Feldkirch aktuell Sonderausgabe Dezember 2014

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Eröffnung Montforthaus

Text of Feldkirch aktuell Sonderausgabe Dezember 2014

  • FELDKIRCH AKTUELLSonderausgabe Dezember 2014

    Optik und Akustik im Einklang:Hchste Ansprche an Planung und Umsetzung S. 20

    anfangen im Montforthaus:Montforter Zwischentne S. 28

    Erffnung Montforthaus Das neue Montforthaus bringt Impulse fr Feldkirch S. 4

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  • 2 FELDKIRCH AKTUELL SONDERAUSGABE

    BERBLICK

    TITELTHEMA: ERFFNUNG MONTFORTHAUS > Feldkirch bekommt ein Montforthaus und ganz viel mehr ... 4

    > Politische Statements 6 > Stimmen zum neuen Montforthaus 8

    PLANUNG UND BAU > Zwei ungleiche Partner ein tolles Team 11 > In rund zwei Jahren wurde das Montforthaus errichtet 15

    > Baukommission: Kosten- und Zeitrahmen wurden eingehalten 16

    > Ein Haus der Superlative 17 > 600 Vergaben und 1500 Rechnungen bis zur Fertigstellung 18

    > Optik und Akustik im Einklang 20 > Innovativ und zukunftsfhig 22

    DAS MONTFORTHAUS GEHT IN BETRIEB > Die Vorfreude auf das Nachlassen der Anspannung 24 > Montforthaus und Stadtmarketing - ein Team 26 > Auslastung ber den Erwartungen 27 > anfangen im Montforthaus Feldkirch 28 > Qualitt und Dienstleistung haben bei uns oberste Prioritt 30

    > Eine junge Disziplin mit groem Potenzial 32 > Nachhaltiges Montforthaus setzt Mastbe 34 > Tourismuscounter zieht ins Montforthaus 35

    HISTORISCHES > Brand der alten Stadthalle 1973 37

    PLANER UND AUSFHRENDE FIRMEN > Die Stadt Feldkirch sagt danke 38

    DEZEMbEr 2014

    Tolles Architektenteam Prof. rainer Hascher kann sich mit DI Markus Mitiska ber ein groartiges Haus freuen. S. 11

    Baukommission Der Kosten- und Zeitrahmen fr das neue Montforthaus wurde exakt eingehalten. S. 16

    Erffnung Die Vorbereitungen zur Erffnungswoche vom 2. bis 6. Jnner laufen auf Hochtouren. S. 24

  • 3FELDKIRCH AKTUELL SONDERAUSGABE

    BRGERMEISTER MAG. WILFRIED BERCHTOLD

    Als vor sieben Jahren klar wurde, dass eine Sanierung des alten Montforthauses nur zu unverhltnismig hohen Kosten und zudem nur als bergangslsung mglich war, hat die Feldkircher Stadtvertretung am 3. Juli 2007 einstim-mig einen Neubau beschlossen. Wir haben dies damals mit

    sehr groem Respekt vor der Dimension dieses Vorhabens fr Feldkirch getan. 40 Millionen Euro sind keine Kleinigkeit fr eine Stadt unserer Grenordnung. Gleichzeitig war uns bewusst, dass wir mitten in der Feldkircher Altstadt bauen werden man kann sich als Bauherr kaum ein sensibleres Gebiet vorstellen.

    Das Ergebnis berzeugt Heute, sieben Jahre nach dem Grundsatzbeschluss, drfen wir zufrieden Bilanz ziehen:

    Wir haben im Architekturwettbewerb ein groartiges Siegerprojekt gekrt und mit den Architekturbros Hascher Jehle und Mitiska Wger hervorragende Partner gefunden. Wir konnten die prognostizierten Bau-kosten des Hauses exakt einhalten dank kontinuierlicher Kostenkont-rollen und Abstimmung aller Beteiligten. Wir haben nicht nur ein neues Haus errichtet, sondern einem Teil der Feldkircher Altstadt ein neues Gesicht gegeben.

