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DAS ORIGINAL DR. OETKER SCHUL KOCH BUCH

Dr Oetker Schulkochbuch Trail

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This is a Trail of the Dr Oetker Schulkochbuch

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D A S O R I G I N A L

D R . O E T K E R

SCHULK O C HB U C H

S h lk hb h 001 003 i dd 3 01 09 2008 13 12 50 Uh

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Keine Lust mehr auf die ewig gleichen Rühreier, Tütensuppen und Nudelgerichte aus der Packung? Doch mal den raffinierten Risotto,

das exotische Gemüse-Linsen-Curry oder den Rehrücken wagen und erleben: es schmeckt nicht nur, sondern gelingt einfacher als gedacht.

„Schulkochbuch“, das Standardwerk – auch für Einsteiger und Ungeübte. Mit diesem Buch gelingen nicht nur Klassiker wie Rinderrouladen oder

gefüllte Paprikaschoten im Handumdrehen, sondern auch die vielen neuen Rezepte.

Dafür sorgt die Dr. Oetker Versuchsküche, die genau überprüft, dass jedes Gericht auch für Anfänger leicht zuzubereiten und immer ein Genuss ist.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen und detaillierte Fotos garantieren ein Ergebnis, das begeistern wird.Viele neue Rezepte regen zum Ausprobieren und Nachmachen an.

Immer mehr Menschen entdecken die Kunst des Kochens, die Freude am Ausprobierenund Genießen, Liebe zu den ausgewählten Zutaten und das gewisse Etwas,

mit dem Sie jeden Tag ein bisschen schöner machen können. Und dann wird geschnippelt, gerührt, gekocht, gebraten und geschmort.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren, gutes Gelingen und: Lassen Sie es sich schmecken!

» Neue Rezepte 2008 «

... zum Beispiel: » Maultaschen mit Krautfüllung » Möhrensuppe mit roten Linsen und Minze» Roastbeefröllchen » Putencurry Indische Art

und, und, und ...

VORWORT

KAPITEL

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8 44 86

112 120

190 214

244

144

160

250 266

306 312276

Damit Ihr Gericht genauso unwi-derstehlich schmeckt und so ap -petitlich aussieht, wie Sie es sichvorstellen, möchten wir Ihnen ei-nige Tipps ans Herz legen, bevorSie mit der Zubereitung beginnen:

Tipp 1 – Vorbereitung

Lesen Sie bitte das Rezept vor derZubereitung – besser noch vor demEinkaufen – einmal gut durch. Oftwerden Arbeitsabläufe oder -zu sam-menhänge dann klarer. Soweit nichtanders angegeben, sind alle Rezeptefür 4 Portionen berechnet. Die Zu-taten sind in der Reihenfolge ihrerVerarbeitung aufgeführt.

Tipp 2 – Mengenangaben

Die Mengenangaben und Löffel -mengen in den Umschlag innen -seiten des Buches gelten für alleRezepte und helfen Ihnen, immerdas richtige Maß für Ihre Zutaten zu finden.

Tipp 3 – Zubereitungszeit

Die in den Rezepten angegebeneZubereitungszeit dient zu Ihrer Orientierung – sie ist lediglich ein Richt wert und abhängig von IhrerKocherfahrung. Die Zubereitungs-zeit beinhaltet nur die Zeit, die Siefür die tatsächliche Zubereitung be-nötigen. Längere Wartezeiten, wieKühl- oder Abkühlzeiten, Auftau-und Marinierzeiten sind nur dannin der Zubereitungszeit mit ent -halten, wenn parallel dazu andereArbeitsschritte erfolgen.

Tipp 4 – Gartemperaturen

und -zeiten

Die in den Rezepten angegebenenGartemperaturen und -zeiten sindRichtwerte, die je nach individuellerHitzeleistung des Backofens über-oder unterschritten werden können.Die Temperaturangaben beziehensich auf Elektrobacköfen. Die Tem-peratureinstellmöglichkeiten fürGasbacköfen variieren je nach Her-steller, sodass wir keine allgemein-gültigen Angaben machen können.Bitte beachten Sie deshalb bei derEinstellung des Backofens die Ge-brauchsanleitung des Herstellers.

