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Japan Studienreise der HSZ–T 2010 carte blanche 21 Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

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Die Architekturabteilung der HSZ-T, welche seit 1.1.2012 in die ZHAW überführt ist, hat für ihre Dozenten im Frühjahr 2010 eine zehntägige Studienreise nach Japan organisiert. Die wichtigsten Stationen waren Tokio, Kyoto und Nara. Geführt wurde die Reise von Prof. Ulf Meyer, Berlin, unterstützt in Kyoto und Nara durch Ryoko Iwase Architektin, Kyoto.

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JapanStudienreise der HSZ–T 2010

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Architektur, Gestaltungund Bauingenieurwesen

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Die Architekturabteilung der HSZ-T, welche seit 1.1.2012 in die ZHAW überführt ist, hat für ihre Dozenten im Frühjahr 2010 eine zehntägige Studienreise nach Japan organisiert. Die wichtigsten Stationen waren Tokio, Kyoto und Nara. Geführt wurde die Reise von Prof. Ulf Meyer, Berlin, unterstützt in Kyoto und Nara durch Ryoko Iwase Architektin, Kyoto.

Nachhaltiger als einzelne Bauten hat mich die japanische Kultur als ganzes beeindruckt, die viele Gegensätze wie zum Beispiel traditionelle Sitten und hoch technologisierten Lebensstandard mühelos zu überbrücken scheint. Und so ist vieles, was wir in unserer <hochentwickelten> westlichen Zivilisation für universell gültig halten, in Japan vollkommen verschieden. Ich denke an das buchstäblich auf dem Boden leben, was eine ungewohnte Beziehung zum Raum und dessen Gebrauch schafft. Oder an die Harmlosigkeit einer U-Bahn-Fahrt zu jeder Tages und Nachtzeit, obwohl wir uns in einigen der grössten Metropolen der Welt bewegten. Und natürlich an die erstaunliche Lebenseinstellung, welche jeder Handlung (sie mag uns Westlern noch so nebensächlich erscheinen), eine an Selbstaufgabe grenzende Hingabe abfordert. Sicher hat diese Haltung wesentlich dazu beigetragen, die traditionelle japanische Architektur zur poetischen Vollkommenheit zu entwickeln, die uns nun mit ihrer komplexen und präzisen Schönheit so betört hat.

Rudolf Moser, Zürich im März 2012

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Inhaltsverzeichnis

TOKIO 4

EINZELBAUTEN 20

FISCHMARKT 40

ALTES JAPAN 46

Fotos und / oder Zeichnungen von Katharina Bürgin (Bü), Marco Fontana (fo), Raul Mera (me), Rudolf Moser (mo), Christian Wäckerlin (wä) und Peter Weber (we). Die Urheberrechte sind bei den Autoren.

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Lokomotivführer S-Bahn Tokio

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TOKIO

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S. 6+7:Blick von der Stadtmitte auf die Peripherie

Zirkulation für unterschiedliche Verkehrsteilnehmer und halböffentliche Räume im Stadtzentrum auf mehrere Geschosse verteilt

S.10+11:im Vorbeigehen entdeckte Bauten

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Im Vorbeigehen entdeckte Architekturen.

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Ryokan AndonMasayuki Irie mit Jun Ikemura und Takayo Irie Hotel nach traditionellem Vorbild; 39 Doppel-Zimmer à 4 1/2 Tatamimatten auf drei Geschossen; Jacuzzi-Bad im Dachgeschoss

S.14+15: eine Art Volksfest im Uenopark während der Blütezeit der Kirschen; auf gemieteten Plachen wird gegessen und getrunken

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S.16+17: Tokioter U-Bahn, die täglich 7.8 Mio Menschen transportiert

Tokioter City nachts so, wie man es erwartet, so, wie im Film (unten Getränkeautomat)

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EINZELBAUTEN

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S.20Dior am Omotesando SAANA 2003aussen Glas, innen gewellte, weiss bedruckte Acrylplatten

Tod‘s am OmotesandoToyo Ito & Associates, 2004Laden und Büros

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Prada Boutique, Minami AoyamaHerzog & de Meuron 2003 Bedauerlicherweise will das Moos an der Hofmauer nicht wachsen!

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Mikomoto Ginza 2 Toyo Ito, Taisei Design 2005Grundriss nur 14 x 17 Meterverschweisste Stahlplatten Innen und Aussen als verlorene Schalung (im Innern mit Gipsplatten verkleidet)

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Kengo Kuma

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S.28+29Baisoin Tempel, Minami AoyamaKengo Kuma and Associates 2003Tempel mit drei Räumen in einem Hochhaus zusammen mit Wohnungen, zur Anlage gehörender Friedhof in der Nachbarschaft

Nezu Museum Kengo Kuma and Associates 2009(vormoderne Japanische und Asiatische Kunst)

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21_21 Design Sight, AkasakaTadao Ando 2007gefaltete Dächer aus Stahl über dem unterirdischen Museum sollen an den Faltenwurf der Kleider Issey Miyakes erinnern

Installation beim Design Sight von unbekanntem Künstler

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Saint Mary‘s Cathedral, Bunkyo-ku 1964Kenzo Tange, Statiker Yoshikatsu TsuboiSichtbeton und Chromstahl-Trapezblech Dach

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zwei Stadien für die Olympischen Sommerspiele 1964, Yoyogi ParkKenzo Tange, Statiker Yoshikatsu Tsuboi

