Genius loci garten der erinnerung

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"Genius Loci - Der Geist des Ortes" ein interaktives Stadtraumkunstprojekt. Work in Progress -SIE KÖNNEN MITMACHEN !! "Genius Loci - Spirit of the space" an interactive urban art project. Work in progress -YOU CAN PARTICIPATE!!

Text of Genius loci garten der erinnerung

  • 1MAP #2 Genius Lociein Stadtraum-Kunstprojekt im Garten der Erinnerung, Berlin

  • inhALtsverzeichnis

  • 0.0. Partizipation, wie kann ich mitmachen? und Vorwort................................p4-5

    1.0. Einfhrung....................................................................................................................p6-7 1.1. Der ort, Garten der Erinnerung................................................................p8-9 1.2. Erste Eindrcke...............................................................................................p10-11 1.3. Die Geschichte................................................................................................p12-15 1.4. Derzeitige kulturelle Nutzung......................................................................p16-17

    2.0. Das Projekt MAP (Mobile Atelier Project - Mobiles Atelier Projekt)..................p18-19 2.1. MAP(Mobile Atelier Project)#1...................................................................p20-21 2.2. MAP (Mobile Atelier Project) # 2, Genius Loci.........................................p22-23

    3.1. Genius Loci - ein interaktives Stadtraumkunstprojekt..........................................p24-29 3.2. Genius Loci, Ziele..........................................................................................p30-31 3.3. Genius Loci, Umsetzung................................................................................p32-41

    4.0. Akteure..........................................................................................................................p42-43

    5.0. organisation / EIN DEMoKrAtISCHEr rAUM................................................p44-45

    6.0. Zeitplan.........................................................................................................................p46-47

    6.0. Finanzierung................................................................................................................p48-49

    7.0. teilnehmende Knstler...............................................................................................p50-1

    -Presseerklrung vom 24.06.2014.......................................................................p52-53 -Kontakt..................................................................................................................p54-55

  • 40.0. PArtiziPAtion, wie kAnn ich MitMAchen? und vorwort

  • 5 Die in diesem Konzept beschriebene Situa-tion ist fiktiv und entspricht nicht vollstndig dem derzeitigen Sachstand. Es soll als Denkanreiz und Inspiration fr die ffentlichkeit dienen. Die Verfasser dieses Konzepts bemhen sich um Publizitt des Konzeptes, um die Par-tizipation der Brger bzw. Der ffentlichkeit an der Neugestaltung stdtischen raumes anzuregen, bzw. zu ermglichen. Die Verfasser mchten die Partizipation der Brger an Entscheidungen, die Ihren Lebensraum betreffen, anregen. Die Informationen in diesem Konzept sind zusammengetragen von recherchen aus bisherigen, hnlichen Kunstprojekten der Kn-stlergruppe, frei verfgbaren Quellen im Inter-net, und am Projekt beteiligten Personen. Fr die richtigkeit dieser Informationen wird von den Verfassern keine Haftung bernommen.

  • 61.0. einfhrunG

  • 7Der lateinische Begriff genius loci bedeutet wrtlich bersetzt der Geist des Ortes.

    Der titel steht hier fr ein interaktives Stadtraumkunstprojekt, das im Folgendem bes-chrieben wird. Ein Kunstprojekt , das als Ini-tialzndung und Katalysator, bei der Umnutzu-ng des Stadtraums, und seiner re-Definition, dienen soll. Durch die behutsame Etablierung von Kunst und Kultur, an einem sich in Abwicklung befindendem Friedhof, und einer, in der ffentli-

    chen wahrnehmung, in Vergessenheit geratenen Gedenksttte, soll der Geist des ortes, sich er-neuern. Neu- Definition vom Stdtischem raum, frei von privaten Interessen. re-Urbanisierung soll stattfinden ohne, dass der Frieden verlorengeht. Das Streben nach Schaffung, eines neuen, soziokulturell konstruierten "ortsgeistes" fr ein-en offenen Nutzerkreis .

  • 81.1 der ort: GArten der erinnerunG

  • 9 Der Garten der Erinnerung, der ort, an dem das Kunstprojekt stattfindet, befindet sich in dem Berliner Bezirk Neuklln, am Sdstern, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt Berlins.Umgeben vom Bergmannkiez, dem Volkspark Hasenheide, und Flughafen tempelhof (der vor kurzem als Ge-genstand eines referendums in Berlin ber seine re-Urbanisierung, Schlagzeilen machte), in der, wohl gepflegten Lilienthal Strae.

    Die Anlage befindet sich in direkter Na-chbarschaft, zu der St. Johannes Basilika, die 1897 erffnet wurde , und aktuell Deutschlands grten polnischen Gemeinde als treffpunkt dient, sowie der Apostolischen Nuntiatur(der Botschaft des Vatikans) die 2001 an diesem Standort neu erff-net wurde.

