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  • KOTTE Autographs

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    Inhalt: Literatur 1-109 Musik 218-351 Wissenschaft 110-170 Visitenkarten 352-387 Kunst 171-217

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    Abkürzungen: E. Brief m. U.: Eigenhändiger Brief mit Unterschrift; Brief m. e. U.: Maschinen- geschriebener Brief mit eigenhändiger Unterschrift; 4°: Quart, entspricht DinA4- Format; 8°: Octav, entspricht DinA5-Format; O. O. u. D.: Ohne Ort und Da- tum.

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    Kunst 171-217

    KOTTE Autographs GmbH

    Inhalt: Literatur 1-155 Wissenschaft 156-359 Kunst 360-434

    Musik 435-501 Geschichte 502-608

  • KOTTE Autographs 1

    Literatur

    Literatur

    1. Willibald Alexis (1798-1871), Pseudonym für Wilhelm Häring. E. Manuskript m. U., Berlin, 29. November o. J., 2 ½ Seiten 4°. Eng beschrieben. Zeitungsartikel über „die jüngsten Entdeckungen in betreff der juristischen Examina“, in der er die Auswüchse des Repetitor-Wesens und deren Folgen behandelt. Durch Zufall – ein Repetitor hatte sein Honorar eingeklagt – war bekannt geworden, daß „eine große – eine sehr große Zahl Juristen in letzter Zeit“ ihre Examensarbeit nicht selbst angefertigt hatte: „[…] Es ist nun trost- los zu hören, daß unter den Angeschuldigten schon Beisitzer, Richter sind, Familienväter, welche sich im Amte u. bürgerlichen Leben als tüchtige, aus- gezeichnete Männer bewährt haben, die nun wegen eines leichtsinnigen Akts aus früheren Jahren in ihrer Existenz bedroht sind […]“ – Alexis war selbst gelernter Jurist. 800 Euro

    2. Peter Altenberg (1859–1919), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-kl.-8°. – „Ihr Bürger kommender Entwicklungen, ich schreie es Euch zu: Verlernen! Umlernen! Zulernen!“ – Papierbedingt leicht gebräunt und alt auf Trägerpapier montiert; etwas unregelmäßig beschnitten. 400 Euro

    3. Peter Altenberg (1859–1919). „Mein jüngstes Buch“. E. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. [Wohl Wien, 1907]. 3 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Gr.-4°. Beiliegend eine e. Postkarte mit U. ([Wien, 29. Juni 1907], 1 S. qu.-8°; mit ms. Adresse) sowie ein e. Werkverzeichnis (wohl nach 1907, ¾ S. auf Doppelblatt, gr.-4°). – Schö- nes und umfangreiches Manuskript über „Märchen des Lebens“: „Ich gebe zu Weihnachten ein kleines Skizzenbuch heraus unter dem Titel ‚Märchen des Lebens’. Die Romantik, die Poesie des Tages und der Stunde näherrücken den Allzubeschäftigten, daß auch sie einfach aufhorchen, sobald etwas Merk- würdiges Feines Besonderes in ihrem Dasein sich begäbe [...] Ein Jeder erlebt die ‚Märchen seines Lebens’, aber er hält sie für nichts, obzwar sie Alles in sich bergen, was es an Romantik, Poesie, Humor, Tragik und Lächerlichkeit hienieden gibt! Er kann nicht sein eigenes Erleben, Erleiden, von oben herab betrachten, genießen sozusagen; er erschöpft sich daran, macht sich matt und krank, findet an mancher Blüthe weder ihren Duft noch ihren Honig, son- dern hält sie für schädliches unbrauchbares Gewächse! Mit diesem Büchlein ‚Märchen des Lebens’ bitte ich eigentlich nur die cultivirten Menschen, die- ser Sekunde ‚Leben’ ein bischen mehr abzugewinnen als bisher [...]“. – Die Postkarte geht an den Literaturwissenschaftler und Vorsitzenden der Literar- historischen Gesellschaft Bonn, Berthold Litzmann (1857–1926): „Ich werde bis zum 15. Juli über mein im Herbste 1907 erscheinendes Buch[,] ‚Märchen des Lebens’, an die Literarhistorische Gesellschaft Bonn schreiben [...]“. – In

  • 2 KOTTE Autographs

    Literatur

    seinem Werkverzeichnis notiert Altenberg das Jahr der Erstveröffentlichung seiner Bücher „Wie ich es sehe“, „Was der Tag mir zuträgt“, „Prodromos“ und „Märchen des Lebens“ (mit meist abweichenden Angaben gegenüber Wilpert- Gühring) sowie Verlag und Erscheinungsort ihrer jeweils aktuellen Auflage. – Alle Bll. unbedeutend gebräunt, das Manuskript mit e. Numerierung am rechten oberen Blattrand und mit einigen wenigen kleinen Ausrissen am rech- ten Rand. 2000 Euro