Tipp 5 – Ratgeber

Sie finden zu den meisten Kapitelnam Kapitelanfang einen einführen-den Ratgeber mit allgemeinen Er-läuterungen, hilfreichen Tipps undHinweisen zur Zubereitung. Zusätzlich finden Sie am Ende desBuches einen allgemeinen Ratgeberzu den Themen Küchenkräuter, Gewürze, Garmethoden und Herd -arten sowie nützliche Infor ma ti o nenzum richtigen Einkaufen, Lagern,Einfrieren und Auftauen von Le-bensmitteln. Weitere zahlreicheTipps, Abwandlungen und Rezept-varianten finden Sie auch direktunter den Rezepten. Abwandlungenund Rezeptvarianten sind über-sichtlich im Register aufgelistet.

Tipp 6 – Nährwerte

Die Nährwerte sind gerundete Orientierungswerte. Sie sind auf die in den Rezepten angegebenenPortionen oder auf die Gesamt-mengen bezogen.

Tipp 7 – Portionsgrößen

Über Portionsgrößen gibt es unter-schiedliche Meinungen. Die folgen-den Durchschnittsangaben geltenfür Zuta ten mengen, die etwa proPortion be nötigt werden.

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EINFÜHRUNG

Allgemeine Hinweise

Vorsuppe:150–250 ml (fertiges Gericht)

Hauptgerichte:Suppe: 375–500 ml (fertiges Gericht)Eintöpfe: 500–600 g (fertiges Gericht)Fleisch ohne Knochen: etwa 150 g (Rohware)Fleisch mit Knochen: etwa 200 g(Rohware)Fischfilet: 150–200 g (Rohware)Fisch, ganz: 200–300 g (Rohware)Teigwaren: 100–125 g (Rohware)

Beilagen:Sauce: etwa 100 ml (fertiges Gericht)Gemüse: etwa 200 g (geputzt)Salat: 40–50 g (geputzt)Kartoffeln: etwa 200 g (geschält)Reis, Hirse, Graupen usw.: 50–75 g (Rohware)Teigwaren: 60–80 g (Rohware)

Desserts:Obstsalat: 150–200 g (fertiges Gericht)Kompott: 100–150 g (fertiges Gericht)Pudding: 125–175 g (fertiges Gericht)

EINFÜHRUNG

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Tipp 8 – Küchenwerkzeuge

Keine Küche kommt ohne guteKoch- und Küchenmesser in unter-schiedlichen Größen und Formenaus. Denn Küchenmesser werdentäglich gebraucht und sollten des-halb von bester Qualität sein. Damitdie Messer haltbar sind und langescharf bleiben, achten Sie unbe-dingt darauf, dass die Klinge auseiner guten Stahlsorte, z. B. aus Da-maszener Stahl ist. Außerdem müs-sen Messer gut in der Hand liegen,also „griffig“ sein, damit sie nichtwegrutschen und man sich oder an-dere verletzt. Folgende Werkzeug-Grundausstat-tung macht eine gut ausgerüsteteKüche komplett:1 Brotmesser1–2 Küchenmesser1 Sparschäler1 Fleischmesser1 Knoblauchpresse1 Küchenschereje 1 kleiner und 1 großer Kochtopf1 Bratentopf bzw. Bräter1 Stieltopf1 Schüssel-Set1 Auflaufformje 1 große und 1 kleine Pfanne (evtl. mit Antihaftbeschichtung)1 Kurzzeitmesser (möglichst digital)1 großer Messbecher 1 kleiner Messbecher1 elektrisches Handrührgerät mitRührbesen, Knethaken, Pürierstab1–2 Schneidebretter1 Lebensmittelwaage (möglichst digital)

