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Universität Bayreuth Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre III, insb. Finanzwissenschaft Prof. Dr. Volker Ulrich Hinweise zur Erstellung und Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten BETA VERSION Stand: 2. April 2009

Hinweise zur Erstellung und Gestaltung wissenschaftlicher ... · 2 1 Was ist wissenschaftliches Arbeiten? Sie haben sich vielleicht zu Ihrem ersten Seminar oder zu Ihrer Abschlussarbeit

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  • Universitt Bayreuth

    Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultt

    Lehrstuhl fr Volkswirtschaftslehre III, insb.

    Finanzwissenschaft

    Prof. Dr. Volker Ulrich

    Hinweise zur

    Erstellung und Gestaltung

    wissenschaftlicher Arbeiten

    BETA VERSION

    Stand: 2. April 2009

  • 1

    Inhaltsverzeichnis

    1 Was ist wissenschaftliches Arbeiten? .................................................................................... 2

    2 Recherchieren ...................................................................................................................... 3

    2.1 Lehr- und Fachbcher .............................................................................................................. 3

    2.2 Fachzeitschriften und Sammelbnde ...................................................................................... 5

    2.3 Arbeiten mit Literaturverzeichnissen ...................................................................................... 5

    2.4 Verwendung von Datenbanken ............................................................................................... 6

    2.5 Internet-Nutzung ..................................................................................................................... 7

    3 Der Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten................................................................................ 7

    3.1 Deckblatt ................................................................................................................................. 7

    3.2 Gliederung ............................................................................................................................... 7

    3.3 Der Beginn der Ausfhrungen ................................................................................................. 8

    3.4 Hauptteil(e) der Ausfhrungen ............................................................................................... 8

    3.5 Ende der Ausfhrungen ........................................................................................................... 9

    4 Formalien wissenschaftlicher Arbeiten.................................................................................. 9

    4.1 uere Form der Arbeit .......................................................................................................... 9

    4.2 Fixe Rahmenbestandteile ...................................................................................................... 10

    4.3 Zustzliche Bestandteile der Arbeit....................................................................................... 10

    4.3.1 Abbildungsverzeichnis ................................................................................................... 10

    4.3.2 Tabellenverzeichnis ....................................................................................................... 10

    4.3.3 Abkrzungsverzeichnis .................................................................................................. 10

    4.3.4 Anhang ........................................................................................................................... 11

    4.3.5 Ehrenwrtliche Erklrung .............................................................................................. 11

    4.4 Umfang, Bestandteile, Exemplare und Bearbeitungsdauer .................................................. 12

    4.5 Zitieren und Bibliographieren................................................................................................ 12

    4.5.1 Zitieren: Verwendung fremder Quellen ........................................................................ 13

    4.5.2 Beispiele zur Zitierweise ................................................................................................ 13

    4.5.3 Weitere Hinweise .......................................................................................................... 17

    5 Weitere Informationsquellen zum Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten .......................... 18

    6 Organisatorisches ............................................................................................................... 18

    Anhang 1: Beispiele fr die Gestaltung eines Deckblatts .............................................................. 20

    Anhang 2: Beispiel fr eine Ehrenwrtliche Erklrung .................................................................. 22

  • 2

    1 Was ist wissenschaftliches Arbeiten?

    Sie haben sich vielleicht zu Ihrem ersten Seminar oder zu Ihrer Abschlussarbeit angemeldet,

    ein Thema ausgewhlt, ber das Sie gerne schreiben wrden. In inhaltlicher Hinsicht bedeu-

    tet das, dass Sie sich mit der Thematik auseinandersetzen mssen. Hinsichtlich der Aufberei-

    tung und Darstellung wird von Ihnen wissenschaftliches Arbeiten gefordert. Neben formalen

    Aspekten zu Gliederung und Aufbau der Arbeit impliziert dies eine spezifische Arbeitsweise,

    die im Folgenden nher skizziert wird.

    Zunchst mssen Sie sich ber den Inhalt Ihrer Arbeit klar werden. Wie lautet die zentrale

    Problemstellung? Bei einer Ausarbeitung zum Thema "wissenschaftliches Arbeiten" wrde

    dies bedeuten, dass Sie den Begriff zunchst definieren.

    Grundstzlich heit "wissenschaftliches Arbeiten",

    1. sich auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und des Standes der wissenschaftli-

    chen Diskussion in einem Fachgebiet

    2. mit den wissenschaftlichen Auffassungen anderer auseinanderzusetzen,

    3. sich eigene Gedanken zu machen,

    4. diese in einer verstndlichen und nachvollziehbaren Form sowie

    5. im Sinne der Fachwelt darzustellen.

    Diese Begriffsbestimmung enthlt einerseits bereits die wichtigsten Arbeitsschritte, anderer-

    seits die Herausforderungen, denen Sie sich stellen mssen: Zunchst mssen Sie sich mit

    der Literatur beschftigen, in der fr Ihre Arbeit relevante Erkenntnisse anderer Wissen-

    schaftler beschrieben sind. Dabei ist es wichtig, den Stand der Forschung zu erkennen, um

    nicht mit viel Mhe eine Arbeit zu schreiben, die in ihrem Erkenntnisstand nichts Neues

    enthlt.

