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Die römischen Katakomben Die römischen Katakomben Die Callixtus- Katakombe von Klaus Rusche

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  • Die rmischen Katakomben Die rmischen Katakomben Die Callixtus- Katakombe von Klaus Rusche
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  • Gliederung des Referats Bedeutung der Katakomben in Rom allgemein Die Callixtus-Katakombe als Beispiel fr eine christliche Urgemeinde Roms (Geschichte, Bedeutung, Funktion) Die Papstkrypta Cubiculum der fnf Heiligen Krypta der heiligen Ccilia
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  • Bedeutung der Katakomben in Rom Katakomben sind unterirdische Gnge mit in den Felsen eingehauenen Grabkammern. In Rom gibt es mehr als 60 Katakomben mit Gngen von insgesamt mehreren Hundert Kilometern und hunderttausenden Grbern. Die Katakomben wurden nicht fr christliche Versammlungen oder gar als Verstecke genutzt, wie man frher vermutet hat. Ihr Entstehen ist damit begrndet, dass im Rmischen Reich innerhalb der Stadtmauern keine Erdbestattungen stattfinden durften, Feuerbestattungen aber der damaligen christlichen Glaubensauffassung widersprachen. Zudem stellten die hohen Bodenpreise ein Problem fr viele Menschen dar, sodass sie auf die Bestattung in den Katakomben zurckgriffen.
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  • => A us diesem Grund wurden in Rom immer mehr unterirdische Grabsttten gebaut, da diese mehrstckigen Anlagen bei relativ geringer Flche Raum fr Tausende von Grbern bot. So kam es dann auch vor, dass die Katakomben bis zu 5 m in den Boden gingen. Die einfachste Form der Bestattung war, dass man den Leichnam in sog. Loculi, rechteckigen, in Reihen bereinander liegenden Hohlrumen in den Wnden, legte. Der Name des Verstorbenen wurde auf dem Verschluss aus Backstein oder Marmor aufgemalt oder eingraviert. Zudem erleichterte das Vulkantuff-Gestein den Rmern den Bau der Katakomben. Nach und nach gingen die Katakomben in den Besitz der Kirche ber oder standen unter ihrer Verwaltung. Es gab nur noch vereinzelt Familiengrfte, welche noch Privatpersonen gehrten.
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  • Bis Anfang des 5. Jahrhunderts wurden die Katakomben als Friedhfe genutzt. Spter dienten sie dann als Wallfahrtssttten, zu denen viele Pilger aus Europa strmten. Im 9. Jahrhundert wurden dann die Reliquien in die Kirchen berfhrt, was den Verfall der Katakomben zur Folge hatte. Die Katakomben wurden somit verschttet oder berwuchert, sodass sie bald in Vergessenheit gerieten. Ab dem Jahre 1852 wurden dann viele Katakomben unter dem Archologen Giovan Battista De Rossi erschlossen. Nennenswerte Katakomben in Rom sind z. B. die Domitilla-Katakombe, die Callixtus-Katakombe, die Commodilla-Katakombe oder die Praetextatus- Katakombe.
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  • Die Callixtus-Katakombe Die Callixtus-Katakombe stellt die frheste offizielle Begrbnissttte der christlichen Urgemeinde dar. Es war ein Grberfeld im Freien, welches im Besitz der Familie der Caecilier war. Die Katakombengnge erstrecken sich ber mehr als 10 km. Sie verlaufen auch an manchen Stellen in unterschiedlicher Tiefe und bilden somit ein vielschichtiges System mit bis zu fnf Geschossstufen. Nach berfhrung der Reliquien geriet auch die Callixtus-Katakombe wie alle unterirdischen Grabsttten in Vergessenheit. Die Callixtus-Katakombe wurde erst durch Zufall von De Rossi wiederentdeckt.
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  • Die Callixtus-Katakombe ist die einzige Katakombe, bei der man sicher sagen kann, dass sie von Anfang an gemeinschaftliches Eigentum der Kirche war. Es befinden sich geschtzte 370.000 Grber in der Katakombe. Sie dehnt sich unterhalb einer Flche von rund 15 ha aus. Als erster kirchlicher Grabanlage - auch wegen der vielen und bedeutenden Grber sowie der Wandmalereien - kommt der Callixtus-Katakombe eine besondere Bedeutung zu.
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  • Die Papstkrypta In der Papstkrypta ruhen neun Ppste, die zwischen 230 und 283 regierten. Dies waren Pontianus, Anterus, Fabianus, Lucius, Stephan, Sixtus II., Dionysius, Felix und Eutychianus. Die Papstkrypta besitzt mehrere Grabnischen in den Seitenwnden. An der Rckwand erkennt man eine Marmortafel mit einem Lobpreis fr die in den Katakomben bestatteten Mrtyrer und Bischfe.
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  • Cubiculum der fnf Heiligen Das Cubiculum ist eine Grabkammer in der Callixtus-Katakombe. Auf dieser Grabkammer sind sechs Oranten in einem Garten abgebildet sein (siehe Abbildung). Diese sechs Personen sind: Dionysia, Nemesius, Procopius, Heliodora, Zoe und Arcadia. Zudem erkennt man, dass neben jedem Namen der Zusatz in pace steht.
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  • Krypta der heiligen Ccilia Die heilige Ccilia gilt als Patronin der Musik. Sie war der katholischen Tradition zufolge eine Mrtyrerin, die im 3. Jahrhundert nach Christus in Rom gelebt hat, jedoch fehlen weitere zuverlssige Angaben zu ihrem Leben. Auf der Abbildung erkennt man die Fresken (Wandmalereien), welche aus dem 7. und 8 Jahrhundert stammen. Zudem sieht man links das Haupt des Erlsers (Jesus Christus).