Hotels Tye 0606

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    28-Dec-2015

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    FA C H M A G A Z I N F R D I E G E H O B E N E H O T E L L E R I E U N D G A S T R O N O M I E

    BacaroHotel K

    ProcacciKreuzwirt

    DO & CO Hotel ViennaHotel Taubers Unterwirt

    Gartenhotel AltmannsdorfAktiv & Spa Resort Rieser

    WELLNESS INTERIEUR KAMINE

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  • TausendundeineIdee fr SieDie Ambiente wird im Februar zumMittelpunkt der Konsumgterwelt.Lassen Sie sich inspirieren von4.600 internationalen Ausstellernund zukunftsweisenden Trend-inszenierungen. Ob groe Markenoder junges Design in denWeltleitmessen Dining, Givingund Living finden Sie alles, wasfr den Handel wichtig wird.Freuen Sie sich auf den Treffpunktder Branche, auf neue Impulseund einzigartige Produktideen!

    Dkfm. Jungk & Partner Ges.m.b.H. www.ambiente.messefrankfurt.cominfo@austria.messefrankfurt.comTel. (01) 470 88 25-20Eintrittskarten online zumVorverkaufspreis. Fr Fachbesucher.

    the worlds choice

    9.13.2.2007

    Internationale Frankfurter Messe

  • 10.13.1. 2007

    Hochwertigkeit und Funktionalitt: Die Heimtextil der Treffpunkt fr das Objektgeschft.Vielfltiges Design, berraschende Objektlsungen, anfassbare Trends, erstaunliche Innovationen, globaler berblick, qualifizierte Anbieter. Contract Creations: Ihre Orientierung auf der Heimtextil, der weltweit grten internationalen Fachmesse fr Wohn- und Objekttextilien.info@austria.messefrankfurt.com, www.heimtextil.messefrankfurt.com

  • 4LadenschlussDie regelmig aufflammenden Diskussionen um die heimischenLadenffnungszeiten haben jngstwieder neuen Nhrboden bekommen.In Berlin darf der Handel nun anWochentagen und Samstagen seineGeschfte rund um die Uhr und zu-stzlich an zehn Sonntagen im Jahr von13 bis 20 Uhr offen halten.Das nenne ich freie Marktwirtschaft die Unternehmen bestimmen selbst,wann sie im Dienst am Kunden geffnethaben und wann nicht.

    Aber diese Entscheidung einfach nur alsErleichterung fr den Handel abzutun,wre recht oberflchlich und knntenicht ganz den Tatsachen entsprechen.Vielmehr drfte den Berliner Stadt-vtern bei ihrer Entscheidung bewusstgewesen sein, dass allerorts der Shopping-Tourismus boomt und Berlin bis zum Jahresende 16 MillionenNchtigungen erwarten darf.

    Vor wenigen Tagen ging ich mit meiner Frau an einem Samstag am Abend durch die Fugngerzone der Wiener Innenstadt.Massen von Menschen taten es uns gleich, der berwiegende Anteil davon Touristen. Die Schaufenster waren hell erleuchtet, nuroffen hatte, abgesehen von einer Hand voll Souvenirlden, kein einziges Geschft. Aber natrlich, es war Samstag, es war knappnach 20 Uhr, und wir waren in sterreich.

    Nun htte diese Situation an einem anderen Ort, etwa in den Wiener Auenbezirken oder einem verschlafenen Dorf am Land,kaum zu Irritationen gefhrt: Wir sterreicher waren lange Zeit von unseren Ladenschlussgesetzen derart gut gegen unsere Einkaufswut gesichert, dass uns Einkufe jenseits der 18 Uhr-Grenze heute noch in Hochstimmung versetzen knnen.

    Aber was bitte denken sich die Weltenbummler, die es in unsere Hauptstadt und dort ins Zentrum vor verschlossene Einkaufs-tempel verschlgt? Und wie will sich Wien mit geschlossenen Portalen im Shoppingtourismus gegen andere Welt- und Kulturstdte behaupten, wie Rom, Paris, London, und nun auch Berlin?