    Eine grndliche Literaturrecherche ist hierfr unerlsslich. Wenn Sie sich mit der Literatur

    auseinandersetzen, werden Sie feststellen, dass Sachverhalte nicht eindeutig gesehen und

    beschrieben werden. Dies fngt bereits bei den zentralen Begriffen einer Arbeit an. Sie kn-

    nen beispielsweise einmal mehrere Definitionen von "Gesundheit" vergleichen! Grundstz-

  • 3

    lich sollten smtliche (plausiblen) Anstze zu einem Thema beschrieben und beleuchtet

    werden. Sie werden in Ihrer Arbeit Sachverhalte herausarbeiten, auswhlen, gegenberstel-

    len, abwgen und sich gegebenenfalls einem bestimmten Standpunkt anschlieen. Ziel sollte

    es sein, auch eine eigene (begrndete!) Position zu formulieren.

    Die Tatsache, dass es Erkenntnisse gibt, auf die Sie aufbauen knnen, enthebt Sie natrlich

    nicht von der Aufgabe, sich eigene Gedanken zu machen. Wie viel hier von Ihnen erwartet

    wird, hngt von der Art Ihrer Arbeit ab, d.h. ob Sie eine studentische Arbeit (Seminararbeit,

    Bachelorarbeit, Masterarbeit) oder eine Doktorarbeit schreiben. In jedem Fall sind Sie gefor-

    dert, Ihren eigenen Beitrag zu leisten und ihn verstndlich zu machen. "Verstndlich" heit

    zunchst einmal, sprachlich verstndlich zu schreiben. Weiterhin sollen der Aufbau Ihrer

    Arbeit, die Vorgehensweise, Argumente und Schlussfolgerungen logisch und nachvollziehbar

    sein. Nachvollziehbar heit auch, dass Sie alle Ideen und Aussagen, die nicht von Ihnen

    stammen, kenntlich machen und mit den Angaben versehen, die ein Leser bentigt, um die

    Aussagen zu prfen (Zitieren; vgl. hierzu Punkt 4.4).

    2 Recherchieren

    2.1 Lehr- und Fachbcher

    Mit ihnen kann man sich einen berblick ber das jeweilige Themengebiet verschaffen. Eine

    Vertiefung des Themas sollte in den meisten Fllen jedoch ber entsprechende Zeitschrif-

    tenartikel (siehe Punkt 2.2) erfolgen.

    Finanzwissenschaft

    Brmmerhoff, D. (2007), Finanzwissenschaft, 9., vollst. berarb. und erw. Aufl., Olden-

    bourg Verlag, Mnchen u.a.

    Nowotny, E. (1999), Der ffentliche Sektor, Eine Einfhrung in die Finanzwissenschaft, 4.,

    neubearb. und erw. Aufl., Springer Verlag, Berlin u.a.

    Rosen, H. S. (2005), Public finance, 7. Aufl., McGraw-Hill Irwin Verlag, Boston u.a.

    Stiglitz, J. E. und Schnfelder B. (2000), Finanzwissenschaft, 2. Aufl., Oldenbourg Verlag,

    Mnchen u.a.

  • 4

    Wellisch, D. (2000), Finanzwissenschaft I - III, Vahlen Verlag, Mnchen.

    Zimmermann, H. und Henke K.-D. (2005), Finanzwissenschaft. Eine Einfhrung in die Leh-

    re von der ffentlichen Finanzwirtschaft, 9., berarb. und erg. Aufl., Verlag Vahlen, Mn-

    chen.

    Gesundheitskonomie

    Breyer, F., Zweifel P. und Kiffmann M. (2005), Gesundheitskonomik, 5. berarb. Aufl.,

    Springer Verlag, Berlin u.a.

    Feldstein, P. J. (2005), Health Care Economics, in: Thomson Delmar Learning series in

    health services administration, Clifton Park Verlag, New York.

    Folland, S., Goodman, A. und Stano, M. (2007), The Economics of Health and Health Care,

    5. Aufl., Pearson Prentice Hall Verlag, New Jersey.

    Phelps C. E. (2003), Health Economics, 3. Aufl., Addison Wesley Verlag, Boston u.a.

    Rice, T. (2004), Gesundheitskonomie, Eine kritische Auseinandersetzung, dt. Erstausga-

    be, KomPart Verlag, Bonn.

    Sachverstndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (versch.

    Jahrgnge), Jahresgutachten, Nomos-Verlag, Baden-Baden. (2005: Verlag W. Kohlham-

    mer, Stuttgart)

    Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2006), Gesundheitsbericht fr Deutschland: Gesund-

    heitsberichterstattung des Bundes, Springer Verlag, Berlin u.a.

    Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (versch. Jahrgnge), Fachserie 12 Gesundheitswesen,

    Metzler-Poeschel Verlag, Stuttgart.

    Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (versch. Jahrgnge), Wirtschaft und Statistik, Wiesbaden.

    Culyer, A. und Newhouse J. (Hrsg.) (2003), Handbook of Health Economics, 3., verb. Aufl.,

    Elsevier Verlag, Amsterdam u.a.

  • 5

    2.2 Fachzeitschriften und Sammelbnde

    Aktuelle Aufstze in Fachzeitschriften reprsentieren den aktuellen Stand der Forschung,

    weshalb auf diese i.d.R. ein groer Teil der verwendeten Literatur entfllt.

    Finanzwissenschaft

    Finanzarchiv,

    Journal of Public Economics,

    National Tax Journal,

    Public Finance,

    Public Finance Quarterly;

    Gesundheitskonomie

    Gesundheitskonomie und Qualittsmanagement,

    Health Care Management Science,

    Health Economics,

    Health Policy,

    Journal of Health Economics,

    Zeitschrift fr Recht und Politik im Gesundheitswesen,

    PharmacoEconomics,

    Handbook of Health Economics;

    2.3 Arbeiten mit Literaturverzeichnissen

    Eine erste Suchvariante stellt das Sichten von Literaturverzeichnissen in bereits erschienenen

    Werken dar. Whrend Sie dadurch auf relativ einfache Art und Weise bibliographische An-

    gaben zu wichtigen Grundlagenpublikationen Ihrer Arbeit erhalten, mssen Sie sich dessen

  • 6

    bewusst sein, dass unter Umstnden die Aktualitt darunter leidet. Eine zustzliche Recher-

    che aktueller Publikationen bleibt aus diesem Grund unerlsslich.

    2.4 Verwendung von Datenbanken

    Wissenschaftliches Arbeiten beschrnkt sich nicht auf das Sichten des Bestands der Universi-

    ttsbibliothek. Neben der Recherche in den Bibliothekskatalogen unserer Fakultt und der

    Universitt (OPAC) sollten Sie auf jeden Fall die einschlgigen Artikel und Bcher ber das

    Datenbank-Infosystem (DBIS) der Universitt Bayreuth ermitteln.

    Hilfreiche wirtschaftswissenschaftliche Datenbanken sind bspw.:

    WISO

    ABI/INFORM Global

    EconLit

    JSTORE

    IDEAS

    Econis Select

    Insb. fr den Bereich Gesundheitskonomie eignen sich auch:

    Web of Science

    PubMed

    Eine fachbereichsbergreifende Datenbank ist bspw.:

    Scirus

    Zahlreiche Zeitschriftenartikel sind ber die EZB zugnglich. Falls sie im Rahmen Ihrer Re-

    cherchen erkennen, dass wichtige Literatur in Bayreuth nicht vorhanden ist, wird von Ihnen

    erwartet, diese per Fernleihe zu bestellen.

  • 7

    2.5 Internet-Nutzung

    Eine wissenschaftliche Arbeit lebt von der Aktualitt des verwendeten Materials und der

    zugrundeliegenden Daten. Im Zeitalter des Internets kann von einer wissenschaftlichen Ar-

    beit erwartet werden, dass der Verfasser seine Aussagen mit aktuellen Angaben belegt.

    Reichhaltige Quellen bieten dazu die Internet-Seiten wirtschaftswissenschaftlicher Institute,

    Lehrsthle und sonstiger Forschungseinrichtungen, sowie die der Ministerien und des statis-

    tischen Bundesamtes.

    Als Einstieg fr systematische Recherchen unter Verwendung von Schlagworten und Begrif-

    fen bieten sich Suchmaschinen an, z.B. Google oder Google Scholar. Es sei an dieser Stelle

    darauf hingewiesen, dass der Inhalt privater Homepages grundstzlich nicht den Ansprchen

    wissenschaftlichen Arbeitens gengt. Gleiches gilt fr Homepages von Unternehmen, sofern

    die zitierten Inhalte nicht einer eigenstndigen Publikation entstammen. Grundstzlich gilt

    hier das Gebot der dauerhaften Nachvollziehbarkeit der Quellenangabe (s. 4.5).

    3 Der Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten

    Schriftliche wissenschaftliche Arbeiten mssen bestimmten Anforderungen gengen. Mit

    den folgenden Ausfhrungen wird jener Teil des Regelkatalogs vorgestellt, der die Gestal-

    tung wissenschaftlicher Arbeiten (z.B. Abschlussarbeiten, Seminararbeiten) betrifft.

    3.1 Deckblatt

    Das Deckblatt muss die wichtigsten formalen Angaben zur Arbeit enthalten. Beispiele fr ein

    Deckblatt knnen Sie dem Anhang entnehmen.

    3.2 Gliederung

    Sinn und Zweck der Gliederung ist es, den Inhalt des 'hinter' ihr stehenden Textes in mg-

    lichst informativ verdichteter Form abzubilden und die vom Autor getroffenen Strukturie-

    rungsentscheidungen auszuweisen.

