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hiNWeiSe ZUr VerWeNDUNG DieSeS heFTeSarthur.hpt.at/php/online_links/links/LP_22379.pdf · 2015-02-05 · 2. Verfassen Sie dann die Pro- und Kontra-Argumentation und beachten Sie dabei:

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  • 3Eder-Hantscher/Geisler/Schörkhuber/Stockinger: KOMPETENZ:DEUTSCH. Trainingsheft 3. Semester © www.hpt.at

    Vorwort

    hiNWeiSe ZUr VerWeNDUNG DieSeS heFTeS Sie haben nun das Trainingsheft für das 3. Semester zu „KOMPETENZ:DEUTSCH – modular“ (Sprachbuch für berufs-bildende höhere Schulen), Band 2 (Basisteil und Trainingsteil), in Händen.

    Mit diesem Heft können Sie sich vorbereiten auf die Semesterprüfung, das ist diejenige Prüfung, mit der Sie negative Noten in einem bestimmten Semester ausbessern dürfen.

    Bei dieser Prüfung werden nur solche Kompetenzen geprüft, die Sie davor nicht nachgewiesen haben: Sie sind in einem Beiblatt zum Zeugnis im Einzelnen angeführt! Es wird also nicht der „ganze Stoff“ geprüft werden.

    Dieses Heft ist daher gegliedert nach all den Kompetenzen, die Sie erworben haben sollten. Sie können selb-ständig mit Ihrem Beiblatt vergleichen und danach nur diejenigen Abschnitte (Kompetenzbereiche) bearbeiten, die für Sie zutreffend sind.

    Nach einer Erklärung, wie diese Prüfungen ablaufen, wird in jedem Kompetenzbereich wiederholt, was Sie an „Stoff“ (Lehrstoff) zu einem gewissen Kompetenzbereich unbedingt wissen müssen (Basiswissen, Kernstoff). Dann werden in Trainingseinheiten diejenigen Kompetenzen vermittelt, die Sie bei den Prüfungen nachweisen müssen.

    ein Leitsystem soll ihnen die Verwendung dieses heftes erleichtern:

    Alle Lösungen zu den gestellten Aufgaben können Sie downloaden von www.hpt.at/ISB_04115. Wenn Sie das Heft sorgfältigdurcharbeitenundIhreLeistungenkontrollieren(lassen),werdenSieIhreDefiziteraschaufgeholthaben!

    WirwünschenIhnenvielErfolgbeidenSemesterprüfungen!

    Die Autoren/Autorinnen

    Arbeitsaufgaben:

    Die Arbeitsaufgaben sind in dieser Form dargestellt und Kompetenzbereich für Kompetenzbereich durchnum-meriert (z. B. 3.1, 3.2 usw.).

    3.1

    In diesen Boxen wird das Basiswissen abgefragt. Meist sind Tabellen der folgenden Art eingefügt:

    Wissensüberprüfung Ihre Antwort

    Ausfüllfelder sind so gefärbt wie diese Spalte.

    In diesen Kästen bekommen Sie genaue Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Sie vorgehen sollen, um eine Aufgabe zu lösen.

    So sind „Textbausteine“ angeführt, die Ihnen das Formulieren bei den verschiedenen Textsorten erleichtern sollen.

    leSerbrIeF Basiswissen

    SchreIbprozeSSe sO GeHT’s TeXTBaUsTeine ZUM LeseRBRieF

    Vorwort

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  • 4 Eder-Hantscher/Geisler/Schörkhuber/Stockinger: KOMPETENZ:DEUTSCH. Trainingsheft 3. Semester © www.hpt.at

    Einleitende Erklärungen

    Kompetenzbereich 1: Schreiben

    Basisteil-Module 1, 2, 4, 7• TextemitunterschiedlicherIntentionverfassenunddietextsortenspezifischenMerkmalegezielteinsetzen• Textesituationsbezogensowiesachlichrichtigverfassen• Texteredigieren,indemSiedieseformalbearbeiten

    KAPITEL I: Basiswissen: Schreibkompetenz entwickelnKAPITEL II: Textsorten: Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren

    Kompetenzbereich 2: Lesen

    Basisteil-Module 2, 5, 7 • Texteformalundinhaltlicherschließen,indemSieverschiedeneTechnikenderTexterfassungeinsetzen• sichinderMedienlandschaftsowohlrezeptivalsauchproduktivorientieren,indemSieMedienangebotenutzen

