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Herbstprogramm 2008

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  • Herbst 2008

  • Verlagsprogramm :: Herbst 2008 : : BELLETRISTIK

    9783938442555

    ISBN978-3-938442-55-5

    Jan Kuhlbrodt geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, studierte Politische kono-mie in Leipzig, Philosophie in Frankfurt am Main sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Derzeit ist er Geschftsfhrer der Literaturzeit-schrift EDIT. Zuletzt erschien von ihm: Platon und die Splmaschine im Gustav Kiepenheuer Verlag sowie Verzeichnis und Wagnis Warte-schleife in der Lyrikedition 2000. 2007 war Kuhlbrodt Teilnehmer am Autorenfrderungsprogramm der Stiftung Niedersachsen.

    SchneckenparadiesJan Kuhlbrodt

    Kinder rupfen Gras und Lwenzahn im Garten und legen beides in eine Zink-badewanne. Anschlieend setzen sie ein paar Schnecken hinein und meinen, die Tiere nun glcklich gemacht zu haben. Wo knnte es ihnen besser gehen? Doch als sie einige Stunden spter nach den Tieren sehen, sind alle verschwunden. Das Spiel wiederholt sich, die Schnecken werden in die Wanne gesetzt, doch immer wieder reien sie aus, bis die Kinder begreifen: Das Paradies ist nicht jenes, das wir ihnen zuweisen.

    Marie-Luise Marchand

    Jan KuhlbrodtSchneckenparadies

    Roman

    13 x 20 cm

    ca. 140 Seiten

    gebunden

    Schutzumschlag

    14,90 EURO

    August 2008

    ISBN 978-3-938442-55-5

    Man konnte auch mal eine Tagung organi-sieren. Macht kaputt, was euch kaputtmacht. Musik von alten zerkratzten Platten. Am besten ein studentischer Streik, dann wre der Uniturm wieder fr einige Tage eine Partyzone und die Sache mit dem Piratensender knnte endlich weitergehen. Und montags war Plenum. Das heit, alle, die sich der Linken Liste (LiLi)

    zugehrig fhlten, versammelten sich in einem kleinen verrauchten Raum im Studentenhaus und drehten Zigaretten, tranken Bier aus Fla-schen oder Wasser und gingen nach dem Ple-num ins Jordaneck. Dort im StudentInnenhaus verwalteten wir die Reste der Weltrevolution und die Gelder der Frankfurter Studierenden-schaft. Basisdemokratisch,

    das heit, es wurde so lang diskutiert, bis eine Mehrheit den Zigarettenrauch nicht mehr aushielt

    Ein junger Mann erlebt seine erste Freiheit in der DDR: Wir hatten uns Karfreitag 1982 an der Autobahnauffahrt verabredet. Morgens um acht. Eine Gruppe von jungen Mnnern, die sich allesamt als Revolutio-nre verstanden und sich Kommunisten nannten. Das war nicht so einfach, 1982 in der DDR. Sie trinken Branntwein zu 1,65 Mark den Liter, sie trampen weiter zur Wartburg mit einer Mandoline im Gepck, auf der sie gar nicht spielen knnen.Nach der Wende siedelt der Erzhler ber in die Bankenmetropole Frankfurt am Main und begegnet den Spontis, fr die Kommunismus nichts als eine Attitde ist. Jan Kuhlbrodt erzhlt mit groer Leichtig-keit Geschichten aus einer Zeit des Um-bruchs, Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend, die voller Selbstironie und Melancholie sind und in denen sich der Er-zhler auf die Suche nach seinem Paradies begibt jener Zinkbadewanne, aus der man doch bei der erstbesten Gelegenheit wieder herauskriecht.

    eine groe Erzhlung, die sich aus den kleinen Erzhlungen des Lebens ergibt. Essaykunst in der Tradition von Montaignes Icherhebung in Spannung zu den groen Behauptungen der Geschichte. Hugo Dittberner