    4. Norman Angell (1872–1967), Schriftsteller, Publizist und Nobel- preisträger. E. Albumblatt mit U. London, 29. Juli 1913. 1 S. Qu.-schmal-8°. – „The cha- racter of human society is determinated by the character of human ideas“. – Der britische Schriftsteller und Publizist erhielt 1933 den Friedensnobelpreis als Mitglied der Exekutivkommission des Völkerbunds und des Nationalen Friedensrats. – Papierbedingt leicht gebräunt und beidseitig mit einer kleinen Numerierung am oberen Blattrand. 280 Euro

    5. Gabriele D’Annunzio (1863–1938), Schriftsteller. E. Brief mit U. [Foggia (?), 20. Februar 1895]. 3 SS. auf Doppelblatt. 8°. Mit e. adr. Kuvert. – An Anna Schiff-Levi in Venedig über die von ihm im Januar des Jahres mitgegründete literarisch-künstlerische Zeitschrift „Il Convito“: „[...] Avete ricevuto il Primo Libro del Convito? Non vi sembra magnifico? E questo il buon momento per la vostra gentile ed efficace propaganda. Mi sembra che il libro abbia un aspetto irresistibile [...]“. Da er mit einer schweren Grippe darniederliege, könne er nicht nach Venedig kommen und müsse den Eröff- nungsvortrag daher zusenden: „[...] Farò una specie di orazione augurale, une prosa di festa [...]“. – Die leere Verso-Seite von Bl. 2 mit auf die Recto-Seite durchschlagenden Montagespuren an den vier Ecken. 800 Euro

    6. Johann Christoph Frh. von Aretin (1772-1824), Publizist, Historiker. E. Brief m. U., München, 3. September 1807, 2 Seiten 4°. An den Sprachfor- scher J. G. Radlof in Erlangen: „[…] Woran es lag, daß Ew. Wohlgeboren bis jetzt noch kein Exemplar des N. Lit. Anz. erhielten […] ist mir unbegreiflich, doppelt leid thut mir es, da Sie so ein unermüdet fleißiger Arbeiter an diesem Institute sind […]“ – Nach der Rückkehr von einem Studienaufenthalt an der Pariser Nationalbibliothek 1802 organisierte er als Leiter der Hofbibliothek in München die im Zuge der Säkularisation an den Staat gefallenen Kloster- bibliotheken. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift „Alemannia“ und unter- stützte die frankreichfreundliche Politik des Ministers Maximilian Joseph Graf von Montgelas. Im „Akademiestreit“ geriet er in Gegensatz zu den in München wirkenden norddeutschen Gelehrten und wurde an das Oberappella- tionsgericht in Neuburg/Donau versetzt. Neben historischen Werken wie Das Staatsrecht der konstitutionellen Monarchie (1824/25) schrieb er Dramen und komponierte. 250 Euro

  • KOTTE Autographs 3

    Literatur

    3. Peter Altenberg

  • 4 KOTTE Autographs

    Literatur

    7. Bettina von Arnim (1785-1859), Schriftstellerin. E. Brief m. U. „B. von Arnim“, o. O. [Berlin], o. J. [ca. 1855], ½ Seite gr.- 8°. Doppelblatt mit Adresse, Poststempel und Siegelrest. An den Schriftsteller und Buchhändler Maximilian Leopold Moltke (1819-) in Berlin-Kreuzberg, Oranien straße 136: „Kommen Sie morgen am Sonntag nicht da ich gezwungen bin heute noch auf etliche Tage abzureisen […]“ – Kleine Montagespuren. 750 Euro

    8. Ferdinand Avenarius (1856–1923), Schriftsteller. E. Postkarte mit U. („FAvenarius“). München, 20. November 1904. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An den Verleger Eugen Diederichs (1867–1930): „Können Sie mir nicht sogleich einen Spitteler Olymp[ischer] F[rü]h[lin]g IV wenn auch nur in Aushängebogen hierher senden? Ich möchte jetzt das M[anu]s[kprit] fertig machen u. fahre schon nächster Tage weiter [...]“. – Am rechten Rand mit größerem Abriß und Einriß sowie wasserrandig. – Auf Briefpapier der Callweyschen Verlagsbuchhandlung und mit kleinen Notizen des Adressaten in Bleistift. 150 Euro

    9. Ferdinand Avenarius (1856–1923). E. Albumblatt mit U. („F. Avenarius“). Zürich, 15. Februar 1916. 1 S. Qu.-8°. – „Auf dem Erdenwasser zittern auch die ewigen Sterne, aber deshalb bleiben sie doch, was sie sind“. – Papierbedingt leicht gebräunt und beidseitig mit einer kleinen Numerierung am oberen Blattrand. 150 Euro

    10. Nicolás Batista (1902–1989), Schriftsteller. Albumblatt mit e. Widmung und U. O. O., 1978. 1 S. Qu.-4°. – Der kubani- sche Nationaldichter war 1954 mit dem „Internationalen Lenin-Friedenspreis“ ausgezeichnet worden (damals noch als „I

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