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Download · PDF fileSakramente in der Grundschule Eucharistie Sakramente in der Grundschule kindgerecht – abwechslungsreich – lebensnah für die 1.–4. Klasse

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  • Renate Maria Zerbe

    Sakramente in der Grundschule Eucharistie

    Downloadauszug aus dem Originaltitel:

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  • Sakramente in der Grundschule

    Eucharistie

    Sakramente in der Grundschule kindgerecht – abwechslungsreich – lebensnah für die 1.–4. Klasse

    http://www.auer-verlag.de/go/dl6970

    Dieser Download ist ein Auszug aus dem Originaltitel

    Über diesen Link gelangen Sie zur entsprechenden Produktseite im Web.

  • 3. / 4. Klasse 25

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    Eucharistie feiern

    Das Wort „Eucharistie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Dank- sagung“.

    In der Eucharistie feiern wir die Gemeinschaft mit allen Christen. Besonders deutlich wird das, wenn wir gemeinsam Mahl feiern, so wie Jesus beim letzten Abendmahl kurz vor seinem Tod. Während der Eucharistie erfahren wir Jesu Gegenwart in Wein und Brot. Der Priester spricht dazu. „Das ist mein Leib, das ist mein Blut. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“

    Das Sakrament der Eucharistie ist also eine Dankesfeier der Christen, dass wir Jesus nahe sein können, immer wieder aufs Neue.

    Bei der Erstkommunion gehen ca. 9-jährige Kinder zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. Voraussetzung allerdings ist, dass sie das Sakrament der Taufe und auch der Buße empfangen haben.

    � Es gibt viele Gründe, um dankbar zu sein. Wofür bist du dankbar? Schreibe deine Gedanken in die Trauben und die Brote.

    � Welche Feiern / Feste kennst du, die man zur Erinnerung an ein Ereignis immer wie- der feiert?

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  • 26 3. / 4. Klasse

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    Aufbau der Messe (1)

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    Hochgebet: Gott wird gelobt und ihm wird gedankt.

    Sanctus: Heilig, Heilig (Lobpreis)

    Wandlung: Der Priester spricht genau die Worte, die Jesus zu seinen Jüngern gesprochen hat. Jesus ist nu uns in der Gestalt von Brot und Wein.

    Vaterunser: Gebet, welches uns Jesus gelehrt hat.

    Friedensgruß: Man reicht seinem Nachbarn die Hand und wün

    Kommunion: Die Gemeinde empfängt Jesus in der Form von

    Schlussgebet: Der Priester dankt für diese Feier.

    Segen: Zuletzt segnet der Priester die Gemeinde.

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    Evangelium Im Evangelium hört die Gemeinde von Je (Frohe Botschaft): Worten und Taten.

    Predigt: Der Priester versucht, in der Predigt das E

    Glaubensbekenntnis: Hier bekennt die Gemeinde ihren Glaube

    Fürbitten: In den Fürbitten bittet man Gott um versc

    Eucharistiefeier (Erinnerung an den Tod und die Auferstehung Jesu; das Wort aus dem Griechischen und bedeutet Danksagung.)

    Gabenbereitung: Der Priester segnet Brot und Wein. Der A bereitet. Der Korb mit dem eingesammelt gebracht.

    Wortgottesdienst (Es geht um das Hören des Wort Gottes.)

    Einzug und Begrüßung: Man kommt in der Kirche zusammen und der Priester begrüßt die Gemeinde.

    Schuldbekenntnis: Die Gemeinde bekennt und denkt darüber nach, was sie falsch gemacht hat, und bittet um Vergebung.

    Gloria: Gott wird gelobt und ihm wird gedankt.

    Gebet: Der Priester spricht das Tagesgebet.

    Lesung: In der Lesung hört die Gemeinde einen Text aus dem Alten Testament oder aus den Apostelbriefen. Der Lektor trägt die Lesung am Ambo vor.

    � Schneide die Puzzleteile aus, dann siehst du, wie die Messe aufgebaut ist.

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  • 3. / 4. Klasse 27

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    Aufbau der Messe (2)

    � Löse nun folgendes Rätsel:

    1. Teil der Messe, wo Brot und Wein zum Altar gebracht werden:

    2. Der Priester segnet bei der Gabenbereitung Brot und

    3. Tisch in der Kirche:

    4. Aufbewahrungsort für gewandelte Hostien:

    5. Erster Teil der Messe:

    6. Aus diesem wichtigen Buch wird vorgelesen:

    7. Lateinisches Wort für „heilig“:

    8. Das Gebet aller Christen:

    9. Darin befindet sich der Wein:

    10. Dann werden die geweihten Hostien verteilt:

    � Überlegt in einer 3er-Gruppe, welche Gesten (knien, stehen, Hände falten, …) ihr während der Messe macht:

    � Frage deine Großeltern oder andere ältere Menschen, wie sich die Messe im Gegen- satz zu früher geändert hat (Sprache, Verhalten des Priesters).

    � Ihr könnt auch eine Collage zum Thema gestalten „Die Messe im Laufe der Zeit“.

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  • 28 3. / 4. Klasse

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    Paschalamm – Abendmahl – Messe

    � Lies den Text.

    Das Paschafest ist eine Erinnerung an den Auszug aus Ägypten (siehe Exodus 10– 13). Vor langer Zeit waren die Juden aus Ägypten ausgezogen. Gott hatte sie damals von der Sklavenarbeit und Unterdrückung befreit; die Israeliten hatten ein Lamm ge- schlachtet und es so gegessen, wie Gott es ihnen befohlen hatte. Am nächsten Tag zogen sie fort, weg aus Ägypten in Richtung Freiheit, und Gott gab ihnen mit auf den Weg: „Denkt immer an die Befreiung, dass ihr gerettet wurdet. Zur Erinnerung sollt ihr dieses Paschalamm immer aufs Neue essen.“ So feiern die Juden seitdem Jahr für Jahr das Paschafest.

    Auch Jesus als Jude feierte mit seinen Jüngern

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