    Ich danke allen, die am Projekt beteiligt waren, fr ihre groartigen Leistungen. Den Planern und ausfhrenden Firmen, den Mitarbeitern im Bauamt und in der Montforthaus GmbH, aber auch den Anrainern des Montforthauses, die auerordentliche Geduld und groes Verstnd-nis fr Belastungen und Einschrnkungen whrend der Bauzeit gezeigt haben. Und nicht nur das wenn Sie heute ums Montforthaus spazieren, dann werden Sie sehen, dass an vielen Orten zustzliche Impulse fr ein schnes Stadtbild gesetzt wurden.

    Alle, die das Haus whrend der Bauzeit betreten und einen ersten Eindruck bekommen haben, waren begeistert vom Gebude und dessen Mglichkeiten. Ich lade Sie herzlich ein, machen sie sich vom 2. bis 6. Jnner selbst ein Bild. Feldkirch hat einen neuen Treffpunkt und ich freue mich, Sie dort begren zu drfen. n

    Wir haben mit viel respekt begonnen ...

    REDAKTION TEL. 304-1110 MAIL: AKTUELL@FELDKIRCH.ATImpressum: Herausgeber: Amt der Stadt Feldkirch Fr den Inhalt verantwortlich: Mag. Susanne backmeister An dieser Ausgabe haben mitgearbeitet: Harald F. Petermichl, Mag. Martina Podgornik, Corina Dreher, bernadette biedermann Fotos: Georg Alfare, Darko Todorovic, Dietmar Mathis, Stadt Feldkirch, Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH Titelbild: Darko Todorivic Das Foyer im MontforthausGestaltungskonzept: Egger-Lerch GmbH, Wien Layout: Mag. Susanne backmeister, bernadette biedermann, Mag. Martina PodgornikDruck und bildbearbeitung: Thurnher, rankweil

  • 4NACH ZWEI JAHREN BAUZEIT FERTIGGESTELLT

    Feldkirch bekommt ein Montforthaus und ganz viel mehr

    Wenn man sich dem Montforthaus aus der Marktgasse kommend zu Fu nhert, wird Schritt fr Schritt deutlich, auf wie viele Arten Feld-kirch durch das neue Kultur- und Kongresszentrum profitiert.

    Das Montforthaus wurde am Standort des alten Hauses neu errichtet. Und das neue Montforthaus hat einen Teil der Innenstadt vllig vern-

    dert: 11.000 m Stadtentwicklung ist hier passiert und wer heute altgewohnte Wege ber die Johannitergasse und den Leonhardsplatz hin zum Rsslepark geht, bekommt ganz neue Eindrcke von Feldkirch.

    Aufenthaltsqualitt im Gymnasiumhof Die jetzt freistehende Jugendstilturn-halle bildet das Entree zum jetzt kopf-steingepflasterten Gymnasiumhof. Anstelle der frheren Hinterhofatmo-sphre ist ein grozgiger Platz ent-standen, wobei die Fassade des neuen Hauses aus Jurakalk den gediegenen Rahmen bildet. Hier findet man nun

    einen Aufenthaltsort mit neuer Qualitt, der sich hervorragend fr Freiluftveran-staltungen eignet und gleichzeitig eine attraktive Spange in die Neustadt und die Schmiedgasse schafft.

    Einblicke am Leonhardsplatz Wer weiter ber die breite Treppe zum Leonhardsplatz hinaufsteigt, dem zeigt sich auch hier ein neues Bild. Die Glas- und Fensterflchen im Montforthaus bieten Einblicke ins Haus. Und wenn die Tren im Groen Saal geffnet sind, dann kann man von den Gastgrten am Platz aus sogar bis auf die Bhne sehen.

    Moderne Architektur harmoniert mit historischer AltstadtMit dem neuen Montforthaus hat Feld-kirch auch einen neuen Platz bekom-men: der Montfortplatz erstreckt sich vor dem Haupteingang des Hauses ber 3500 m. Auch hier wurden die Materi-alien des Platzes sorgfltig ausgewhlt. 300.000 Pflastersteine wurden verlegt und ein Brunnen installiert.

