Der Beirat fأ¼r Migrationsangelegenheiten Protokoll der 57 ... 1 Der Beirat fأ¼r Migrationsangelegenheiten

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    Der Beirat für Migrationsangelegenheiten Im Bezirk Neukölln von Berlin - Geschäftsstelle -

    Protokoll der 57. Sitzung vom 28.02.2013, Berlin Tagungsort: Rathaus, Kölnzimmer Protokollant: Natalia Rasch Themen der Sitzung: 1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, Protokoll der Novembersitzung 2. Protokoll der Novembersitzung 3. Wahl der beiden Stellvertreter-innen des Vorsitzenden 4. Projekt „Zielgruppenorientierter Verbraucherschutz“, Frau Barbara Obele, TUH Berlin e.V. berichtet 5. Projekt „Mitreden in Neukölln“, Frau Annette Wallentin, Nachbarschaftsheim Neukölln be- richtet 6. Verschiedenes Top 1 – Begrüßung durch den Vorsitzenden mit kurzem Statement zur gesundheitsbeding- ten dreimonatigen Abwesenheit. Top 2 – Protokoll der Novembersitzung Das Protokoll wird ohne Änderungswünsche angenommen. Top 3 – Wahl der beiden Stellvertreter-innen des Vorsitzenden Herr Ümit Baba (Türkisch-Deutsches Zentrum e.V.) wird als einziger Kandidat vorgeschlagen und mit 13 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und ohne Gegenstimmen gewählt. Herr Baba nimmt die Wahl an. Alle Beiratsmitglieder gratulieren. Top 4- Projekt „Zielgruppenorientierter Verbraucherschutz“, Fr. Barbara Obele, TUH Berlin e.V. ist leider kurzfristig erkrankt. Sie wird ihr Projekt in der nächsten Sitzung vorstel- len. Top 5- Projekt „Mitreden in Neukölln“, Annette Wallentin, Nachbarschaftsheim Neu- kölln Frau Annette Wallentin, Diplom-Politologin, stellt ihr Projekt vor. „Mitreden in Neukölln“ (Trä- ger: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V.) bezieht sich auf die Beteiligungsarbeit mit Migranten und Migrantinnen in Neukölln. Zum Projekt: Seit 2010 gibt es das Beteiligungsbüro in der Glasower Str. 67 als Außenstelle des Nachbarschaftsheims Neukölln. Aktuell wird das Projekt finanziert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge-BAMF, die Mittel stehen noch bis Oktober 2015 bereit. Projekt- ziel ist die Förderung der politischen Teilhabe und Beteiligung und des gesellschaftlichen Engagements. Zielgruppe sind Neuköllner Migrant/innen und ihre Vereine. Angeboten wer- den Informationsworkshops zu Beteiligungsmöglichkeiten (z.B. Erläuterung des Wahlrechts für Eingebürgerte, Elternvertretungsrechte in Schule und Kita, Mitarbeit in den Quartiersma- nagement-Gremien, Instrumente kommunalpolitischer Bürgerbeteiligung...), die das Team von "Mitreden in Neukölln" aufsuchend bei migrantischen Vereinen, Treffpunkten, Frauen- frühstücken, etc. auf Einladung durchführen.

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    Ein weiterer Projekt ist das Angebot von Qualifizierungskursen besonders für engagierte Migrant/innen. Hierzu wird regelmäßig in Kooperation mit der VHS Neukölln eine Kursreihe unter dem Titel "Einmischen - Mitreden - Verändern" angeboten, die praktisches Handwerks- zeug für ehrenamtliches Engagement und Vereinsarbeit anbieten (Moderation und Sitzungs- leitung, Öffentlichkeitsarbeit/Werbung, Projektmanagement/Finanzanträge schreiben). Der nächste Durchgang findet im April 2013 statt, Anmeldung ist über die VHS Neukölln möglich. (Infoblatt im Anhang). Konkretes Angebot an die Mitglieder des Migrationsbeirats und ihr Umfeld: Kostenfreies Be- ratungsangebot im Vereinsmanagement und organisatorischem Know-How für migrantische Vereine in Neukölln Beraten wird zu Fragen der Arbeitsorganisation, Arbeitsplanung, Stärken- Schwächenanalyse. Es wird auch beraten zu Themen wie Akquirieren von und Umgang mit Fördergeldern - in Abstimmung zum Profil des Vereins, Moderieren von Sitzungen, Freiwilli- genmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Die Beratungen werden an den speziellen Be- dürfnissen der einzelnen Vereine ausgerichtet und vorbereitet und finden bei den Vereinen selber statt. Junge Vereine, oder solche, die sich derzeit noch in Gründung befinden, können besonders intensiv begleitet und gecoacht werden. Für Vereine, die sich im Projekt beraten und begleiten lassen wollen, ist die Teilnahme kos- tenfrei. Frau Wallentin verteilt zwei Flyer, „Unterstützung für Vereine in Gründung“ und „Vereinsma- nagement und organisatorisches Know How“, sowie die Broschüre „Neuköllner Migrant/innen reden mit“. Die beiden Flyer werden auch als Datei mit dem Protokoll ver- sandt. Zur Zeit arbeiten Frau Wallentin und ihr Kollege Mohammed Nasser mit 5 Vereinen. Es sind noch Plätze frei. Interessierte Vereine können sich melden unter: a.wallentin@nbh-neukoelln.de Tel. 284 784 93. Kontakt für weitere Fragen: Annette Wallentin Mitreden in Neukölln / Nachbarschaftsheim Neukölln Glasower Str. 67, 12051 Berlin fon 030/284 784 93 mail a.wallentin@nbh-neukoelln.de Die Beiratsmitglieder bedanken sich bei Frau Wallentin für ihren informativen und motivie- renden Vortrag. Top 6 – Verschiedenes, Mitteilungen Herr Mengelkoch informiert, dass die zweite, erweiterte Broschüre „Religionen in Neu- kölln“ in seinem Auftrag vom Maßnahmenträger Agens e.V. erstellt, am 21. März, 18 – 20 Uhr im Interkulturellen Zentrum Genezareth vorgestellt wird. Über 80 religiöse Gemeinschaf- ten in Neukölln beschreiben in der Broschüre ihre Angebote. Die geplante Veranstaltung dient dem sich kennen lernen der Mitglieder der verschiedenen Gemeinden. Gäste sind will- kommen. Aufbruch Neukölln e.V. – Frau Yüksel Gök informiert, das Herr Kazim Erdogan für seine Arbeit das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Dank der finanziellen Unterstützung der De- GeWo können neue Projekte in Berlin-Mitte, Brunnenstraße realisiert werden und zwar eine Väter- und eine Müttergruppe, mobile soziale Beratung, allgemeine Familien- und Einzelbe-

