Das Feuer Schiff

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    13-Jul-2015

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<ul><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 1/88</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 2/88</p><p>ASCHEHOUG KopenhagenGYLDENDAL NORSK FORLAG Oslo</p><p>KLETT Stuttgart un d M unchenEDIZIONI SCOLASTICHE BRUNO MONDADORI Mailand</p><p>EDITIONS BORDAS ParisSANTILLANA Madrid</p><p>ALMQVIST &amp;WIKSELL StockholmWOLTERS/NOORDHOFF Groningen</p><p>EMC CORP. St. Paul, Minnesota, U.S.A.CIS EDUCATIONAL Australien</p><p>EUROPEAN SCHOOLBOOKS PUBLISHING LTD. EnglandCHARLES E. TUTTLE CO., INC. Japan</p><p>Ein Verzeichnis aller bisher erschienenen EASY READERSin deutscher Sprache finden Sie auf der vorletzten</p><p>Umschlagseite.Diese Ausgabe ist gekurzt und vereinfacht und ist damit fur</p><p>den Deutschlernenden leicht zu lesen.Die Wortwahl und der Satzbau richten sich - mit wenigenAusnahmen - nach der Haufigkeit der Anwendung und</p><p>dem Gebrauchswert fur den Leser.Weniger gebrauchliche oder schwer zugangliche Warterwerden durch Zeichnungen oder Fuhnoten in leicht</p><p>verstandlichem Deutsch erklart.EASY READERS sind unentbehrlich fur Schule</p><p>und Selbststudium.EASY READERS sind auch auf franzosisch, englisch, spanisch,</p><p>italienisch und russisch vorhanden.</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 3/88</p><p>52DAS FEUERSCHIFF</p><p>"</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 4/88</p><p>SIEGFRIED LENZ</p><p>DAS FEUERSCHIFF</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 5/88</p><p>GEKURZT UND VEREINFACHTFUR SCHULE UND SELBSTSTUDIUM</p><p>Diese Ausgabe, deren Wortschatz nur diegebrauchlichsten deutschen Wtirter umfaBt,wurde gekurzt und vereinfacht und ist da-mit den Anspruchen des Deutschlernendenauf einer fruhen Stufe angepaBt.Oehler: Grundwortschatz Deutsch (ErnstKlett Verlag) wurde als Leitfaden benutzt.</p><p>HERAUSGEBERUrte Blanke-Roeser Donemark</p><p>Illustrationen: Oskar Jergenson</p><p> 1975 Siegfried Lenz &amp;ASCHEHOUG A/SISBN Danemark 87-429-7484-4</p><p>Gedruckt in Danemark vonSangill Bogtryk &amp;offset, Holme Olstrup</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 6/88</p><p>SIEGFRIED LENZAm 17. Marz 1926 wurde Siegfried Lenz in Lyck,einer Kleinstadt in OstpreuBen (heute Polen), ge-boren. Als er 17Jahre alt war, wurde er Marine-soldat. In den zwei letzten Kriegsjahren wurde erZeuge der groBen Flucht und des Untergangs vielerSchiffe.Nach dem Krieg kam er nach Hamburg, wo er</p><p>auch heute noch lebt. Dort studierte er Philoso-phie, Anglistik und Literaturgeschichte und wurdeJournalist. Heute ist er bekannt als einer derbedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nach-kriegszeit.Siegfried Lenz beschaftigt sich immer wieder</p><p>mit der Frage der Schuld und Verantwortung deseinzelnen Menschen. Der Held seiner Erzah-lungen und Romane ist meistens ein AuBenseiter,der aufsich selbst angewiesen ist und mit den Mit-teln der Vernunft und Gewaltlosigkeit kampft,Es kommt Siegfried Lenz dabei nicht auf den Siegdes Guten an. Ihn interessiert die Auseinanderset-zung mit einer Ubermacht und die Erprobung undBewahrung menschlicher Werte.