    Wenn Sie Fachbcher sichten, stellen Sie fest, dass Gliederungen - auch Inhaltsverzeichnisse

    genannt oder schlicht mit Inhalt betitelt - in verschiedener Weise gestaltet werden.

    Die dezimale Gliederung ist unserer Auffassung nach eine einfache und bersichtliche Art

    der ueren Gestaltung und ist daher zu verwenden. Aus Grnden der bersichtlichkeit soll-

  • 8

    te eine Gliederung maximal drei Gliederungsebenen enthalten. Als Beispiel fr ein dezimales

    Gliederungssystem knnen Sie das Inhaltsverzeichnis dieser "Hinweise zur Erstellung wissen-

    schaftlicher Arbeiten" betrachten.

    3.3 Der Beginn der Ausfhrungen

    Die Ausfhrungen beginnen mit einer Einleitung. Diese soll folgende Funktionen erfllen:

    (a) Das jeweilige Thema der Arbeit soll dadurch in einen greren Zusammenhang eingebet-

    tet werden.

    (b) Darber hinaus sind die Aufgaben- bzw. Fragestellung zu przisieren und die vorgenom-

    menen Schwerpunktsetzungen auszuweisen.

    (c) Die Einleitung oder Problemstellung ist auch der Teil, an dem das Konzept der Untersu-

    chung und die Vorgehensweise des Autors knapp skizziert sowie der Aufbau der Arbeit

    insgesamt mit wenigen Stzen markiert werden. Dabei sollte der rote Faden erkennbar

    sein.

    Wichtig ist, dass ber die thematische Przisierung hinaus der Weg angegeben wird, auf

    welchem das Vorhaben realisiert werden soll. Nicht zuletzt geht es darum, dass der Leser die

    Mglichkeit erhlt, nachzuvollziehen, von welchem Punkt aus der Verfasser startet und wel-

    ches die bestimmenden Erkenntnisinteressen sind.

    3.4 Hauptteil(e) der Ausfhrungen

    Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Hauptteil. Er enthlt Ausfhrungen zu den zuvor darge-

    legten Fragestellungen und Diskussionsanstzen. Hier werden der theoretische Rahmen und

    die daraus entwickelten Konsequenzen fr die eigene Arbeit ausfhrlich errtert. Konzeption

    und Ergebnisse der eigenen Recherche oder Untersuchung werden prsentiert und interpre-

    tiert. Besteht die Arbeit aus verschiedenen Fragekomplexen, sollte der Hauptteil de-

    mentsprechend sinnvoll untergliedert werden. In den meisten Fllen ist es hilfreich, den

    Hauptteil einer wissenschaftlichen Arbeit in drei Teile zu gliedern:

  • 9

    Der erste Teil kann dann dazu genutzt werden, den Status quo zu beschreiben oder grundle-

    gende Theorien darzustellen. In diesem Abschnitt sollte ein berblick ber die bisher er-

    schienene Literatur zu dem zu bearbeitenden Thema sowie zu aktuellen (gesetzlichen) Rege-

    lungen gegeben werden. Deskriptive Statistiken finden hier ebenfalls ihren Platz.

    In einem zweiten Abschnitt erfolgt eine umfassende Darstellung und Analyse des Kernthe-

    mas der Arbeit. Dieser Abschnitt dient der Vertiefung der zu bearbeitenden Fragestellung.

    Der dritte Abschnitt des Hauptteils geht schlielich ber die Darstellung hinaus. Hier sollte

    sich der Autor kritisch mit dem Inhalt der vorangegangenen Kapitel auseinandersetzen, Vor-

    und Nachteile gegeneinander abwgen sowie mgliche Handlungsalternativen aufzeigen.

    3.5 Ende der Ausfhrungen

    Die Ausfhrungen enden mit einem Resmee, einem Fazit, mit Schlubetrachtungen bzw.

    mit einem Ausblick auf weitere Forschungsleistungen. Darin

    (a) sollen die zentralen Aussagen, die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit kurz und przise

    zusammengefasst,

    (b) kann (selbst-)kritisch zu den Ausfhrungen insgesamt, zu den Ergebnissen im besonderen

    Stellung genommen und

    (c) knnen offen gebliebene Fragen errtert werden.

    4 Formalien wissenschaftlicher Arbeiten

    4.1 uere Form der Arbeit

    In Bezug auf die uere Gestaltung sollte drauf geachtet werden, dass folgende Vorgaben

    eingehalten werden:

    linker Seitenrand: 4 cm

    die weiteren Seitenrnder: 2 cm

    Zeilenabstand: eineinhalbzeilig

    Schriftgre: 12 pt

    Schriftart: Times New Roman, Calibri, LaTex quivalent

  • 10

    Beginnend mit dem Inhaltsverzeichnis werden alle Seiten mit fortlaufenden arabischen

    Zahlen nummeriert.