  • Verlagsprogramm :: Herbst 2008 : : BELLETRISTIK

    9783938442555

    ISBN978-3-938442-55-5

    Jan Kuhlbrodt geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, studierte Politische kono-mie in Leipzig, Philosophie in Frankfurt am Main sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Derzeit ist er Geschftsfhrer der Literaturzeit-schrift EDIT. Zuletzt erschien von ihm: Platon und die Splmaschine im Gustav Kiepenheuer Verlag sowie Verzeichnis und Wagnis Warte-schleife in der Lyrikedition 2000. 2007 war Kuhlbrodt Teilnehmer am Autorenfrderungsprogramm der Stiftung Niedersachsen.

    SchneckenparadiesJan Kuhlbrodt

    Kinder rupfen Gras und Lwenzahn im Garten und legen beides in eine Zink-badewanne. Anschlieend setzen sie ein paar Schnecken hinein und meinen, die Tiere nun glcklich gemacht zu haben. Wo knnte es ihnen besser gehen? Doch als sie einige Stunden spter nach den Tieren sehen, sind alle verschwunden. Das Spiel wiederholt sich, die Schnecken werden in die Wanne gesetzt, doch immer wieder reien sie aus, bis die Kinder begreifen: Das Paradies ist nicht jenes, das wir ihnen zuweisen.

    Marie-Luise Marchand

    Jan KuhlbrodtSchneckenparadies

    Roman

    13 x 20 cm

    ca. 140 Seiten

    gebunden

    Schutzumschlag

    14,90 EURO

    August 2008

    ISBN 978-3-938442-55-5

    Man konnte auch mal eine Tagung organi-sieren. Macht kaputt, was euch kaputtmacht. Musik von alten zerkratzten Platten. Am besten ein studentischer Streik, dann wre der Uniturm wieder fr einige Tage eine Partyzone und die Sache mit dem Piratensender knnte endlich weitergehen. Und montags war Plenum. Das heit, alle, die sich der Linken Liste (LiLi)

    zugehrig fhlten, versammelten sich in einem kleinen verrauchten Raum im Studentenhaus und drehten Zigaretten, tranken Bier aus Fla-schen oder Wasser und gingen nach dem Ple-num ins Jordaneck. Dort im StudentInnenhaus verwalteten wir die Reste der Weltrevolution und die Gelder der Frankfurter Studierenden-schaft. Basisdemokratisch,

    das heit, es wurde so lang diskutiert, bis eine Mehrheit den Zigarettenrauch nicht mehr aushielt

    Ein junger Mann erlebt seine erste Freiheit in der DDR: Wir hatten uns Karfreitag 1982 an der Autobahnauffahrt verabredet. Morgens um acht. Eine Gruppe von jungen Mnnern, die sich allesamt als Revolutio-nre verstanden und sich Kommunisten nannten. Das war nicht so einfach, 1982 in der DDR. Sie trinken Branntwein zu 1,65 Mark den Liter, sie trampen weiter zur Wartburg mit einer Mandoline im Gepck, auf der sie gar nicht spielen knnen.Nach der Wende siedelt der Erzhler ber in die Bankenmetropole Frankfurt am Main und begegnet den Spontis, fr die Kommunismus nichts als eine Attitde ist. Jan Kuhlbrodt erzhlt mit groer Leichtig-keit Geschichten aus einer Zeit des Um-bruchs, Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend, die voller Selbstironie und Melancholie sind und in denen sich der Er-zhler auf die Suche nach seinem Paradies begibt jener Zinkbadewanne, aus der man doch bei der erstbesten Gelegenheit wieder herauskriecht.

    eine groe Erzhlung, die sich aus den kleinen Erzhlungen des Lebens ergibt. Essaykunst in der Tradition von Montaignes Icherhebung in Spannung zu den groen Behauptungen der Geschichte. Hugo Dittberner

  • 9783938442548

    ISBN978-3-938442-54-8

    Verlagsprogramm :: Herbst 2008 : : BELLETRISTIK

    AnnedoreZwei Leben in Briefen

    Elke Kraft1957 in Dresden geboren, Ausbildung zur Facharbeiterin fr Schreibtechnik, spter Studium der Heimerziehung, schrieb ber 20 Jahre mit ihrer engsten Freundin Annedore aus Hannover Briefe. Als Anne 1997 starb, wurde ihr von ihrer Familie eine Kiste mit Briefen zurckgegeben.