</p><p>WERKEEswaren Habichte in der Luft, 1951. Duell mit demSchatten, 1953. So zartlich war Suleyken, 1955.Der Mann im Strom, 1957. Jager des Spotts, 1958.Brot und Spiele, 1959. Das Feuerschiff, 19(J).Stadtgeprach, 1963. Lehmanns Erzahlungen, 1964.Der Spielverderber, 1965. Deutschstunde, 1969.Einstein iiberquert die Elbe bei Hamburg, 1975.</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 7/88</p><p>6</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 8/88</p><p>Sic lagen und lagen fest auf dem Meer. Seit ncun Jahrcn,seit dem Krieg lag ihr Schiff dart an eincr langen Anker-kette fest, ein feuerrotes Schiff auf der grauen See. Es lagdart in den heilsen Sommern, wenn das Meer glatt undl1ach war, und in all den Wintern, wenn die See wild warund das Eis gegen die Schiffswand schlug. Es war ein altesSchiff, das sie nach dem Krieg noch einmal hinausgeschickthatten.</p><p>7</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 9/88</p><p>Auf dem Meeresgrund lagen Minen. Und auch die Sand-biinke konnten den Schiffen gefahrlich werden. Das Feuer-schiff hatte ihnen den Weg gezeigt. Neun Jahre kreiste ihr</p><p>die Mine</p><p>Licht tiber das Meer bis zu den Inseln. Jetzt waren dieMinen gehoben worden. Das Fahrwasser war sicher. Invierzehn Tagen soli te das Feuerschiff in den Hafen zuruck.Es war ihre letzte Wacke.Die letzte Wache sollte noch vor dem Winter enden.</p><p>Die See war ruhig. Die Farbe des Wassers war schwarz-blau. Das war eine gute Zeit fur den Fischfang. Es warenviele Schiffe auf See, Schiffe mit Fischen und Holz ausFinnland. Sie wollten aile noch vor dem Winter sicher inden Hafen kommen. Die Minoen folgten ihnen nach undkamen dann zuruck zum Feuerschiff.Es war der zweite Morgen auf ihrer letzten Wache.</p><p>Es war ein grauer Tag, und die See war leer von Schiffen.Das Feuerschiff lag mude an der langen Ankerkette. DieMowen strichen flach tiber das Wasser we iter zu den Inseln.Freytag offnete die Tur zu seiner Kajiae. Er trat hinausin den Morgen und sah tiber das Meer. Er war ein alterMann mit einem dunnen Hals und scharfem Gesicht. SeineAugen sahen aus wie das Wasser, Sein Korper war krumm.Aber man sah in ihm noch die Kraft, die einmal in ihmgewesen war oder die noch immer in ihm war. Freytag war</p><p>die Sandbank, eine kleine Insel unter dem Wasser.die Wache, von: wach sein, aufpassen.die Moioe, siehe Zeichnung auf Seite 6 und 7.die Kajiite, ein Zimmer auf einem ~Schiff.</p><p>8</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 10/88</p><p>I</p><p>I</p><p>der Kapitan des Feuerschiffes. Er hatte immer eine halbe,kalte Zigarette im Mund. Wenn er aB, legte er sie nebenden Teller. Das war so seine Gewohnheit.Jetzt stand er vor der Kajutentur und sah hinuber zu</p><p>den Inseln. Als er so dastand, merkte er, wie die Tur hin-ter ihm geoffnet wurde. Ohne sich umzusehen, trat er zurSeite, denn er wuBte, daB es der Junge war, auf den ergewartet hatte.Als Kapitan dieses Schiffeshatte er Fred ohne zu fragen</p><p>mitgenommen zur letzten Wache. Er hatte ihn aus demKrankenhaus geholt, wo Fred gelegen hatte. Freytag hatteden hochgewachsenen J ungen mit dem unruhigen Blickim Bett liegen sehen. Er hatte mit dem Arzt gesprochen.Und dann hatte er zu Fred gesagt:Morgen kommst du mit auf das Schiff. Und wenn der</p><p>Junge auch nicht wollte, war er jetzt doch auf dem SchiffseinesAllen.Fred lieBdie Kajutentur zufallen. Er sah den Alten von</p><p>der Seite an. Er stellte sich neben ihn und wartete.Komm, sagte Freytag, ich will dir das Schiff zeigen.Sie stiegen auf das Deck. Fred sah einen Mann mit einer</p><p>schwarzen Kriihe. Der Mann redete mit dem Vogel.