1 Kuchenrost (-gitter)1 Kartoffel- oder Spätzlepresse1 Vielzweck-Rohkostreibe1 Salatsieb und 1 Teesieb1 Salatbesteck1 Salatschleuder1 Pfannenwender 1 Schöpfkelle1 Kochlöffel1 Saucenlöffel1 Schaumkelle1 Schneebesen1 Backpinsel1 Dosenöffner1 Flaschenöffner1 Zitronenpresse1 Pfeffermühle1 Salzstreuer

Tipp 9 – Schwierigkeitsgrade

Für jedes Rezept ist ein Schwierig-keitsgrad angegeben, der es Ihnenleichter macht, die Anforderungendes Rezeptes einzuschätzen.

Für Anfänger

Für Geübte

Für Fort-

geschrittene

Einige Deutsch-Österreichische

Bezeichnungen

Es gibt einige Unterschiede zwi-schen der deutschen und der öster-reichischen Sprache. Leider könnenwir nicht alle Unterschiede, sondernnur die Wichtigsten aufführen.

Deutsch ÖsterreichischAprikose MarilleBaiser MeringeEigelb EidotterEiweiß EiklarHefe GermJohannisbeere RibiselKompott/ge-dünstetes Obst RösterLöffelbiskuit BiskottenPflaumenmus PowidlPuderzucker StaubzuckerQuark TopfenSaure Sahne SauerrahmSahne/ Obers/Schlagsahne SchlagobersSauerkirsche/Schattenmorelle WeichselSchmand Sauerrahm (Schmand mit 24 % Fett ist seltenin Österreich erhältlich und kanndurch Crème fraîche ersetzt werden.)

Sie vermissen ein Rezept aus einer früheren Ausgabe?Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an, wir senden Ihnen das

Rezept gern zu. Einen ausführlichen Ratgeber finden Sie auch im

Internet unter: www.oetker-verlag.de.

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Suppen werden immer beliebter,denn längst hat sich herumgespro-chen, dass es kaum ein Gericht gibt,bei dem so viel Geschmack so wenigSchaden an der schlanken Linie an-richtet und dann auch noch daswunderbare Gefühl schenkt, satt zusein! Ob eher dünnflüssig oder wieihr „großer Bruder“ Eintopf, der esmit jeder Hauptmahlzeit aufnimmt– Suppen liegen voll im Trend. Egalob klare Suppen, Cremesuppen,Gemüsesuppen oder süße Suppen.Basis einer guten Suppe ist einegute, am besten selbst gemachteBrühe, etwa eine Hühner-, Gemüse-,Rinder- oder Fischbrühe. Wenn Siedie Brühe frisch zubereiten, solltenSie gleich auf Vorrat kochen, dennBrühe kann man einfrieren und dernächste Suppenhunger kommt bestimmt.

Das brauchen Sie für eine Brühe:Egal, ob Sie Ihre Brühe aus Kno-chen, Fisch, Rindfleisch, Kalb-fleisch, Geflügel oder Wild undGemüse zubereiten – um eine Zutatkommen Sie nicht herum: Suppen-grün (Foto 1). Zum Suppengrün ge-hören immer 1–2 Möhren, ein

Stück Knollensellerie und eine Por-reestange. Je nach Saison und Re-gion ist auch etwas Petersilie,Petersilienwurzel, Blumenkohl,Kohlrabi, Lorbeerblatt oder Stän gelvon Thy mian und Liebstöckel dabei.Besonders aromatisch wird dieBrühe, wenn Sie diese Zutaten vordem Kochen kurz und kräftig an-braten.

Bouquet GarniEin Bouquet Garni ist ein Würz-sträußchen aus Petersilie, Thymianund Lorbeerblatt zum Würzen vonZubereitungen. Entsprechend kannes ergänzt werden oder auch aus ei-ner speziellen Zusammenstellungbestehen. Sie können die Kräuter -sträußchen mit Kü chengarn zusam-mengebunden bequem aus dem Topfnehmen, wenn die Brühe fertig ist.