    Blocksatz mit Silbentrennung

    4.2 Fixe Rahmenbestandteile

    Jede Arbeit besitzt:

    a. ein Deckblatt (vgl. 3.1),

    b. ein Inhaltsverzeichnis (vgl. 3.2),

    c. eine Einleitung (vgl. 3.3),

    d. einen Hauptteil (vgl. 3.4),

    e. eine Zusammenfassung (vgl. 3.5),

    f. ein Literaturverzeichnis (vgl. 4.5).

    4.3 Zustzliche Bestandteile der Arbeit

    Sofern erforderlich, muss die Arbeit zwischen Inhaltsverzeichnis und Einleitung noch weitere

    Verzeichnisse enthalten.

    4.3.1 Abbildungsverzeichnis

    Auflistung der Abbildungen und deren berschrift mit Angabe der Seitenzahl.

    4.3.2 Tabellenverzeichnis

    Auflistung der Tabellen und deren berschrift mit Angabe der Seitenzahl. Sofern Abbildun-

    gen bzw. Tabellen Verwendung finden, sollten diese stets in einem entsprechenden Ver-

    zeichnis aufgefhrt werden.

    4.3.3 Abkrzungsverzeichnis

    Im Text verwendete Abkrzungen (fr allgemeine Redewendungen, Organisationen, Zeit-

    schriften usw.) mssen benannt werden:

    EZB Europische Zentralbank

    GKV Gesetzliche Krankenversicherung

    ZWS Zeitschrift fr Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

  • 11

    Werden in einer Arbeit nur wenige Abkrzungen verwendet, so muss kein Abkrzungsver-

    zeichnis erstellt werden. In diesem Fall ist aber eine Definition im fortlaufenden Text (in

    Klammern nach der ersten Nennung) erforderlich. Gleiches gilt fr die Abkrzung von Insti-

    tutionen, die als Quellen verwendet werden.

    Beispiel:

    In der Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist ein fester Leistungskatalog vorgeschrieben.

    4.3.4 Anhang

    Sollte die Arbeit besonders viele Abbildungen und Tabellen oder anderes Zahlenmaterial

    enthalten, besteht nach Absprache mit dem Betreuer die Mglichkeit, diese in Form eines

    Anhangs hinzuzufgen.

    4.3.5 Ehrenwrtliche Erklrung

    In den meisten Fllen (siehe Abschnitt 4.4) ist eine Ehrenwrtliche Erklrung des Autors er-

    forderlich. Hiermit versichert der Kandidat schriftlich, dass er seine Arbeit, bei einer Grup-

    penarbeit seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit, selbstndig verfasst und

    keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Sie stellt die letzte

    Seite der Arbeit dar.

    Ein Beispiel fr eine Ehrenwrtliche Erklrung knnen Sie dem Anhang entnehmen.

  • 12

    4.4 Umfang, Bestandteile, Exemplare und Bearbeitungsdauer

    Bachelor-/Masterarbeiten, Juristische Hausarbeiten im Rahmen der WiWiZ sowie Seminar-

    arbeiten unterliegen verschiedenen Anforderungen. Umfang, Bestandteile und Anzahl der

    Abzugebenden Exemplare entnehmen Sie bitte nachfolgender Tabelle.

    MA BA WiWiZ LA Gym LA Real SA

    Umfang a) 60 Seiten 40 Seiten 30 Seiten 60 Seiten 40 Seiten 20 Seiten

    Bestand-teile

    - Deckblatt - Inhaltsverzeichnis - Ggf. sonstige Verzeichnisse b) - Literaturverzeichnis - Ehrenwrtliche Erklrung

    Wie MA aber ohne Ehren-wrtliche Erklrung

    Abzuge-bende digi-tale Version

    1 digitale Version im pdf-Format

    Abzuge-bende Print-Exemplare

    2 gebun-dene Exemplare

    3 gebundene Exemp-lare

    2 gebundene Exemp-lare

    2 mit Heft-streifen ge-heftete Exemplare

    Bearbei-tungsdauer

    4 Monate P&E: 8 Wochen sonstige: 9 Wochen

    6 Wochen 6 Mona-te

    4 Monate Je nach Ter-min

    a) Seitenzahl entspricht dem Umfang inklusive aller Bestandteile b) Ist ein Abbildungs-, Tabellen- oder Abkrzungsverzeichnis vorgesehen, ist dieses direkt unter dem Inhaltsverzeichnis zu platzieren, eine eigene Seite ist nicht vorgesehen

    Die Kunst, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben, liegt darin, sich bei seinen Ausfhrun-

    gen kurz zu fassen und nicht, die Seiten- oder Quellenzahl zu maximieren. Andererseits muss

    beim Aufbau beachtet werden, dass die Arbeit neben den fixen Rahmenbestandteilen auch

    noch weitere formale Elemente enthalten kann bzw. muss (vgl. dazu Punkt 4.3 und 4.4).