S.38+39Nakagin Capsule Tower, Chuo-ku Kisho Kurokawa 1972140 vorfabrizierte Wohnzellen zu2.5 x 2.5 x 4.0 m an zwei Türmen montiert, ausgerüstet mit allem Lebensnotwendigen für den Wochenaufenthalter

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FISCHMARKT

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ALTES JAPAN

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S.49 Nijo Burg Kyoto

Villa Katsura (Kaiserliche Villa), Kyotoab ca. 1615 bis 1650Garten, Villa und Teehäuser von Bruno Taut 1933 für die Architekten der Moderne entdeckt

S.50+51Villa Katsura

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Shokintei Teehaus Villa Katsura

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Shokintei Teehaus Villa Katsura (Bleistift und Aquarell)

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S.56+57Gepparo Teehaus, Villa Katsura

Garten Villa KatsuraWege

S.60+61Garten Villa KatsuraWasser, Stein, Moos, Bäume

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Nijo Burg Kyoto 1601 - 1626Sitz der Shogune, umgeben von Wassergraben und Befestigungsmauer; einzelne Teile durch zwei Brände im 18.Jh zerstört(Mies van der Rohe muss die Ecklösung gekannt haben...)

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Villa Okoshi Sanso, Kyoto ArashiyamaWohnsitz von Denjiro Okoshi (1898-1962 berühmter Stummfilmschauspieler), geplant und erbaut während 30 Jahren zusammen mit dem Gartenarchitekten Rihee Hirose

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Todai-ji Tempel, Nara Mitte 8.JhSitz des Daibutsu, in Bronze gegeossener, 15m hoher, 450 t schwerer Buddha; weltgrösstes nur aus Holz erstelltes Gebäude, Haupthalle 57 x 40 m, Höhe 48.7 m; mehr als 80‘000 Handwerker sollen am Bau beteiligt gewesen sein; heutiger Zustand der Halle von 1708

S.68+69Ryoanji Tempel, Kyoto 1450im Zengarten liegen 15 Steine, von denen stets nur 14 gleichzeitig sichtbar sind; ölgetränkter Mörtel verursacht die Oberflächenverfärbungen der Umfassungsmauer

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S.70+71Ginkakuji Tempel, Kyoto ab 1482ursprünglich Alterssitz des Shoguns im Ruhestand Ashikaga Yoshimasa, später zum Zen Tempel umgewandelt; die Skulpturen aus <Silbersand> sollen ihre volle Schönheit nur im Mondschein entfalten

S.72+73Yakushiji Tempel, Nara

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carte blancheIdee dieser Schriftenreihe ist, persönliche Vorlieben von Mitarbeitern der Bauschule einem engeren und weiteren Publikum bekannt zu machen. Die Verantwortlichen publizieren im Rahmen einer vorgegebenen Struktur ihre Beiträge. 12 Exemplare werden als Farbkopien ausgedruckt, zwei gehen in die Bibliothek, die übrigen werden signiert und verteilt. Die Dokumentation wird dann als pdf-Datei auf dem Server öffentlich zugänglich gemacht. c.b. erscheint 4-mal im Jahr.

c.b. 1: Interieurs – Skizzen von Stephan Mäder, Januar 2007c.b. 2: ... da und dort – Fotos von Stephan Mäder, Juli 2007c.b. 3: Aquarium, Einbau in der Halle 180, Oktober 2007c.b. 4: Exterieurs – Skizzen von Stephan Mäder, Dezember 2007c.b. 5: Master of Arts ZFH in Architektur, Januar 2008c.b. 6: Druckgraphiken – Abzüge in Ätzverfahren von Stephan Mäder, April 2008c.b. 7: Neues aus Berlin – Studentenarbeiten und Bilder aus dem Jahr 2007, Juni 2008c.b. 8: Halle 180 – Architekturschule in einer Industriehalle, Oktober 2008c.b. 9: alte Sachen – Stephan Mäder, März 2009c.b. 10: entsorgte Modelle – Mäder + Mächler, Juli 2009c.b. 11: Vorträge „Blauer Montag – Hubert Mäderc.b. 12: Bilder einer nie gemachten Weltreise – Stephan Mäder, November 2009c.b. 13: Libro Nero – Meine Skizzen zu Vorlesungen im Entwurfsunterricht, Peter Quarella, Januar 2010c.b. 14: BCN – Alongside Pere IV – 54 Students – 4 Teachers – 16 Weeks – Summer 2009, Februar 2010c.b. 15: Extra muros, Bilder von Studienreisen – Stephan Mäder, Juni 2010c.b. 16: Köln – Nordrhein-Westfalen, Dozentenreise 2010 – Toni Winiger, September 2010c.b. 17: Chioggia – Isola dei Cantieri, Das Wesen des Wohnens – Januar 2011c.b. 18: Kvarner Bucht, Kroatien – Stephan Mäder, März 2011c.b. 19: Transformation – Paul Bürki, November 2011c.b. 20: Sofia, Bulgarien – Peter Jenni, Dezember 2011c.b. 21: Japan, Sudienreise der HSZ–T 2010 – Rudolf Moser, März 2012

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ImpressumHerausgeber: ZHAW Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen Redaktion: Rudolf MoserDruck: CLC, Auflage: 12 ExemplarePublikation: pdf-Datei auf Server: www.archbau.zhaw.ch

Ausgabe: 21 – März 2012