    KAPITEL I: Texte gründlich verstehen (Lesemethoden, Lesestrategien) KAPITEL II: Texte analysieren und literarische Gattungen erkennen

    Kompetenzbereich 3: Sprachbewusstsein

    Alle Trainingsteil-Module • grundlegendeSprachnormenanwenden,indemSieFertigkeitenundKenntnisseinderText-undSatzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Ortho- graphie und Zeichensetzung anwenden • einenumfassendenWortschatzanwendenundBegriffedefinieren,WörterbücherundandereHilfsmittel verwenden • StrategienzurFehlervermeidunganwenden

    KAPITEL I: Strategien zur FehlervermeidungKAPITEL II: Sätze, Satzarten, Satzglieder, Komma bei Sätzen und satzwertigen Gruppen KAPITEL III: Indirekte Rede KAPITEL IV: Das Komma bei satzwertigen Fügungen KAPITEL V: Das Komma innerhalb eines Satzes KAPITEL VI: Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten KAPITEL VII: Zusammenfassende Kompetenztests

    Kompetenzbereich 4: Sprechen

    Basisteil-Module 3, 6 • Sprachepartnergerechtgebrauchen,indemSiesprachsensibelformulierenundGestaltungsmittelangemessen einsetzen• Gesprächeführen,indemSiepraxisbezogeneInformationeneinholenundweitergeben,indemSieeigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen

    KAPITEL I: Präsentieren KAPITEL II: Diskutieren

    Inhaltsverzeichnis

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  • 5Eder-Hantscher/Geisler/Schörkhuber/Stockinger: KOMPETENZ:DEUTSCH. Trainingsheft 3. Semester © www.hpt.at

    Inhaltsverzeichnis

    Kompetenzbereich 5: Zuhören

    Basisteil-Modul 3 • mündlichenDarstellungenfolgenunddieseverstehen,indemSieKerninformationenentnehmen

    KAPITEL I: Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien

    Kompetenzbereich 6: Refl exion über gesellschaftliche Realität

    Basisteil-Module 1, 2 und 7 • unterschiedlicheKulturenundLebensweltenbeschreiben• überAspektederBerufs-undArbeitsweltreflektieren• zuProblemenausGesellschaft,PolitikundWirtschaftStellungnehmen

    KAPITEL I: Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen TextenKAPITEL II: Entwicklung von Kulturbewusstsein, Kulturportfolio

    Textquellenverzeichnis

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    Sprachrichtigkeit (Grammatik)G

    Eder-Hantscher/Geisler/Schörkhuber/Stockinger: KOMPETENZ:DEUTSCH. Trainingsheft 3. Semester © www.hpt.at

    Einleitende Erklärungen*)

    Was geschieht/geschah bei Beurteilung mit einem Nichtgenügend: • SieerhalteneinBeiblattzumSemesterzeugnis. • DiesesBeiblattzumSemesterzeugnisführtdieKompetenzen (Bildungs- und Lehraufgaben) und den Lehrstoffan,diefürdienegativeBeurteilungmaßgeblichwaren. • DassSiedieimBeiblattausgewiesenenfehlendenKompetenzenerworbenhaben,müssenSieineiner Semesterprüfung beweisen.

    Die Semesterprüfung und deren erste und zweite Wiederholung:

    1. Termine:Semesterprüfungen und deren erste sowie zweite Wiederholung sind voraussichtlich abzuhalten: • hinsichtlichdesWintersemestersimdarauffolgendenSommer-undWintersemester • hinsichtlichdesSommersemestersimdarauffolgendenWinter-sowieSommersemester Prüfungszeiträume: März, Ende Juni/Anfang Juli, September, Jänner

    2. Anmeldung zu Terminen, Abstand zwischen Prüfungen:• automatischeAnmeldungdesSchülers/derSchülerinzum1.Prüfungstermin • WiederholungvonSemesterprüfungenaufAntragdesSchülers/derSchülerin • mindestensvierWochenAbstandzwischenPrüfungundWiederholung

