health 2503

  • View
    226

  • Download
    5

Embed Size (px)

DESCRIPTION

 

Text of health 2503

  • medianet.at

    health economy

    Krzungen In der Steiermark zeichnen sich Spitalsschlieungen ab 50

    Expansion Das Biotechunternehmen Marinomed holt sich frisches Geld 51

    Wachstum Impfstoffentwickler Valneva verdoppelte den Umsatz 54

    Erfolgreich Institut Allergosan punktet im OTCBereich 54

    Testimonial Firmenchefin Ruth Fischer ist Gesicht von Apomedica 55

    Freitag, 25. Mrz 2016 covEr 49

    A

    PA/R

    ober

    t Jg

    er

    Streit ber Groinvestitionen in Krankenhuser der LnderDie Gesundheitsreform soll teure Kliniken entlasten, doch die Lnder rsten auf. Allein Niedersterreich investiert heuer 270 Mio. Euro. 50

    Fhrende Kontrollorin

    christa Wirthumer-Hoche Die Leiterin der AGES-Medizin-marktaufsicht ist fr drei Jahre neue Vorsitzende des Manage-ment Boards der Europischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Die

    EMA msse den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier in Europa sicherstellen,

    sagte sie.

    Chef geht von Bord

    Andrew Witty Der grte britische Pharma-

    konzern GlaxoSmithKline muss sich nach einem neuen Chef

    umsehen: Der langjhrige Vor-standsvorsitzende Andrew Witty wird sich im Mrz kommenden

    Jahres von seinem Posten verabschieden, kndigte er an. Witty steht Glaxo seit 2008 vor.

    A

    GE

    S/B

    AS

    G

    Gla

    xoS

    mith

    Klin

    e

    www.omni-biotic.comInstitut Allergosan Pharmazeutische Produkte Forschungs- und Vertriebs GmbHDitetisches Lebensmittel fr besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Dit)

    Dauerstress verursacht Entzndungen im Darm.OMNi-BiOTiC STRESS Repair:Das richtige Nervenfutter fr Ihren Darm. Damit Sie Ihren Stress besser verkraften.

    Stress?Tun Sie was dagegen!

    www.pharma-logistik.at

    Besuchen Sie uns auf der Austropharm!21. 23. April 2016 Stand A020

    2

    Wir freuen uns

    auf Sie!

    rEform

    Apotheker und rzte im ClinchWIEN. Ins Gesundheitswesen kommt nun doch nach Jahren der Debatten und Konflikte zwischen Krankenkassen und Stakeholdern Reformbewegung. Allerdings spielen sich auch jetzt wieder Reibungspunkte mit rzten, Apo-thekern und der Pharmaindustrie ab. Zuletzt mussten vor allem die Apotheker im Hinblick auf rzt-liche Hausapotheken am Land Rckschlge hinnehmen: rzte sollen gefrdert werden. Seite 52

    www.erichreismann.com

  • medianet.at50 health:care Freitag, 25. Mrz 2016

    Von Ina Karin Schriebl

    ST. PLTEN. Die N Landesklini-ken-Holding sieht sich als wesent-licher Wirtschaftsmotor. Gerade in konjunkturell schwierigeren Zeiten sind die ffentlichen Mittel von Land und Gemeinden wesentlich fr den Arbeitsmarkt in Nieder-sterreich, sagte Landesrat Karl Wilfing (VP) bei der Vorstellung des heurigen Ausbauprogramms der Holding.

    Das seit 2005 laufende Ausbau-programm der Holding umfasst ein Bauvolumen von insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro bis

    2023; das aktuelle Bauvolumen fr heuer liegt bei 270 Millionen Euro, erluterte Wilfing. Heuer wrden zwar keine neuen Bau-stellen begonnen, dafr die Pro-jekte in Amstetten, Neunkirchen, Scheibbs, Krems und Korneuburg abgeschlossen. Grte Baustelle ist jene des Universittsklinikums St. Plten mit einem Investitions-volumen von 230,8 Mio. fr die ersten neuen Huser bis 2019. Mit diesem Ausbauprogramm garan-tieren die 27 Landeskliniken nicht nur hchste medizinische Qualitt in der Versorgung der Patienten, sondern auch beste Arbeitsbedin-

    gungen fr das Personal und hohe Wertschpfungseffekte fr Nieder-sterreich, unterstrich Wilfing.