    4.5 Zitieren und Bibliographieren

    Zu den Grundregeln einer wissenschaftlichen Arbeit gehrt, dass alle verwendeten Informa-

    tionen, seien dies nun Angaben aus der Forschungsliteratur, aus Vortrgen, persnlichen

    Mitteilungen oder aus anderen Quellen, nach ihrer Herkunft belegt werden. Dazu dienen die

  • 13

    bibliographischen Angaben. Diese Angaben mssen in einer Weise abgefasst sein, dass die

    Informationsquellen (Fachbuch, Aufsatz in einem Sammelwerk oder einer Fachzeitschrift,

    Interview, Tageszeitung etc.) eindeutig identifizierbar und somit auch fr den Leser auffind-

    bar sind. Sollten im Ausnahmefall auch Inhalte von E-Mails oder anderen persnlichen Mit-

    teilungen Verwendung finden, sind diese zu verwahren, damit sie dem Leser bei Bedarf zu-

    gnglich gemacht werden knnen. Dies gilt ebenso fr Internetseiten.

    Es wird dringend empfohlen Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi (Campuslizenz, In-

    formationen ber die Universittsbibliothek), Bibliographix oder Endnote zu verwenden! Die

    untenstehend dargelegte Zitierweise wurde auf ihre Umsetzbarkeit mit Citavi berprft.

    4.5.1 Zitieren: Verwendung fremder Quellen

    Allgemein lassen sich drei Grundregeln formulieren:

    1. Smtliche wrtlichen bernahmen aus fremden Texten sind zu kennzeichnen. Darber

    hinaus gilt, dass sowohl fr wrtliche als auch fr sinngeme Zitate die Quellen ange-

    fhrt werden mssen.

    2. Es gibt verschiedene Mglichkeiten zu zitieren. Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet,

    dass man sich fr eine bestimmte Zitierweise entscheidet, die konsequent beibehalten

    wird. Bitte halten Sie sich hierbei an die Zitiervorgaben des Lehrstuhls.

    3. Ein wrtliches Zitat sollte immer nur dann Anwendung finden, wenn der betreffende

    Autor einen bestimmten Fachbegriff erstmals angefhrt oder nachhaltig geprgt hat

    oder wenn eine sinngeme Widergabe des Zitats den Kern der Aussage verflscht. In

    diesem Fall erfolgt eine Kenntlichmachung durch Anfhrungszeichen (nheres siehe un-

    ten). Ist allein der Inhalt, nicht aber die explizite Wortwahl einer Quelle relevant, so sollte

    diese sinngem wiedergegeben und damit als indirektes Zitat aufgefhrt werden. Der

    Quellennachweis eines indirekten Zitats wird mit vgl. eingeleitet.

    Die am Lehrstuhl VWL III verbindliche Zitierweise wird im Folgenden dargelegt.

    4.5.2 Beispiele zur Zitierweise

    4.5.2.1 Monographie

    Im Text

  • 14

    Eine Schlsselposition *+ nimmt der ambulant ttige Arzt ein (Breyer et al. (2004), S. 331).

    Im Literaturverzeichnis

    Breyer, F., Zweifel, P. und Kifmann, M. (2004), Gesundheitskonomik, 5., berarb. Aufl.,

    Springer-Verlag, Berlin u.a.

    Schema

    , (), , ,

    , , .

    4.5.2.2 Beitrag in einem Sammelband

    Im Text

    Marktmacht kann zu diversen Problemen fhren (vgl. Gaynor und Vogt (2000), S. 1407-

    1409).

    Im Literaturverzeichnis

    Gaynor, M. und Vogt, W. B. (2000), Antitrust and competition in health care markets, in:

    Culyer, A. J. und Newhouse, J. P. (Hrsg.), Handbook of Health Economics, Bd. 1, Elsevier

    Science, Amsterdam, S. 14051487.

    Schema

    , (), , in:

    (Hrsg.), , , , , S. .

    4.5.2.3 Beitrag in einer Reihe

    Im Text

    Sozialrecht und Wettbewerbsrecht mssen kein Gegensatz sein (vgl. Oberender und Flei-

    schmann (2004), S. 207f.)

    Im Literaturverzeichnis

    Oberender, P. und Fleischmann, J. (2004), Sozialrecht und Wettbewerbsrecht: Ein Gegen-

    satz?, Ordnungspolitische Anmerkungen zu einem Urteil des Europischen Gerichts-

    hofs vom 16. Mrz 2004, in: Lenel, H. O., Grner, H., Hamm, W. und Heuss, E. (Hrsg.),

    ORDO - Jahrbuch fr die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 55, Lucius & Lu-

    cius, Stuttgart, S. 191208.

  • 15

    Schema

    , (), , in:

    (Hrsg.), , , , , S. .

    4.5.2.4 Zeitschriftenartikel

    Im Text

    Auch Alesina und La Ferrara (2005) widmen sich intensiv Fragen der Umverteilung.

    Im Literaturverzeichnis

    Alesina, A. und La Ferrara, E. (2005), Preferences for redistribution in the land of opportuni-

    ties, in: Journal of Public Economics, 89(5-6), S. 897931.