</p><p>der Kapi tan , der Schiffsflihrer.der Alte, hier: der Vater.das Deck, siehe Zeichnung auf Seite 6.</p><p>9</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 11/88</p><p>Das ist Gombert. Und das ist seme Krahe. Sie heilstEdith, Edith von Laboe. Gombert will, daB Edith sprechenlernt. Na, vie! Gluck dabei. Fred sagte nichts. Sie stiegendie Treppe hinunter und gingen zur Funkbude. Dort fan-den sie Philippi. Er war ein alter Mann in altern Zeug.Er rollte Zigaretten auf dem Tisch.Philippi spricht jeden Tag mit dem Hafen. Er ist ein</p><p>wichtiger Mann. Er meldet dem Hafen, wie Wetter undWind hier drauflen auf See sind. Philippi sah sich nichturn. Er rollte weiter an seinen Zigaretten.Das ist die Funkbude, sagte Freytag. Nun hast duauch sic gesehen.Fred trat hinaus und machte die Tur zu. Freytag blickte</p><p>uber scin Schiff, und er fand es zum ersten Mal alt - einSchiff das nicht frei war und wie andere Schilfe uber dasMen Iahren konnte, sondern ein Schiff, das an eincr lan-gen Kcue lag. Der Anker lag tiefim Meeresgrund. Er sahulxr scin Schiff, wie ein Mann ubcr flaches Land sieht.Und Freytag fand niehts, was er dem Jungen noeh zeigenwolltr. Er sah zu demJungen zuruck, der hinter ihm stand.Sein Blick fie! auf den Ausguck. Sie stiegen beide die Eisen-treppe hinauf.Fred hatte Zumpe noch nil' gesehen. Er wufstc nur, dallder Mann wahrend des Krieges in einem kleinen Rettungs-</p><p>boot neunzig Stunden lang auf dem Meer trieb. AIkin.AIle glaubten, daB er tot war. Auch Zumpes Frau. Siesetzte cine Todesanzeige in die Zeitung. Als Zumpe wieder</p><p>d ie Funkhude, von: d er Funk, Radio, Rundfunk.und d ie Bud_e ,die Kajute.</p><p>d er Ausguc k, d as Rettu ng sb oo t, siehe Zeichnung auf Seite 6 und 7.treiben, ohne Richtung schwimmen.d ie Tod es an re ig e, cine Meldung in dcr Zcitung uber den Tod cinesMenschen.</p><p>IO</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 12/88</p><p>nach Hause kam, las er seine eigene Todesanzeige. DieseTodesanzeige trug er immer in seiner Brieftasche, und erzeigte sie lachend herum.Jetzt stand Fred vor Zumpe. Sie gaben sich die Hand.</p><p>Fred fuhlte die harte Hand des Mannes. Seine Arme undBeine waren zu kurz. Und mit dem zu kurzen Hals unddem schweren Kopf sah er aus wie ein Zwerg.Gib ihm das Fernglas, sagte Freytag. Zumpe gab es</p><p>ihm.</p><p>das (Fern)glas</p><p>Sieh hindurch, sagte Freytag. Da hinten siehst dudie Inseln.Die Manner sahen sich an, und der Junge hob das Glasan die Augen. Sein Blick ging uber die Inscln und uber dasMeer. Plotzlich hicIt cr das Fernglas gam still. Die Man-ncr traten an Fred hcran.\Vas ist? fragte Freytag.Ein Boot, sagte Fred, ein Motorboot. Es treibt. Ich</p><p>glaube, es ist in Semoi. Er erkannte das graue Boot, dasvon den Wellen hin- und hcrgeworfcn wurdc.</p><p> J a, sagte Fred, cs ist ein Motorboat. Und da sindauch Manner darauf.. Zumpe nahm ihm das Glas ausder Hand und sah hindurch. Auch Freytag sah kurz hin-durch und gab dann das Glas dem J ungen zuruck undsagte:</p><p>de r Zwerg, ein sehr klc-im-r Mensch.in Seenot, Schiffin Gcfahr.die Welle, siehe Zeichnung auf Seite 12.