    Hohe WertschpfungDiese Wertschpfungseffekte be-zifferte Wirtschaftsprofessor Gott-fried Haber dahingehend, dass ein fr Kapazittserweiterungen aus-gegebener Euro eine Wertschp-fung von 1,088 Euro nach sich ziehe. Der Wertschpfungseffekt durch die Investitionsttigkeit der Holding liegt 2016 bei 155 Milli-onen Euro fr Niedersterreich und weiteren 117 Millionen Euro fr ganz sterreich, unterstrich

    Haber. Die 27 Landeskliniken ge-nerieren insgesamt eine Wert-schpfung von rund zwei Mrd. , 1,4 Mrd. davon flieen direkt in die Regionen. Damit werden laut Haber 44.000 Arbeitspltze gesi-chert, 38.000 davon wiederum di-rekt in den Regionen. Zustzlich zu den 20.000 Beschftigten sind auch rund 360.000 stationre Auf-enthalte und 170.000 Operationen pro Jahr zu bercksichtigen.

    Investition zur KostensenkungZur Senkung laufender Kosten will die N Landeskliniken-Holding die Zahl der Tageskliniken weiter ausbauen. Wir wollen an allen groen Husern interdisziplinre Tageskliniken etablieren, kndig-te Wilfing an. Das Spital Kloster-neuburg werde sich etwa als ope-rative Tagesklinik spezialisieren. Ein-Tages-Aufenthalte sparen Millionen im Gesundheitssystem, ist Wilfing berzeugt. Der Trend gehe weg von lngeren hin zu kr-zeren und tagesklinischen Aufent-halten; Niedersterreich sei dabei Vorreiter: 8,7% der insgesamt 358.000 Krankenhausaufenthalte im Vorjahr dauerten demnach nur einen Tag, sterreichweit liege der Durchschnitt bei 5,6%. Die Verweil-dauer sei von 2001 bis 2015 von sechs auf 4,8 Tage gesunken.

    Deutliche ReduktionDurch moderne OP-Methoden sind viele medizinische Eingriffe tages-klinisch mglich. So werden auch Knie-Arthroskopien bereits ohne stationren Aufenthalt durchge-fhrt. Am hufigsten sind Augen-OPs rund 94% aller Grauen-Star-Operationen in Niedersterreich werden tagesklinisch durchge-fhrt. Auch bei Eingriffen nach Brchen von Leisten oder Nabel, Krampfadern-Entfernungen und gynkologischen Operationen wer-den viele Patienten abends nach Hause entlassen. Interdisziplinre Tageskliniken gebe es bereits zum Beispiel in Zwettl, Mistelbach, Sto-ckerau und Mdling, sagt Markus Klamminger, stellvertretender Me-dizinischer Geschftsfhrer der N Landeskliniken-Holding.

    Spitler werden weiter ausgebautWhrend Gesundheitsreformer versuchen, die Spitalsausgaben zu senken, bauen die Lnder ihre Kliniken aus; in Niedersterreich werden heuer 270 Mio. Euro verbaut.

    L

    ande

    sklin

    ikum

    St.

    Pl

    ten

    GRAZ/EISENSTADT/WIEN. In Wien, der Steiermark und dem Bur-genland wird aktuell heftig ber Krankenhausprojekte diskutiert. Die VP Burgenland will etwa im Zusammenhang mit dem Neubau des Krankenhauses Oberwart den Landes-Rechnungshof einschalten. Sowohl die Sanierung des Altbaus als auch die Planung des Neubaus sollten geprft werden.