Gespickte Zwiebel (Foto 2)Ziehen Sie mit einem kleinen Mes-ser die äußeren, trockenen Schalenvon einer Zwiebel ab. Schneiden Siedie Zwiebel quer etwa 2 cm tief einund schieben 1 Lorbeerblatt in denSpalt. Spicken Sie dann die Zwiebelzusätzlich mit ein paar Gewürznel-

ken, die Sie mit dem Stielende in dieZwiebel stecken.

Brühe kalt aufsetzenSetzen Sie die Zutaten für eineBrühe immer in kaltem Wasser auf– so laugen sie stärker aus und dieBrühe schmeckt noch intensiver. Ausnahme: Wenn Sie das Fleischfür eine Fleischbrühe nach demAuskochen weiterverwenden wol-len, wie z. B. beim Tafelspitz, gebenSie das Fleisch erst in das kochendeWasser.

Brühe entfettenWenn Sie die heiße Brühe direktweiterverwenden möchten, könnenSie das Fett mit Küchenpapier ab-schöpfen (Foto 3). Legen Sie kurzein Blatt Küchenpapier auf die Ober -fläche, damit das Fett aufgesaugtwird. Wenn Sie mehr Zeit haben,lassen Sie die Brühe abkühlen undstellen Sie sie kalt. Dabei erstarrtdas Fett und kann gut mit einemLöffel von der Oberfläche entferntwerden (Foto 4).

RATGEBER

Suppen & Eintöpfe

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RATGEBER

Brühe einfrierenKlare Brühen können problemlosnach dem Abkühlen eingefrorenwerden. Wenn Sie sie por tions -weise, z. B. in Eiswürfelbehälternoder Gefrierdosen einfrieren, sindsie bei Bedarf schnell zur Hand.

SalzenSalzen Sie eine Brühe erst zum Endeder Garzeit, und dann auch nur we -nig, weil sie sonst beim Einkochen(Reduzieren) schnell zu salzig wird.Geschmacklich abrunden solltenSie die Brühe erst dann, wenn Siesie weiterverarbeiten.

Instant-ProdukteWenn die Zeit, selbst eine Brühe zukochen, einmal fehlt, kann manauch auf Instant-Produkte aus demHandel, z. B. gekörnte Brühe oderBrühwürfel zurückgreifen. Dosiertwerden diese Produkte entspre-chend der Packungsanleitung. Eine weitere Möglichkeit sind die in Gläsern angebotenen, ver wen -dungsfertigen Fonds.

FondsEin Fond ist ein stark konzentrierterAuszug aus zerkleinerten Knochen,Fleischabschnitten, Krustentierenoder Fisch, Gemüsen, Wurzelgemü-sen und Kräutern. Ein Fond ent-steht, wenn Sie eine fertige Brüheetwas länger einkochen lassen.Fonds haben einen sehr intensivenGeschmack und eignen sich gut alsBasis für Suppen und helle oderdunkle Saucen.

Kleine Suppenfeuerwehr» Ihre Suppe ist zu dünn? Einfach

1–2 Esslöffel Kartoffelpüree -flocken oder etwas Grieß unter-rühren (nicht bei klaren Suppen,z. B. Rindfleisch- oder Hühner-suppe), die Suppe mit etwas an-gerührter Speisestärke bindenoder pro Liter Suppe 20 g Wei-zenmehl und 30 g zerlassene But-ter verrühren, in die Suppe ein- rühren, noch einmal aufkochen.

» Ihre Suppe ist zu dick? Verdünnen Sie die Suppe mit Brühe.

Suppen-Tricks» Garen Sie in klaren Brühen keine

Teigwaren, Reis oder Klößchenmit, die Brühe wird sonst trüb.Diese Einlagen lieber getrenntgaren und anschließend in dieBrühe geben.

» Servieren Sie heiße Suppen wirk-lich heiß und kalte Suppen wirk-lich kühl. Bei heißen Suppenwärmen Sie den Teller oder dieSuppenschüssel vorher an – z. B.im Backofen bei 50 °C oder in derMikrowelle oder indem Sie denTeller oder die Suppenschüsselvor dem Servieren mit heißemWasser ausspülen.

