialliteratur verwie-sen (3 S. Literaturverzeichnis). R. GERMAN, Tbingen.

    Photochemische und thermische Umwandlungen einiger Colchicum-Alkaloide und ihrer Lumiverbindungen. V o n HANS J . KUHN, OTTO-ALBRECHT NEUMLLER u n d G . O . SCHENCK. Forschungsberichte des Landes Nordrhein-West-falen Nr. 1624. Westdeutscher Verlag, Opladen 1966, 289 Seiten.

    Die Lichtempfindlichkeit der Herbstzeitlosen-Alka-loide ist schon seit 100 Jahren bekannt, aber erst vor 20 Jahren hat man begonnen, die Photochemie dieser Stoffe zu erforschen. Diese Arbeit die Dissertation von H A N S J. K U H N gibt einen vollstndigen berblick ber die verschiedenen Photo- und Dunkelreaktionen der Colchicum-Alkaloide und bercksichtigt alle zu die-sem Thema erschienenen Publikationen. Sie zeigt, wie

  • es mit modernen spektroskopischen, polarimetrischen und dnnschichtchromatographischen Methoden mglich ist, die in diesen Systemen zahlreichen Parallel- und Folgereaktionen aufzuklren. Im theoretischen Teil wer-den die einzelnen Ergebnisse begrndet und diskutiert. Der experimentelle Teil gibt eine detaillierte Beschrei-bung der zahlreichen Einzeluntersuchungen. Im Anhang findet man nhere Angaben ber die verwendeten Ap-paraturen, darunter auch eine Variante der von DAHN und FUCHS eingefhrten horizontalen Chromatographie im Cellophanschlauch". H. MAUSER, Tbingen.

    Biochemie der Vitamine. Von TH. BERSIN. Akademische Verlagsgesellschaft, F r ank fu r t 1966, 296 S., 16 Abbn.

    Bei einer monographischen Behandlung der Bioche-mie der Vitamine war davon auszugehen, da sich mit zunehmender Kenntnis der Wirkungsweise und Funk-tion vieler Vitamine als Co-Enzyme der Schwerpunkt der Darstellung von einer deskriptiven Aufzhlung von Vitamin-Mangelerscheinungen auf biochemische Reak-tionsmechanismen verschieben mute und der ohnehin nie scharf gefate Vitaminbegriff einer Erweiterung bzw. neuen Definition bedurfte. Dieser Forderung ist T H . BERSIN dadurch gerecht geworden, da er den Stoff neu gliederte und den molekularen Wirkungsmechanis-mus der Vitamine in den Mittelpunkt der Betrachtun-gen rckte.

    Ein einfhrendes Kapitel (86 S.) behandelt Defini-tion, allgemeine Eigenschaften, Wirkungsprinzipien und Mangelerscheinungen von Vitaminen und Vitaminoiden sowie die Vitamin-Antagonisten. Der (zweite) Haupt-abschnitt der Monographie (145 S.) ist der Systematik der Vitamine (unterteilt in polare, wasserlsliche und apolare, llsliche Vitamine) gewidmet, wobei chemische Struktur, Biosynthese, Stoffwechsel und Coenzymfunk-tion der einzelnen Vitamine behandelt werden. Zur Er-leichterung des Verstndnisses wird hier hufig bio-chemisches Grundlagenwissen (Purin-, Cholesterinbio-synthese) in Erinnerung gebracht.

    Ein drittes Kapitel (46 S.) fat schlielich unter dem Titel Essentielle Metabolite und Vitaminoide" unsere Kenntnis ber Chemie und Funktion jener Wirkstoffe (u. a. Ascorbinsure, essentielle Fettsuren, Liponsure, Cholin, Ubichinone, Carnitin) zusammen, die als not-wendige Nahrungsbestandteile tglich in Milligramm-oder Gramm-Mengen zur Aufrechterhaltung der Lei-stungsfhigkeit" aufgenommen werden mssen.

    Obgleich die in Funoten angegebene Originallitera-tur z. T. bis in das Jahr 1965 herangezogen wurde, ist bei der raschen Entwicklung und thematischen Breite des Gebietes eine gleichmige Bearbeitung aller Ein-zelprobleme bis auf den neuesten Stand schwierig. So wird z. B. bei der Acetyl-Coenzym A-Carboxylase fr das Biotin noch die von WAKIL vermutete offene Form des carboxylierten Diaminobiotins angenommen, obwohl dessen Struktur schon vor 3 Jahren zu Gunsten des von LYNEN formulierten (hier nicht erwhnten) Carboxy-biotins entschieden wurde. Die Flle exakter (sonst nur in der Spezialliteratur greifbaren) Daten und Informa-tionen entschdigt jedoch reichlich und wrde auch ein

    etwas ausfhrlicheres Sachregister (3V2 S.) rechtferti-gen.

    Das Studium der sorgfltig ausgestatteten Monogra-phie macht die vielfltigen Beziehungen der Vitamin-forschung zur Biochemie und den zunehmenden Inte-grierungsproze beider Disziplinen deutlich. Sie bietet dem Biochemiker, Ernherungswissenschaftler und Arzt bersicht und rasche Information, dem Studierenden der Biochemie und Medizin eine klar gegliederte Ein-fhrung. E. BUDDECKE, Mnster.

    M i k r o b i o l o g i s c h e A n a l y t i k . V o n WILHELM OBERZILL. V e r l a g Hans Carl, Nrnberg 1967. XVI. 519 S., zahlr. Abbn. ; Preis geb. D M 9 2 , - .

    Auf dem Gebiete der Mikrobiologie erscheinen in Deutschland zu wenig Handbcher und auch Lehrbcher fr Studenten. So fllt die von OBERZILL verfate Mikrobiologische Analytik" eine fhlbare Lcke aus. Man wei, da die Bewertung quantitativer" mikro-biologischer Bestimmungsmethoden dem jungen Mikro-biologen hufig groe Schwierigkeiten bereiten. Im OBERZILL" findet er die theoretischen Grundlagen fr praktisch alle in mikrobiologischen Laboratorien durch-gefhrten, mehr oder weniger quantitativen Methoden. Diesem Buch wird er auch entnehmen knnen, da ge-nauere Ergebnisse nur durch erhhten Aufwand zu er-zielen sind, da es aber nicht sinnvoll ist, einen Versuch mit unntigem Aufwand anzusetzen. Darber hinaus ist es no