    3. Prüfungsform/Zeitdauer a) Prüfer/innen: • SemesterprüfungundersteWiederholung:der/die zuletzt unterrichtende Lehrer/in oder ein/e vom Schulleiter/von der Schulleiterin bestimmte/r fachkundige/r Lehrer/in • zweiteundweitereWiederholung:einvomSchulleiter/vonderSchulleiterinauf Vorschlag des Schülers/der Schülerin zu bestimmende/r fachkundige/r Lehrer/in

    b) Prüfungsart/-dauer • Semesterprüfung:Der/dieprüfendeLehrer/inlegtfest,obesnureinemündlichePrüfungist(Dauer15 bis 30 Minuten) odereineschriftlichePrüfung(Dauer50Min.)UNDeinemündl.Prüfung(wievorher). • zweiteunddritteWiederholungderSemesterprüfung:schriftlichundmündlich

    c) Inhalt der Prüfung: Das ist der Nachweis über das Beherrschen der im Beiblatt zum Semesterzeugnis ausgewiesenen fehlenden Kompetenzen.

    4. Beispiele für schriftliche und mündliche Semesterprüfungen:Im Folgenden werden Beispiele von Aufgabenstellungen zur schriftlichen und mündlichen Semesterprüfung (3. Sem.) gezeigt. Ausgangspunkt für diese Beispiele: Im Beiblatt wurden die Kompetenzbereiche Schreiben, Lesen und SprachbewusstseinalsfürdasNichtgenügendmaßgeblichangeführt.

    *) Bitte beachten Sie, dass sich diese Vorgaben mit neuen Verordnungen ändern könnten. DieaktualisierteVersionfindenSiejeweilsaufwww.hpt.at/ISB_04115.

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  • 7Eder-Hantscher/Geisler/Schörkhuber/Stockinger: KOMPETENZ:DEUTSCH. Trainingsheft 3. Semester © www.hpt.at

    Einleitende Erklärungen

    Beispiel 1:

    Beispiel 2:

    Schriftliche Semesterprüfung aus Deutsch (3. Semester)

    Aufgabe: Verfassen Sie zur unten angegebenen Situation zwei Texte.

    1. Notieren Sie Ihr Schreibziel.2. Wenden Sie eine Technik zur Ideensammlung an.3. Skizzieren Sie den jeweiligen Textaufbau für a) und für b) getrennt.4. VerfassenSiediebeidenE-Mails;schreibenSiejeweilsca.150Wörter.

    Situation: Aufgrund von Sparmaßnahmen ist die Sanierung des Schulgebäudes von Seiten der dafür zustän-digen Bundesimmobiliengesellschaft ein weiteres Jahr zurückgestellt worden. Das Gebäude hat merkliche Mängel, wie undichte Fenster, Regeneinsickerung in manchen Klassendecken, Risse in den Wänden, hässli-che, verschmutzte Wände in Gängen und Klasse, teilw. kaputte WC-Anlagen usw.

    Wenden Sie sich als Vertreter/in Ihrer Klasse mit einer E-Maila) an den Direktor/die Direktorin,b) an die Bundesimmobiliengesellschaft,um gegen den Zustand zu protestieren und Abhilfe zu verlangen.

    Schriftliche Semesterprüfung aus Deutsch (3. Semester)

    Thema: Pro oder Kontra: Tablet oder Mini-NotebookAufgabe: Verfassen Sie eine Pro- und Kontra-Argumentation.

    Situation: Sie verfassen für eine Bezirkszeitung eine Pro- und eine Kontra-Argumentation zum Thema, die in 2 Rubriken (PRO und KONTRA) abgedruckt wird. Als Basis dafür verwenden Sie den online erschienenen Artikel „Kaufberatung: Tablet oder Netbook/Mini-Notebook“ aus pc-magazin.de (18. Sept. 2012).

    1. Lesen Sie den Artikel „Kaufberatung: Tablet oder Netbook/Mini-Notebook“.2. Verfassen Sie dann die Pro- und Kontra-Argumentation und beachten Sie dabei: a) Argumentieren Sie umfassend. b) Führen Sie die Argumente zu Ende und belegen Sie diese mit Beispielen. c) Wählen Sie eine deutliche Schreibhaltung: begeistert, skeptisch, ironisch-spöttisch …

    SchreibenSiejeca.150WörterfürdiePro-undKontra-Spalte.

