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KW25 23.06.2016

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Text of KW25 23.06.2016

  • Die Zeitung fr das Rontal gedruckt und digital Gesamtauflage 18 519 Expl. www.rontaler.ch

    Donnerstag, 23. Juni 2016 | Nr. 25/26 GZA 6030 Ebikon

    berraschend ausgestiegen

    Velo-rosen:Gbe es das, htten wir es.

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    Fortsetzung auf Seite 3

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    Regionalzeitung Rontaler AG | Luzernstrasse 44 | 6031 Ebikon | Telefon 041 440 50 26

    Ebikons bisherige Gemeindeschreiberin und Geschftsfhrerin Pia Maria Brugger Kalfidis. Bild zVg.

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    EBIKON Ebikons Gemeinderat und Ge-schftsfhrerin trennen sich. Nach um-fangreichen Vorbereitungen des neuen Geschftsleitungsmodells verlsst Ge-schftsfhrerin Pia Maria Brugger Kal-fidis die Gemeindeverwaltung. Gemein-deprsident Daniel Gasser dankt ihr fr ihre Verdienste und ihren grossen Ein-satz in den letzten Jahren und erklrt, dass unterschiedliche Beurteilungen bei der Weiterentwicklung der Fhrungs-kultur und der Organisation zum Ent-schluss gefhrt haben, das Arbeitsver-hltnis einvernehmlich aufzulsen.

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  • Donnerstag, 23. Juni 2016 | Nr. 25/26 | rontaler2 | kanton

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    In Holland und Schweden zwei Lnder, die in der PISA-Studie re-gelmssig Spitzenpltze belegen wird dieses Modell der individuel-len Frderung bereits seit langem erfolgreich praktiziert. Im Kanton Luzern wurde es vor 10 Jahren erstmals getestet.

    Heute werden kantonsweit 1300 Schler in der Basisstufe unter-richtet dies in insgesamt 26 Ge-meinden. Und der Trend hlt an. Ab Sommer fhrt die Gemeinde Eschenbach sieben neue Basis-stufenklassen ein.

    Kein KonkurrenzkampfZiel dieses altersgemischten Ler-nens ist die individuelle Frde-rung der Kinder. Die Lernziele des Kindergartens und der Pri-marklassen bleiben die gleichen. Die Kinder absolvieren die Basis-stufe in drei bis fnf Jahren, ohne

    Wenn die Kinder voneinander lernenSchule im Fokus

    In rund einem Drittel der Gemeinden im Kanton Luzern hat die Basisstufe Einzug gehalten. So funktioniert das al-tersgemischte Lernen bei 4- bis 8-jhri-gen Kindern..

    Bereits vor dem Eintritt in die Volksschule durchlaufen Kinder Entwicklungsprozesse, die fr ihren spteren Schulerfolg von grosser Bedeutung sind. Umso wichtiger ist es, dass die Volks-schule sie in dieser Phase indivi-duell abholt und frdert. Je nach Entwicklungsstand des Kindes erfolgt der bergang vom offenen Spiel zum systematischen Lernen mehr oder weniger schnell. Mit der Basisstufe wird diese ber-gangsphase von der vorschuli-schen in die schulische Bildung und Erziehung flexibel gestal-tet. Dabei werden Kindergrtner, Erst- und Zweitklssler in einer Klasse gemeinsam unterrichtet.

    dass ein Kind nach dem traditio-nellen Muster eine Klasse wieder-holen oder berspringen muss, sagt Silvia Imfeld, Schulleiterin in Gisikon, wo die Basisstufe 2012 definitiv eingefhrt wurde. In der Basisstufe lernt jedes Kind enst-prechend seinem Lerntempo und seinem Wissensstand dies nicht nur von der Lehrperson, sondern auch untereinander. Speziell ge-frdert werden die Selbst- und Selbstkompetenz der Kinder. Im-feld: Rcksichtnahme, Toleranz und Hilfsbereitschaft werden in einer natrlichen Lernsituation gelernt, gebt und gelebt.

    Team-Teaching bereichertDie Basisstufe nimmt grundstz-lich alle Kinder auf. Der Ent-scheid ber den Zeitpunkt des Eintritts (sptestens mit 5 Jahren) liegt bei den Erziehungsberech-tigten. Die Aufnahme ist semes-

    terweise mglich. Die Kinder sind whrend 20 bis 24 Lektionen pro Woche in der Basisstufe. Der Un-terricht erfolgt blockweise und regelmssig, was fnf bis sieben Halbtagen entspricht. Am Nach-mittag haben nur ltere Lernende zweimal pro Woche Unterricht. Zwei Lehrpersonen teilen sich bei normaler Klassenzusammen-setzung und Klassengrsse 150 Stellenprozente. Das sogenannte Team-Teaching sei eine Berei-cherung fr den Unterricht, sagt Silvia Imfeld: Die Lehrpersonen ergnzen sich und geben sich gegenseitig Feedbacks. Und im Dialog lernen sie die Kinder und ihren Leistungsstand besser ken-nen. Gemeinsam entscheiden sie, wann und wo ein Kind zustzliche Untersttzung oder Frderung braucht.