    Gratulation an die Berliner: Ihr habt die Zeichen der Zeit erkannt, untersttzt mit der neuen Ladenschlussregelung nicht nur denHandel, sondern helft auch aktiv, die Berliner Hotels zu fllen.

    Walter Laser

    Titelfoto: DO & CO Hotel ViennaArchitekten: FOAF Architekten, Stefan Hillepold

    Foto: James Stokes

  • 6 Wem gehrt der See?Investoren vs. Brgerinitiative

    10 WellnessInterview mit Heinz Schletterer

    16 Kamine Visionen des Feuersvon Designer Dominique Imbert

    42 KreuzwirtBack to the roots

    12 Aktiv & Spa Resort RieserWellness-Welle am Achensee

    50 DO & CO Hotel ViennaLuxus ber den Dchern

    58 BacaroAnima e corpo

    36 Gartenhotel Altmannsdorf bernachten ... und tagen

    24 Hotel Taubers UnterwirtIm Zeichen der Kastanie

    30 ProcacciBellissimo Ambiente!

    18 Hotel KLogische Erweiterung

    4 Editorial

    5 Inhalt, Impressum

    8 Magazin

    64 Bcher Buchvorstellungen und Bestellfax

    70 Produktvorstellungen innovative Produkte

    RubrikenHintergrund

    Hotels

    Inhalt

    5

    Impressum:Medieninhaber und Herausgeber: Laser Verlag GmbH,Hochstrae 103, A-2380 Perchtoldsdorf, T ++43-1-869 58 29-0, F DW 20, ISDN DW 25,www.hotelstyle.atGeschftsleitung: Silvia Laser Anzeigenleitung: Claudia Ahrer T +43-1869 58 29-15 (claudia.ahrer@hotelstyle.at),Mediaservice: Marion Simoner T +43-1869 58 29-16Chefredaktion: Ing. Walter Laser (redaktion@hotelstyle.at) Redaktion: Mag. Gudrun Gregori, Mag. Heidrun Schwinger, DI Astrid Meyer, Bettina ThunGrafische Gestaltung: Mag. Michele Falchetto, Berkhan Sezen, Andreas Laser Druck: Bauer-Druck, 1110 Wien

    Die Redaktion haftet nicht fr unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos.Berichte, die nicht von einem Mitglied der Redaktion gekennzeichnet sind, geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Das Magazin und alle in ihm enthaltenenBeitrge sind urheberrechtlich geschtzt. Mit + + gekennzeichnete Beitrge und Fotossind entgeltliche Einschaltungen.Abonnements: Jahresabonnement (6 Hefte): 45,- / Ausland: 66,-; Abonnements, dienicht sptestens 6 Wochen vor Abonnementende storniert werden, verlngern sichautomatisch um ein weiteres Jahr. Einzelheftpreis: 9,50 / Ausland 10,70

    Bankverbindung: Bawag Mdling, Konto Nr. 22610710917, BLZ 14000,IBAN AT 87 1400022610710917, BIC BAWAATWW; BA-CA,Konto Nr. 51524477801, BLZ 12000,IBAN AT 231200051524477801, BIC BKAUTWW;UID-Nr. ATU52668304, DVR 0947 270; FN 199813 v