    (Foto: Umgebungskarte )

    (Foto: St. Johannes Basilika und Apostolische Nuntiatur sind direkte Nachbarn des Lilienkulturgarten)

    (Foto: St. Johannes Basilika )

  • 10

    1.2. erste eindrcke

    (Foto: Unter einem sthlernen Kreuz ist die steinerne tordurchfahrt)(Foto: Die Parkanlage ist durch wege erschlossen)

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    Man geht unter einem sthlernen Kreuz, durch eine steinerne tordurchfahrt auf das Gelnde. Das Schild am Eingang weist die Besuch-er auf die rtlichen Begebenheiten hin. Landesei-gener Friedhof. Bekanntmachungen sind in einer Glasvitrine angebracht. Unmittelbar am Eingang, rechts und links, geht ein weg ab, zu den Nebenge-buden. Der Genius Loci- Der Geist des ortes ist zum ersten Mal zu spren. Ein breiterer langer weg aus Granitplatten fhrt auf eine quadratische Senke erreichbar durch drei Stufen. An einer Seite des Quadrats, zentrisch in die nach oben fhren-de Freitreppe eingebaut, ein kleines Steinhaus, eine Krypta mit Kupferdach und Glastr. Innen die unzugngliche Skulptur von Fritz Cremer Sorgende Frau von 1948.

    Auf beiden Seiten des Granitweges, zwischen riesigen Bumen gelegen, markieren zwei Steine, Berlins zentrale Kriegsgrbersttte.

    Der Monolith links gelegen, DEN totEN im oStEN gewidmet. rechts gelegen Steht ein weiterer Stein zum Gedenken an die opfer der weltkriege, insbesondere der Frauen und Kinder, Am Vorabend des Volkstrauertages veranstaltet der Volksbund hier eine Gedenkfeier.

    Seit Mitte der 1990er Jahre protokollar-isch von der Bundeswehr umrahmt, hat sie heute durch Militrattachs und Vertreter auslndischer Botschaften internationalen Charakter.

    Auf beiden Seiten fhren treppen hinauf zum Hauptgebude der ganzen Anlage, der Feierhalle.

    (Foto: das Hauptgebude )

  • 12

    1.3. die Geschichte

    (Foto: Blick aus der Feierhalle)

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    Die Feierhalle, das Hauptgebude des zen-tralen Berliner Kriegerehrenhofs, wurde von den Nazis in Auftrag gegeben und vom Architekten wilhelm Bning geplant und ab 1938 durchge-fhrt. 1940 wurden die Bauarbeiten gestoppt. brig blieb das Hauptgebude mit den beiden wandelgngen zu den ursprnglich geplanten Ne-bengebuden, die nie gebaut werden sollten.

    Die Anlage wurde nach dem Krieg zum zivilen Standortfriedhof, die Feierhalle zur Fried-hofskapelle. Der Landeseigener Standortfried-hof Lilienthal Strae erstreckt sich auf 98,397 Quadratmetern. Eine Parkanlage, die damals vom Volkspark Hasenheide abgetrennt wurde. Dem unkundigen Besucher bietet sich der Anblick ein-er gepflegten Grnanlage, mit Bumen gekenn-zeichnet als Naturdenkmler, und auch die Geb-ude sind unter Denkmalschutz. Der Bereich mit privaten Grbern befindet sich in Abwicklung. Mit Beschluss des Bezirksverordnetenversam-

    mlung (BVV), ist eine Umnutzung und behutsame Schlieung des privaten Friedhofs geplant, der kaum mehr besucht wird . Es gibt keine Neubes-tattungen seit zehn Jahren. So dient die Anlage als geschtzte Kriegsgrabsttte. 4935 opfer der Allier-ten Luftangriffe liegen hier seit 1945 begraben. Mil-itrisch angeordnete Grabsteine erinnern an diese Menschen aus der Kreuzberger Nachbarschaft, die vor 70 Jahren zum Hhepunkt des 2.weltkrieges umkamen. Neben dem Namen, viele opfer blieben unbekannt und liegen teils in Massengrbern, ist der Geburtsdatum, sowie der todesdatum zu seh-en. Bei vielen steht der 3.2.1945 als todesdatum. An jenem Samstag verdunkelte sich der Himmel ber Berlin um 10,30 Uhr, bei dem Angriff von mehr als 1200 Flugzeugen der Allierten, die ihre tdliche Fracht ber Berlin abwarfen. Die Bomben entfalteten ihre ganze Zerstrungskraft, die ganze Huserreihen in der unmittelbaren Nachbarschaft ausradierte. 25000 todesopfer und hunderttau-sende Verletzte waren zu beklagen.

  • 14

    (Foto: Das sthlerne Kreuz) (Foto: In der Krypta ist die Skulptur von 1948 von Fritz Cremer : die Sorgende Frau )

  • 15

    (Foto: Ein preussischer Adler saeumt die zentralewand der Feierhalle) (Foto: Im Boden eingelassen, die Grabsteine fr die Kriegsopfer des zweiten weltkriegs)

  • 16

    1.4. derzeitiGe kuLtureLLe nutzunG

  • 17

    Seit drei Jahren ist die Liegenschaft an P.D.U.V e.V. ( Polnisch Deutscher Unternehmer-innen Verein) zur kulturellen Neunutzung verge-ben. Musikstudios, Proberume im Keller, eine Bibliothek im ersten Stock der Feierhalle. Eine Ju-gendherberge in den Nebengebuden. Austauschprojekte mit Jugendgruppen werden seit Jahren erfolgreich durchgefhrt. Ausstellungen, wie Zukunft braucht Erinnerung vom Volks-bund Deutsche Kriegsgrberfrsorge e.V , ber Deutsche Kriegsgrberfrsorge weltweit, finden

  • 18

    2.0. MAP - MobiLe AteLier Project (MobiLes AteLier Projekt)

  • 19

    (MobiLes AteLier Projekt)

    tiplikation und Expansion. Es hat zum Ziel, ein sichtbares Netzwerk freier, temporrer Ateliers und Galerien in der Stadt einzurichten, um so eine neue urbane realitt zu generieren. Ausgehend von