» Leckere Cremesuppen entstehen,wenn die Brühe durch ein Binde-mittel, wie Weizenmehl, Speise-stärke, Crème fraîche, Eigelboder eine Eigelb-Sahne-Mischunggebunden wird. Wenn Sie eine Ei-gelb-Sahne-Mischung zum Bin-den verwenden, achten Sie darauf,dass die Suppe nicht noch einmalaufkocht, damit das Eigelb nichtgerinnt.

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1 Wasser in einem großen Topf zumKochen bringen. Inzwischen Selle-rie schälen. Möhren putzen undschälen. Sellerie und Möhren wa-schen, abtropfen lassen. Porreeputzen, die Stange längs halbieren,gründlich waschen und abtropfenlassen.

2 Vorbereitetes Suppengrün grobwürfeln (Foto 1). Zwiebel abzie-hen. Suppenhuhn innen und außenunter fließendem kalten Wasserabspülen und in das kochendeWasser geben. 1 Teelöffel Salz zufügen, erhitzen (nicht kochenlassen) und abschäumen (Foto 2).Suppengrün und Zwiebel in dieBrühe geben. Das Huhn ohne Deckel bei schwacher Hitze etwa1½ Stunden gar kochen.

3 Dann die Brühe durch ein Sieb gießen, evtl. das Fett abschöpfen.Die Brühe mit Salz abschmecken.

4 Für eine Hühnersuppe das Fleischvon den Knochen lösen (Foto 3),die Haut entfernen und das Fleischin kleine Stücke schneiden. Fleisch-,Spargelstücke und Reis in die Brü -he geben und erhitzen. Die Suppemit Petersilie bestreut servieren.

TIPPS » Sie können die Hühner -brühe auch mit Eierstich, Grieß -klößchen, Fleischklößchen, Glas- nudeln oder asiatischen Pilzen alsEinlage servieren.» Wenn Sie die Hühnersuppe ohneEinlage am Tag vor dem Verzehrzubereiten und erkalten lassen,können Sie am nächsten Tag ganzeinfach das fest gewordene Fett mithilfe eines Löffels abschöpfen.» Die Hühnerbrühe ist ohne Einlagen gefriergeeignet.

EXTRA-TIPP » 125 g gekochterReis entsprechen etwa 50 g un ge -kochtem Reis und anstelle desfrisch gekochten Spargels könnenSie grünen oder weißen Spargelaus dem Glas oder tiefgekühlt verwenden.

Zubereitungszeit:

etwa 30 Minuten

Garzeit: etwa 1½ Stunden

2 l Wasser

1 Bund Suppengrün (Sellerie,

Möhren, Porree [Lauch])

1 Zwiebel

1 küchenfertiges

Suppenhuhn (1–1½ kg)

Salz

200 g gekochte, grüne

und weiße Spargelstücke

125 g gekochter Langkornreis

2 EL gehackte Petersilie

Pro Portion (Hühnersuppe):

E: 32 g, F: 15 g, Kh: 6 g,

kJ: 1191, kcal: 285, BE: 0,5

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SUPPEN & EINTÖPFE

E T WA S AU F W Ä N D I G E R ( E T WA 6 P O RT I O N E N )

Hühnerbrühe/Hühnersuppe

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SUPPEN & EINTÖPFE

1 Sellerie schälen. Möhren putzenund schälen. Sellerie und Möhrenwaschen, abtropfen lassen. Porreeputzen, die Stange längs halbieren,gründlich waschen und abtropfenlassen. Vorbereitetes Suppengrüngrob würfeln.

2 Fischreste bzw. -gräten so langeunter fließendem kalten Wasserabspülen, bis das Wasser klar ab-läuft. Zwiebel abziehen und vier-teln.