</p><p>II</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 13/88</p><p>Wir setzen das Rettungsboot aus.Aber das Boot ist noch nicht trocken, sagte Zumpe.Die Farbe ist noch nicht ganz trocken.Ja und? Nimm Gombert mit. Er kann dir helfen. Viel-</p><p>leicht will auch Edith mitkommen. Zumpe ging dieTreppe hinunter.Sie geben uns Zeichen, sagte Fred, der noch immer</p><p>durch das Fernglas sah.Wir werden sie hereinholen, sagte Freytag. Es ist</p><p>nicht zum ersten Mal, daB so etwas passiert.passieren, geschehen.</p><p>12</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 14/88</p><p>Ich sollte mitfahren, sagte Fred.Es ist besser, du bleibst hier.Fred sah, wie sie das Rettungsboot zu Wasser brachten.</p><p>Zumpe machte den Motor an und loste die Leine. SiesaBen im Boot und fuhren schnell hinaus. Man konnte nurnoch ihre Kopfe sehen. Fred konnte durch das Fernglasalles deutlich beobachten.Es sind drei, sagte er zu Freytag. Jetzt steigen sie ins</p><p>Rettungsboot. Ich mochte nur wissen, was das fur Leutesind.. Wir werden es bald wissen, sagte Freytag. Sie wer-den dir danken, denn du hast siegesehen. Vielleicht wolltensie zur Insel hinuber.Fred drehte sich schnell zu ihm urn. Er sah ihn dastehen</p><p>mit der kalten Zigarette zwischen den Lippen, die Handein den Taschen.Willst du das Fernglas haben? fragte er.Nein, sagte Freytag, du hast sie zuerst gesehen, und</p><p>jetzt sol1stdu dabei sein, wenn sie hereinkommen. Behaltedas Glas.Der Junge hob das Glas wieder an die Augen. Er merkte,</p><p>wie sein Alter naher an ihn herankam und ihn lange vonder Seite ansah. Er fuhlte, daBer gerne mit ihm redenwollte.Und dann horte er ihn leise sagen:Das ist sehr gut fur dich, Fred. Ich hatte das schon</p><p>fruher tun mussen. Ich hatte dich schon fruher einmalmitnehmen sollen zu einer Wache. Nirgends findest dusoleh eine Luft wie hier. Das ist gut fur dich, Fred. Du wirstesmerken, wenn wir zuruckkommen.Der Junge sagte nichts. DrauBen sah er jetzt zwei Boote,</p><p>die langsam auf das Feuerschiff zukamen.</p><p>drehen, im Kreis bewegen.</p><p>13</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 15/88</p><p>Irn Sommer hatte ich dich mitnehmen sollen, sagteFreytag. Dann ist die Luft noch weicher. Es gibt vie!Sonne, und man kann weit uber das Meer sehen.Fred sah, daB das Boot, das sie jetzt hereinbrachten,</p><p>groller war als ihr eigenes Rettungsboot, in dem funfManner saBen.Horst du, was ich sage? fragte Freytag.[a, sagte Fred, ich habe alles gehort. Was werden</p><p>wir mit den drei Mannern machen?Das wird sich zeigen, sagte Freytag. Wir schickensie so schnell wie moglich an Land. Wir haben kein Hote!</p><p>hier. Die ganze Woche konnen sie hier nicht bleiben.Die Boote kamen naher. Jetzt erschien auch Rethorn</p><p>und Soltow, der Maschinist . Rethorn war Steuermann. Siehatten ihn auf dem Feuerschiff nie anders gesehen als mitsauberer, feiner Kleidung, zu fein fur ein Feuerschiff.Jetzt kam noch Tritte! heraus, ihr Koch. Er war ein dun-</p><p>ner Mann, der krank aussah. Sie standen aile an Deck undwarteten auf die Boote. Nun kamen auch Freytag und derJunge hinunter. Bis auf Philippi, der in seiner FunkbudesaB,waren jetzt aile an Deck.