    Schema

    , (), , in:

    , (), S. .

    4.5.2.5 Working paper

    Im Text

    Verhandlungen zwischen Krankenhusern und Versicherern finden hufig statt (vgl. Hal-

    bersma et al. (2007), S. 5).

    Im Literaturverzeichnis

    Halbersma, R. S., Mikkers, M. C., Motchenkova, E. und Seinen, I. (2007), Market structure

    and hospital-insurer bargaining in the Netherlands, TILEC Discussion Paper, Nr. 2007-

    006, Tilburg University, Tilburg.

    Schema

    , , ,

    , , , .

    4.5.2.6 Zeitungsartikel

    Im Text

    Die politische Untersttzung ist schwach (vgl. Laschet (2008), S. 12).

    Im Literaturverzeichnis

  • 16

    Laschet, H. (2008), Klinik-MVZ bauen ihren Marktanteil weiter aus, 23.06.2008, in: rzte Zei-

    tung, 23(4), S. 12.

    Schema

    , (), , ,

    , in: , (), S. .

    4.5.2.7 Online-Quelle

    Im Text

    Das Unternehmen reagierte auf die Finanzmarktkrise mit umfangreichen Informationen, die

    fr die Kunden im Internet bereitgehalten wurden (vgl. Allianz (2008), o. S.).

    Im Literaturverzeichnis

    Allianz (Hrsg.) (2008), Allianz auch in der Finanzmarktkrise auf Kurs, online im Internet:

    http://www.allianzdeutschland.de/presse/news/q_and_a/fragen_finanzmarktkrise.ht

    ml [Stand: 09.12.2008].

    Schema

    (), , online im Inter-

    net: [Stand: ].

    4.5.2.8 Persnliche Mitteilung

    Im Text

    Die Kanzlerin ist nach wie vor vom Erfolg der Manahme berzeugt (vgl. Merkel (2008),

    o. S.).

    Im Literaturverzeichnis

    Merkel, A. (2008), Konjunkturprogramm und Steuererleichterungen, persnliche Mitteilung

    am 10.12.2008 (E-Mail).

    Schema

    , (), ,

    persnliche Mitteilung am (E-Mail).

    4.5.2.9 Sonderfall: Autor/Herausgeber abgekrzt

    Im Text

    Die rzte stehen dieser Entwicklung kritisch gegenber (vgl. KBV (2006), S. 5).

  • 17

    Im Literaturverzeichnis

    KBV - Kassenrztliche Bundesvereinigung (2006), MVZ-Survey 2005 - Eine Analyse der strate-

    gischen Positionierung Medizinischer Versorgungszentren, Berlin.

    Schema

    - , , , .

    4.5.2.10 Andere Publikationstypen

    Andere Publikationstypen haben sich an der hier gewhlten Systematik zu orientieren.

    4.5.3 Weitere Hinweise

    4.5.3.1 Seitenzahlen

    Eine Seite =>S. 2

    Zwei Seiten => S. 2f.

    Drei oder mehr Seiten => S. 2-4

    ff. wird nicht verwendet.

    4.5.3.2 Sortierung Literaturverzeichnis

    Im Literaturverzeichnis werden die einzelnen Titel in der alphabetischen Reihenfolge der Nachnamen

    des Erstautors aufgefhrt.

    4.5.3.3 Autoren im Text

    Autoren werden im Text fr alle Publikationstypen gleich formatiert:

    Bei zwei Autoren: und ()

    Bei drei oder mehr Autoren: et al. ()

    Im Literaturverzeichnis immer alle Autoren auffhren (vgl. 4.5.2.5).

    4.5.3.4 Eigenverlag

    Ist eine Publikation im Eigenverlag erschienen, wird auf Hinweise zum Verlag komplett ver-

    zichtet.

  • 18

    4.5.3.5 Angabe der Website

    Die www-Adresse wird ausschlielich bei echten Onlinequellen angegeben. Wenn eine ge-

    druckte, verffentlichte Version eines Dokuments existiert (bei den meisten von zitierbaren

    Institutionen ins Netz gestellten pdf-Dateien ist dies beispielsweise der Fall), ist ohne Angabe

    der www-Adresse auf die gedruckte Quelle zu verweisen.

    4.5.3.6 Fremdsprachliche Werke

    Handelt es sich um fremdsprachliche Werke, sind im Literaturverzeichnis Angaben wie

    Hrsg., 2. Aufl. oder S. durchgngig auf Deutsch zu verfassen (also NICHT Ed., 2nd

    ed. oder p.).

    4.5.3.7 Mehrere Verlagsorte

    Sind fr einen Verlag mehrere Orte angegeben, wird nur der erste Ort genannt. Alle weite-

    ren werden durch u.a. abgekrzt.

    5 Weitere Informationsquellen zum Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten

    Allgemeine Formen und Technik wissenschaftlichen Arbeitens

    Brauner, D. J. und Vollmer, H. U. (2008), Erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten: Seminar-

    arbeit Bachelor-/Masterarbeit (Diplomarbeit) Doktorarbeit, 3. berarb. und erw.