3 Öl in einem großen Topf erhitzen.Suppengrün darin unter Rührenandünsten. Wasser, 2 Teelöffel Salzund Fischreste zugeben. Zwiebel-viertel mit Lorbeerblatt, Gewürz-nelke und Pfefferkörnern in dieBrühe geben. Zum Kochen bringenund ohne Deckel etwa 20 Minutenbei mittlerer Hitze kochen lassen.

4 Die Fischbrühe durch ein Sieb gie-ßen, mit Salz, Pfeffer und evtl. Safran abschmecken.

TIPPS » Für Fischfond die Brühe nochmals um die Hälfte einkochen lassen.» Sie können die Fischbrühe alsGrundlage für Fischsuppen oder -saucen verwenden. Die Fischbrüheist gefriergeeignet.

Rezeptvariante: Für eine feineFischsuppe (Foto) von 150 g Fen-chelknolle den Stiel dicht oberhalbder Knolle abschneiden, Fenchel -grün abschneiden und beiseite -legen. Fenchel abspülen, tro ckentupfen. 150 g Möhren putzen, schä-len, waschen und abtropfen lassen.75 g Porree putzen, Stange längshalbieren, gründlich waschen undabtropfen lassen. Vorbereitetes Gemüse in feine Streifen schneiden.1 kleine Zwiebel und 2 Knoblauch-zehen abziehen. Zwiebel fein wür-feln, Knoblauch fein hacken. 500 gFischfilet (z. B. Tilapia, Seelachs)unter fließendem kalten Wasser abspülen, trocken tupfen, evtl. vonGräten befreien und in etwa 21/2 cmgroße Würfel schneiden. 2 Esslöf-fel Speiseöl in einem großen Topferhitzen. Zwiebelwürfel, Knoblauchund Gemüsestreifen darin unterRühren andünsten. 1 l Fischfondzugießen und zum Kochen bringen.Fisch filetwürfel zugeben, wiederzum Kochen bringen. Suppe ohne Deckel bei schwacher Hitze etwa 8 Minuten kochen lassen. 100 gGarnelen oder Shrimps unter flie-ßendem kalten Wasser abspülen,trocken tupfen. Die Suppe mit Salz,Pfeffer und Cayen nepfeffer ab-schmecken. Garnelen oder Shrimpsin die Sup pe geben und weitere etwa2 Minuten mitgaren. Beiseitegeleg-tes Fenchelgrün abspülen, trockentupfen und die Suppe mit dem Fenchelgrün garniert servieren.

Zubereitungszeit:

etwa 35 Minuten

Garzeit: etwa 20 Minuten

1 Bund Suppengrün (Sellerie,

Möhren, Porree [Lauch])

1 kg Fischreste bzw. -gräten,

z. B. kleine Abschnitte von

Seezunge, Pangasius,

Steinbutt

1 Zwiebel

2 EL Speiseöl, z.B. Sonnen -

blumen- oder Olivenöl

2 l Wasser

Salz

1 kleines Lorbeerblatt

1 Gewürznelke

5 Pfefferkörner

frisch gemahlener Pfeffer

evtl. 1 Döschen (0,2 g) Safran

Pro Portion:

E: 9 g, F: 7 g, Kh: 4 g,

kJ: 485, kcal: 115, BE: 0,5

G U T VO R Z U B E R E I T E N

Fischbrühe

1 Rindfleisch mit kaltem Wasser und2 Teelöffeln Salz in einen großenTopf geben. Zum Kochen bringenund ohne Deckel etwa 60 Minutenbei mittlerer Hitze kochen, dabeiab und zu mit einer Schaumkelleden Schaum abschöpfen.

2 Inzwischen Sellerie schälen. Möh-ren putzen und schälen. Sellerieund Möhren waschen, abtropfenlassen. Porree putzen, die Stangelängs halbieren, gründlich wa-schen und abtropfen lassen. Vorbe-reitetes Suppengrün grob würfeln.Zwiebeln abziehen, 1 Zwiebel mitLorbeerblatt und Gewürznelkenspicken.

3 Suppengrün, Zwiebeln und Pfeffer-körner zu dem Rindfleisch geben,wieder zum Kochen bringen und

ohne Deckel 11/2–2 Stunden beischwacher Hitze kochen.