    DieMarktforscherbeiGartnersehendieNetbooksaufdem absteigenden Ast. Den kleinen günstigen Mobil-rechnernmachtvorallemdieneueGerätegattungderTablets immer mehr Konkurrenz. So konnte Apple bislangetwa25MillioneniPadsverkaufenundimmermehr Hersteller bringen Tablets mit Android 3.0 oder in Zukunft mit 3.1 als Betriebssystem auf den Markt. Hersteller wie Acer sprechen sogar schon davon, die Entwicklung neuer Netbooks zugunsten von Android-Tablets auslaufen zu lassen. Trotzdem sind Tablets für manche Anwendungsbereiche nicht unbedingt die bessere Wahl. Android-Tablets wie das Motorola Xoom,dasSamsungGalaxyTab10.1voderdasIconiaA500vonAcersindetwasdickerundteilweiseauchschwerer, aber immer noch mobiler als Netbooks,

    dieinderRegeletwadasdoppelteGewichtaufdieWaage bringen.

    […] Bei der Akkulaufzeit kommt das iPad 2 bei einem Mix aus Aufgaben wie Videowiedergabe, Download von AppsviaWLANundWebsurfenaufetwa6,5Stunden.Bei Android-Tablets […] liegt die Laufzeit ein bis zwei Stunden darunter. Aktuelle Atom-Netbooks wie das ToshibaNB520haltenbeihoherProzessorlastfünfStunden und beim Lesen von Texten sogar bis zu 10,5Stundendurch,wennmanWLANdeaktiviert.

    Spiel und Freizeit Ein guter Teil der 90.000 Apps für das iPad sind SpieleallerArt.DasistauchimGoogleMarketfür

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    Kaufberatung: Tablet oder Netbook/Mini-Notebook

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    Sprachrichtigkeit (Grammatik)

    Eder-Hantscher/Geisler/Schörkhuber/Stockinger: KOMPETENZ:DEUTSCH. Trainingsheft 3. Semester © www.hpt.at

    Beurteilt wird bei beiden Prüfungsaufgaben:Inhalt, Textstruktur (Aufbau), Stil/Ausdruck und normative Schreibrichtigkeit

    Beispiel 3:

    Einleitende Erklärungen

    Mündliche Semesterprüfung aus Deutsch (3. Semester)

    1. Beantworten Sie folgende Fragen zum „planenden Schreiben“: a) Welche vier Planungsschritte müssen Sie beim Schreiben vollziehen? Erklären Sie diese 4 Schritte deutlich. b) Was ist eine „Schreibhaltung“? Erklären Sie und geben Sie Beispiele. c) Was bedeutet Redigieren eines Texts, wie geht man dabei vor?

    2. Lesen Sie die Textbeilage „Was tun gegen verantwortungslose Hundehalter/innen?“ und fassen Sie den Inhaltkurzzusammen!

    Android-GerätederFall.AllerdingsistdasGrosderApps für Smartphones zugeschnitten und macht von derhöherenAuflösungderTabletskeinenGebrauch.Die Mehrzahl der Spiele für Tablets sind Casual Games,dieauchalsFreewarefürWindowsoderalsFlash-GamefürdenBrowserexistieren.

    AllerdingskommendieTabletsderaktuellenGenera-tion auch mit anspruchsvolleren 3D-Spielen zurecht. Die Dual-Core-ARM-Prozessoren auf Cortex-A9-Basis enthaltendafürleistungsfähigeGrafikeinheiten.ApplesetzthiereineintegriertePowerVR-Grafikein,Nvidia

    beimTegra2eineeigeneUltra-Low-Power-GPU.AuchdieflüssigeWiedergabevonYouTube-HD-Videosstelltfür aktuelle 10-Zoll-Tablets kein Problem dar.

    BeidenmeistenNetbooksisteherdiefehlendeGrafik-performancedasProblem.DieLeistungderIntel-Grafikin den bei Netbooks vorherrschenden Atom-Prozes-sorenreichtnurfürCasual-GamesundBrowserspieleaus.Full-HD-Videoslassensichnichtflüssigabspielen,720p-Filme nur auf Dual-Core-Atoms bei erheblicher Prozessorlast.

    LiebeauchBetroffene!

    WirhabeneineGarageaneinerbelebtenStraßeinWien, vor die seit einiger Zeit ein Hund (oder mehrere Hunde?)seinGeschäfterledigt,ohnedassderBesitzerden Kot wegräumt. Ich bin tagsüber berufstätig und kann nicht aufpassen, letzten Mittwoch habe ich 7, in Worten SIEBEN, Haufen mit Hundesch… weggeputzt und danach ein sauteures sogenanntes Hundefern-haltemittelinGelformhingesprüht.