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  • 7Magazin Wrthersee

    Wem gehrt der See?Am Wrthersee wird gebaut. Im vergangenen Winter ragten 13 Krne in der Veldener Bucht zum Himmel. Diese sind nun fast alle verschwunden, haben neuen Hotels und Apartmentbauten Platz gemacht. Das Schloss Velden wird im Frhjahr 2007 plangem erffnet,die Parkvillen beim Hotel Parks sind bereits in Betrieb, und der Rohbau der Neubauten rund um die Villa Helene ist beinahe fertiggestellt. Diessind nicht die einzigen Projekte am See. Im benachbarten Ort Auen wich ein traditionelles Hotel mehreren Terrassenhusern. In Maria Wrth,am Sdufer des Wrthersees sollen Punkthuser mit Apartments entstehen, und ein paar Kilometer weiter in Reifnitz ist ein weiteres Groprojekt rund ums Schloss geplant. Die rege Planungs- und Bauttigkeit lsst eine florierende Tourismusbranche vermuten. Die Hinter-grnde erfhrt man bei nherem Hinsehen und Hinhren.

    Am Mittwoch, den 22. November fand in der UniversittKlagenfurt eine Podiumsdiskussion zum Thema Archi-tektur am Wrthersee statt.Unter der Leitung von ErwinHirtenfelder, Redakteur der Kleine Zeitung, diskutiertenunter reger Beteiligung des Publikums Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Raumordnung und Architekturdie baulichen und touristischen Entwicklungen rundum den See. Am Podium vertreten waren Mag. GerhardKleindienst, von der Abteilung fr rtliche Raum-planung in der Landesregierung, die Architektin undJournalistin DI Karin Tschavgova, DI Reinhold Wetschko,Prsident der ZV der Architekten Krnten, DI GernotKulterer vom Fachbeirat fr Baukultur, Dr. Michael Getzner vom Institut fr Wirtschaftswissenschaften ander Universitt Klagenfurt, Dr. Nikolaus Lanner, Anwaltund Unternehmer sowie Gastgeber Rektor DDr. Hein-rich Mayr und der Schriftsteller Dr. Egyd Gstttner.Eingeladen zu dieser Veranstaltung hat der VereinMaria Wrth lebenswert.

    Die zusammengefassten Themen und Ergebnisse der Diskussion: Obwohl ersteFlchenwidmungsplne seit den 1960er-Jahren und rtliche Entwicklungs-konzepte fr ganz Krnten seit den 1990ern bestehen, scheint es, dass Investoreneine Umwidmung erreichen und Groprojekte realisieren knnen. Um unstruk-turierte Bebauung zuknftig zu unterbinden, wurde von mehreren Seiten einbergeordnetes touristisches Konzept gefordert. Dabei bedarf es auch einerffentlichen Diskussion die Qualitt der Architektur betreffend. Entscheidungs-trgern fehlt es an Fachkompetenz, ein Beirat aus freien Architekten wrdeBrgermeister und Gemeinden entlasten. Wettbewerbe bieten die Chance, eineVielzahl an Vorschlgen fr ein Projekt zu erhalten,den besten daraus auszuwh-len und umsetzen zu knnen. Bei aktuellen Groprojekten ist ein Problem desMastabes festzustellen, die Baumassen sind nicht strukturvertrglich. Die so-genannte Wrtherseearchitektur der vorigen Jahrhundertwende hingegen warmit Rcksicht auf die Geografie gebaut worden. Wem also gehrt der See? Auskonomischer Sicht ist er ffentliches Gut und hat auch konomischen Wert.Dabei ist Allgemeinwohl gegen Einzelinteressen abzuwgen. Nutzungskonfliktebei einer Mischform von Hotel und Apartments sind ebenso zu bedenken wie die Auswirkungen von Zweitwohnsitzen auf das Leben, die Infrastruktur einerGemeinde. Welches Land berlassen wir unseren Kindern? Wie viel Bebauung ist vertrglich? Offene Gesprche sind notwendig, denn es geht um die Be-vlkerung. Letztlich braucht es mndige Brger. Zumindest diese Forderung hat die Podiumsdiskussion zur Architektur am Wrthersee erreicht. Ob dieabschlieend vorgelegte Petition zur Schaffung eines konkreten rumlichen Entwicklungskonzeptes auf Basis einer Strukturanalyse der Bebauung und Grnzonen durchgesetzt werden kan