4 Dann das Fleisch herausnehmenund die Brühe durch ein feines Sieboder durch ein mit einem Geschirr-tuch ausgelegtes Sieb gießen. DieBrühe mit Salz abschmecken.

TIPPS » Sie können die Rind-fleischbrühe als Grundlage für viele Rezepte verwenden, in denenFleischbrühe benötigt wird. » Kochen Sie noch Fleisch- oderMarkknochen in der Brühe mit. » Die Rindfleischbrühe mit einerEinlage (Foto) aus Spargelspitzen,feinen Suppennudeln, Eierstichund mit gehackter Petersilie be-streut als leichte Vorsuppe servie-ren. Die Brühe ist (ohne Einlage)gefrier geeignet.

Zubereitungszeit:

etwa 30 Minuten

Garzeit: 2½–3 Stunden

750 g Rindfleisch,

z.B. Bugschaufel, Beinfleisch

2 l kaltes Wasser

Salz

1 Bund Suppengrün (Sellerie,

Möhren, Porree [Lauch])

2 Zwiebeln

1 Lorbeerblatt

3 Gewürznelken

5 Pfefferkörner

Pro Portion:

E: 38 g, F: 7 g, Kh: 3 g,

kJ: 970, kcal: 230, BE: 0,0

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SUPPEN & EINTÖPFE

K L A S S I S C H

Rindfleischbrühe

1 Zwiebeln und Knoblauchzehen ab-ziehen, fein würfeln. Sellerie schä-len. Möhren putzen und schälen.Sellerie und Möhren waschen, ab-tropfen lassen. Porree putzen, dieStange längs halbieren, gründlichwaschen, abtropfen lassen. Vorbe-reitetes Suppengrün grob würfeln.

2 Petersilienwurzeln putzen, schälen,waschen, abtropfen lassen undwürfeln. Von dem Weißkohl die äu-ßeren welken Blätter entfernen,

den Kohl vierteln, abspülen, ab-tropfen lassen, den Strunk heraus-schneiden und Kohl in Streifenschneiden. Tomaten waschen, ab-tropfen lassen, halbieren und dieStängelansätze herausschneiden.

3 Öl in einem großen Topf erhitzen.Zwiebel- und Knoblauchwürfeldarin unter Rühren andünsten.

4 Das restliche vorbereitete Gemüsezufügen und kurz mitdünsten.

Zubereitungszeit:

etwa 30 Minuten

Garzeit: etwa 60 Minuten

3 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 Bund Suppengrün (Sellerie,

Möhren, Porree [Lauch])

etwa 100 g Petersilienwurzeln

200 g Weißkohl

130 g Tomaten

50 ml Speiseöl, z.B. Rapsöl

G U T VO R Z U B E R E I T E N

Gemüsebrühe

SUPPEN & EINTÖPFE

Wasser zugießen. Salz, Lorbeer-blätter und Pfefferkörner zugeben,zum Kochen bringen. Gemüseohne Deckel etwa 60 Minuten beimitt lerer Hitze schwach kochenlassen.

5 Inzwischen Petersilie und Lieb -stöckel abspülen, trocken tupfen.Die Blättchen von den Stängelnzupfen und Blättchen hacken.

6 Nach Beendigung der Kochzeit dieKräuter zufügen und einige Minu-ten in der Brühe bei schwacherHitze ziehen lassen. Die Brühe mitMuskat würzen und anschließenddurch ein Sieb geben.

TIPP » Sie können die Gemüse-brühe als Grundlage für Eintöpfe,Saucen und Gemüserezepte ver-wenden.

3 l Wasser

1 EL Salz

2 Lorbeerblätter

1 TL Pfefferkörner

1 Bund Petersilie

2 Stängel Liebstöckel

geriebene Muskatnuss

Pro Portion:

E: 1 g, F: 13 g, Kh: 1 g,

kJ: 501, kcal: 120, BE: 0,0

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