    Die SP versenke mit dem Kran-kenhaus-Projekt zahlreiche Millio-nen Euro, so der Vorwurf der VP. Der Neubau werde mit 158 Mio. kalkuliert, nachdem ursprnglich von 80 Mio. ausgegangen worden sei. Es gebe immer noch keinen Generalplaner. Von Oberwarts Br-germeister Georg Rosner (VP) kam zudem Kritik, dass es keine durch-dachte Verkehrsstrategie am Areal

    des Spitals gebe; die Verkehrsan-bindung fr das neue Krankenhaus sei nicht geregelt.

    In Wien ortet ebenfalls die VP beim Bauprojekt Krankenhaus Nord Kostenberschreitungen und spricht von einer Verschwendung von Steuergeld. Demnach koste umgerechnet auf die Investition ein Bett im Krankenhaus Nord 1,4 Mio. und damit dreimal so viel wie vergleichbare Kranken-hausbetten in Deutschland oder aber auch in sterreich. Die Stadt weist den Vergleich als unpassend zurck.

    Krzungen im SdenIn der Steiermark wiederum steht Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (VP) unter Beschuss. Die Opposition fordert Klarheit im

    Hinblick auf die Spitalsreform des Landes. Auf eine entsprechende An-frage antwortete Drexler kurz und bndig, nmlich ob es im Zuge der Reform 2035 zu einer merkbaren Reduktion der Spitalsstandorte kommen werde. Schlicht: ja, ant-wortete der Landesrat. Die Struk-tur der Spitalslandschaft sei rund 100 Jahre alt. Er wolle gemeinsame Wege mit allen Beteiligten gehen, sagte Drexler. Um ein neues hoch-technisches Gert im LKH Leoben htte man vor 50 Jahre ein halbes Spital gebaut.

    Die Grne Gesundheitsspreche-rin Sandra Krautwaschl vermisst vor allem einen Blick in die Zu-kunft: Was wird wirklich vor Ort passieren? Denn die bestmgliche Versorgung macht nicht nur die Spitalsversorgung aus. (APA/red)

    Streit um KlinikprojekteNach Jahren der Diskussion soll es in der Steiermark doch zu einer Reduktion der Klinikstandorte kommen.

    Das Krankenhaus Wien Nord sorgt weiter fr politische Diskussionen.

    A

    PA/A

    rchi

    tekt

    urb

    ro W

    imm

    er

    Das Krankenhaus in St. Plten wird krftig ausgebaut. In Niedersterreich sieht man das auch als Impuls fr die Wirtschaft.

    Zuckerse VorsorgeideenMartin rmmele

    Die britische Regierung will Unternehmen zur Kasse bitten, die Geld mit zuckersen Softdrinks verdienen. Starkoch Jamie Oliver, der dafr seit Langem wirbt und sogar im Londoner Parlament auf Werbetour war, ist glcklich. Und nicht nur er. Visionr sei die sogenannte Zuckersteuer, findet etwa Mark Hanson von der Britischen Herzstiftung. Zwar sei sie kein Allheilmittel, drfe ruhig frher kommen als wie geplant erst 2018. Aber dass die angepeilten 520 Millionen Pfund Staatseinnahmen umgerechnet fast 660 Millionen Euro in den Sport unterricht an Volksschulen flieen sollen, sei inspirierend. Tatschlich ist die Sache etwas komplexer. Klar ist, dass Softdrinks einen hohen Zuckeranteil von oft gleich mehreren Stck Wrfelzucker beinhalten. Hhere Steuern verteuern Softdrinks nach Ansicht von Experten aber nicht so stark, dass sich das auf das Konsumverhalten auswirken kann. In anderen Lndern werden stattdessen Werbeverbote gefordert oder eine Kennzeichnung als entsprechend ungesund. Was in jedem Fall hilft, ist eine ffentliche Diskussion darber. Denn die erreicht die Konsumenten sicher. Und die Debatte allein kann schon einiges im Hinblick auf eine gesndere Lebensweise bewirken egal, ob es um Zucker in Getrnken oder andere Dinge geht.

  • medianet.at Freitag, 25. Mrz 2016 life:science 51

    Von Ulli Moschen

    WIEN/LINZ. Die Marinomed Bio-technologie GmbH wu