    Alex Piazza

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  • rontaler | Nr. 25/26 | Donnerstag, 23. Juni 2016 diese woche | 3

    berblick

    kanton 2

    gemeinden 4

    gesellschaft 10

    ausbildung 19

    gewerbe 20

    kultur 23

    sport 24

    agenda 28

    marktplatz 30

    sudoku 31

    schluss 32

    Fortsetzung von Titelseite

    gg. Dem Gemeinderat ist es wich-tig, darauf hinzuweisen, dass diese Trennung im Einvernehmen und gegenseitigen Einverstndnis er-folgt ist. Gemeindeprsident Daniel Gasser: In einem sehr intensiven Prozess haben Gemeinderat und Pia Maria Brugger als Geschfts-fhrerin in den letzten Wochen festgestellt, dass eine unterschied-liche Auffassung in Bezug auf die weitere Entwicklung verschiedener Aspekte der Fhrung und der Or-ganisation der Gemeinde besteht. Im Speziellen betrifft dies Aufgaben zwischen Gemeinderat und Ge-schftsfhrung. Pia Maria Brugger hat als Gemeindeschreiberin sehr viel gearbeitet und erreicht. Speziell hervorzuheben ist ihr Engagement fr das neue Fhrungsmodell der Gemeinde. Und weiter: Der Ge-meinderat dankt Pia Maria Brugger herzlich fr ihre Arbeit in den letz-ten fnfeinhalb Jahren. Pia Maria Brugger Kalfidis erwhnt, dass sie die anspruchsvolle Aufbauarbeit gern geleistet habe und der Ge-meinderat zusammen mit der Ge-schftsleitung nun die Weiterent-wicklung fortfhren wird.

    Brugger Kalfidis war seit 2011 Ge-meindeschreiberin in Ebikon. Am 1. April dieses Jahres trat sie die neu geschaffene Stelle als Geschfts-fhrerin an. Auf diesen Zeitpunkt hin fhrte die Gemeinde Ebikon das CEO-Modell ein. Dabei nimmt sich der Geschftsfhrer oder die Geschftsfhrerin dem operativen Geschft der Gemeinde an, wh-rend der Gemeinderat sein Pensum reduziert und nur noch fr strategi-sche Fragen zustndig ist.

    Wie geht es weiter?Grundstzlich soll diese Trennung keinen Einfluss auf das Geschfts-leitungsmodell haben. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass wir sehr gut unterwegs sind, erklrt Gemeindeprsident Daniel Gasser. Viele wichtige Reformen und n-derungen seien bereits umgesetzt, andere stnden kurz vor der Ein-fhrung oder Umsetzung. Ebenfalls keinen Einfluss habe diese Tren-nung auf geplante Projekte, wie zum Beispiel Zentrum Ebikon strken. Prinzipiell laufe vorlufig alles wei-ter wie gehabt. Vorgesehen ist, dass Stefan Wanner als stellvertretender Geschftsfhrer per sofort die Ver-antwortung fr die Geschftsleitung

    trgt, Roland Baggenstos bernimmt als Gemeindeschreibersubstitut per sofort alle Funktionen als Gemein-deschreiber. In den nchsten Tagen und Wochen wollen der Gemein-derat und die Geschftsleitung alle nicht besetzten Aufgaben erfassen, bndeln und vorlufig zuweisen. Anschliessend werden wir in den Prozess zur Neubesetzung der Stel-le einsteigen. Dies wird bestimmt ei-nige Zeit in Anspruch nehmen. Wir gehen aber davon aus, dass wir im optimalsten Fall frhestens gegen Ende Jahr eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger haben, hlt Da-niel Gasser fest.

    Kommentar

    Offen Kommunizieren heisst Vertrauen schaffenZu erkennen, dass man auf die Dauer miteinander nicht kann, ist bei Anstellungsverhltnissen in der Privatwirtschaft nichts Ausserge-whnliches. Besser, man merkt es frh und handelt rechtzeitig, bevor Grabenkmpfe ber Wochen und Monate Energie kosten, fr Unsi-cherheit sorgen und sich negativ auf das Betriebsklima auswirken.

    Wenn es aber, wie jetzt in Ebikon, zu einer kurzfristigen Trennung zwi-schen der vor kurzem neu eingesetzten Geschftsfhrerin und dem Gemeinderat kommt, stellen sich Fragen. Immerhin ist diese Trennung als fristlose Kndigung zu verstehen ob von der Geschftsfhrerin oder vom Gemeinderat ausgesprochen bleibe dahingestellt. Und ist als solche bestimmt keine Bagatelle. Zudem war Pia Maria Brugger Kal-fidis keine Neubesetzung, sondern als bisherige Gemeindeschreiberin mit fnfeinhalb Jahren einschlgiger Erfahrung in der Ebikoner Ver-waltung mit den Internas vertraut. Man kannte sich in den entspre-chenden Gremien und wusste gegenseitig,