</p><p>der Maschinist, ein Mann, der mit den Maschinen auf einem Schiff zutun hat.der Sleuermann, ein Mann, der das Schiff lenkt.der Koch, der Mann, der das Essen macht.</p><p>14</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 16/88</p><p>Fragen1. Was ist ein Feuerschiff?2. Wieviele Manner waren auf dem Schiff?3. Was kann man tiber den Kapitan des Schiffes sagen?4. Was hat ein Funker zu tun?5. Wer war Edith von Laboe?</p><p>6. Was sah Fred durch das Fernglas?7. Wie hief der Koch des Schiffes?</p><p>8. Was ist ein Rettungsboot?</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 17/88</p><p>2</p><p>die Sonnenbrille</p><p>Als erster kam Doktor Caspary. Zuerst erschien seineHand tiber der Bordkante. Auf dem Mittelfinger saB eingroBer Ring. Danach kam auch sein Gesicht tiber die Bord-kante, ein lachelndes Gesicht mit einer Sonnenbrille. Rethornhalf ihm. Doktor Caspary sah sich lachelnd urn. Er ging zu</p><p>I6</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 18/88</p><p>jedem der Manner und sagte freundlich lachelnd semenNamen. Dann trat er an die Bordkante und half den ande-renoDer zweite Mann war ein Riese in einem schmutzigen</p><p>Hemd. Auf seinem Gesicht lag ein dummes Lachen. Ersah nicht sehr klug aus.Nach ihm halfen sie einem jungen Mann, der groB und</p><p>breit aussah.Doktor Caspary zeigte auf den Riesen und sagte: Das</p><p>ist Herr Kuhl, Eugen Kuhl.Eugen Kuhl nickte. Darin zeigte er auf den jungen Mannmit dem langen Haar und sagte: Edgar Kuhl. Die Her-ren sind Bruder.Edgar sah Doktor Caspary iirgerlich an. Er gab den ande-</p><p>ren nicht die Hand und sah keinem ins Gesicht. Nur alsFreytag sie bat, mit in die Messe zu kommen, drehte Edgarsich schnell urn, als wollte er sehen, ob niemand hinterihm war.Freytag fuhrte sic in die Messe. An den Wanden hingen</p><p>Bilder von vergesscnen Kapitanen, Er holte eine Flascheund Glaser aus einem Wandschrank, stellte sie auf denTisch und fullte die Glaser. Der Riese trank sein Glas sofortleer. Und dann noch cines. Aile salien am Tisch, nur Edgarblieb an der Tur stehen. Er hatte ein scharfes, langes Mes-ser in der Hand und begann, an seinen Fingernagcln zuarbeiten. Er beobachtete die Manner am Tisch.Was ist? sagte Freytag. Wollen Sie nicht auch em</p><p>Glas ?Er trinkt nie, sagte Doktor Caspary. Solange ich ihnd er R ie se , ein sehr groBer Mann, das Gegenteil von Zwerg.nuken, ein Zeichen mit dcrn Kopf, das [u bedeutet.i irgerlich, bose.d ie Me sse , das Wohn- und Ebzimmer auf einem Schiff</p></li><li><p>5/12/2018 Das Feuer Schiff</p><p> 19/88</p><p>kenne, hat er nichts getrunken. Wir aber mochten uns mitdies em Glas bedanken, daB Sie uns geholt haben.Der Junge hat euch zuerst gesehen, sagte Freytag.Ihr Sohn? fragte Doktor Caspary.]a, er hat euch zuerst gesehen.Ich werde es nie vergessen, sagte Doktor Caspary.</p><p>Er sah Fred, Freytag, Rethorn und den Riesen Iachelnd an,und aile tranken.Eddie stand noch immer an der Tur und sah mit schar-</p><p>fern Blick durch das Bulleye hinaus.Es war keine groBe Sache fur uns, sagte Freytag. Soetwas kann hier immer wieder geschehen.Doktor Caspary unterhielt sich hijflich mit Freytag.Wir rufen ein Boot an, sagte...</p></li></ul>