    Heute kommt mein Mann nach Hause und sagt, es liegen schon wieder 2 oder 3 Haufen da. Eine Bekannte hatgemeint,dassmanpureEssigessenzhingießensoll, ich hoffe, dass das hilft. Aber vermutlich muss man das ja auch in gewissen Abständen wiederholen, sonst wirkt das nicht mehr.

    Hat sonst noch jemand eine Idee, was ich machen könnte? Kann man die Polizei anrufen? Ich habe ja

    keine Zeit, mich auf die Lauer zu legen, damit ich den-jenigenerwische.Undselbstwenn.Wassollichdanntun? Wenn der Hundebesitzer sich uneinsichtig zeigt, an wen wende ich mich dann? Bin gerade echt geladen bis zur Halskrause und könnte allen Kötern den Hals umdrehen, obwohl die natürlich nur sekundär was dafür können.

    Frieda S., Lerchenfelder Straße 41, Wien(25. April 2014)

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    Textbeilage (Posting in einem Hausfrauenforum): Was tun gegen verantwortungslose Hundehalter/innen?

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    Einleitende Erklärungen

    3. Argumentieren Sie in Form eines mündlichen Statements pro und kontra „Strafen für nicht entfernten Hundekot“.

    4. Setzen Sie im folgenden Schüler/innen-Text die fehlenden Buchstaben bzw. Kommas/Bindestriche ein und erklären Sie die jeweilige Regel.

    Für oder gegen Ausfl üge zu Gokart-Bahnen

    Vor allem sei den Formel I Erfolgen von Michael Schumacher und Sebastian Vettel werden Kartbahnen

    die es im Umfeld fast jeder grö eren Stadt gibt immer beliebter. Es gibt zahlreiche Kartbahnen auf denen

    Motorsport Begeisterte ihre Hobby fr nen (ö oder öh) können. Die Kartbahnen versprechen Spa für

    ung und lt de auch rwachsene fahren im llgemeinen gerne mit Gokarts. Ob nun ein Be-

    such auf der Kartbahn ein gutes Ausfl ugsziel wäre werde ich im olgenden beantworten.

    Als rstes mu man bedenken, da der Besuch einer Kartbahn zum euersten gehört was man an

    Freizeitbeschäftigungen kennt. Im Verhältni zur kurzen Zeit die man fahren darf ist der Preis für das

    herumkurven sehr hoch. Für eine iertelstunde Fahrt muss man immerhin 16 Euro zahlen und dazu muss

    man sich auch einen Rennfahrer Anzug und einen Helm usleihen was wiederum etwa 4 Euro kostet. Die

    Hin und Rückfahrt und die Versorgung mit Getränken oder ssen muss auch bedacht werden. Insgesa t

    kostet der Besuch einer Kartbahn mit 30 Euro ungefähr die Hälfte des monatlichen Taschengeldes eines

    durchschnittlichen ugendlichen. Etwas so eures ist also nur etwas für eiche und spricht klar

    gegen die Gokartbahn als Ausfl ugsziel.

    (Anmerkung der Autoren/Autorinnen: Hier könnte überprüft werden, ob Sie Ihre Fehler aus den Schularbei-ten oder Hausübungen verbessert haben und nicht wieder machen!)

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    SchreibenGKomPeTeNZBereich 1: SchreiBeN

    Kompetenzbeschreibungen – Was sie können sollen:

    • TextemitunterschiedlicherIntentionverfassenunddietextsortenspezifischenMerkmalegezielteinsetzen• Textesituationsbezogensowiesachlichrichtigverfassen• Texteredigieren,indemSiedieseformalbearbeiten

    Lehrstoff:

    • prozessorientiertesSchreiben(Planen,Formulieren,AufschreibenundÜberprüfen)• informierendeundmeinungsbildendeTextsortenwieProtokoll,Zusammenfassung,Textanalyse,Analysevon Infografiken,Blog,Posting• RedigierenvonTexten• Schreibhandlungen:Zusammenfassen,Informieren,Dokumentieren,Analysieren,Argumentieren

    Basisteil-Module 1, 2, 4, 7:

    KAPITEL I: Basiskompetenzen: Schreibkompetenz entwickeln: Lesen – Recherchieren – Planen – Schreiben – RedigierenKAPITEL II: Textsorten: Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren

    KAPiTeL i: Basiskompetenzen

    1. Lesen Sie das Modul 1 Schreibkompetenz entwickeln, Teil 1 im Basisteil (ab Seite 6) genau durch.

    2. Beantworten Sie danach die folgenden Fragen und Aufgaben zum Kernstoff.1.1

    Wissensüberprüfung Ihre Antwort

    1. Wie ist die Aufgabenstellung bei der schriftlichen RDP aufgebaut? ErklärenSiedieBegriffeGeneralthema,Textsorte, Situation, Operatoren, Text-beilage (Textvorlage), Textlänge.

    2. Für wen schreibt man Texte? Nennen Sie zu Ihren Antworten je ein Beispiel.

    3. Beschreiben Sie die 3 Schritte des Schreibprozesses.

    SchreIbkompetenz entWIckeln Basiswissen

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    3. Semester

    Wissensüberprüfung Ihre Antwort

    4. Was bedeutet es, das Schreibziel fest-zulegen? Nennen Sie drei Vorteile, wenn Sie das Schreibziel festgelegt haben.

    5. Wenn Sie ein bestimmtes Zielpublikum vor Augen haben, müssen Sie beach-ten, dass das Vorwissen Ihrer Leser/Leserinnen WAS bestimmt?

    6. Was muss man beim kritischen Prüfen von Websitesbeachten?NennenSie5wichtige Punkte.

    7. BeschreibenSiedie3häufigstenSchreibhaltungen.

    8. WiegehtmanbeimRedigieren(Über-arbeiten) vor? Welche Basisfragen sindbeimÜberarbeitenzustellen?

    9. Beschreiben Sie mindestens 2 Formen des kooperativen Überarbeitens (RedigiereninGruppen).

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    Sprachrichtigkeit (Grammatik)

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    Schreiben

    Verfassen Sie zur unten angegebenen Situation zwei Texte.

    1. Notieren Sie Ihr Schreibziel.2. Wenden Sie eine Technik zur Ideensammlung an.3. Skizzieren Sie den jeweiligen Textaufbau – für a) und für b) getrennt.4. VerfassenSiediebeidenE-Mails;schreibenSiejeweilsca.150Wörter.

    Situation: In Ihrer Schule wird immer wieder Geld aus Klassenräumen und Garderobe gestohlen.

    Wenden Sie sich als Vertreter/in Ihrer Klasse mit einem E-Maila) an den/die Direktorin,b) an die Polizei,um gegen den Zustand zu protestieren und Abhilfe zu verlangen.

    Wählen Sie für eine der E-Mails aus Aufgabe 1.2 eine andere Schreibhaltung und schreiben Sie den Text entsprechend um.

    Verfassen Sie zur unten angegebenen Situation ein Schreiben an den Bürgermeister/den Bezirksvorsteher bzw. die Bürgermeisterin/Bezirksvorsteherin, in dem Sie Ihre Sicht darlegen und um Abhilfe ersuchen.

    1. Wenden Sie eine Technik zur Ideensammlung an.2. Skizzieren Sie vorab den geplanten Textaufbau.3. SchreibenSieca.250Wörter.

    Situation: In Ihrer Heimatstadt/Ihrem Heimatort/Ihrem Bezirk ist es immer wieder zu Problemen mit der Müll-abfuhr gekommen. Teilweise wurden die Mülltonnen gar nicht geleert, manchmal nur zur Hälfte. Sie werden von Ihrer Familie aufgefordert, sich bei einer offi ziellen Stelle zu beschweren.

    Planen und schreiben Sie einen Leserbrief zu dem in der obigen Situation beschriebenen Problem an eine lokale Zeitung (z. B. Ortsnachrichten, regionale Ausgabe einer Tageszeitung …).

    1. Informieren Sie sich zuerst über die Textsorte „Leserbrief“ (siehe Basisteil, Seite 134 ff.).2. Skizzieren Sie vorab den geplanten Textaufbau.3. SchreibenSieca.250Wörter.4. Redigieren Sie Ihren Text sorgfältig.

    RedigierenSieIhreTextegemäßdenÜberarbeitungsregeln(Basisteil,Seite13ff.).

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