    Dieses Buch ist mehr als das Dokument einer Freundschaft, es ist ein beeindruckendes Zeitportrait grenzenlos offen und anrhrend privat. Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung

    AnnedoreZwei Leben in BriefenElke Kraft

    Das Jahr 1977: Beim Zelten in den Ma-suren begegnen sich zwei Frauen. Auf der einen Seite Elke aus Dresden, neunzehn-jhrig, hungrig nach Leben und Frei-heit, auf der anderen die vier Jahre ltere Annedore aus Hannover, ruhiger, ber-legter, emanzipiert. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die ber 20 Jahre dauern wird.

    Elke heiratet, wie in der DDR blich, frh, bekommt ein Kind, lsst sich wie-der scheiden. Findet erneut einen Mann,

    Marie-Luise Marchand

    begibt sich in einem Haus am Rande von Dresden zur Ruhe, aber auch diese wird nur vorbergehend sein. Annedore arbeitet in Hannover als Sekretrin, sie ist aktiv bei den sich gerade etablierenden Grnen und in der Gewerkschaft, entwickelt aber bald einen fatalen Hang zum Alkohol und zu den falschen Mnnern.

    Was in diesen Briefen erzhlt wird, ist nichts als der Alltag zweier Frauen in Ost und West, doch in diesem Alltag konzen-triert sich, wie in einem Brennglas, groe Geschichte. Annedore ist das erscht-ternde Dokument einer Wandlung. Ein Buch, das glcklich macht und betroffen, ein Buch, deren Figuren einem nach dem Lesen so nah sind, wie beste Freunde, weil man nicht genug bekommt von diesem ver-schmitzten Tonfall, dieser Lebensweisheit, dieser Intensitt.

    Elke KraftAnnedore

    Zwei Leben in Briefen

    13 x 20 cm

    ca. 400 Seiten

    mit Abbildungen

    gebunden

    19,90 EURO

    September 2008

    ISBN 978-3-938442-54-8

    Anne, ich glaube, wir kommen in ein Alter, in dem man berwach, bersensibel und bei Fremdberhrung uerst elektrisch reagiert. Hast Du schon berlegt, wie alt wir in 20 oder 35 Jahren sind und wie wir dann leben? Wie werden wir dann denken? Hab ich dann berhaupt noch Lust, irgendwas zu sagen? Versuche mal, ob es Dir schwer fllt, einen

    ganzen Tag zu schweigen. Sag mal, warum ist eigentlich keiner da, der alles ganz richtig versteht, was ich will oder wie ich bin. Oder bin ich schon nicht mehr in der Lage, mich verstndlich zu machen? Ich komme mir vor, wie in Brotteig verpackt, durch den ich erst mal durchfinden mu, erst die Masse ab-streifen mu,

    bevor ich wieder richtig ICH bin, bevor ich wieder klar sehe, denke und spreche

  • 9783938442548

    ISBN978-3-938442-54-8

    Verlagsprogramm :: Herbst 2008 : : BELLETRISTIK

    AnnedoreZwei Leben in Briefen

    Elke Kraft1957 in Dresden geboren, Ausbildung zur Facharbeiterin fr Schreibtechnik, spter Studium der Heimerziehung, schrieb ber 20 Jahre mit ihrer engsten Freundin Annedore aus Hannover Briefe. Als Anne 1997 starb, wurde ihr von ihrer Familie eine Kiste mit Briefen zurckgegeben.

    Dieses Buch ist mehr als das Dokument einer Freundschaft, es ist ein beeind

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