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    ratung sowie Suchtberatung. Zwei Vätergruppen sind bereits in Kreuzberg installiert worden. Anfragen aus weiteren Bezirken konnten aufgrund fehlender Finanzierung noch nicht positiv beantwortet werden. Der Träger führte mit seiner Vätergruppe am 18. Februar eine Kundge- bung gegen Gewalt am Tatort Flughafenstraße 35 durch. Anlass war die Ermordung zweier Schwestern im Januar d.J.. Die Beauftragte des Senats für Integration, Partizipation und Migration, Frau Monika Lüke hat die Vätergruppe besucht, um sich auch ein Bild von der Arbeit des Vereins zu machen. Der Besuch der Vätergruppe durch den türkischen Konsul ist geplant.

    Al-Rafedain e.V. – Herr Tarek Taha lädt ein zum Frauenfest am 8.März 2013 um 18:00 Uhr in die Räume des Vereins, Karl-Marx-Straße 204, 2. Etage. Es gibt Bastelangebote für die Kinder und traditionelle arabische Livemusik von der Gruppe „ABU GELAL“ sowei kleine Snacks und Getränke. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

    Tamilischen Kulturzentum e.V. - Herr Vilwanathan Krishnamurthy macht auf das tamilische Neujahrsfest am 13. April 2013 aufmerksam und lädt ein in den provisorischen Tempelbau in der Hasenheide.

    Türkisch-Deutschen Zentrum e.V. - Herr Ümit Baba informiert, dass der „Schülerclub Le- na“, Lenaustraße 26 seine Arbeit wieder aufgenommen hat. Angeboten werden Schüler- nachhilfe und Freizeitgruppen, sowie soziale Beratung. Es kommen auch Integrationslotsen zum Einsatz.

    Oswiata e.V. - Frau Barbara Rejak vom Polnischen Kulturverein informiert über die ehren- amtliche Arbeit der Vereinsmitglieder mit polnischstämmigen Kindern und Jugendlichen.

    Al-Huleh e.V. – Frau Samira Tanana berichtet von der Gründung einer Initiative zur Verbes- serung der Umgehensweise mit arabischstämmigen Familien in Neukölln. Es handelt sich um eine Unter AG der PSAG-Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft-Neukölln. Zur Mitarbeit eingeladen sind alle Beratungsstellen, Träger und Vereine, die in Kontakt mit arabischstäm- migen Familien sind. Die Koordination und Einladung erfolgt durch Dr. Basel Allozy, dem neuen Kinder- und Jugendpsychiater der Psychosozialen Dienste im Gesundheitsamt Neu- kölln. Für den Monat April ist eine Auftaktveranstaltung geplant.

    Deutsch-Arabisch Zentrum – Herr Ali Maarouf informiert, das das DAZ jüngst Besuch hatte von Raed Saleh, Kai Wegener, der Senatorin Frau Kolat und der neuen Landesintegrations- beauftragten Frau Monika Lüke. In Vorbereitung ist auch ein Besuch des Innensenators Frank Henkel. Das DAZ hat inzwischen 20 Mitgliedervereine.

    To Spiti – Frau Niki Reister informiert, dass weiterhin junge Menschen aus Griechenland nach Neukölln kommen um sich hier eine Zukunft aufzubauen. Die Situation im Heimatland verschlechtert sich weiterhin, sodass mit einer Zunahme zu rechnen ist. Außer To-Spiti bie- tet kaum eine Organisation in Berlin Beratung in griechischer Sprache.

    Vorschläge zum Themenspeicher: Analphabetismus; die Situation der Roma in Neukölln; Zertifizierung kleinerer Vereine.

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    Der Beirat für Migrationsangelegenheiten Im Bezirk Neukölln von Berlin - Geschäftsstelle -

    Protokoll der 58. Sitzung vom 26.03.2013 (vorläufige Fassung)

    Tagungsort: TUH- Türkischer Unternehmer und Handwerkerverein e.V. Rollbergstraße 70 Protokollant: Natalia Rasch Tagesordnung: 1. Eröffnung durch den Vorsitzenden 2. Protokoll der Sitzung vom 28.02.2013 3. Projekt „IQ-Netzwerk“, Frau Deniz Aĝdaș in Vertretung von Frau Wiebke Reyels, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen berichtet 4. Projekt „Zielgruppenorientierter Verbraucherschutz“, Frau Barbara Obele, TUH Berlin e.V. berichtet 5. Verschiedenes Top 1 – Eröffnung durch den Vorsitzenden Herr Mengelkoch begrüßt die Beiratsmitglieder sowie die anwesenden Gäste. Ergänzungen zur Tagesordnung werden nicht gewünscht. Krankheitsbedingt wird zu Top 1 nicht Frau Reyels, sondern ihre Kollegin Frau