    Blickt man hinauf zur Schattenburg, so ergnzen sich die Fassade des Mon-forthauses und die Materialien der alt-ehrwrdigen Burg auf groartige Weise. Moderne Architektur und historische Bausubstanz harmonieren vorbildlich.

    Mit dem neuen Haus hat sich aber auch eine neue Wegverbindung ber die Ziegelhofgasse erffnet. Die dort sicht-baren Reste der Altstadtmauer erhalten nun die verdiente Aufmerksamkeit.

    Das Montforthaus wurde mitten in der historischen Altstadt und direkt am Fue des Feldkircher Wahrzeichens der Schattenburg errichtet. Wir hatten groes Glck, diesen Entwurf von den Bros Hascher Jehle und Mitiska Wger im Rahmen des Architekturwettbe-

    DAS MONTFORTHAUS IN ZAHLEN

    > Groer Saal: 1100 bis 3000 Personen

    > Foyer: (inkl. Gnge) 1800 m, 15 Meter hoch, 1200 m Glas- und Fensterflche im gesamten Gebude

    > Kleiner Saal: 270 Personen > 4 Seminarrume: fr 60 bis 100 Personen

    > Dachgastronomie: 50 Sitzplt-ze, inkl. Veranstaltungsraum 150 Sitzpltze

    > Dachterrasse: 60 Sitzpltze > Tiefgarage: 79 ffentliche, 59 private Stellpltze, vier Standpltze mit Elektrotankstelle, 30 Fahrradab-stellpltze

    ERFFNUNG MONTFORTHAUS

    >Mit dem Montforthaus sind neue

    Wegverbindungen geschaffen worden: im bild der Durchgang vom Gymnasiumhof richtung Ziegelhofgasse und Montfortplatz.

  • STADT INTERN

    FELDKIRCH AKTUELL SONDERAUSGABE 5FELDKIRCH AKTUELL SONDERAUSGABE

    werbs zu bekommen, erinnert sich Brgermeister Berchtold. Von Beginn an sind die Plne als uerst stimmig fr die Feldkircher Altstadt empfunden worden. Schlielich konnten die ers-ten Ideen fast 1:1 umgesetzt werden. Tatschlich fgt sich das Haus nicht nur am Plan, sondern nun auch in Natura perfekt in seine Umgebung ein.

    Die vielen harmonischen Rundungen des Gebudes haben zwar manchem Planer und fast allen ausfhrenden Bau-firma Kopfzerbrechen bereitet, berich-tet Berchtold, jetzt nach der Fertig-stellung berzeugt die Umsetzung und dominiert die Freude an der gelungen Arbeit aller Beteiligten.

    Ein Haus, das vieles kann Von Beginn an war klar, dass das Montforthaus ein multifunktionales Veranstaltungszentrum werden sollte. Das heit, dass Schulblle hier ebenso beste Bedingungen finden werden wie internationale Kongresse, klassische Konzerte, Show Acts, Firmenevents oder Vortrge.

    Dabei gaben sich die Verantwortlichen in keinem der Bereiche mit Mittelma zufrieden. Insbesondere an die Akustik wurden hchste Ansprche gestellt.

    Heute darf sich Feldkirch ber einen auergewhnlichen Konzertsaal freuen, aber auch ber ein modernes Kon-gresszentrum und ein Haus, das sich als gesellschaftlicher Treffpunkt etab-lieren wird. Das Montforthaus ist eine groartige Ergnzung am Veranstal-tungsmarkt in der Region, betont Ge-schftsfhrer Mag. Edgar Eller. Indem wir am internationalen Kongressmarkt gemeinsam mit Kongresskultur Bregenz auftreten, knnen wir den Kunden, die sich fr Vorarlberg interessieren, eine groe Bandbreite an Mglichkeiten fr ihre Veranstaltung bieten egal ob sie nun den See oder die mittelalterliche Altstadt bevorzugen.

    Genuss am DachDie Zufriedenheit mit dem Montfort-haus wird auch an der Gastronomie gemessen werden. Nicht nur was das Catering bei Veranstaltungen betrifft, sondern natrlich auch, was das Re-staurant am Dach des Hauses bietet. Mi