    Aufl., Wissenschaft und Praxis, Sternenfels.

    Bnsch, A. (2007), Wissenschaftliches Arbeiten, 9. Auflage, Neuauflage 2007, Oldenbourg,

    Mnchen u. a.

    Krmer, W. (2005), Wie schreibe ich eine Seminar- oder Examensarbeit?, 2. Aufl., Campus

    Sachbuch, Frankfurt u.a.

    Preiner, A. (2009), Wissenschaftliches Arbeiten, 3. Aufl., Mnchen u. a.

    Pyerin, B. (2007), Kreatives wissenschaftliches Schreiben - Tipps und Tricks gegen Schreib-

    blockaden, 3., aktualisierte Aufl., Juventa, Weinheim u.a.

    Theisen, M. R. (2008), Wissenschaftliches Arbeiten, Technik, Methodik, Form, 14., neu be-

    arb. Aufl., Mnchen.

    6 Organisatorisches

    Allgemein

  • 19

    Es liegt in der Verantwortung des Studenten sicherzustellen, dass alle Zugangsvoraussetzun-

    gen, die in den einschlgigen Studiengngen laut Prfungsordnung zur Erstellung einer ord-

    nungsgemen Abschluss-/Zulassungs- oder Seminararbeit gefordert sind, vorliegen. Ferner

    obliegt es dem Studenten, dafr Sorge zu tragen, dass die Anmeldung und Abgabe rechtzei-

    tig erfolgt, sollten aus prfungstechnischen, persnlichen oder sonstigen Grnden bestimm-

    te Fristen einzuhalten sein. Dabei ist zu beachten, dass auch fr die Korrektur der Arbeit aus-

    reichend Zeit eingeplant werden muss. Nheres ist im direkten Gesprch mit dem jeweiligen

    Betreuer zu regeln.

    Vorbereitung und Anmeldung

    In der Regel ist nach einem Erstgesprch mit dem Betreuer und einer Eingrenzung des The-

    mas vom Studenten eine Grobgliederung zu verfassen. Wird diese als geeignet und ange-

    messen erachtet, die intendierte Thematik erfolgreich zu bearbeiten, ist ein Expos zu ver-

    fassen, das die wesentlichen Ziele und Bestandteile der Arbeit verbalisiert (ca. 1 Seite). Sind

    nach Einschtzung des Betreuers alle Voraussetzungen erfllt, wird dieser die Anmeldung

    vornehmen.

    Abgabe

    Die Abgabe der Arbeit erfolgt bei dem betreuenden Mitarbeiter des Lehrstuhls oder in Aus-

    nahmefllen postalisch (in diesem Fall gilt das Datum des Poststempels). Fllt der Termin fr

    die Abgabe der Arbeit auf einen Samstag, einen Sonntag oder einen gesetzlichen Feiertag, so

    endet die Frist mit dem Ablauf des nchstfolgenden Werktags.

    Sollten der betreuende Mitarbeiter oder die Sekretrin des Lehrstuhls nicht erreichbar sein,

    kann die Arbeit auch in der Prfungskanzlei (Zimmer 1.34, Gebude ZUV) abgegeben werden

    bzw. (im verschlossenen, adressierten Umschlag) auch in den Briefkasten beim Hauptein-

    gang des Gebudes ZUV eingeworfen werden. Bei diesem Briefkasten kann aufgrund auto-

    matischer Vorrichtungen der Abgabetag zweifelsfrei festgestellt werden.

  • 20

    Anhang 1: Beispiele fr die Gestaltung eines Deckblatts

    Universitt Bayreuth

    Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultt

    Lehrstuhl fr Volkswirtschaftslehre III

    - insb. Finanzwissenschaft -

    Prof. Dr. Volker Ulrich

    Bachelor-/Masterarbeit

    vorgelegt von: Abgabetermin:

    Max Mustermann TT.MM.JJJJ

    Musterstrae 1

    99999 Musterdorf

    [email protected]

    Matrikelnummer

    Fachsemesteranzahl, Studiengang

  • 21

    Universitt Bayreuth

    Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultt

    Lehrstuhl fr Volkswirtschaftslehre III

    - insb. Finanzwissenschaft -

    Prof. Dr. Volker Ulrich

    Seminar

    vorgelegt von: Abgabetermin:

    Max Mustermann TT.MM.JJJJ

    Musterstrae 1

    99999 Musterdorf

    [email protected]

    Matrikelnummer

    Fachsemesteranzahl, Studiengang

  • 22

    Anhang 2: Beispiel fr eine Ehrenwrtliche Erklrung

    Hiermit erklre ich ehrenwrtlich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstndig und ohne

    fremde Hilfe verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel verwendet habe.

    Insbesondere versichere ich, dass ich alle wrtlichen und sinngemen bernahmen aus

    anderen Werken als solche kenntlich gemacht habe.

    Ort, (Datum) (Unterschrift)